Abstillen, Teilabstillen, Durchhalten-Ich brauche Aufmunterung!

Hallo Ihr Lieben!
Unser Sohn ist 10,5 Monate. Ich habe ihn gerne gestillt und möchte eigentlich nicht abstillen. Doch langsam komme ich an meine Grenzen.
Ich habe bisher nach Bedarf gestillt. Zur Zeit stillt er zum Einschlafen tagsüber und nachts. Wir haben keine richtige Stillmahlzeit. Er isst sehr gut. Das ist nicht das Problem.
Er lässt sich nachts ausschließlich durch die Brust beruhigen. Es hilft einfach nichts. Er schreit sich richtig in Rage, wenn er die Brust nicht jedes Mal bekommt, wenn er wach ist. Er schläft auch noch bei uns im Bett.
Bis vor Kurzem was es 2-3 Mal in der Nacht, was ich ok fand.
Doch seit zwei Wochen geh ich wieder arbeiten (ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt. Oder an den Zähnen, Schub ober was weiß ich was!) und er wird jede halbe Stunde wach und verlangt die Brust. Ich kann also ab dem Zeitpunkt wenn ich ihn ins Bett bringe (20 Uhr) das Bett nicht mehr verlassen. Insgesamt ist das Einschlafen ein Kampf.

Gestern war es sogar so, dass er geweint hat sobald er die Brust verloren hat. Hat als dauergestillt.
Ich hatte immer die Hoffnung ihn von alleine abstillen zu lassen.
Doch ich muss früh aufstehen und zur Zeit bin einfach nur noch fertig.

Ich weiß beim besten Willen nicht, wie jemals Abstillen möglich sein wird.

Habt ihr Tipps oder zumindest Aufmunterung.

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Das ist eine Phase!
Geh mit ihm ins Bett (du verpasst nichts, bist ausgeschlafen, und es ist nur vorübergehend!).

4

Sehr gerne sogar!
Wäre da nicht das Weinen sobald die Brust aus dem Mund ist. Was in etwa alle 10-20 min heute Nacht war....

5

Ja, das gehört bei manchen Kindern leider zum Gesamtpaket dazu. Meine Ältere war auch so ein Baby. Es hat sich verwachsen :)

Wichtig finde ich zwei Dinge:
1) Dem Baby muss es gut gehen - da du gerade erst mit Arbeiten angefangen hast, wird dein Baby einiges zu verarbeiten haben, sodass es die sicherheit braucht. Um ein Jahr rum ist zusätzlich nochmal eine sehr unsichere Phase bei Kindern.
2) Dir muss es gut gehen - in Kombination mit 1) natürlich nicht imemr einfach. Daher empfehle ich, dass du versuchst, eine Schlafposition zu finden, in der dein Kind angedockt bleiben kann. Dann kannst du schlafen und dein Baby ist zufrieden. Das kannst du dann nach ein paar Tagen (oder Wochen - je nachdem) langsam abgewöhnen, wenn dein Baby angekommen ist. Wenn du keine für dich brauchbare Schlafposition findest, dann ist es ratsam, mit jemandem persönlich darüber zu reden (z.B. Stilberaterin), da sich im direkten Gespräch häufig weitere Lösungen ergeben, auf die man über's Internet nicht kommt, sodass weder du noch dein Baby "untergehen".

2

Wie ist es denn wenn du arbeiten gehst? Nimmst du ihn mit oder bei wem lässt du ihn?

Und manche Kinder wollen halt länger gestillt werden... Manche halt auch bis weit über das erste Jahr hinaus.
Hast du schon daran gedacht eine Hebamme um Rat zu fragen? :)

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Ich arbeite von 7-12.

Er scheint damit gut zurecht zu kommen.
Er schläft bis 8, dann kommt die Oma. Bis 9:30 ist auch noch der Papa zu Hause. Sie frühstücken, spielen kurz und gehen spazieren. Dann komme ich schon.
Also eigentlich kein Ding. Vor allem, er liebt seine Oma.

Wie gesagt, ich wollte/will nicht abstillen.

Vor Allem nicht jetzt mit der Umstellung, wegen meiner Arbeit.
Er kann auch zum Einschlafen stillen und auch tagsüber wann er will. Auch das Familienbett ist für uns ok.

Aber das Dauerstillen nachts ist anstrengend.
Ich bin nur momentan echt fertig, das ist alles.
Ich spreche mal mit meiner Hebamme.
Aber ich denke ich hab nur die Möglichkeit entweder abzustillen oder durchzuhalten.
Danke dir für deine Antwort!
LG

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Hebammen haben so oft einfache Tricks/Hilfsmittel/Ratschläge, dass man selbst gar nicht dran gedacht hätte. :)
Alles Gute und erholsame Nächte!