Sie nuckelt einfach die ganze Nacht: an die Stillmamas

Huhu,

Ich frage mich ehrlich, ob das normal ist, dass unsere Tochter am liebsten die ganze Nacht an der Brust nuckelt. Sie ist 11 Monate und bis auf ein paar ruhigere Wochen zwischenrein, kann sie keine Stunde schlafen, ohne dass sie die Brust im Mund hat oder zumindest in der Nähe.

Wie es meinem Rücken geht, brauche ich sicher nicht zu sagen, und ich frage mich, ob das alles so richtig ist. Sie kann ja nachts stillen und bei mir schlafen. Aber ich muss mich doch mal auf den Rücken legen können. Ich bin so verspannt und mag schon gar nicht mehr tagsüber mit ihr Liegen, ich liege gefühlt 18h täglich mit ihr im Bett. Hilfe. Kann man sie sanft entwöhnen, was hab ich falsch gemacht??

VGr

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Hey! Du hast gar nichts falsch gemacht. Manche Babys haben halt ein größeres Saugbedürfnis als andere.. Ich kann aber gut nachempfinden, wie du dich fühlst. Meiner hat sporadisch auch solche Nächte, da will er dauernuckeln. Ich fange dann immer an zu schwitzen, weil ich mich nicht bewegen darf. Wäre für euch denn ein Schnuller die Option? Bei meinem Hilft es meistens, wenn wir mit unseren Körpern ganz dicht beieinander liegen. Er liegt mir zugewandt, mit seinem Kopf unter meiner Achsel. Mein Arm ist ausgestreckt zu Seite, aber ich kann wenigstens auf dem Rücken liegen. Aber glaub mir, es wird besser, ich kann mich mittlerweile nachts sogar mal mit dem Rücken zu ihm drehen, oder er dreht mir den Rücken zu..

Nicht aufgeben..

Vio.

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Hallo, danke dir.

Ein Schnuller wäre eine tolle Option, aber er wird, wie alles was nicht nach Mama schmeckt, verschmäht. Ich wäre sehr froh über nen Schnuller.

Ich möchte ihr gern geben, was sie braucht, Bär so langsam bin ich an meiner Grenze. Zurzeit sind wir bei den Schwiegereltern und sie ist auch noch krank und zahnt. Daheim hab ich ein Kissen, was ich mir in den Rücken lege, damit ich mich mal fallen lassen kann, aber hier krampfe ich mich seit einer Woche durch die Nächte #augen

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Huhu,

Kann mich nur anschließen, du hast nix falsch gemacht... Wir sind halt einfach Säugetiere, deine Tochter lebt Ihre Bedürfnisse aus :-)
Nervig kanns trotzden sein, ich finde aber, man gewöhnt sich dran :-)
Der Große war auch so ein Nuckelmonster, mit knapp zwei hat er nen Bruder bekommen, ich habe ihm erklärt, warum er jetzt nachts nicht mehr nuckeln kann, nur noch morgens und abends, und das ging ganz gut...
Der Kleine ist auch so ein Nuckelmonster, ich habe neben ihm geschlafen, immer eine Seite vom Bh offen :-) und ab und zu hab ich ihm im Halbschlaf auf die andere Seite gelegt... So mit ca einem Jahr hat das Dauergenuckel aufgehört, ich kann jetz auch mal ein paar Stunden auf dem Bauch schlafen, er hat nur immer irgendein Körperteil auf mir :-)
Es wird also besser, halte noch ein Kleines bischen durch :-)
Lg

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Hallo!

Ich kann dir leider keinen guten Tip geben, aber bin sooo dankbar für deinen Post! Mir geht es genauso, seit 13 Monaten stillen wir nachts fast stündlich und es ist kein Ende in Sicht... Ich bin froh das ich nicht allein mit diesem "Problem" bin! Eigentlich wollte ich nie ein Problem daraus machen, einfach nur ihre Bedürfnisse erfüllen, aber man hofft ja schon irgendwie das die Kleinen mit rund einem Jahr ihren Schlafrythmus mal ein wenig ändern! Also, mir geht es genauso wie dir, vielleicht brauchen unsere Kinder einfach etwas mehr Körperkontakt!

Achso: wenn mein Mann die Kleine hinlegt klappt es übrigens auch super ohne Brust und sie schläft bis ich im Bett liege! Vielleicht hast du auch die Möglichkeit sie einmal von jemand anderem hinlegen zu lasssen?!

Liebe mitfühlende Grüße

Eva mit Ylvi

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Hallo! Ich schreie auch noch ganz laut hier :)) mein Kleiner ist 9,5 Monate alt und auch ein Busen Junkie.. liege gerade auf der Seite während er angedockt ist.. ich hoffe dann auch mal auf eine Wende nach dem ersten Geburtstag. Mach es aber trotz allem gerne obwohl ich manchmal auch ganz gerne wieder anders schlafen würde.. ich halte durch. Lg

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Ich bin auch echt froh dass es nicht nur mir so geht! Meiner ist zwar erst knapp fünf Monate, aber so seit zwei Wochen hat es auch angefangen. Nächtliches Dauerstillen bzw. nuckeln. Ich hab immer mein Stillkissen dabei wenn wir mal so wie jetzt um Urlaub sind.

Ich lege das dann um mich rum so das ich den Kopf drauf legen kann. Mein Zwerg liegt in meinem Arm und kann nuckeln bzw trinken. Meinen Arm kann ich ebenfalls entspannt aufs Kissen legen und so weiterschlafen. Wäre das eine Option für dich? So kannst du mal auf dem Rücken liegen,,(mir fehlt eher das gelegentliche auf die Seite drehen. #aerger) Oder ist deiner da schon zu groß für die Position?
LG

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Hast du ein Foto für mich. Ich habs mehrfach gelesen und Check es nicht #rofl

Oh man, ich hatte gehofft, dass hier kommt, mach das und das und das. Aber scheinbar hilft nur das Warten auf andere Zeiten.

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Hehe.. das Stillkissen ist ein umgedrehtes U, in das ich mich mit dem Kopf reinlege.. Kopf lügt auf dem Bogen, die Arme auf den geraden Teilen... so verständlicher? ;-)

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Huhu, meine Kleine ist 11 Monate und wird auch noch nachts gestillt. Den Vorschlag, dass der Papa die Kleine ins Bett bringt, kam ja schon mal. Habt ihr mal versucht was passiert, wenn er die Nachtschicht komplett übernimmt? Wir haben nicht das Problem des Dauernuckelns. Ich könnte dabei überhaupt nicht schlafen und ich denke, wenn es dich stört, dann ist vielleicht ein guter Zeitpunkt was daran zu ändern. Wir erziehen auch bedürfnisorientiert und haben die Maus ewig in den Schlaf getragen. Als sie dann aber nachts eine Phase hatte, in der sie am liebsten dauerhaft getragen werden wollte und wir beide am Stock gingen, haben wir entschieden, dass es reicht. Ich finde getragen werden und Dauernuckeln sind keine Bedürfnisse, sondern Gewohnheiten. Wir haben also eines Abends nicht mehr getragen. Die Maus hat dann ca. 30 Minuten in unserem Beisein getobt und es dann akzeptiert, dass es nun mal kein Tragen mehr gibt. Ohne Toben wirst du es ihr nicht abgewöhnen können. Ich würde sie nach dem stillen abdocken und du wirst sehen, nach ein paar Nächten wird sie es auch akzeptieren ohne Dauernuckeln zu schlafen. Ich weiß es klingt echt hart. Glaub mir wir saßen an diesem besagten Abend zu zweit bei ihr im Zimmer. Allein hätte ich es nie durchgezogen. Ich muss ehrlich sagen ich finde es auch in Ordnung den Zwergen ihre Wut zuzugestehen, so lange sie nicht alleine weinen und Mama und/oder Papa dabei sind. Ich finde es sehr gut, wenn man auf die Bedürfnisse der Zwerge eingeht, aber nur in denn Maße in dem es einem selbst noch dabei gut geht. Wenn du dich noch nicht bereit dafür fühlst, dann kannst du ja auch noch ein bisschen warten. Ich hatte erst die Kraft das durchzuziehen als ich wirklich nur noch müde war vom nächtlichen rumtragen. Ich hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt für unsere Vorgehensweise

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Ich denke mit 11 Monaten verstehen die Zwerge auch schon einiges und ab dann macht auch Erziehung Sinn. Meine Maus weint zB auch, wenn ich ihr was wegnehme. Wenn es aber gefährlich ist, dann muss sie da durch und ich zwangsweise auch. Was ich damit sagen will ist, dass die Mäuse in dem Alter nicht gleich Schäden nehmen, wenn sie mal weinen, weil ihnen was nicht passt. Wichtig ist, dass man als Eltern da ist um zu trösten

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Wir haben gefühlt alles versucht, sie schreit und schreit und schreit und ist am Ende dann wach und will spielen :-(

Gestern war ich duschen (musste unbedingt) und da hab ich sie angedockt und der Papa ist bei ihr geblieben. Sie hat gebrüllt bis ich fertig war. Dann an die Brust und Zack, gepennt :-(

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Hi,

ich hab im Kinderbett immer ein getragenes T-Shirt oder ein gebrauchtes Leintuch von mir reingelegt. Nichtschmutzig, aber nach Mama-riechend. Auch tagsüber im Wiegle ist die Unterlage auf dem Leintuch ein zwei Tage getragenes Shirt.
Vielleicht hilft das ja weiter?

Liebe Grüße,
Pureheart

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Sie liegt in unserem Bett, ich glaube da wird es nach mir riechen :-D, danke dir dennoch :-)

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Hi,

ok, dann hab ich das nicht ganz richtig verstanden.

Was das sanfte Entwöhnen fürs Nuckeln betrifft, kann ich Dir das Buch "Schlafen statt Schreien" von E. Pantley empfehlen.

Es ist ein Buch, wie Babys das Einschlafen lernen, ohne dass sie einschlafgestillt werden.

Was mich an dem Buch begeistert ist, daß es sowohl die Bedürfnisse des Babys als auch der Mutter berücksichtigt und hierbei einen guten Ausgleich aufzeigt. D. h. die Mutter wird mit praktischen Schritten ermutigt, das Einschlafstillen zu beenden (und damit ja auch das Dauernuckeln) ohne dass das Bedürfnis des Babys übergangen wird.

Sie hat tolle Empfehlung und aus diesen Vorschlägen kann man sich den eigenen Weg "zusammenbasteln".
Ich hab auf die dort beschriebene Art und Weise das Einschlafstillen beendet und dann auch durch die dortigen Vorschläge später die nächtlichen Mahlzeiten reduziert bzw. abgeschafft.

Liebe Grüße,
Pureheart

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Jaaaaaa, ich weiß genau, was du durchmachst#schwitz Meiner hat zusätzlich ständig die "überschüssige" Milch wieder ausgespuckt, da er ja eigentlich nur nuckeln und nicht rinken wollte#augen

Er hat den Schnuller nach dem Abstillen genommen und ab da wurden die Nächte wieder bequemer. Das war damals mit 7 Monate (letztes Jahr Weihnachten), weil er mir die Brust blutig gebissen hatte und ich danach nicht mehr wollte.