Zu wenig muttermilch :(

Hallo mädels,

Ich hatte vor 10 Tagen einen kaiserschnitt nach tagelanger misslungener Einleitung :(

Mein Körper hat zu wenig Eisen und noch sehr Probleme mit der Narbe :(

Und nun zu meinem Problem ich kann nicht stillen bzw nicht mehr so richtig :)

Im krankenhaus hab ich sie angelegt und sie hat die brust super genommen aber es kam nur ein Bruchteil an Milch (ca 15-20mö pro brust) dadurch hat sie durch das starke ziehen an den brustwarzen alles "aufgebissen" somit konnte ich sie nicht mehr anlegen weil meine brustwarzen so extrem aufgeplatzt waren und als ich dann aus dem Krankenhaus raus war hatte ich zuhause eine milchpumpe damit ihr die muttermilch nicht verwehrt bleibt und fütter auch mit pre Nahrung zu damit die kleine ihr Gewicht hält :) mittlerweile hab ich knapp 200ml muttermilch am tag aber leider immernoch zu wenig :( jetzt hab ich aber das Problem das sie die brust nur noch schwer annimmt :( und sich in rage brüllt

Kennt das jemand oder habt ihr es schon selbst erlebt ? Was kannnich tun damit die Milch mehr wird und was mach ich damit sie meine brust wieder annimmt ?

Lg jennymausl94

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Hallo =)

So wie du hatte ich nach genau 1 woche Einleitung einen KS das ist jetzt 4,5 monate her..und zu wenig muttermilch, ich musste zufüttern ..wollte meine kleine unbedingt stillen hatte mir das in der ss alles so toll ausgemalt naja die Realität sah dann leider anders aus,hab mal aus Neugier abgepumt und kam auf 60ml (beide brüste zusammen )in 2!!Tagen. .meine kleine war sehr unruhig zu der zeit vor hunger weil sie nicht genug bekam also hab ich ihr nur noch pre gegeben, sie ist viel entspannter (denke das ewige hin und her hat sie auch genervt)ich bin auch entspannt und beide sind zufrieden damit und ich bereue es nicht,klar hätte liebend gerne gestillt aber was solls meiner kleinen geht's super und sie ist fit ,sehr aktiv und Kern gesund das ist das wichtigste. .also einen wirklichen Tipp hab ich nicht,will dir eig nur sagen das du mit dem Problem nicht alleine bist und es nicht schlimm ist eine Flaschen Mutti zu sein bzw man nicht unbedingt depri deswegen werden muss =)

Lg

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Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Baby, ist ja allerhand, was du schon durchgemacht hast.

Vielleicht kannst du euch einfach viel Zeit geben, macht es euch im Bett schön gemütlich und warm mit wenig Klamotten, lass sie auf dir ruhen, kuschelt viel und wann immer sie will ran deine Brust, denn es riecht ja nach Milch. Allein vom Pumpen weißt du ja nicht, was deine Brust wirklich produziert da dein Baby anders dran saugt und meistens mehr raus bekommt.

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Ach so, für mehr Milch helfen zum Beispiel Bockshornkleekapseln. Aber Vorsicht mit der Dosierung, nachdem ich mal zwei Stück abgenommen hatte hatte ich 24 Stunden später einen zweiten dollen Milcheinschuss.

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Die ml Angabe nimmst du von der abgepumpten Menge?

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Hallo
Bei mir war es so das ich sogar erst nach 7 Tagen Milch hatte. Ich hab jetzt endlich annähernd genung Milch pumpen muss ich trotzdem meist noch 3 mal am Tag da meine Maus nicht ausreichend stark saugt.. so bekommt sie halt immer noch einen Teil in der Flasche. Ich hab jetzt 7 Wochen darum gekämpft hatte auch das mit der Brust anschreien das war schlimm aber nach ein paar Tagen wurde es besser.
Lg

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Das Problem nennt sich saugverwirrung. Aus der Flasche kommt alles praktisch ohne Arbeit... an der Brust müssen sie was für ihre Nahrung tuen. Und der Mensch ist schon als Baby bequem... warum arbeiten wenn es auch einfach geht. Daher auch wenn es schwer is. Konsequent an die Brust legen und Flasche komplett weg. Nur nutzen wenn die Brust entzündet is nie länger als nötig. Dann geht die milchmenge automatisch rauf. Denn um mehr Milch zu produzieren... benötigt die Brust auch den Kontakt zum kind und nicht nur zur Milchpumpe.

LG Küken mit Kuba

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Hey :)

1. Bis zum Milcheinschuss wird nur sehr wenig Milch, das sogenannte Kolostrum produziert. Es ist also völlig normal, dass die ersten Tage wenig Milch da ist.

2. Wunde oder "zerbissene" Brustwarzen kommen von einer falschen Anlegetechnik. Lass am besten deine Hebamme oder noch besser eine Stillberaterin drauf schauen.

3. Die Brust wird durch eine Pumpe nie so gut entleert, wie durch ein saugendes Baby. Die einzige Möglichkeit zu wissen, dass frau zu wenig Milch hat, wäre eine zu geringe Zunahme. Aussagen a la "ich hab so und so viel ml Milch" haben Null Wert und verunsichern nur. Ich selbst habe zu viel Milch und bekomme trotzdem beim Abpumpen höchstens 30ml aus einer Brust.

4. Das Brust-Anschreien hört sich tatsächlich nach Saugverwirrung an. Dabei kann dir am besten eine Stillberaterin helfen - z.B. La Leche Liga oder AFS.

5. Die Geburt ist bei dir grad mal 10 Tage her - da muss dein Baby noch nicht mal unbedingt sein Geburtsgewicht erreicht haben. Also stress dich nicht :)

LG

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Erstmal Glückwunsch zu deiner kleinen Maus!

Ich hatte Anfang August meinen Kaiserschnitt mit starkem Blutverlust. Frag mal deinen Gyn nach einer Eisen Infusion (falls du noch keine hattest). So kommt dein Eisenwert viel schneller als mit Tabletten wieder in einen Bereich, in dem man sich wohlfühlen kann ;-)

Das Stillen hab ich mir auch leichter vorgestellt. Und ganz ehrlich, wäre mein Mann nicht gewesen, hatte ich aus Verzweiflung abgestillt#schwitz Inzwischen bin ich aber unendlich froh und stolz trotz der anfänglichen Schwierigkeiten zu stillen. Es lohnt sich in meinen Augen definitiv sich da durch zu kämpfen:-D

Die Milchmenge reguliert sich innerhalb von ein paar Tagen (bei mir ca 2 Tage) durch die Nachfrage. Also Flasche komplett weglassen, immer wieder anlegen, viel kuscheln, wenn möglich nackig. Die 2-3 Tage werden anstrengend und nervenaufreibend, aber danach habt ihr es ausgestanden.
Es gibt immer wieder Phasen in denen dein Kind wächst und plötzlich mehr Milch möchte. Dann ist sie mal zwei Tage sensibel und nörgelig und will oft an die Brust, aber dann gibt es wieder Milch im Überfluss#schock Sie wird dir nicht verhungern;-)
Dadurch dass die Milch aus dem Sauger leichter fließt als aus der Brust, wird natürlich protestiert, aber das geht vorbei.

Wenn sie die Brust ganz arg anbrüllt versuch sie im Halbschlaf zu stillen oder ggf. auch beim durch die Wohnung tragen.

Gegen das starke saugen hilft eine ganz kurze Brustmassage, die den Milchspendereflex auslöst. Dauert nicht mal eine Minute, erspart aber Schmerzen.

Einfach die Handinnenseiten über und unter die Brust legen und diese mit Druck ein paar Mal nach rechts und links hin und her reiben. Die Hände bewegen sich immer in entgegengesetzte Richtungen damit das Brustgewebe massiert wird. Dann die Handaußenseiten rechts und links an die Brust legen und mit Drück ein paar Mal auf und ab bewegen. Zum Schluss mit den Fingerspitzen beider Hände ganz ganz leicht von außen zur Brustwarze hin streicheln. Dann kannst du vorne auch schon ein Tröpfchen Milch rausdrücken. Hoffe du hast verstanden wie ich das meine #schwitz

Ansonsten ist häufig auch ein nicht ganz richtiges Anlegen der Grund für blutige Brustwarzen. Ich hab durch die Schmerzmittel vom Kaiserschnitt erst zu spät gemerkt, dass es wehtut und da hatten wir uns schon ein falsches anlegen angewöhnt.

Ich wünsche dir gute Besserung und das es mit dem Stillen in ein paar Tagen gut läuft#klee

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Hallo

wurde bei meinen ersten beiden SS auch zuerst Eingeleitet und dann wurde es jedesmal ein KS.
Beim ersten hatte ich auch am Anfang mit der Milchmenge zu kämpfen, im KH hat mir dann eine Stillschwester Milchbildende SCHÜSSLERSAZE gegeben und auch eine BRUSTMASSAGE gezeigt. Das hat bei mir super geholfen.

Beim 2ten hatte ich dann sofort genug Mumi aber meine kleine bekam etwas die Gelbsucht und hat deswegen sehr wenig getrunken. Habe dann auch abgepumpt und ihr gefüttert, aber leider wollte sie dann nicht mehr wirklich an der Brust trinken.

Lg Huddi

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Erhöhung Milch Menge ich schwöre da auf bockshornkleesamen