An erfahrene Stillmamis - Ausgehen, bei Stillbaby

Hallo an alle stillenden Mamis,

bin seit vier Wochen stolze und Überglücklich Mami unserer Jana Louisa. Ich stille voll und wenn es gut läuft muss ich sie nur alle 4 Std. (Nachts auch mal länger) anlegen. Ich würde jetzt gerne damit anfangen ihr ab und an das Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch zu geben, damit ich mal abends ausgehen kann, oder zum Friseur etc. Wie habt ihr das gemacht. Habt ihr den Tag über immer ein bisschen abgepumpt oder einfach kurz vorher alles? Und wieviel müsste ich da abpumpen? Wie oft habt ihr das vorher "geübt" mit euren kleinen. Ist zwei bis dreimal die Woche zu wenig, sollte ich täglich eine Mahlzeit mit der Flasche geben? Und ist es ratsam, das nur der Papa die Flasche gibt? Ich weiß, das sind jede Menge Fragen, aber man möchte es auch richtig machen.

Vielen Dank schon mal für eure Tipps.

LG Biene mit der träumenden Jana Louisa an der Seite

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Hallo, ich habe nicht abgepumpt. Ich möchte dir nur zu Bedenken geben dass es sein kann dass deine kleine die Brust nicht mehr nimmt wenn sie zu oft an der Flasche war. Je früher man mit Flasche anfängt, desto fataler kann es sein, da eure stillbeziehung noch nicht so gefestigt ist.

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Hallo Biene,

also ich würde nicht jeden Tag eine Flasche geben, sondern wirklich nur ab und an, sonst könnte (nicht muss, aber könnte) es sein, dass dein Baby merkt, dass es an der Flasche viel leichter geht und dass sie dann lieber aus der Flasche trinken will. Ob sie überhaupt die Flasche nimmt, würde ich mal testen, am besten macht das der Papa. Bei unserer Großen war es so, dass sie nie die Flasche genommen hat, naja, war halt so. Bei der Kleinen habe ich es nie versucht, war mir einfach zu viel Stress mit abpumpen und einfrieren und auftauen und Flasche abkochen und dann trinkt sie es eh nicht. Ich war eben abends nie so lange weg, mal 2 Stunden oder so, das ging dann gut. Bei 4 Std. Abstand würde ich mir den Stress auch nicht geben, sondern dann einfach nach 4 Std. wieder heimkommen, aber das kommt vielleicht einfach aus meiner Erfahrung, da ich das mit dem Pumpen immer so ätzend fand ;-)

Ich habe bei der Großen damals mehrmals am Tag ein bisschen abgepumpt, bei mir kam nie super viel auf einmal, bei manchen kommt ja bei 1x pumpen gleich 100ml raus, bei anderen 10ml, das ist aber beides ok. Ich habe die Milch den Tag über im Kühlschrank gesammelt und dann eingefroren, in Eiswürfelbehälter, so konnte mein Mann dann erstmal 2 Würfel warmmachen und falls sie mehr gebraucht hätte (hat ja nie getrunken), hätte er eben nachtauen müssen.

Probier einfach mal aus, wie das mit dem Pumpen bei dir klappt. Bei mir ging es am besten wenn ich eine Seite gestillt habe und die andere gepumpt, aber war etwas schwierig, da man mindestens 3 Hände haben müsste. Aber es ging. Wie viel deine Kleine trinkt ist schwierig zu sagen, ich würde einfach kleinere Portionen einfrieren und wenn ihr das mal geübt habt, wird es bestimmt klarer wie viel sie so trinkt.

Alles Gute

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Hallo Biene,
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter! Ich finde es cool, dass du auch schon wieder an das alleine weggehen denkst. Meine Tochter ist 10 Wochen alt und ich werde manchmal schon schräg angeschaut, so vonwegen wie ich das schon kann alleine weg gehen?!? ;-)
Ich weiß auch nicht ob ich für dich schon eine erfahrene stillmama bin, aber es klappt zumindest mal ganz gut :-p
Wir hatten einen doofen Start auf der säuglingsstation und so hat meine kleine von Anfang an die Brust und die Flasche mit abgepumpter Milch gehabt. Ich halte es aber für sehr sinnvoll einmal am Tag das Fläschchen zu "üben" und das sollte meiner Meinung nach der Papa machen. Denn schließlich hast du ja die Brust und das könnte die kleine verwirren #schwitz ich habe einen kleinen Vorrat an Muttermilch in diesen Muttermilchbeuteln eingefroren und kann bei Bedarf etwas rausnehmen und auftauen. Ansonsten versuche ich meine Maus nochmal zu stillen bevor ich gehe und rechtzeitig wieder daheim zu sein für die nächste Mahlzeit, oder ich pumpe kurz bevor ich gehr oder direkt wenn ich daheim hin ab und friere das dann ein während mein man. In der zeit in der ich weg war etwas aufgetaut hat. Am Anfang hafteten wir eine elektrische milchpumpe aus der Apotheke geliehen und als das Rezept abgelaufen war habe ich eine handmilchpumpe gekauft und bin sehr glücklich damit #verliebt
Ich hoffe ich könnte dir helfen und wünsche dir einen schönen Tag! Goldfisch91 #blume

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Hallo,

Wann und wie Du am bequemsten abpumpst, musst Du ausprobieren. Da ist jede Frau anders. Auf jeden Fall wuerde ich relativ kleine Portionen einfrieren (Vielleicht so um die 50-60 ml), von denen man dann beliebeig viele nach Bedarf auftauen kann, damit man nicht so viel wegschmeissen muss, wenn das Baby mal nicht so viel Hunger hat.

Wie hier allerdings schon geschrieben, besteht bei regelmaessigem Zufuettern mit der Flasche die Gefahr, dass Dein Baby dann irgendwann die Brust ablehnt, weil es mit den zwei sehr unterschiedlichen Trinktechniken nicht zurecht kommt. Das dann wieder rueckgaengig zu machen ist moeglich aber nicht einfach und oft sehr nervenaufreibend. Ich will Dir die Flasche nicht ausreden sondern Dich nur darauf hinweisen, dass Du Dir bewusst sein musst, dass Du das Risiko eingehst, dann sehr bald abstillen zu muessen. Wenn das fuer Dich OK waere, dann los.

Ansonsten gibt es auch die Moeglichkeit, Milch ohne Sauger zuzufuettern, z.B. mit dem Loeffel oder einem kleinen Becher. Damit wuerdest Du die Gefahr, Eure Stillbeziehung zu zerstoeren vermeiden, aber das ist natuerlich deutlich aufwendiger, und die betreuende Person muss bereit sein, dass mitzumachen (bei Omas z.B. hat man da oft wenig Chance).

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Hallo!

Wir sind umgezogen, als unsere Maus 8/9 Wochen alt war. Es gab also 2 Situation, wo sie bei meiner Mama sein musste und von ihr auch die Milch bekommen musste.
Meine Tochter trank meistens eine Brust, sodass ich die andere nach der Mahlzeit abpumpte.
Ich versuchte, so 60-80 ml "heraus zu kriegen"-manchmal war's mehr, meistens weniger.
Diese Milch sammelte ich den Tag über in einem Muttermilchbeutel und fror diesen dann abends ein.
Ich weiß gar nicht mehr, wie viel ml pro Portion drin waren- so 120-150 ca. .
In dem Alter nahm sie die Flasche-nur von meiner Mami. Es ging ganz gut.

1x "probten" wir vorher, ob sie die Flasche überhaupt nimmt.
(Ich konnte nicht zu schauen, es trieb mir die Tränen in die Augen...komisches Gefühl für mich)

Achja, für unsere Hochzeit, da war Mausi 7 Monate, pumpte ich auch massenhaft ab.
Und da nahm sie die Flasche schon gar nicht mehr. Ich stillte sie dann eben.

Aber ICH würde mir diesen Stress, und das war es für mich, nie nie nie wieder an tun.
Und vor allem nicht, dass ich zum Frisör etc. kann
Natürlich kannst du ein paar Vorräte schaffen, für richtige Notfälle, aber ich würde nicht zu oft die Flasche geben.

Lg

Diana

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Hallo Diana,

ich möchte das ja nicht dauernd machen, nur so ein bis zweimal im Monat. Natürlich versucht man seine Termine so zu timen, dass sie zwischen zwei Mahlzeiten liegen. Aber mit Kindern kann man nie richtig planen. Am Samstag wollte sie z.b. alle zwei Stunden angelegt werden, da wäre mein 4 Std. Plan auch nicht aufgegangen. Und so hätte ich dann die Sicherheit, wenn die kleine Hunger hat, bekommt die auch ihr essen. Den Schnuller hat sie auch schon, müsste leider sein, sonst hätten meine Brustwarzen darunter gelitten. Schließlich ist die Brust nur zum trinken da.
Bist du dann abends neue aus gegangen? Ich könnte mich glaub ich nicht entspannen/abschalten, wenn ich denken würde, vielleicht ruft mein Mann jeden Augenblick an und ich muss nach Hause.

LG Biene

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Guten Morgen!

Nein, abends bin ich nie weggegangen. Es gab nur diese wenigen Notfälle.

Ich muss aber dazu sagen, dass meine Tochter an diesen Tagen nicht alle 2 Stunden eine Flasche wollte.(Sonst hatte sie auch einen 2 Stunden-Stillabstand)..Deine Maus ist auch erst 4 Wochen, da pendelt sich das alles noch ein.

Aber, wahrscheinlich hätten mir diese Auszeiten, wie du sie planst, sehr sehr gut getan und die Babyzeit wäre mir nicht als sooo anstrengend in Erinnerung:-(
Ich wollte das damals aber auch so..hinterher ist man immer schlauer.

Jedenfalls kannst du ein paar Mahlzeiten abpumpen. Ich schaute, wegen der Trinkmenge, vorher auf die Fertigmilchnahrung, da steht das für das jeweilige Alter drauf.
Ich hatte die Avent Flaschen+Pumpe und die Lanisoh-Muttermilchbeutel.

Lg

Diana

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Die anderen haben ja bereits geschrieben, dass deine kleine durch die Flasche an der Brust trinkfaul werden konnte, von daher würde ich nicht allzu viel Damit rumexperimentieren.

Bei uns lief es wie folgt: ich hatte nachmittags Rückbildung ohne den kleinen und war da knappe 2 1/2 Stunden weg. Beim ersten mal hatte ich schön Milch ausgestrichen in die Flasche und Papa sollte füttern. Der kleine nahm die Flasche aber nicht. Wir haben das dann so gemacht, dass ich kurz vorher gestillt habe und als ich wiederkam. Von einem vier Stunden Rhytmus waren wir da noch meilenweit entfernt. Aber der kleine wusste schon da ziemlich genau, Mama nicht da - also gibts keine Milch.

Er nimmt bis heute keine Flasche und wir hatten damit nie ein Problem. Entweder stille ich kurz vorher oder nachher. Auch abends weggehen ist kein Problem. Ich würde mir da nie wieder so ein Stress machen. Am Anfang habe ich auch so gedacht wie du, aber so kompliziert ist das ganze gar nicht.

Wenn du mal zum Friseur oder ähnliches möchtest, kann ja dein Mann oder die Oma etc einfach spazieren gehen.

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Hey! Ich hatte auch relativ schnell das Bedürfnis, mal allein auszugehen, und sei es mit einer Freundin nur ins Café um die Ecke. Ich glaube, wir haben auch in der 6. Woche das erste Mal Milch aus der Flasche gegeben. Der Grund war allerdings ein Milchstau, währenddem ich einen absoluten Milchüberschuss hatte und daher nur am Pumpen war. Da haben wir die Flasche dann einfach mal ausprobiert und mein Baby hat sie von Anfang an genommen und anschließend auch wieder gut aus der Brust getrunken. Ich habe drauf geachtet, einen 1-Loch-Sauger zu nehmen, damit das Baby sich auch bei der Flasche anstrengen muss und nicht trinkfaul wird!

Mir war es zu Beginn trotzdem lieber, nur auszugehen wenn mein Kleiner gerade getrunken hatte und dann eben in 2 bis 3 Stunden wieder daheim zu sein um ihn wieder zu stillen. Gerade wenn du einen 4 Stunden Rhythmus hast, sollte das ja ganz gut zu organisieren sein.

Das Abpumpen an sich ging mir gehörig auf die Nerven, zudem kam ab dem 3. Monat beim Pumpen kaum mehr was, da meine Brüste sich total auf den Bedarf meines Babys eingestellt hatten. Da haben wir dann angefangen auch mal eine Fertigmilch zu geben. War ja vergleichsweise selten und mein Baby hat sie auch gut getrunken.

Jetzt ist er bald 6 Monate und kriegt nun vermehrt Fertigmilch, weil ich bald wieder voll arbeiten gehe und langsam nur noch teilstille. Klappt aber auch super, er trinkt nach wie vor gern aus der Brust! Bei den meisten anderen Babys, die ich kenne, ist es genauso. Es gibt dann meines Wissens eher mal den Fall, dass die Babys die Flasche nicht wollen, als dass sie die Brust verweigern. Also, wenn man es langsam angeht, muss man sich keine Sorgen machen, denke ich!

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Hallo,

unser Kleiner ist 9 Monate alt, ich stille noch, nur nicht mehr so oft.

Ich gehe mehrmals die Woche abends zum Sport. In dieser Zeit kümmert sich mein Mann, gibt die Flasche mit abgepumpter Mumi und bringt Sohnemann ins Bett.

4 Wochen nach der Geburt hat mein Mann das 1. Mal alleine auf unseren Kleinen aufgepasst. Bei uns gab und gibt es keinerlei Saugverwirrung, wichtig ist ein brustähnlicher Sauger. Ich habe immer gestillt, bevor ich los bin. Abgepumpt habe ich meist am Vortag und die Mumi dann in den Kühlschrank, eingefroren habe ich nie, war mir zu umständlich. Wichtig ist, genügend Trinken und 1h Abstand zwischen Abpumpen und Stillen. So hat das Abpumpen gut funktioniert, hatte ich zuwenig getrunken, kam zuwenig und bei zu kurzem Abstand zum letzten Stillen ebenso. Ich habe eine gebrauchte elektrische Pumpe von einer Freundin, habe es mit einer Handpumpe probiert, das hat gar nicht funktioniert, habe kaum was rausbekommen..

Ich habe immer 100-120 ml abgepumpt, das hat unserem gereicht, kommt aber wahrscheinlich auf das Baby an..Wir haben gar nicht geübt, ich wollte auch nicht, daš er zu oft die Flasche bekommt..Wichtig war nur, daß ich die Flasche nicht geben konnte. Meine Hebamme hat erklärt, ich würde nach Milch riechen, deshalb würde das nicht funktionieren.

Und bei meiner kleinen Raupe Nimmersatt hätte ich kein gutes Gefühl gehabt, meinen Mann ohne Nahrung alleine zu lassen. Irgendwas kann immer sein, Stau, etc. und was macht man dann? Und mir tut es gut zumindest kleine Auszeiten zu haben und mein Sohn hat eine glückliche, ausgeglichene Mutter, die diese Auszeiten einfach braucht, Was ein toller Nebeneffekt ist, die Vater Sohn Bindung ist bei uns klasse, obwohl mein Mann sehr viel arbeitet.

LG