Ich mag nicht mehr Stillen!

    • (1) 31.05.10 - 23:07

      Guten abend zusammen....

      zu allererst bitte ich euch mich nicht zu Steinigen....aber....
      ich finde das Stillen überhaupt nicht schön!

      Meine Maus ist jetzt 7 tage alt,und wird natürlich gestillt....aber ich empfinde es eher als lästig...ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll!

      Ich weiß nicht ob es nur eine Phase ist,aber ich denke total oft darüber nach,mit welcher Begründung ich aufhören könnte zu Stillen!!!!!

      Meine Hebi und meine Familie sagen mir immer wieder das ich min.3 Monate Stillen sollte,aber der Gedanke daran verursacht bei mir Negatives Bauchkribbeln#schmoll

      Ich schäme mich selbst das ich so denke aber es lässt mich nicht los!!!!!!!!

      Hat jemand vielleicht auch Erfahrung mit solchen Gedanken,oder ähnliches erlebt????

      Ich weiß echt nicht was ich machen soll???????

      P.S: Ich weiß das Stillen das allerbeste fürs Kind ist!!!

      • Hallo,

        ich hatte bei meinem Großen ähnliche Gedanken. Für alle war es selbstverständlich, dass man stillt. Wirklich gewollt, habe ICH es aber eigentlich nie. Ich hab's halt probiert. Es hat weh getan, war blutig, tränenreich. In mir wuchs immer mehr der Gedanke, dass ich keine Märtyrerin sein will. Dann kam der entscheidende Satz von meiner Hebi: "Ich unterstütz' Dich in beide Richtungen. Weiterstillen oder abstillen. Aber bei allen Vorteilen vom Stillen, das wichtigste ist eine glückliche Mama. Nur mit einer glücklichen Mama kann auch ein Baby richtig glücklich sein." Danach hat's bei mir "klick" gemacht. Ich hab' im Hauruck-Verfahren abgestillt und war glücklich, zufrieden mit mir selbst. Ich könnte mir bis heute nicht wirklich vorstellen, zu stillen. Egal, wie sehr es die anderen doch erwarten, für selbstverständlich erachten etc.

        Ich drück' Dir die Daumen, dass Du die für Dich richtige Lösung findest#pro

        LG, Sandra.

      Huhu,

      Herzlichen Glückwunsch zu deiner Maus.

      Wenn dich das stillen so überhaupt nicht gut tut , dann lass es!!

      Auch Flaschenkinder werden groß :)


      Lieben gruß und alles gute

    • hallo,
      ich schreibe dir weil ich deinen beitrag sehr traurig finde... bei mir hat das stillen leider nicht richtig geklappt, aber die paar Tage die es geklappt hat waren so wunderschön... ich habe die nähe so sehr genossen. Mein Baby ganz nah bei mir... und ich kann ihren hunger stillen... so ein wunder!!!! #verliebt
      diese doofen Fläschchen die meine tochter leider besser oder anders gesagt einfacher fand haben mir den lezten nerv geraubt, ehrlich!
      das ständige spülen, sterilisieren ect. :-[.
      was genau macht dich denn so unglücklich?? schmerzen deine brüste? das vergeht...
      ist sie sonst ein eher anstrengedes baby? weint sie viel? will sie sehr oft an die brust?
      versuche es doch zu genießen... wenn du abgestillt hast ist es vorbei. vielleicht bereust du es dann irgendwann!?
      und ganz ehrlich... die zeit geht sooooooo schnell vorbei... du schaffst das bestimmt!! #pro
      ich z.B. pumpe immer noch ab und habe auch 1000 mal nach gründen gesucht um abzustillen ;-). habe es nicht getan und bin soooooo stolz auf mich #schein ;-).

      glg #herzlich baby.love mit #baby (7Mo.)

      Erstmal Glückwunsch zu Deiner Maus #baby

      Lass doch noch ein bisschen Zeit vergehen, 7 Tage nach der Geburt, da sind Deine Hormone noch ein totaler Cocktail #glas

      Die ersten Wochen können anstrengend sein, was das Stillen betrifft, aber es ist nun mal, wie Du ja selber auch geschrieben hast, das Beste für Dein Baby. Die Natur hat sich schon dabei was gedacht.
      Und es lohnt sich, schau überleg Dir, hmm, was sind schon ein paar Monate zum ganzen Rest des Lebens.

      Ich kann Dir nur raten weiter durch zu halten, sei stolz für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, den Du stillst.

      Liebe Grüße und Viel Glück
      von Silbermandel
      (die auch eine schwierige Anfangszeit hatte)

    • Hi,

      ich stille jetzt seit 14 Wochen. Und ich kenne solche Gedanken. Ich wollte immer sehr gerne stillen, aber mittlerweile denke ich sehr oft drüber nach abzustillen.

      Aus welchem Grund findest du es lästig? Hast du Probleme beim Stillen? Dauert es dir zu lange?

      Anfangs fand ich es auch sehr lästig. Im Kh bekam der Kleine noch die Flasche weil er unbedingt wg. schlechten Zuckerwerten essen musste und ich noch keinen Milcheinschuss hatte. Ich fand das viel besser, habe aber trotzdem darum gekämpft zu stillen. Es war sehr anstrengend, ich saß teilweise 1 Stunde mit ihm und die Brust tat weh.

      Nach ein paar Wochen wurde es besser, stillen wurde zur Routine. Aber schon seit längerem haben wir Probleme.. Er fängt sehr oft nach wenigen Minuten an zu weinen. Ich vermute er ist zu faul zum saugen, wenn der Milchfluss nach paar Min. schwächer wird. Stillen ist zum Kampf geworden :-(

      Ich halte mir aber immer vor Augen, dass es eine einmalige Zeit ist, die wir gemeinsam haben.

      Das ist meine Einstellung. Aber ich verurteile niemanden, der bewusst mit Stillen aufhört. Ich denke, Milchpulver ersetzt Muttermilch nicht völlig, ist aber heutzutage nahrhaft genug um sie einem Kind zu geben.

      Versuch es doch noch eine paar Tage, setze dir z.B. ein bestimmtes Datum. Und wenn du bis dahin immer noch keinen Gefallen daran findest, kannst du dir ja überlegen, abzustillen.

      Man sollte sich bewusst sein, dass die Entscheidung nicht rückgängig gemacht werden kann. Viele bereuen es dann auch.

      Hallo!

      Fühl Dich mal gedrückt. #liebdrueck

      Ich selbst finde das Stillen wunderschön, aber meine Cousine z.B. hat noch im KH abgestillt, weil sie schon vorher wusste, dass das nichts für sie ist. Ihre Tochter ist jetzt 8 Jahre alt und ein ganz tolles Mädchen. :-)

      Also, langer Rede kurzer Sinn: wenn Du Dich mit dem Stillen so unwohl fühlst, dann lass es sein.
      Dein Baby bekommt Deine negative Einstellung mit und wird somit vielleicht "lernen", dass Essen etwas Schlechtes ist. Und das wäre sicher nicht der Sinn der Sache.

      Wie wäre es denn, wenn Du es erstmal mit Abpumpen und Fläschchen geben versuchst?!

      Alles Gute und ganz liebe Grüße!
      Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09

      ich selber stille und finde, es gibt nichts schöneres, aber eine bekannte von mir wollte auch auf keinen fall stillen und ihrem kind geht es SEHR gut und er hat schon nach 4 wochen durchgeschlafen. versuch es doch noch ein paar tage und wenn es dir immer noch nicht gefällt, dann lass es sein und gib die flasche und mach dir keinen kopf.

      ich finde es schlimm, wenn sich die frauen rechtfertigen müssen, weil sie nicht stillen. lass dich nicht verunsichern. wenn dir nicht danach ist, gib die flasche und hab kein schlechtes gewissen.

      Du bist die mama und du sollst glücklich sein =)

      Hallo,
      ich kann Dich gut verstehen. Ich fand am Stillen auch nie etwas schönes. Brauchst Dich nicht zu schämen!!! Wirklich nicht! Warum muss man es schön finden? Wer sagt das? Jeder empfindet anders! Am Anfang tuts auch noch tierischst weh, so dass ich mir erstmal ne Zeitspanne von 2 Wochen gesetzt habe... wenns dann nicht besser ist... hör ich auf mit Stillen. Jaja, hat dann auch aufgehört... aber schön war es immer noch nicht. Naja, ich sag mal soooo... es wurde zur Gewohnheit und damit war es auch irgendwann ok und vor allem praktisch... Außer wenn ich unterwegs war und sie Hunger hatte... fand ich es wieder ganz schrecklich.. mir schnell irgendwo ein stilles Örtchen zu suchen um meine Brust rauszuholen (sorry, für die Beschreibung). Habe dennoch durchgehalten... 5 Monate sogar...schulterklopf. Hatte mir eigentlich 6 vorgenommen... aber immerhin. Was soll ich sagen... abzustillen war sogar erstmal sehr merkwürdig... da habe ich gemerkt, dass irgendwie doch etwas Nähe verloren geht. Kanns net beschreiben. War aber auch nach 2 Tagen weg das Gefühl... Jetzt bin ich glücklich mit Flasche und Beikost. Hab kein schlechtes Gewissen, wenn Du nicht willst... Flaschenkindern geht es auch gut... seit ich meiner Flasche gebe sind sogar die Verdauungsprobleme weg!! Vielleicht versuchst Du es trotzdem noch eine Weile... dann bist Du vielleicht froh, dass Du die schwierige Anfangszeit überwunden hast und stillst noch paar Wochen weiter.
      LG
      kalotati

      Hi,

      ich werde dich nicht Steinigen :-), finde es nur schade das du nicht mehr stillen möchtest ich wollte so gerne und durfte dann auf grund einer Lungenembolie (musste Marcumar nehmen weil ich Heparin nicht Spritzen konnte) nicht mehr stillen das hat mir das Herz als Mutter zerissen.

      Aber im grunde ist es deine entscheidung und du bist KEINEM weder deiner Hebi noch irgendjemanden aus deiner Familie rechenschaft schuldig warum du nicht mehr stillen magst oder kannst.

      Entscheide aus dem Bauch heraus, du könntest ja auch erst mal abpumpen klappt super beim fernseh schauen habe etwas erfahrung damit denn mein Sohn wurde 6 Wochen gestillt bis ich dann nach 6 Wochen Marcumar nehmen musste.


      Hoffe konnte dir was helfen
      LG Kerstin

      Hi!

      Dann hör halt auf!
      Ich habe Lukas 6 WOchen lang gestillt und das Ergebnis ist, dass ich jetzt sage, das waren die schlimmsten 6 Wochen in meinem Leben. Eigentlich sollten das doch die schönsten sein, wenn man sein erstes Baby endlich hat. Ich hab dadurch auch totale Depressionen bekommen. Es hat weh getan, geblutet und ich habe im Internet nach Babyklappen gegoogelt, weil ich das alles einfach nicht mehr wollte. Ich hab schon das Heulen bekommen, wenn es zeitlich aufs nächste Stillen hinaus lief. Ich konnte ihn gar nicht richtig lieben, weil ich unterbewusst so unglücklich war. Als Lukas 6 WOchen alt wurde bekam ich eine Mandelentzündung vom Feinsten. Ich hatte hohes Fieber und musste heftige Medis nehmen. Damit war das Thema erledigt. Mama glücklich, Kind glücklich! Im Nachhinein hat mein Körper mir einfach ein Zeichen gegeben.
      Also Lucy auf die Welt kam, hab ich mir gedacht:"Warum kann ich das nicht? Ich versuchs halt nochmal!" Nach 3 Tagen gings wieder los. Ich hab nurnoch geheult. Hab mich nachts im KH auf dem Klo versteckt und war völlig panisch, dass sie wach wird und die Schwestern sie mir bringen und ich stillen muss. Diesmal hab ich früher die Notbremse gezogen. Ich wollte sie nichtmal auf den Arm nehmen, war richtig depressiv.
      In dem Moment wo meine Kinder dann ne Flasche im Mund hatten, war ich zwar auch kurz traurig, aber es war jeweils die richtige Entscheidung.
      Meine erste Hebi hat mich förmlich durch diese 6 Wochen "geprügelt" und meine 2 war absolut entspannt, was mir geholfen hat.
      N bisschen blöd war, dass ich beim 2. Kind mitten im Milcheinschuss abgestillt habe und meine Milch das gar nicht eingesehen hat. Ich hab dann 14 Tage Tabletten nehmen müssen und die Brust immer hochbinden müssen. Meine Kinder sind sehr glückliche, gesunde Kinder geworden und uns geht es echt gut, trotz des Stillstreiks!
      Ausserdem bin ich gerne und viel unterwegs! Und wenn ich an den letzten Winter und den ganzen Schnee denke, dann bin ich echt froh, dass ich beim Schlitten fahren im Wald, die Thermoskanne und die Milchflasche und nicht die Brust auspacken musste. Ich kann auch mal ins Kino gehen oder alleine einkaufen oder spontan länger wegbleiben, weil Papa alles kann, was ich auch kann!

      Ich wünsch Dir alles Gute und dass DU die für DICH richtige Entscheidung triffst!

      LG Verena mit Lukas 4 und Lucy 9 Monate

      hallo

      kenne ich,mir gings bei meinem mittleren auch so. nach ca 5-6 wochen habe ich angestillt und war so erleichter,ich war richtig glücklich als ich ihm die flasche gab!
      diesmal wollte ich es erst wieder mit dem stillen versuchen,weil ich auch dachte,es ist eben das beste,ich hatte ja auch so viel milch,jeder erwartet es sicher etc
      2 wochen vor der geburt sagte mein mann,ob ich das wirklich wieder will,und ich sicher nicht stillen muss,soll ihm doch gleich die flasche geben dann beibt auch nicht wieder alles an mir hängen etc und ich nicht für ander stillen muss!

      ich war froh das er das sagte. ich stille nicht,er bekommt von anfang an die flasche und wir sind glücklich :-D

      lg carolin

      Hy
      Lass dich drücken und viel Kraft geben!

      Stillen ist nicht einfach, das hatte ich gewusst. Wurde darauf vorbereitet, dass der anfang sehr schwehr und schmerzhaf sein könnte. - aber sicherlich nicht bei mir! - Tja denkste! Meine Brustwarzen sahen schon im Spital schlimm aus. Zu Hause biss ich durch, hatte bamel vor jeder Stillzeit. Mein Ziel war aber 6 monate zu stillen da wir beide allergiker sind.
      Hatte wirklich auch mit den gedanken abzustillen gespielt.
      Zum Glück reagierte nach 3 wochen die mütterberatung und meinte meine warze sei 3 geteilt und wenn ich weitere Kinder haben wolle so müsse ich nun reagieren. Sie schickte mich zu einer japanischen stilberatung. nach 2 h kam ich mit pumpe, schoppen, spezial sauger und anleitung heraus. meine warze hat sich erholt. Pumpe noch 1 x pro tag, damit sich meine Kleine weiter an Flasche gewöhnt.
      gehe dieses wochenende mit der kleinen fort und ich werde pumpe, flasche etc. nicht mitnehmen, da die brüste viel infacher sind.

      Kann nur sagen, wenn diese japanerin nicht gewesen wäre, würde ich trotz willen nicht mehr stillen.

      Gib dir noch ein wenig zeit, der anfang ist schwer, lass es aber nicht so weit kommen wie bei mir. deine hormone sind noch in aufruhr, überstürtze keine entscheidung. Pumpe evt. mal ab und wenn es später immer noch nicht stimmt, dann still mit gutem gewissen ab. wie weiter oben schon gesagt, die Kleinen merken es und es wird dann nicht einfacher. Und eine glückliche mama gibt das weiter und ist deshalb das wichtigste.

      Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine Entscheidung
      Quink#sonne

      (15) 01.06.10 - 08:15

      Hallo,
      Ich kenne dieses Gefühl. Hatte das bei beiden Kindern. Mit der Folge, dass ich bei der Grösseren nach einem Monat aufgehört habe. Bei dem Kleinen wurde ich ermutigt weiter zu machen, mir wurde oft gesagt dass das stillen schöner wird wenn sich alles einmal eingependelt hat. Das dauert halt einfach einen Monat oder länger. Und das stimmte! Stillen ist nach wie vor nicht meine Lieblingsbeschäftigung ;-), aber es ist sehr praktisch und jetzt wo es sich alles eingespielt hat auch kein Problem mehr. Ich bereue es dass ich bei meiner Grossen so schnell aufgegeben habe.
      Ich würde dir raten es noch ein Weilchen zu probieren, wenn es nicht besser wird kannst du ja jeder Zeit aufhören.

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