Stillen mit Körbchengröße H oder mehr

Hallo,

Ich bin mittlerweile nur noch am weinen.

Bin seit Samstag mama eines tollen kleinen Jungens, habe genug milch, aber der kleine bekommt sie net aus der Brust raus.

Habe im krankenhaus schon gepumpt und damit bei der großen brust überhaupt etwas rsus kommt, musste bei der pumpe immer die höchste stufe eingestellt werden.

Ich habe einfach das gefühl das der kleine die kraft dafür nicht hat.

Habe gerade 2 stunden gestillt... aber der kleine wird nicht satt.

Bin nervlich vollkommen fertig weil och angst habe das er zu wenig bekommt.

Habt ihr mir tips?

1
Thumbnail Zoom

Hallo,
Kann dich sehr gut verstehen, habe auch Körbchengröße g/h. Ich habe den tip bekommen eine mullwindel/moltontuch zu ner rolle zusammen zurollen und unter die brust zu legen. Somit liegt die brust schonmal etwas höher. Und dann klappt bei mir nur dieser Rückengriff mit stillkissen.

Probier es einfach mal aus.

Lg schubine

2

Guten Morgen,

herzlichen Glückwünsch zum Sohnemann!

Wie kommst du darauf, dass er nicht satt wird?
Weil er ständig an die Brust möchte?
Sollte es so sein, kann ich dich beruhigen: Das ist vollkommen normal!

Mein jüngstes Kind ist heute 8 Tage alt und will noch immer sehr, sehr viel an die Brust. Die ersten Tage habe ich nichts anderes gemacht als Stillen. Tag und Nacht.
Bei den beiden älteren Geschwistern war es eben so.
Es dauert, bis sich alles einpendelt.

Ich habe auch eine große Brust, allerdings eher im Bereich E und das auch nur jetzt, nach Schwangerschaft und Milcheinschuss. Ich stille am liebsten im Liegen, mit Stillkissen im Rücken und halte die Brust dann entsprechend.

LG

3

Gratuliere zum Baby!

Ich habe jetzt beim Stillen Körbchen G, anfangs war es auch schwierig. Was genau ist dein Problem? Klappt das Anlegen nicht?
Also, warum genau meinst du, dass das Baby nix rauskriegt? Pumpe sagt erstmal gar nichts aus über das, wie es fürs Baby ist.

Viel saugen ist ganz normal, v.a. jetzt in den ersten Tagen. Wenn dein Sohn bald wieder zunimmt (erstmal ist ja abnehmen normal) und nicht viel weint, würde ich mir keine Sorgen machen. Warum wollten sie im KH, dass du abpumpst?

4

Genau das gleiche Problem hatten wir auch!! Er hat nichts rausbekommen :(
Waren schon über der 10%Marke, einen Tag ohne nasse Windel und nachts ist Sohnemann nach 5ml Pre komatös vor Glück eingeschlafen.

Meine Erfahrung: Die erste Zeit war die Brust sehr ödematös, die Trichter von den Brusthauben waren in der Brust verschwunden. Das legt sich nach 3 Wochen! Geholfen hat ein Stillhütchen, so konnte er etwas fassen. Nach 3 Monaten hat sie nochmal abgenommen, der krasse Milchüberschuss hat sich auf Normalwert reguliert. Ab da reichte es nur noch einen BH zu tragen.
Mir haben sie im KH auch eine Rolle unter der Brust empfohlen. Was viel viel besser hilft: Aus einem Moltontuch eine Schlaufe (etwa wie ein Dreieckstuch für den gebrochenen Arm) knoten. Über den Kopf ziehen und die Brust in diesem "Schal" stützen quasi am Nacken aufhängen.

UNSER Weg:
Ich habe letztendlich 9 Monate abgepumpt. Unser Kleiner ist Sternzeichen Fisch, also eher nicht der Typ, der sich auf Krawall festbeisst. Er war nach dem Stillen unzufrieden, hat dann abgepumpte MM noch aus der Flasche bekommen. Durch Stillen und Pumpen kam meine Brust durcheinander. Mich hats genervt mit Stillkissen, Brustschlaufe und Stillhütchen rumzuhantieren bis alles saß.
Also habe ich mich 4-8x am Tag für ca. 8-12 Min. an meine Pumpe gesetzt. Hatte soviel Milch, dass ich meiner Freundin die eingefroren für ihre Tochter vermacht habe. War deutlich zeitaufwendiger und nerviger, aber hauptsache wir konnten ihm das weiße Gold ermöglichen.
Er war dadurch immer satt, ich konnte die Pumperei mir gut zeitlich einteilen. Papa konnte nachts füttern, ich hab paralell neue Milch gepumpt- zack nach 20 Min war wieder Ruhe

5

Damenteam sich Clustern, dein Sohn sogt dafür, dass genug Milch produziert wird. Keine Panik!