5 Tage alt und Blähungen

Hallo liebe Mit-Mamis,

Meine Tochter ist erst 5 Tage alt und in der vorletzten Nacht fing es an, dass sie plötzlich wie am Spieß gebrüllt hat und sich nicht mehr beruhigen lies.
Das kannte ich so von ihr gar nicht, im KH hat sie nur zur Fersenblutabnahme geweint, sonst ist/war sie immer das bravste Kind.

Nichts von den üblichen Tricks hat geholfen, außer dass sie sich, beim ersten Schreinafall der Nacht, an meiner Brust in den Schlaf nuckeln durfte.

Zwei Stunden später ging's wieder los, aber da lies sie sich 3 Stunden lang nicht mehr beruhigen. Sobald sie sich in den Schlaf genuckelt hatte und sie deswegen die Brustwarze verlor, ging es wieder los.

Unsere Hebi vermutet, dass sie zu wenig aus meiner Brust bekommt, daher benutze ich seit gestern auch noch eine Milchpumpe um den Bedarf zu erhöhen.
Außerdem hat sie uns noch den Fliegergriff gezeigt, wie man mit ihr "Rad fährt" und Sab Simplex empfohlen.

Heute Nacht kam der nächste Schwung, wieder lies sie sich 3 Stunden nicht beruhigen und mein Mann ist dann noch zur Nachtapotheke um dir SabSimplex und Kümmelöl zu holen.

Auf die Sab hat sie dann erstmal gefühlt die ganze Windel vollgemacht und die Massage mit dem Öl... Naja. ;)

Geschlafen haben Sie und ich heute Nacht trotzdem kaum und ich bin wirklich verzweifelt was ich noch tun soll.

Wahrscheinlich liegt es doch an mir und meiner Milch, ich versuche schon auf blähende Sachen zu verzichten und lasse seit gestern die KuhMilch weg.

Aber ich überlege ernsthaft, ob ich meiner Maus nicht einen Gefallen damit tue, sie auf PreMilch umzustellen.

Ja, ich Ketzer. Ich wollte schon immer und ausschließlich stillen, aber mein armes Baby und mein Mann sind gefühlt grade die Leidtragenden meines Wunsches.
Und sie hat die gelbe Vormilch ja bekommen, das Wichtigste konnte ich ihr also zumindest mitgeben.

Pre hat ganz klar den Vorteil immer die gleichen Zusammensetzungen zu haben, es gibt keine dumme Mama die irgendwas doofes isst, was ihr nicht gut tut.
Und ich könnte ihr notfalls immernoch den Nucki geben, wenn sie sich irgendwo reinsteigert und saugen möchte um sich zu beruhigen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit so einer frühen Umstellung?

Hat es euren Schatzis geholfen?
Oder habt ihr sonst noch Tipps/Tricks?

Wenn zu meinem wenig Schlaf weil Angst vor SIDS (keine Vorbelastung und wir erfüllen alle Vorsichtsmaßnahmen, aber bei dem Thema bekomme ich Panikattacken) noch mehr so schlimme Nächte dazu kommen, brech ich bald zusammen. ),:

1

Hallo,
DEN einen Rat wird Dir keiner geben können jeder glaubt wasanderes, keienr weiß es genau.
Ich glaube z.B. daß Muttermilch besser ist als jede Pre-Milch. Ich habe auf stark blähendes und Fruchtsäuren verzichtet, aber damit ist auch gut. Wir müssen schon in der SS auf so vieles verzichten - zumindest wenn man Sushi so liebt wie ich.
Ich bin mit dem 3. Kind schwanger und der Schnuller wird SOFORT nach Geburt zum Einsatz kommen. Hab beim 2. Kind versucht darauf zu verzichten, aber das Saugbedürfnis wird nicht besser nach 4 Wochen ;)
Und die ersten 4 Wochen sind einfach Hölle - ohne die Hormone die einen irgendwie betäuben und das ertragen lassen würde ich das nicht mitmachen. Die Erkenntnis kam mir aber zum Glück auch immer erst ein halbes Jahr später, WIE schlimm die Eingewöhnung und das Einpendeln war.
Mein 1. Kind war in den ersten 4 Wochen sogar noch recht pflegeleicht und wurde dann erst zum Schreikind. Beim 2. war ich dann schon wesentlich gelassener. War das Kind satt, die Windel sauber, dann kam es in's Tragetuch und damit konnte ich das Schreien bei beiden deutlich reduzieren. Aber gerade der Große hat jeden Abend zur gleichen Zeit seinen Tagestress wegbrüllen müssen. Er ist heute noch der sensiblere, der einen klaren Tagesablauf braucht und bei Umstellungen unflexibel ist. Als Säugling: Je aufregender der Tag, desto länger das Gebrüll. Bei ihm habe ich auch noch mit allem experimentiert, Sab, Zäpfchen, Kümmelöl.... Gebracht haben es bei uns das Tragetuch, Familienbett und Reizreduzierung (nicht Samstags in die Fußgängerzone mit Kind z.B.). Aber wir haben immer mal wieder eine Stunde nachts mit Tragetuch im Wohnzimmer rundenlaufend verbracht...

Wechsel Dich wo es geht mit Deinem Mann ab, damit jeder mal 2h schlafen kann - vor allem Du. Und wenn es kein erkennbar behebbares Problem gibt, darf das Baby auch mal schreien - nur lasst es bitte nicht allein damit. Und frühzeitig Babysitterin suchen, damit hatte ich 1x/Woche 2-3h nur für mich, Schreibkram, Haushalt....
Alles Liebe - es wird besser.

7

Hallo!

Danke für deine lieben Worte und deine Erfahrungen! Und mit dem Sushi erzählst du was, mein Mann musste mir welches nach der Geburt ins KH bringen. :)

Hast du mit den Nuckis keine Veränderung am Stillverhalten gemerkt?

Überall im Internet lese ich davon, dass man den Zwergen den Nucki erst mit frühestens 4 Wochen geben soll, eben damit sich das Stillen nicht verfälscht oder sie ihren Hunger wegnuckeln.

Und wann genau gibst du den Nucki? Immer wenn sie motzig werden, wenn sie schlafen? Kommen sie zusätzlich an die Brust zum kuscheln oder ins Tragetuch?
Sorry für die dummen Fragen, oh fühl mich so unheimlich grün und dumm im Moment, alles ist ein Buch mit 7 Siegeln.

Tragetuch haben wir leider keines, wir müssen also im Arm schuckeln.
Wenn ich meinem Mann auch noch mit nem Tuch komme, frisst der Arme mich, er läuft eh schon auf dem Zahnfleisch weil meine Hormone komplett abstürzen.

16

Hallo,
beim ersten Kind hatten wir den Schnuller noch im KH und den hatte er auch viel drin. Stillen war nie ein Problem, außer daß beide Kinder sich wie Pirhanas drangehängt haben zur Druckbetankung - nach 5 min waren sie jeweils satt. An der Brust schnullern gab es nicht, wenn sie satt waren wollten sie auch nicht dran. Und wenn sie Hunger hatten, wurde mir der Schnuller empört entgegengespuckt.

Beim Kleinen (18 Monate Unterschied) wollte ich auf den Schnuller verzichten, weil der Große eben auch nicht ohne den schlafen konnte. Hab's dann mit meinem kleinen Finger versucht wenn er Saugbedürfnis hatte. Aber das hat immer mehr zugenommen und nach 3 Wochen habe ich aufgegeben und Schnuller genommen. Es gibt so Klippbänder, damit ist der Schnuller immer in Greifweite, nachts haben wir später 3-4 Schnuller im Bett verteilt, so hat er bei nächtlichem Aufwachen direkt einen gefunden und konnte wieder einschlafen.
Als die beiden 4 und 2,5 Jahre alt waren, kam dann die Schnullerfee. Ein halbes Jahr vorher kamen die beiden in die Kita und da kam der Schnuller schon in eine Extra Box und wurde nur bei echtem Bedarf genommen. Und wenn wir z.B. auf einem Spielplatz waren (ab 6 Monate fast täglich), wurde der Schnuller auch rausgenommen, damit er nicht in den Sand fällt. Da gab es auch keine Diskussion mit mir - wer in den Sand will, gibt den Schnuller ab.

Ohne Tragetuch wäre ICH auf dem Zahnfleisch gegangen. Beim Großen habe ich das mit 6 Wochen angefangen, beim Kleinen dann direkt. Deutliche Besserung, beide Hände frei...Da waren sie dann den halben Tag drin, war für mich eine deutliche Befreiung. Ich bin sogar damit auf Toilette, hab den Haushalt gemacht...

Ist ja immer schön, was so im Internet steht, aber schau was für DICH funktioniert. Jedes Kind ist anders. Ich bin schon gespannt, wie es beim dritten wird...
Meine Söhne sind jetzt 9 und 7 Jahre und ich bin in der 19. SSW
LG, Kaja

2

Herzlichen Glückwunsch zum Baby!

Also, da kommen einige Sachen zusammen.

Wenig Schlaf. Du bist im Wochenbett. Versuch tagsüber auch zu schlafen. Im Moment sind deine Aufgaben, stillen, kuscheln, erholen.
Zur Angst tragen im Moment auch die Hormone bei. Rede mit deiner Hebamme.
Vielleicht würde es euch auch helfen, wenn das Baby direkt bei euch schläft (ein SICHERES Familienbett erhöht das Risiko für SIDS nicht http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0107799).

Was die Blähungen betrifft. Muttermilch ist optimal auf das Baby eingestellt. Sie ist die natürliche Nahrung.
Das Kolostrum wirkt leicht abführend. Damit wird es das Kindspech leichter los. Muttermilch enthält schmerzstillende Stoffe. Stillen entspannt das Baby und fördert damit die Verdauung. Muttermilch ist leicht und schnell verdaut.
Der Darm ist bei deinem Baby noch unreif. Es ist gerade erst auf der Welt angekommen. Bis jetzt hatte es eine rundum Versorgung. Es kennt kein Bauchgrummeln, keine Verdauung in dem Sinn, ...
Es muss sich erst daran gewöhnen.

Wir vermuten immer gleich Bauchweh und Blähungen, wenn Babys weinen, weil wir einen Grund brauchen. Dabei ist dies oftmals gar nicht der Fall. Babys können sich nur so mitteilen. Sie bauen damit Stress ab (und eine Geburt und das Ankommen auf dieser Welt ist stressig).
Leg dein Baby an, wenn es will. Wenn es sich mit stillen beruhigt, still.
Ess vernünftig und was dir schmeckt.

Es gibt viele Kulturen, da werden viele blähende und scharfe Dinge gegessen und die Babys vertragen das trotzdem.

Habt ihr ein Tragetuch oder eine gute Tragehilfe? Da könnte auch dein Mann dich noch einmal unterstützen.

8

Danke für deine liebe Nachricht und die Glückwünsche. :)

Das mit dem Schlaf versuchen wir gerade zu lösen, wir haben einen kleinen anclipbaren Atemmonitor geholt, der nimmt mir zwar nicht 100% die Angst, aber ich kann damit schlafen weil ich weiß dass sich im Notfall was meldet.
Tagsüber nehmen wir sie mit ins Bett, wenn mein Mann ein Auge auf uns beide haben kann, oder wenn ich alleine bin und sie die komplette andere Bettseite haben kann.
Nachts traue ich mich einfach nicht, falls sie im Schlaf unter meine Decke gerät.

Das mit dem nicht ausgereiften Darm hat mir meine Hebi heute auch erklärt und auch, dass sie noch nicht ganz angekommen sein könnte.
Ich fahre trotzdem die komplette Vorsichtsmassnahmenliste: Sab zum Stillen, Bauchmassage zum Windelwechseln, Bäuerchen die ich bisher vernachlässigt hatte.

Tragetuch haben wir keines, ich werd wohl mit ihr immArmndurch die Wohnung schluppen, falls nochmal was ist.

17

Ich hab auch so ein Ding. Ich weiß, es bietet keine objektive Sicherheit, aber für mein Gefühl hat es geholfen.

Was das Schlafen betrifft. Wir haben am Gitterbett eine Seite abgemacht und das Kinderbett dann an unserem mit Schraubzwingen festgemacht.

Beim Großen habe ich es immer noch versucht, ihn in den Stubenwagen zu legen. Ich habe in den Schlaf gestillt, ihn gehalten und dann weggelegt, er wurde immer wach und meist habe ich nachts gegen eins aufgegeben. Ich ließ ihn neben mir liegen und prompt schlief er.
Ich habe ihn dann sehr weit oben gestillt und bin nach dem Stillen so weit runtergerutscht, dass ich mir selbst die Decke über den Kopf ziehen hätte müssen.

Genauso gibt es einen Ammenschlaf. Wenn meine Kinder neben mir schlafen, bewege ich mich kaum und interessanterweise, wenn sie nachts Fieber bekommen, wache ich auf.

Mein kleiner Sohn hat das ein paar mal gehabt, dass er Stunden weinte und sich nicht beruhigen ließ. Das ist anstrengend, aber es geht vorbei!
Geholfen hat mir auch.
http://www.fabelhaftes-small-land.de/app/download/5789901111/Weinen+(Vimala+Schneider).pdf

Eine Tragehilfe würde ich mir überlegen. Mein Mann liebt sie.

3

Deine Milch muss sich erstmal richtig einstellen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade mal den Milcheinschuss ;-)
Versuch, den Stress rauszunehmen. Setzt dich einfach mit nem Buch aufs Sofa und stille. Oder schlafe. Gerade tagsüber. Kuschelt viel.
So stellt sich dann auch die Milch ein. Die Minis haben da eh noch so nen winzigen Magen, dass garnicht so viel reinpasst.

Gibst du die D-Flouretten? Viele Kinder bekommen davon Bauchweh.

Wie stillst du nachts? Phil war/ist auch oft wach nachts, aber dadurch, dass er im Liegen stillt, kann ich weiterschlafen.

Normalerweise ist es veraltet, dass man auf bestimmte Lebensmittel verzichten muss. Die Mehrheit der Babys verträgt alles, was Mutti isst ;-)

Mach dir keinen Stress!

9

Hallo!
Milcheinschuss hatte ich schon am Do, mittlerweile sind die Brüste bei mehr als 2 Stunden Stillpause sofort heiß und prall. Ich denke also, dass zumindest da jetzt alles passt.

Tagsüber kuscheln und schlafen wir mittlerweile Dank kleinem Atemmonitor viel miteinander. Das rettet mich ein wenig, aber an den Hormonen die mich weiter runterziehen, ändert das leider nix.

Die Flouretten bekommt sie morgens zum zweiten Stillen, Morgens ist mir auch noch kein Geningel bei ihr aufgefallen. Zum Glück.

Wir stillen im Sitzen, das liegend-stillen hat bei mir im KH nicht so gut geklappt und die Kleine liegt Nachts im eigenen Bettchen neben uns.

13

Versuchs doch noch mal im Liegen...das nimmt wirklich jede Menge Stress raus. Und wenn sie sich nach dem stillen ablegen lässt, kannst du sie zur Not vielleicht auch ins bettchen umlegen.
Bei Max hab ich wochenlang in sitzen "geschlafen" und er lag auf mir. Das war Ultra anstrengend.
Phil hab ich gleich von. Anfang an im Liegen gestillt und die Nächte sind selten mal anstrengend (Zähnchen, Krankheit). Ist was ganz anderes.

Max hat super viel geweint. Die Tabletten hat er bekommen.
Phil weint sehr selten. Er bekam keine.

Ich würde mal den Versuch wagen und sie weglassen. Schaden wird's nicht ;-)

4

Hallo,
Erst einmal noch herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby. Ja, die ersten Wochen mit dem Baby sind reichlich anstrengend, besonders beim ersten. Darum ist es umso wichtiger, dass du dir und deinem Baby ein möglichst ruhiges Wochenbett goennst. Viel kuscheln, immer wieder stillen und gerne auch direkten Hautkontakt dabei. Das regt die Milchproduktion an. Und dann solltest du dir immer sagen, dass für die Verdauung ceines Babys nichts so gut ist wie deine Mumi. Pre mag zwar immer gleich zusammengestellt sein, sorgt aber gerne für Verstopfung. Sie ist nur ein Ersatz. Neuere Forschungen sagen auch, dass die Ernährung der Mutter und die Blähungen beim Baby nichts miteinander zu tun haben. Deine Blähungen sind im Darm und die Mumi wird aus dem Blut gebildet. Die Blähungen entstehen durch die vielen Eindrücke, die auf dein Baby einstuermen. Die schlagen ihm sozusagen auf den Magen.
Tja, und auch im Hinblick auf SIDS gibt es nichts besseres als stillen. Gib deinem Baby viel Nähe. Dann hilfst du ihm, in der Welt anzukommen.
LG
Frierschaf

10

Hallo Frierschaf,
Danke für die Glückwünsche! Unser WB ist eigentlich schön ruhig, wir hatten bisher nur einen Besuch und der Papa geht alle Einkäufe erledigen.
Noch gechillter wäre nur, wenn sie auch mehr schlafen könnte. ;)

Das mit der Produktion im Blut bei mir und in ihrem Darm bei ihr habe ich so noch gar nicht bedacht, da hast du Recht. Trotzdem versuche ich stark blähenden Sachen aus dem Weg zu gehen. Sicher ist sicher.

Meine Hebi meinte auch, dass durch das Stillen ihr Kiefer gefordert und dadurch das Risiko gesenkt wird, aber das nimmt die Panik leider auch nicht komplett raus.):

5

Liebe Rosenerz,

ich würde auf keinen Fall auf Pre umstellen. 1. ist Muttermilch das Beste für das Kind und 2.macht es die Sache für Euch beide noch viel stressiger.

Glaub mir, ich weiss wovon ich rede. Ich habe meinen ersten Sohn überhaupt nicht gestillt und diese ständige Fläschchenmacherei und Sterilisiererei ist einfach nur der komplette Wahnsinn!!!

Dieses Mal stille ich voll und es ist von grossem Vorteil, mal einfach kurz anlegen zu können und zu schauen, ob die Kleine vielleicht Hunger hat.

Ich persönlich glaube übrigens nicht, dass so viel in die Muttermilch übergeht, dass es Dein Kind dann nicht verträgt. Der Darm ist einfach noch unreif und muss sich erst mal "einarbeiten", egal ob mit Muttermilch oder mit Pre.

11

Hallo Ju,

Das verstehe ich, das Sterilisieren der Milchpumpe ist schon nicht sonderlich angenehm.

Konntest du für dich im Vergleich zu deiner zweiten Maus (Herzlichen Glückwunsch!) wirklich keinen Vorteil bei Pre sehen?
Seit ich es meiner Mutter erzählt habe, bekomme ich am Tel standig zu hören, dass man zumindest weiß was das Kind trinkt, dass man ihr schon früh einen Rhythmus antrainieren kann, ihr Notfalls zufügten kann, wenn sie großen Hunger hat und die Milch nicht sofort kommt..

Hoffentlich findet sich ihr Darm/Magen bald ein. ):

14

Ich grätsch mal dazwischen.
Meinen ersten Sohn hab ich 7 Wochen TEILgestillt und danach auf Flasche umgestellt. Phil stille ich immernoch.

Der einzige, wirklich der einzige Vorteil bei der Flasche seh ich darin, das ich nicht immer parat stehen muss, wenn er Hunger hat.
Stillen ist so viel praktischer, einfacher, handlicher und kostengünstiger. Man muss nix mitschleppen, nachts muss man nicht mal wirklich wach werden. Das Kind muss nicht lang drauf warten (ja, auch ich habe ne Flasche zügig hinbekommen, aber trotzdem ist es schneller, den Busen auszupacken ;-)). Und es ist viel bekömmlicher für den kleinen Magen.

Warum muss ich wissen, wieviel er trinkt? Ist unwichtig. Interessiert auch bei einem gesunden Kind nicht.
Nen Rhythmus hatte ich mit Max trotzdem nicht. Mal wollte er nach 30 min wieder was, mal nach 3 std.

Und durchgeschlafen hat er deswegen auch nicht.
Und die Milch bleibt im Normalfall nicht einfach weg. Da dreht man ja keinen Hahn zu ;-) wenn man nach Bedarf stillt, dann spielt sich die Milch gut ein.

weiteren Kommentar laden
6

Hallo,

ich fand die Antwort von Urzeitkrebs sehr gut. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Bauchweh gerne als Erklärung für Schreien her genommen wird, damit man einfach eine Erklärung hat (und etwas dagegen tun kann).
Es erschreckt mich, wie viele Hebammen gleich von Bauchweh sprechen und was Eltern dann alles für Tropfen und Pulver in den kleinen Organismus pumpen. Das geht jetzt nicht gegen dich, ich weiß selbst wie verzweifelt man wird wenn sich das eigene Kind nicht beruhigen lässt.
Mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt und nicht halb so anspruchsvoll wie seine Schwester es war. Heute hat er das erste mal richtig gebrüllt und ich konnte ihn nicht beruhigen. Schrecklich! Ich dachte auch für einen Moment, er könnte Schmerzen haben, habe aber einfach vermutet dass er überreizt und müde ist. Letzten Endes ist er dann friedlich eingeschlafen als ich die Dunstabzugshaube angeschaltet habe.
Da ist mir wieder bewusst geworden, dass nicht nur die Kleinen in der Welt ankommen müssen, sondern dass wir unsere Kinder auch erst kennenlernen müssen. Und sie verändern sich natürlich auch mit neuen Fähigkeiten. Das ist einfach ein Prozess.
Zur Milch: Wenn du jetzt mal ganz logisch drüber nachdenkst: Warum um alles in der Welt sollte Pre besser sein als Muttermilch? Wenn ich lese, dass es Milchsorten gibt, die mit Testurteil mangelhaft abgeschnitten haben, wird mir schlecht.
Ich habe beide Kinder anfangs beim kleinsten Mucks angelegt. Mein Sohn hat im Krankenhaus quasi dauergenuckelt. Du wirst doch gerade erst deinen Milcheinschuss gehabt haben!? Warum solltest du dich jetzt mit pumpen verrückt machen? Die beste Pumpe ist dein Kind. Sie wird deinen Milchhaushalt schon ordentlich ankurbeln.
Obwohl ich meine Tochter die ganze Schwangerschaft mit meinem Sohn gestillt habe, hat es bei mir bestimmt 4-5 Wochen gedauert bis ich das Gefühl hatte, das Stillen ist jetzt so richtig in Gang gekommen. So lange dein Kind ab jetzt gut zunimmt, brauchst du dir da keine Sorgen machen! Ich würde mich da aber auch nicht von der Hebamme stressen lassen mit ständigem wiegen. Gib euch mal ein paar Tage Zeit daheim anzukommen.

LG und alles Gute

12

Hallo beisha,

Danke für deine Nachricht und die Wünsche.
Ich bin selbst kein Fan davon mich selbst mit Medikamentwn vollzuhauen, aber da die Kleine noch nicht reden kann, gebe ich ihr lieber die Sabs etwas eegelmäßiger, als sie Leiden zu sehen, falls es doch was sein sollte. Das Sab geht ja direkt durch und löst lediglich den Milchschaum auf, ohne vom Körper verwertet zu werden. ):

Aber ich verstehe natürlich was du meinst, keine Sorge.

Oh, der arme kleine Mann, zum Glück Harbour Dunstabzugshaube funktioniert. Mist dass wir selbst keine haben. Aber ich konnte heute Nacht den Radiosenderlauf anschalten!

Ich hab bei der Pre einfach die Kontinuität im Kopf. Und seit ich meiner Mutter von meiner Überlegung erzählt habe, kommt sie ständig mit: Du kannst sie an einen Tagesplan gewöhnen, siehst was sie getrunken hat, kannst im Notfall nachfüttern ohne zu warten dass nochmal Milch produziert wird....

Milcheinschuss war vor 2 Tagen, aber den Tag hatte die Kleine quasi kein Pipi in der Windel, was die Hebi etwas bedenklich fand, dafür dass sie an dem Tag wirklich oft an der Brust war.

Danke, ich werde es versuchen und hoffe einfach, dass ihre Schreiattacken nicht mehr ganz so stark ausfallen werden. ):

15

Hallo,

bei uns wirken übrigens auch der Staubsauger und die elektrische Zahnbürste wahre Wunder ;-) Der Thermomix im Leerlauf soll auch toll sein :-)
Unsere Kinderärztin meinte, dass die Wirkung von Sab Simplex nicht bewiesen ist. Wenn du stillst, gibt es ja eigentlich nicht viel zu entschäumen. Ich verstehe dich, dass du es aus Verzweiflung gibst
(ich würde in diesen Schrei Situationen auch alles machen, damit es meinem Sohn wieder gut geht) aber manchmal glaube ich das Zeug ist nur für die Psyche der Mutter und deren Zuversicht überträgt sich dann aufs Kind ;-)
Deine Mutter hat wahrscheinlich nicht gestillt, oder? Bei allen Stillkindern die ich kenne, hat sich früher oder später ein Rhythmus eingespielt. Da muss man auch an nichts gewöhnen, das kommt von alleine.
Wenn du dein Kind an die Brust lässt wann immer es möchte (auch zum nuckeln) wirst du schnell genug Milch haben. Mein Sohn muss da nie auf irgendwas warten. Wenn er nach 10 Minuten wieder trinken möchte muss er vielleicht ein paar Züge länger warten bis der Milchspendereflex einsetzt aber das macht nichts.
Für mich hat Pre einfach keinen nennenswerten Vorteil. Natürlich musst du das für euch entscheiden, aber ich denke es ist noch nicht der Zeitpunkt um in Panik zu verfallen.
Wenn du vor 2 Tagen den Milcheinschuss hattest steht ihr ganz am Anfang. Mit etwas Geduld wird das schon.

Hat deine Kleine denn jetzt nasse Windeln?

Viele Hebammen sind nicht besonders bewandert was das Stillen angeht. Eventuell gibt es eine Stillberaterin in deiner Nähe?

LG