Hilfe!! Ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Hallo ihr Lieben,

ich hatte hier schon 2mal gepostet, weil ich Probleme mit dem Stillen habe. Mir wurde stets angeraten, die Kleine so oft wie möglich anzulegen und so wenig wie möglich zuzufüttern.

Das habe ich nun gemacht... aber irgendwie kommen wir nicht weiter. Ich weiß einfach nicht woran es liegt, ob es noch zu früh ist, um einen Rhythmus reinzubekommen oder ob ich zu wenig Milch habe? Oder die Kleine Probleme mit dem Saugen hat?

Meine Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und unser Alltag sieht so aus:

Sie wacht morgens auf und will gestillt werden - soweit so gut. Beim Stillen saugt sie anfangs schön stark und wird dann immer träger, schläft auch sehr oft bei ein. Manchmal kann ich sie dazu animieren, weiter zu saugen, aber das klappt nicht immer. Wenn sie dann komplett einschläft, lege ich sie in ihr Bettchen und sie wird sofort wach und fängt sofort an zu schreien. Nur auf dem Arm lässt sie sich leicht beruhigen, aber hauptsächlich kann man sie nur mit der Brust beruhigen. Also lege ich sie wieder an und das Ganze geht von vorne los.

Ich bin wirklich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigt.

Sie weint und schreit sofort, wenn man sie hinlegt und sie wach wird - es also merkt, dass man sie weggelegt hat.

Und beim Stillen wird sie zwar ruhig, aber es zieht sich über ne Stunde hin... Manchmal hat sie auch einfach nur die Brustwarze im Mund und schaut vor sich hin.

Ich weiß dann immer gar nciht, wann genug ist? Lege ich sie weg, weint sie. Also lasse ich sie an der Brust, bis sie einschläft. Und wenn ich sie dann weglege und sie wird wach, schreit sie. Wird sie nicht wach, hab ich evtl. mal ne halbe Stunde oder Stunde "Ruhe".

So geht das den ganzen Tag.

Nachts schläft sie nur ein, wenn sie an der Brust nuckelt, sonst schreit sie.

was ist das nur? Wird sie nicht satt?

Ich traue mich auch gar nicht mit ihr raus, weil ich überhaupt nicht weiß, wie satt sie grad ist oder wann sie wieder anfängt zu schreien.

WEnn ich ihr die Flasche gebe, saugt sie die fast in einem Zug leer, egal wieviel ml drin sind. Ist das nicht auch ein Zeichen,dass sie von der Brust nicht satt wird? ABer liegt das an der Milchmenge oder an der Saugtechnik oder oder??

Ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Wenn ich nur wüsste, warum sie soviel schreit?

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An der Flasche saugen, ist einfach. Es kommt immer etwas raus. Babys haben auch einen Saugreflex. Selbst, wenn sie nicht Hunger haben, saugen sie.
Am Anfang waren meine Kinder auch zappelig beim stillen. Der kleine ist es heute noch.
Erstens ist es anstrengend. Zweitens bringt es die Verdauung in Schwung.
Mit der Zeit wird er ruhiger und schläft meist ein.
Mit dem Weglegen. Babys brauchen länger, um in die Tiefschlafphase zu kommen. Erst dann kann man sie eigentlich ablegen. Manchmal funktioniert auch das nicht.
Ich würde deshalb eine Tragehilfe empfehlen.

Irgendwie auch ein logisches Verhalten. Ein Baby hat nur Instinkte. Es weiß nicht, dass es in einer abschließbaren Wohnung ist und Mama nur nebenan. Für ein 3,5 Monate altes Baby, dass sich einfach so ablegen lässt, hätte das früher den Tod bedeutet.
Mein kleiner, 11 Monate, schläft auch nur mit Kontakt ein. Wenn er wach ist, bewegt er sich inzwischen auch von mir weg und erforscht seine Umwelt.

Dein Freiraum kommt also früher oder später wieder.
Ach das mit der halben Stunde ist normal. Du könntest dich frühzeitig neben sie stellen/zu ihr legen, oft schlafen sie dann gleich weiter.

Für mich klingt das alles also recht normal. Wenn Sie fit ist, genug nasse Windeln hat und gut zunimmt, reicht deine Milch!

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Ich weiß gar nicht, wieviel so ein Neugeborenes zunehmen "sollte"?

Meine war bei Geburt 3050 Gramm und hat dann erst abgenommen. Jetzt -nach 3,5 Wochen- wiegt sie 3350 Gramm. Ist das gut oder schlecht?

Durch die anfänglichen Stillschwierigkeiten und weil mir von allen Seiten zum zufüttern geraten wurde (weil sie erst abgenommen hatte), sitzt bei mir jetzt der Gedanke, dass ich sie mit meiner Milch nicht satt kriege. Und wenn sie dann auch noch nach jedem Stillen weiterweint, fühl ich mich darin bestätigt, denn sehr viel mehr Gründe, warum ein Baby weint,gibt es ja nicht.

Aber was Du schreibst, ist sehr plausibel!!

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Ich bin kein medizinisches Personal, deshalb kann ich da keine fundierte Meinung geben, aber für klingt das ganz gut.

Was das zufüttern und zunehmen betrifft, ist eine Stillberaterin wohl eher ein Ansprechpartner.

Ansonsten gibt es ganz viele Gründe, warum ein Baby weint. Es hat Hunger, die Verdauung drückt, es braucht Nähe, es muss seinen Tag verarbeiten, einschießende Zähne, neue Fertigkeiten, die einerseits faszinieren und andererseits Angst machen... Es muss in der Welt ankommen und das geht nicht in zwei Wochen.
Die Brust ist dann so quasi die eierlegende Wollmilchsau. Nahrung, Nähe, Sicherheit, schmerzlindernd, verdaungsfördernd, dein Herzschlag, dein atmen...

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Sie ist 31/2 Wochen alt, sie ist es 9 Monate gewohnt, dass Mama oben, unten, links, rechts, überall ist. Sie will Körperkontakt.

Besorg Dir ein Tragetuch oer ne Trage oder irgendwas, da kann sie dann drin schlafen über Tag und Du kannst die wichtigsten (also wirklich wichtigen Sachen so machen). Die Kuschelzeit geht soo schnell vorbei und Staubwischen und Fenster putzen kannst Du noch für den Rest Deines Lebens.

Die Kuschelzeit geht schnell vorbei, wups auf einmal krabbelt sie, dann geht sie in die KiTa und dann ist Mama uncool und sie klaut Dir Deinen Lippenstift und Du sehnt sich nach der Kuschelzeit zurück und sie findet Dich peinlich. Lege Dir einen Vorrat an Kuschelerfahrungen an von dem Du dann zehren kannst ;-)

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Ja, eine Trage wollen wir uns auf jeden Fall besorgen!!! Müssen da unbedingt mal los und uns beraten lassen.

Ich bringe es eh nicht übers Herz,sie schreien zu lassen oder Ähnliches. Beim kleinsten Laut hab ich sie im Arm :-) ... ich will nur wissen, dass es nix mit dem Stillen zu tun hat, dass sie weint (zu wenig Milch o.ä.), denn will mein Kind natürlich nicht quälen und zur Not würde ich dann zufüttern, wenn das der Grund sein sollte.

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Wir haben Tragen und Tücher echt lieben gelernt, nicht günstig aber echt ihr Geld wert. Und es schadet auch nix verschiedene zum Wechseln zu haben (z-B- Tuch und Trage) Wir haben Trage, Tuch und Ringsling im Laufe der Zeit gekauft (versch. Vorteile die zu versch Zeiten der Entwicklung zum tragen kommen) Aber ich würde keins davon missen wollen.

Wenn man schnell mal einkaufen fährt ist es so viel einfacher und bequemer das Kind in die Trage zu packen als einen KiWa aus dem Auto zu wuchten und nachher wieder rein.

Lass Dich mit dem Stillen nicht verrückt machen, wenn sie sich zufrieden "abdockt" bzw einschläft, dann ist alles okay. Ein Säugling lässt es einen kompromisslos wissen, wenn ihm was nicht gefällt. Leider etwas undifferenziert, d.h. man weiß nicht was grade Ursache ist, aber zufriedenes Einschlafen nach dem Stillen heisst, dass sie genug bekommt.

Wenn die Zwerge so klein sind, dann haben sie auch noch Zwergenmägen, die wollen oft gefüllt werden. (Google mal nach Bildern Vergleich Babymagen... das ist in den ersten Wochen winzig) Zufüttern ist oft der Anfang vom Ende des Stillens.
Beobachte Dein Kind gut, aber lass Dich nicht von irgendwelchen Ratschlägen wahnsinnig machen. Wir hatten so mit zwei drei Monaten raus, dass der Schrei nach Milch so nach nengneng klang. Das ist bis heute ins Familienvokabular für trinken eingegangen.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass Du erstmal alles hast, was sie brauch: Milch, Nähe und Liebe... und Windeln zum wechseln ;-)

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Huhu,

lass dich mal drücken,willkommen im Club#rofl, mir geht es genauso und weißst du was ich mache??? Ich lasse es zu obwohl es zehrt, meine Milch war fast weg und da begann er ( 5 Wochen jung)mit diesem Clusterfeeding. Nun hab ich viel Milch. Heute ist auch wieder ein unruhiger Tag aber ich nehme ihn hoch und kuschel, leg ich ihn mit ins Bett oder leg ihn in die Bauchtrage um den Haushalt fertig zu machen ( der Staubsauger wirkt auch Wunder oder der Fön#rofl) . Die Babys brauchen diese Nähe, denn sie waren es im Bauch so gewohnt. Nun sind sie in einer unsicheren Welt die hell und laut ist und brauchen nun den Schutz von Mutti. Oft ist es so wenn hektik den Alltag regiert oder ihr viel unternehmt werden sie selbst hibbelig, sie versuchen alles zu verarbeiten und das nur wenn sie mit was beschäftigt werden, was sie beruhigt ( nuckeln an der Brust ). Solange die Windeln voll sind und das Gewicht nicht weniger wird,ist alles gut. Die Milch wird eh produziert wenn die Babys andocken.

Deine Püppy ist doch noch soooo jung, unterstütze sie dabei die Welt da draußen kennen zu lernen. Versuche einen Tagesalauf einzurichten ( richte dich nach dem Kind), ich bade meinen alle 2 Tage ca 18 Uhr ( ich führe ein Stillbuch,dort sieht man regelmäßigkeiten) und jeden Tag um ca 11-12 Uhr geht mit dem Kiwa raus etc. so gewöhnen sie sich an die Abläufe und werden sicherer.

Es wird besser,aber gebe ihr Zeit. Kopf hoch, mir geht es genauso.

Gruß#winke

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Danke für Deine lieben Worte!!!

Das einzige Ritual, das wir haben, ist dass ich sie alle 2 Tage bade.

Würde nur allzugern jeden Tag mit ihr raus, aber sie hängt mir ja nur an der Brust oder schreit. Und wenn sie irgendwann mal schläft, bin ich selbst so platt, dass ich mich neben sie lege :-)

Anhänglichkeit stört mich nicht!!! Das genieße ich sogar!!! Aber das Schreien macht mich auch psychisch fertig, weil ich die Schuld bei mir suche - warum kann ich mein Kind nicht zufriedenstellen? Bzw. sie ist dann ja wieder zufrieden, wenn sie an der Brust nuckelt - man könnte hier also sagen, ich stelle sie dann ja doch zufrieden! Aber ich sehe darin dann nur "Oh Gott, sie ist den ganzen Tag an der Brust und wird ggf. nicht satt, sonst würde sie ja nicht schreien"

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So ging es mir die ersten Wochen auch. Jedes Stillen hat an die 90 min gedauert, und wehe ich habe meinen Sohn abgelegt... Beim zweiten Kind würde ich insbesondere eins anders machen: Ich würde mein Kind den ganzen Tag mit dem Tragetuch bei mir haben. Alle Mütter, die ich kennengelernt habe, die viel getragen haben, hatten weitaus weniger Probleme mit unzufriedenen Kindern und waren sehr viel flexibler, konnten mehr machen.

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So ne Tragehilfe will ich mir auch besorgen!!

Tragetuch oder Babytrage?

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Musst Du ausprobieren. Ich mochte das Tuch lieber, andere bevorzugen Ergobaby oder Manduca.

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Dein Baby verhält sich völlig normal! Vergiss das Bild der Werbebabys, die nach dem stillen stunden ruhig in ihrem Bettchen schlafen oder ewig vergnügt und zufrieden vor sich hin gucken. Das hat wenig bis gar nichts mit der Realität zu tun. Du machst auch absolut nichts falsch, du hast nur Erwartungen an dein Baby, die es noch lange nicht erfüllen kann.
Du bist noch mitten im Wochenbett, außer zu stillen und mit deinem Baby zu kuscheln solltest du gerade keine anderen Aufgaben haben.
Dein Kind weiß nicht, dass du bei ihm bist und es nicht verlassen hat, es weiß nicht, dass nicht gleich der nächste Säbelzahntieger um die Ecke kommt um es zu fressen, es weiß nur, wenn Mama nicht da ist wird es verhungern, erfrieren oder gefressen. Darum lässt es sich nicht ablegen oder wacht dabei sofort wieder auf. Das ist ein Überlebensinstinkt deines Babys und es kann nicht anders als so zu reagieren.

Was helfen kann ist ein Tragetuch, denn da hat dein Baby den Körperkontakt den es braucht um sich sicher zu fühlen und du hast die Hände frei wenn du mal nicht rumliegen willst.
Und stillen ist viel viel mehr als nur essen und trinken. Deine Brust ist für dein Baby der sicherste Platz der Welt, stillen regt die Verdauung an, lindert schmerzen, befriedigt das natürliche Saugbedürfnis,...

Du hast wirklich ein völlig normales Baby und es wird besser werden, aber bis ihr einen Rhythmus bekommt, wird es noch einige Wochen dauern und im ersten Lebensjahr hält der meistens auch nicht lange an

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Dem ist nichts hinzuzufügen.

Was dachtest du denn, wie das mit einem Neugeborenen ist, qrupa?

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Ich hatte sicher den großen Vorteil, dass ich schon in der SS eine gute Hebamme hatte, die mir erklärt hat, wie das Leben mit Baby so ist und durch die ich schon in der SS in eine Stillgruppe reingeschnuppert habe und so einiges zu hören bekam, was mir vorher auch keiner gesagt hat (die meisten meiner Freundinnen haben erst jetzt angefangen Kinder zu bekommen). Außerdem musste ich einige Vorlesungen in Entwicklungspsychologie belegen, wo ich auch das ein oder andere gelernt habe.

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Hey :)

Schließe mich mal den anderen an: alles völlig normal. Anstrengend, aber normal.

Als Ergänzung: ich hab mich in den ersten Wochen auch erst wirklich nach draußen getraut, als ich es einigermaßen drauf hatte, die Maus im Tragetuch zu stillen. Das hat mir enorm viel Freiheit gegeben.

LG

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oh ja, das glaub ich Dir!!
Ich trau mich wie gesagt auch gar nicht raus.

Den einen Tag hab ich sie erst komplett zugefüttert, bevor ich mit ihr rausgegangen bin, damit ja kein Geschrei losgeht... denn draußen Stillen - das mag und trau ich mich irgendwie nicht. Klar - zur Not wird man es wohl machen müssen, aber bei mir kommt ja noch hinzu, dass es mit 5 oder gar 15 Minutn Stillen nicht getan ist. Ich würde den ganzen Nachmittag auf irgend ner Bank verbringen :-) Das kann doch nciht sein, oder??

Ist es wirklich so normal, dass sie ewig an der Brust hängt. Dann 2-3mal fest saugt, dann vor sich hinträumt, dann nuckelt, dann schläft, dann wieder 4mal saugt, dann wieder träumt usw. usw.???

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Ich für mich kann zuhause stillen und unterwegs nicht miteinander vergleichen.

Unterwegs trinkt mein Sohn und gut ist es. Unterwegs hielt er es auch länger aus.
Das war sogar bei beiden so.

Und stillen in der Öffentlichkeit ist nicht schlimm. Mit ein bisschen Geschick sieht niemand etwas.

Das, was du beschreibst, klingt nach Cluster feeding. Ist anstrengend aber normal. Tatsächlich ist das zufüttern dann eher kontraproduktiv, da dein Körper so nie merkt, dass mehr gebraucht wird.

Empfehlenswert ist das Forum www.stillen-und-tragen.de. Dort sind sehr erfahrene Stillberaterinnen.

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Meine ist in der ersten zeit nach einschuss auch ständig eingeschlafen. Anschließend hab ich es dann so gemacht wie die hebamme geraten hat:

15 minuten eine brust
wickeln
15 minuten 2. brust
ausdocken

normal brauchen sie nicht länger um satt zu werden. Das wickeln macht sie dann wieder wacher zum trinken ;-) Dass sie zuerst stark saugen und dann langsamer werden ist normal.

Sie stillen mit dem starken saugen ihren durst. Dadurch kommt die Milch wie wasser raus. Dann wird sie immer dicker durch das langsamere saugen.
Wenn sie komplett aufhören reicht es, das baby leicht über den kopf zu streicheln. am besten von der stirn aus nach hinten ;-)

Was damals bei meiner klappte wenn sie satt war und nur noch nuckeln wollte: etwas milch ausstreichen. Dadurch spuckte sie den nippel automatisch aus und kuscheln reichte ;-)

kannst es ja mal probieren.

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Wenn sie komplett aufhören und einschlafen reicht es, ...

so soll es heißen. sorry

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zufüttern nur wenn sie dannach noch hunger hat.

bis die milch bei mir reichte hab ich damals auch noch hinterher die flasche angeboten. es wurde von mahlzeit zu mahlzeit immer weniger.

hätte ich meine tochter nur angelegt, wäre es genauso weitergegangen wie im kh. Baby schreit vor hunger, nuckelt 2 mal an der brust, schreit weiter weil nix raus kommt und will die brust gar nimmer. Sie pennt dann vor erschöpfung ein, pennt bissl und es geht wieder von vorne.

mich hat das damals zu fertig gemacht. Die schwestern, hebammen und Ärzte sagten immer "immer anlegen und bloß nicht zufüttern. das wird schon" Nur dank der mehrfachmama im zimmer hab ich mich dafür entschieden sie doch nach jeder mahlzeit die flasche anzubieten. Dann kam auch sehr schnell die milch, da wir beide entspannter waren.

man sollte immer aufs kind und sich hören und sich nicht reinstressen, weil das ja so schlecht sein soll ;-)

ich glaube nämlich, dass alle wege nach rom führen :-)

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Hallo,
Hast du denn eigentlich keine Nachsorgehebamme die das Gewicht kontrolliert? Mein Kleiner ist gut 5 Wochen alt und nahm anfangs nicht genug zu nur vom stillen so dass ich zufüttern musste. Mittlerweile muss ich das nicht mehr aber meine Hebamme kontrolliert immer noch das Gewicht. Dass sie Hunger hat kann ein Grund für die Schreierei sein, muss aber natürlich nicht.
Und Kolliken kannst du ausschließen? Daran litt mein Sohn ab Woche 3, war kaum auszuhalten die Schreierei so dass wir beim Arzt waren und das war in jedem Fall die richtige Entscheidung!

Alles Gute!

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Hallo Esther,

doch, ich habe eine Nachsorgehebamme. Die ersten Tage zu Hause hat die Kleine abgenommen (also sie war bei Geburt 3050 Gramm und dann ca. 6 Tage später 2870 Gramm), da riet auch die Hebamme zum Zufüttern (also erst Stillen, dann Abpumpen, dann Zufüttern).

Jetzt ist die Kleine 3,5 Wochen alt (am Samstag 4 Wochen) und wiegt 3360 Gramm... also sie nimmt zu, was sehr beruhigend ist!! Aber sie liegt im unteren Mittelmaß von dem, was man zunehmen sollte. Und das beunruhigt mich wiederum. Gerade am Anfang müssen die Kleinen doch mehr und schneller zunehmen, oder? Sie ist noch so winzig....

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Die Gewichtsabnahme von Anfang finde ich bei dir noch mehr als normal. Bei meinem Sohn waren es nach 3 Tagen von 3190 g auf 2880g. Da musste ich zufüttern, auch mit Pre Nahrung. Bei der U3, die mit vier Wochen und einem Tag stattfand, hatte er dann 3850g, also eine ziemlich gute Zunahme. Bei dir ist es in der Tat nicht so viel. Meine Hebamme meinte, sie sollten mindestens 20 g am Tag zunehmen, gerne auch mehr. Hast du mal eine Stillprobe gemacht? Das hatte ich mit meiner Hebamme gemacht, deswegen wir dann mit dem zufüttern wieder aufgehört haben. D.h., sie hat den Kleinen gewogen bevor ich gestillt habe und dann danach noch mal. Danach wog er 50 g mehr und das war für sie ein Zeichen, dass ich genug Milch habe, das ist natürlich schon einige Wochen her, mittlerweile wird er mehr pro Mahlzeit essen. Beim Kinderarzt haben wir das auch gemacht, um sicherzugehen, dass ich genug Milch

habe.

VG

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Vielleicht ist sie einfach so ein Bloß-nicht-Ablegen-Mama-Baby? Da hilft evtl. oft gemeinsam im Bett liegen und sofort mitdösen, wenn sie einschläft . Das muss ja gar nichts mit Hunger zu tun haben. (Und birgt wenn man es einmal akzeptiert hat durchaus auch Vorteile wie eine besonders intensive Zeit mit diesem Baby)
Wenn es ihr gut geht (agil?) und ausreichend zunimmt, würde ich mich irgendwie darum herum einrichten und v.a. nicht mit der Flasche hantieren. Die Flasche muss erst ins Spiel kommen, wenn dein Baby nicht gut gedeiht, und dann mit einer guten Stillberaterin. Wenn, dann wäre ja auch erstmal zus. Abpumpen eine Option statt Pulver. Aber wie gesagt, nur wenn es nachgewiesen notwendig ist und mit Beratung.