Baby 11 Monate/Nachts stillen abgewöhnen

Hallo :)
ich habe es sooo satt... ich habe wirklich gerne gestillt aber ich kann jetzt einfach nicht mehr.. aber meine kleine 11 monatige tochter die nur noch nachts stillt denkt nicht daran das zu lassen. Sie kommt immer noch alle 2 std!!! Habe das Gefühl das sie Nachts alles verarbeitet.
Wie sind bei euch die Erfahrungen? Wie konntet Ihr eure Babys davon abgewöhnen?
Ich bin so verzweifelt und soooooo müde!!!
Wie habt Ihr eure Babys zu Ruhe gebracht?

1

Ich würde es meinem Kind selbst überlassen. Aber es schläft auch bei mir im Bett und macht nachts Selbstbedienung. Wäre das keine Option? Ich bin zwar auch manchmal davon kurz wach aber lange nicht so geschlaucht, als wenn ich alle 2 Std. Hoch müsste.

4

danke für deine Antwort! Sie hat bis sie 8 Moante alt war bei uns im Bett geschlafen mitlerweile ghet das leider nicht mehr und ihr eigenes Bett im eigenen Zimmer ist die beste Lösung. Sie hat sich total von uns gestört gefühlt..

2

Hallo,

warum möchtest du deiner Tochter ein natürliches und selbstverständliches Verhalten abgewöhnen? Nur weil du es "satt" hast?

Naja, dann leg sie doch in ein anderes Zimmer in ein Bett und lass sie schreien, wenn du dich so wohler fühlst... (Achtung, Sarkasmus!)

Wo schläft sie denn, wo schläfst du? Der Große ist abgestillt, aber der Kleine ist jetzt 4 Monate alt und schläft durch. Er dockt nachts an, wenn er Hunger hat und lässt wieder los, wenn er genug hat. Das macht er fast stündlich. Aber mich juckt das nicht, soll er doch machen, er weiß ja, wo die Brust herumliegt. Das ist der Vorteil daran, wenn man seine Kinder artgerecht und bedürfnisorientiert aufzieht.
Mir würde es gar nicht in den Sinn kommen, meine Kinder weit von mir entfernt schlafen zu lassen. Wir haben ein Bett für alle und noch ein Gästebett, auf das mal einer ausweichen kann, sollte es nötig sein (wenn z.B. Alkohol oder Zigarettenrauch im Spiel war, da herrscht hier absolutes Familienbett-Verbot).
Die Verwandtschaft ist immer so überrascht, weil ich so ausgeschlafen bin, aber das war beim Großen schon nicht anders. Warum soll ich uns auch das Leben schwer machen und gegen unsere Instinkte arbeiten? Dann wäre ich vermutlich auch sehr übermüdet.

In der Natur wäre das von Nachteil. Selbst wenn es das Kind überleben sollte, weit weg von den Eltern zu schlafen (Kälte, Fressfeinde), dann wäre es spätestens vorbei, wenn die Eltern übermüdet sind und nicht mehr klar denken können (beeinträchtigt die Nahrungssuche und das Fluchtverhalten). Da unsere Organismen noch immer genauso funktionieren, wie vor vielen Tausend Jahren, würde ich daran auch nichts ändern. Kein Wunder, dass die Mütter von heute so gestresst sind. Die Probleme sind aber auch hausgemacht. Also Kopf einschalten, Situation analysieren, abgleichen mit dem gewünschten Zustand und ändern.

LG Py #winke

5

Hallo py!

Im Grundkontext bin ich deiner Meinung. Aaaaaaber... :)

Das ist natürlich heile Welt. Es ist total gut wenn das bei euch so funktioniert.

Wir haben zb ein Wasserbett. Da ist eine Familiembettsituation absolut tabu. Viel zu gefährlich wegen der Wärme und der Kuhlenbildung.

Ok ich selbst hab auch nicht das Problem wie die Fragenstellerin aber es gibt halt Umstände die das nicht möglich machen so einfach zu lösen. Dazu könnten auch anatomische zählen. Sehr kleine oder sehr grosse Brüste würden es einem Baby wahrscheinlich schwer machen einfach so anzudocken.

Mich würde aber auch die Schlafsituation interessieren und ob das Kind wirklich trinkt (nicht satt?) oder nuckelt (Schnuller?).

Liebe Grüsse

6

Ich verstehe deine etwas angreifende Meinung dazu! Ich vertrete das Stillen und das Familienbett sehr! Leider hat sich die kleine dann sehr gestört gefühlt von uns ( hat geweint wenn wir uns bewegt haben sich herum gewälzt und ist dann herumgekrabbelt und hat erzählt!) Seitdem Sie in ihrem Zimmer schläft ist das besser.

Ich bin einfach sehr müde und in der Nacht schon fast sauer und oft Traurig mit heulkrämpfen weil Sie mich so auszerrt so ist also die Stillbeziehung von meiner Seite her gestört! Das es für sie Gewohnheit ist und auch nähe bedeutet das ist doch völlig ok ich könnte auch nie einfach so Abstillen.

Ich wollte lediglich Erfahrungen hören und mich Austauschen.

schönen Tag dir!

weitere Kommentare laden
3

Puh, alle 2 Stunden hätte ich in dem Alter auch keinen Nerv mehr zu. Meine ist 10,5 Monate alt und wir verhandeln grade über das einmalige nächtliche Stillen. Mal gewinnt sie, mal ich ;-) (allerdings stillt sie noch frühmorgens, mittags vorm Schlafen und abends vorm Schlafen).

Ich habe das ganz allmählich runtergeschraubt und immer wenn sie wach wurde zuerst Wasser angeboten und mich zum Kuscheln kurz danebengelegt. Anfangs hat sie dann gebrüllt und ich habe dann doch gestillt, aber mit der Zeit reichte es ihr, wenn ich kurz zu ihr reingucke und Wasser anbiete. Sie ist ja eigentlich auch müde und hat eigentlich keinen wirklichen Hunger. So würde ich es mal versuchen.

LG

7

Haha ja das mit dem gewinnen kenn ich! :)

Hab schon fast alles probiert sie meckert und drückt sich von mir weg, steigert sich rein und zappelt so lang rum bis Sie die Brust bekommt. Meinen Mann akzeptiert Sie schon gleich gar nicht zum beruhigen :/
LG

11

Wenn es nur die Nähe ist die sie sucht, hast du es schonmal probiert ein getragenes Shirt von dir ins Bettchen zu legen. Dann riecht es schön nach Mama.