Wer hat erfahrung ->Zufüttern!

So hab da noch eine Frage an alle Mütter die beim stillen zusätzlich noch zufüttern weil die kleine Maus nicht satt wird... #verliebt

welche Erstlingsnahrung habt ihr?
Wie oft füttert ihr zu?
Nimmt er eure Brust trotzdem noch ganz normal?

Wäre lieb wenn ihr mir paar erfahrungen habt...

LG Wir die jetzt auch zusätzlich noch zufüttern muß weil unsere kleine Maus auch nicht satt wird! :-(

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Hallo Wir;-),

also wir mußten bei Agnes damals nach 8 Wochen eine zeit lang zufüttern. Eine halbe kleine Flasche am Abend (30 - 90 ml). Das dauerte zwei Wochen, dann konnte ich noch einen Monat voll stillen. Ich wog Agnes nämlich und so wußte ich, wann ich das Zufüttern sein lassen konnte. Sie nahm Brust und Flasche. Als bei mir wieder genug Milch kam wollte sie die Flasche dafür nicht mehr. Und als bei mir die Milch wieder weniger wurde trank sie lieber aus der Flasche...
Wir nahmen die Pre von Bebivita.

liebe Grüße
Gabi ( die ihren Sohn bis jetzt noch nicht zufüttern muß, es aber auch tun würde, damit er weiterhin satt wird):-)

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Hallo

In deiner VK bist du noch schwanger, also geh ich mal davon aus das dein Baby ein paar Tage/Wochen alt ist.
Wie kommst du bloß darauf das deine Maus nicht satt wird???
Am Anfang wollen die Kleinen ständig an die Brust und das ist auch richtig so, weil sie die Produktion anregen. Wenn du zu fütterst kann das der Anfang vom Ende sein.
Du musst Anlegen, Anlegen, Anlegen dann kommt die Milch von allein.

Ich wünsche euch viel Erfolg

Liebe Grüße, Jennifer mit Johanna die am Anfang auch dauer gestillt

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er ist jetzt 3 Wochen alt und er nimmt nicht zu das ist das problem er hat gerade mal in einer woche wenn überhaupt 100g zu genommen und er ist nurnoch am weinen das ist sicher nicht normal.
Klar das ich trotzdem noch viel anlege aber ich versteh nicht warum hier manche das zufüttern als soooo schlimm ansehen?
Mir ist wichtig das mein Kind satt wird und zunimmt!!! #mampf

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Hallo,

ein Stillkind nimmt unterschiedlich zu. Mal mehr mal weniger, aber im Durchschnitt sollte es glaube ich so 100- 150 gr. die Woche sein.

Manche sehen das Zufüttern nicht als schlimm an.
Es ist nur so, das es in den wenigsten Fällen wirklich nicht ohne gehen würde.

Im normalfall ist es einfach so das das Stillen reicht.

Das dein Kind viel weint könnte daran liegen das es schon wieder in den nächsten Schub kommt.

Wenn die schübe kommen dann wird ein Kind augenscheinlich nicht satte, weil es oft an die Brust will. Das muss es aber weil sonst die Milch nicht auf den Bedarf des jeweiligen Kindes angepasst werden kann.

Füttern man zu, produziert die Brust nicht die menge an Milch die dein Kind eigentlich bräuchte, dazu kommt, das das Kind vielleicht dann auch gar nicht mehr an die Brust will, da aus der Flasche trinken für die kleinen einfacher ist.

Muttermilch ist viel einfacher und schneller verdaut als fertig Nahrung. Deshalb kommen die meisten Stillkinder auch öfter als Flaschenkinder.
Denn die Flaschenmilch ist auf den durchschnitt der Kinder hergestellt, die Muttermilch passend für das jeweilige Kind.

Gerade die ersten Drei Monate können sehr anstrengend sein, mit Stillen, weil man vielleicht auch öfters ran muss als mit Flasche.
Aber ein Kind zu Stillen bedeutet nicht nur ihm Milch zugeben, durchs Stillen gibt man ganz von alleine noch so viel mehr seinem Kind mit.

Ist die erste Zeit überstanden und Mutter und Kind haben sich daran gewöhnt, ist Stillen definitiv einfacher, kostengünstiger ect.

Durchs Stillen kann man ein Kind sättigen, es beruhigen, ihm trost geben. Es kann seinen Durst löschen und seinen Saugbedürfniss stillen.
Später wenn die Kinder etwas größer sind, kann man mit Stillen ein aufgebrachtest Kind zur Ruhe bringen, ein Kind was Nachts durst hat und wach wird ganz einfach wieder zum schlafen bringen. Es mit Stillen beruhigen wenn es schlecht geschlafen hat.

Ein Kind ist nicht ein glückliches Kind wenn es vollgestopft wird, damit es "satt" ist und ruhig ist, ein glückliches Kind ist es wenn die Mutter versucht seine Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen.

Ein Kind kann durch Flaschennahrung besser "satt" sein weil es mit der Verdauung viel mehr zu tun hat.
Beim Stillkind geht das viel einfacher.

Wenn ein Kind unruhig ist, kann es auch sein das es kein Hunger hat, sondern es zwickt ihm etwas, hat vielleicht bauchweh oder der Pulli der in falten im Rücken liegt stört. Es braucht vielleicht nähe ect..mit Stillen kann man da nicht viel falsch machen. Beim Stillen gibt man einem Kind weitaus mehr als nur Nahrung.

Bei Flaschen fütterung ist das nicht so einfach.

Wenn Dein Kind regelmäßig zunimmt, wächst und fit ist, dann reicht ihm die Muttermilch auch aus.

Vertraue dir und deinem Kind, es wird nicht einfach so verhungern.

Und kleine Baby's weinen aus vielen Gründen.
die Schübe
die Umgebung - vielleicht zu laut zu hektisch
etwas zwickt
es träumt schlecht
es hat durst
es braucht zuwendung.

Du kannst jederzeit zufüttern mit der Flasche, aber wenn Du gerne Stillst würde ich es lassen.

LG Kerstin 4 Flaschenkinder und 1 Stillkind

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Ich wäre mit dem zufüttern sehr vorsichtig. Ganz viele Mütter denken am Anfang, dass ihre Babys nicht satt werden und beginnen, zuzufüttern.
Das Problem: gerade am Anfang muß sich Deine Brust erstmal auf den Bedarf des Babys einstellen. Wenn Du denkst, dass Dein Baby noch Hunger hat, dann leg es oft an, dann merkt die Brust, dass sie mehr produzieren muß. Beginnst Du zuzufüttern, dann merkt die Brust nicht, dass mehr benötigt wird und produziert auch nicht mehr. Außerdem ist es für die Babys viel leichter aus der Flasche zu trinken, als aus der Brust. Und viele Babys trinken dann immer weniger aus der Brust, weil sie wissen, dass danach ja noch die Flasche kommt, aus der es einfacher geht.
Lange Rede, kurzer Sinn: laß möglichst die Finger vom zufüttern, sondern leg die Kleine einfach sehr oft an, dann wird sich in wenigen Tagen die Brust auf den Bedarf des Babys eingestellt haben.

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hallo,

ich habe nach 2 wochen zugefüttert, da er zwar satt und zufrieden war, aber rapide abgenommen hat. (er trank zu wenig und ließ sich auch nicht wecken)

ich gebe nestle beba pro pre, pumpe zwischendurch ab (so kommt er auf 1 flasche mumi am tag), und lege ihn ab und an auch an, wo er zwar trinkt, aber genau wie am anfang nicht stark genug.

LG

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Sei herzlich gegrüßt, liebe duracell!

Ist dein Kind allergiegefährdet, verwendest du am besten Pre-HA-Nahrungen von Nestlé (allen voran die Beba HA Pre-Start).

Ansonsten sind folgende Pre-Nahrungen sehr empfehlenswert:

- Alete Anfangsmilch (Pre)
- Hipp Anfangsmilch (Pre)
- Humana Anfangsmilch (Pre)
- Milasan Säuglings-Milchnahrung (Pre)

Beim Zufüttern achtet man idealerweise darauf, immer erst beide Brüste anzubieten und dann die Säuglingsnahrung, welche du per Fläschchen (bitte brustähnlich geformte Sauger der kleinsten Größe verwenden), Becher (bekommst du in der Apotheke), Spritze/Fingerfeeder (kannst du ebenfalls über die Apotheke beziehen, Anwendung musst du dir von Hebamme oder Brusternährungs- bzw. Stillberaterin zeigen lassen), Löffel (hast du im Haus) oder Brusternährungsset (kannst du über die Apotheke oder über Online-Handel beziehen, Anwendung musst du dir von einer gut ausgebildeten Hebamme oder einer Brusternährungs- bzw. Stillberaterin zeigen lassen).

Einige Kinder neigen zur sogenannten Saugverwirrung, weshalb es in den ersten 6 bis 8 Wochen ratsam ist, darauf zu verzichten, per Fläschchen zu füttern.

Wenn man obige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, nehmen die Kinder in der Regel weiter die Brust der Mutter an.

Zufüttern sollte man, wenn es wie bei euch nötig ist, am besten NACH jeder Brustmahlzeit.


Beste Wünsche von Julika