stillen und zufüttern,bitte erfahrungen.

Hallo zusammen,

ich hab irgendwie ein großes Problem und zwar hab ich das Gefühl mit dem stillen klappt es nicht so wirklich. Er ist in den letzten Tagen nur am schreien und meckern trotz stillen frischer Pampers und ewigen kuscheleinheiten.
Ich hab einfach das Gefühl weil er auch alle 2 Stunden kommt er wird nicht satt. Außerdem hat er nach dem stillen immer schluck auf und nach ca. ner Stunde wenn man ihn ins Bett liegt(wenn ers tagsüber überhaupt toleriert ins Bett gelegt zu werden) merkt man auch das er richtig kämpft mit irgendwas...??
Ich muß sagen ich hab langsam meine Grenzen erreicht und weiß nicht mehr was ich machen soll deshalb hab ich mir jetzt von Bebivita so Anfangsmilch geholt.
Jetzt wollt ich euch mal fragen wie ihr so die erfahrungen gemacht habt? Ich habe Angst wenn ich jetzt zufütter zum stillen das er dann meine Muttermilch nicht mehr will? Kann das sein?
Ich will dann immer abwechseln einmal stillen einmal Zufüttern... hat da jemand erfahrungen? Er ist zwar erst 3 Wochen alt aber wenn das so weiter geht verlier ich langsam die Geduld am stillen#heul

Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte...
LG Wir #schrei

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Wenn du jetzt zu fütterst wird deine Milch noch weniger..
Ganz klar, dass wird wohl eine phase sein.. Das Kind will öfter an die Brust aber für 3 Wochen ist alle 2 Stunden doch okay..

Dir muss bewusst sein wenn du Zu fütterst wird die milch weniger.. dann wirst du irgendwann das gefühl haben du hast noch weniger Milch und wirst ganz die Flasche geben.. Es kann auch zu einer Saugverwirrung kommen und er nimmt gar nicht mehr die Brust..

Lg Jule

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ja aber wenn ich abwechsel dann ist es ja wie wenn er alle 4 Stunden kommen würde.
Weil 2 Stunden ich stillen, 2 Stunden zufüttern.
Weil ich hab auch das Gefühl wenn er so oft kommt das meine Brüste garnicht mehr prall und voll sind sondern nurnoch "ausgezutscht". Mein KiArzt meinte man solle es auch raus zögern aber mit Schnuller ist es langsam zwecklos... :-[

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Du hast anscheinend das Angebot-Nachfrage-Prinzip des Stillens nicht verstanden, wenn man diesen Beitrag von Dir liest.
Da Du bei dem geplanten abwechselnd Flasche und Brust nur noch 50% des vorherigen Stillumfanges stillen würdest, würde zwangsläufig auch die Milch weniger werden. Es wird weniger nachgefragt, ergo weniger produziert.

Und das Deine Brüste nicht mehr prall sind, das heißt auch nullkommanix. Man rennt nicht die gesammte Stillzeit als Dolly Buster Verschnitt durch die Gegend.


Ich habe weit über 4 Monate alle 90 Minuten gestillt. Unser Sohn war immer unruhig, er hatte viel und oft Blähungen.... Satt wurde er trotzdem, er hatte regelmäßig Stuhlgang, viele nasse Windeln und er nahm rasant zu.



LG

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hallo

hast du das buch "ohje ich wachse"? Ich denke er waechst....guck mal hier:

http://baby-jahre.de/tag/entwicklungsschube/

http://www.babyernaehrung.de/Wachstumsschub/wachstumsschub

zufuettern wird ich nicht, das sind phasen und die gehn vorbei. wenn du zufuetterst, kann sich die milchmenge nicht anpassen.

http://www.lalecheliga.de/

soviel naehe wie moeglich geben, das wird wieder

alles gute
hippy

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Hallo

Erst mal deine Baby ist 3 Wochen alt!!!
Es ist normal das er alle 2 Std. essen will!

Hast du schon mal an Kolliken gedacht???
Er ist auch am Anfang vom Ersten Wochenschub!!!

Habe Gedult mit ihm!

Meiner ist schon 3 1/2 Monate alt, möchte auch nicht tagsüber alleine im Bett schlafen! Manchmal kommt er auch noch alle 2 Std. und will essen!

Ich würde meine Hebi anrufen und ihr das erzählen!

LG

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Kann grad nicht so viel tippen, deshalb hier die Antwort :-)

LG

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2334630&pid=14843791

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Hallo,

also wenn ich Dich richtige verstehe willst Du einen Erfahrungsbericht übers Zufüttern beim Stillen.

Hier kommt einer:
Agnes trank anfangs sehr gut, alle vier Stunden (sogar eher weniger). Meine Hebamme war aber nach etwa 7 Wochen der Ansicht es reicht nicht mehr. Sie sah das Agnes nicht mehr zunahm. Und nach 8 Wochen war es dann soweit, Agnes wollte öfter trinken, Tage zuvor war sie auch immer wach, zuvor hatte sie auch tagsüber viel geschlafen. Ich begann zu wiegen und es war erschreckend wie wenig Milch ich noch hatte. Wir kauften dann Pre-Milch. Davon trank sie abends ca. 0,5 kleine Flaschen (30 - 60 ml). Ich fütterte zwei Wochen jeden Abend (nach dem Stillen) die halbe Flasche. Siehe da die Milch wurde wieder mehr. So konnte ich noch einen Monat voll stillen. Erst dann, vor allem weil Agnes durchschlief und nur noch 4x am Tag trinken wollte ließ die Milch endgültig (wieder) nach.
Agnes trank im Übrigen genau so gerne und gut aus der Flasche wie an der Brust!
Übrigens dank der Waage merkte ich das öfters anlegen bei mir gar nichts bringt, da kam verhältnissmäßig nur noch weniger.

Ich an Deiner Stelle würde mir ne Waage zulegen. Dann weißt Du ob Dein Kind genug erwischt. Ich finde das ist der einzige Weg um sicher sein zu können ob Du genügend Milch hast. Dann weißt Du ob Du zufüttern mußt oder Dein Kleines nur unter Blähungen leidet.
:-D

Wenn Du zufüttern mußt mach Dir kein schlechtes Gewissen. Hauptsache Du konntest überhaupt ne Weile stillen. Aber viel wichtiger ist doch das es Euch beiden gut geht. Dein Kind nicht stündlich vor Hunger schreien mußt und Du Dich um das Kleine richtig kümmern kannst, ohne nur immer fertig und abgespannt zu sein!

liebe Grüße
Gabi

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Hi,

lass Dich erst einmal #liebdrueck. Ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Mir ging es genauso am Anfang. Ich hatte auch immer den Eindruck das meine Kleine nicht satt wird. Ich hab sie zum Teil stündlich für je 15 Minuten angelegt. Dennoch war sie danach immer am quengeln oder schreien. Die Milchmenge hat sich bei mir nicht nach dem Motto "Angebot und Nachfrage" reguliert. Dazwischen bekam ich von dem vielen Stillen noch eine Brustentzündung mit Fieber. Kurzum ich hab irgendwann nur noch geheult. Diese achso tolle Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind konnte ich nicht nachempfinden. Ich konnte auch nichts mit meiner Kleinen machen. Spazieren gehen oder zum Einkauf war nicht möglich, da sie immer geschriehen hat. Irgendwann habe ich dann mir gesagt, dass ich jetzt zufüttern werde. Mein Kind muss doch auch mal zur Ruhe kommen und satt sein. Also hab ich ihr immer, wenn sie gleich wieder kurz nach dem Stillen wieder Hunger hatte (merkst Du, wenn sie an Deinem Finger nuckelt) gleich die Flasche fertig gemacht. Sie trank dann immer zwischen 20 und 40 ml. Eigentlich nicht viel, aber das fehlte ihr immer, um satt zu sein. Babys kennen nur zwei Dinge. Entweder sie haben hunger oder sie sind satt. Das dazwischen kennen sie nicht.

Heute ist meine Kleine 10 Wochen alt und es hat sich mit dem Zufüttern gut eingependelt. Ich stille sie bis nachmittags mittlerweile ohne zufüttern. Nur abends, da wird ja die Milch dünner und ist nicht mehr so sättigend, da bekommt sie zusätzlich die Flasche. Und das klappt prima. Ich kann mit meiner Kleinen auch mal raus an die frische Luft und sie genießt es richtig etwas zu unternehmen. Sie ist auch zufriedener und weint so gut wie gar nicht mehr. Ist richtig aufgeweckt und interessiert sich für alles um sie herum. Ich hab also nicht abgestillt, indem ich zugefüttert habe. Und sie kommt richtig gut mit dem Wechsel zwischen Brust und Flasche zurecht.

Lass Dich nicht von außen verrückt machen. Bei den einen klappt es super mit dem Stillen und bei den anderen eben nicht. Und nicht jede Mama kann sich den Luxus erlauben, den ganzen Tag dem Kind die Brust zu geben!

Ich würde an Deiner Stelle erst stillen und wenn Du das Gefühl hast, Dein Baby ist noch nicht satt, dann mach die Flasche fertig. Aber eben immer erst stillen. Du wirst dann auch sehen, dass Dein Baby länger satt ist. Wichtig ist, dass Du mit Deinem Tagesablauf klar kommst. Bist Du ausgeglichen ist es Dein Baby auch.

Das mit dem Schluckauf... das haben viele Babys. Liegt wohl an zu hastigem Trinken und das sie sich verschlucken. Leg Deinen Kleinen noch einmal an und lass ihn ein paar Schluck nehmen, dann hört das meist recht schnell wieder auf.

Soweit mein Erfahrungsbericht. :-D

Lg Anke