Hund nach Kreuzbandriss und Op evtl wieder gerissen…

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mit meinem Beitrag bezwecken will, ob ich hier richtig bin etc. Ich möchte es mir vielleicht einfach von der Seele schreiben.
Unser Hund Keanu (Sheltie, 7 Jahre alt) hatte vor etwas über einen Monat einen Kreuzbandriss. TTA Op haben wir machen lassen, ist auch gut verlaufen. Ich habe steht’s aufgepasst das er keine Treppen läuft und nicht alleine und ohne Leine im Garten ist. Habe zwei Kinder hier, darunter ein Baby, mir ist es immer gut gelungen.

wir wohnen in einem Haus zusammen mit der Großmutter meines Mannes, unsere Wohnungen haben keine „Trennung“ an sich, es ist eher wie ein Einfamilienhaus. Ich habe gestern Abend die Kinder schlafen gelegt, in der Zeit kam wohl mein Mann vom Bau nach Hause (wir bauen ein Haus). Ich habe die Hunde anschlagen hören. Nun hat die Großmutter meines Mannes wohl gedacht, sie müssten raus und hat sie in den Garten gelassen. Tja, es Ende vom Lied? Keanu ist los gerannt…. Das betroffene Bein hängt wieder in der Luft. Ich kann mir denken, wie das Röntgenbild aussehen wird… eine 2. OP muss her…
Nur, die können wir uns frühestens wohl in einem halben Jahr erst wieder leisten. Warum? Die erste hat mit Nachsorge gut 2500€ gekostet. Wir bauen ein Haus, ziehen in 1-2 Wochen dort ein, haben Möbel gekauft. In den nächsten Monaten ein neues Auto her.
was ich hören will? Keine Ahnung. Ich weiß auch, das unser TA, wo wir die erste Op gemacht haben keine Ratenzahlung anbietet.
Ich bin gerade sehr traurig und frustriert. Die Großmutter meines Mannes wusste, das unser Hund nicht einfach alleine raus darf! Sie ist sich keiner Schuld bewusst. Mein Tier tut mir so leid, wir haben wirklich gerade einfach nicht mehr das Geld dafür… erst in ein paar Monaten. Aber so lassen können wir es doch auch nicht.
Bitte keine bösen Kommentare wie, das Tiere Geld kosten und man immer was zurück legen muss. Das haben wir! Wären wir gerade nicht in der Situation das wir bauen, einziehen und Möbel brauchen, könnten wir ihn auch direkt ein 2. operieren lassen… aber so ist auch unser Erspartes nun erstmal aufgebraucht…
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht?
Puh. Danke fürs lesen. 😢

Achso, ein Termin beim Tierarzt zur genauen Abklärung ist für heute natürlich gemacht. 😞

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Hast du mal bei deinem lokalen Tierschutzverein angefragt, ob ihr von dort eventuell Unterstützung für die OP bekommen könntet? Hier stehen immer mal solche Fälle in der Zeitung von Tierhaltern, die dringend benötigte medizinische Eingriffe bei ihren Vierbeinern nicht stemmen können, wo dann der Tierschutzverein eingesprungen ist.

Für die Zukunft würde ich euch aber empfehlen, eine OP-Versicherung für den Hund abzuschließen. Kostet nur wenig Geld im Monat und dann sind genau solche Fälle abgesichert.

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Haben wir gemacht, direkt nach dem 1. Fall. Allerdings wurde mir nun gesagt, dass das nicht übernommen wird, da dies noch zu dem Fall gehört, bevor er versichert war…. 😞

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Das ist leider meist so, dass bekannte Verletzungen / Krankheiten und alle damit zusammenhängenden Folgeerkrankungen ausgeschlossen werden. Aber für zukünftige, andere Verletzungen / Erankungen wärt ihr abgesichert.

Dennoch möchte ich dir ans Herz legen, dich mal beim Tierschutzverein zu melden. Mehr als nein sagen können sie nicht :-) Ich drücke euch und eurem Hund ganz feste die Daumen, dass dort etwas möglich gemacht werden kann.

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