Monatliche Kosten?

Hallo,

da ich bald das erste mal Vater werde, wollte ich mal wissen, was so an monatlichen Kosten ungefähr auf einen zukommt, sprich für die Ernährung und Windeln z. B.

Bin mir nicht ganz sicher, in welchen Thread, meine Frage am besten passt.

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Hallo

also bei Windeln kannst du eine ahochrechnung machen. Man sagt anfangs haben sie 6-8 volle Windlen täglich. Nimm halt 10 pro Tag das aufs Monat hochgerechnet und dann schau im Geschäft was der Preis pro Packung dazu ist.

Bei Ernährung musst du wissen, ob deine Frau stillen will/kann oder ob ihr Zwiemilch machen wollt (stillen und Flasche - so machen wir das) oder komplett die Flasche nehmen würdet.
Es steht auf den Babymampf drauf, man soll das Pulver nur 3 Wochen verwenden. Da wir deutlich weniger Flaschenmammpf brauchen als Flaschenkinder hält sich bei uns eine Packung auch länger. Ohne Probleme. Man lagert das Pulver ja auch dementsprechend.
Falls Pulvernahrung musst du schauen was im Geschäft der Packungspreis ist bei eurer Wunschnahrung. Ich würde rechnen, zumindest 2 Packungen im Monat. Kann natürlich ansteigen je älter das Baby wird, da es ja auch mehr trinkt.

Was sonst noch regelmäßig anfällt sind Feuchttücher. Ich verwende die nur zum groben Stuhl abwischen und ansonsten Wattepads mit Wasser. Ist besser für die Haut und kostet weniger.
Mal ein Gewand oder Mullwindel kann man sich von den Großeltern schenken lassen. Ich hab heuer für Miriam zu Weihnachten mir Babymampf und Windeln gewunschen und nur ein kleines Spielzeug extra. Hat gut funktioniert bei der Verwandtschaft und wir haben Geld gespart.

lg lene

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Ach so, bei Fläschchen kommt dann noch Spülmittel dazu. Da brauch ich eine Flasche im Monat von NUK.
Ob du auskochen willst oder einen Sterilisator nehmen möchtest ist euch überlassen.

Es sind mehr einzelne Ausgaben als monatliche sag ich mal.

lg lene

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Waschmittel fällt mir noch ein wird etwas mehr verbraucht wenn die Spuckphase da ist.
Meine macht außerdem beim Stuhlgang immer ALLES dreckig. Nicht einmal dass wir umziehen und komplett waschen müssen.

So. jetzt bin ich still.

lg lene

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Wir sind mit unter 100 Euro jeden Monat mehr als gut klar gekommen. Ich hab gar nicht gestillt. Sind aber auch keine Shoppingfans.

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Hallo,

unsere monatlichen Kosten fürs Baby sind sehr gering.
Ich stille voll, die Nahrung kostet uns also nix. Dieses Mal brauche ich weder Stilleinlagen, noch irgendwelche Brustwarzensalben.
Allerdings wickeln wir mit Stoff und da muss ich mich noch etwas heran tasten an das Wickeln eines Neugeborenen (für später ist die komplette Wickelausstattung des großen Bruders bereit, Anschaffungskosten ca. 350€).
Kürzlich habe ich Prefolds gekauft, Kostenpunkt ca. 40€. Der Wiederverkaufswert ist aber gut.
Das sind immer Mal so kleinere Kosten, allerdings auch nicht jeden Monat.

Man hat es schon auch selbst in der Hand, was ein Baby kostet.
Mein Neffe wird nur mit Pampers gewickelt, bekommt teure Pre Nahrung, in jedes Fläschchen Sab Simplex Tropfen (ich habe fast geweint, als mein Bruder mir erzählt hat, was eine Flasche kostet), es werden Feuchttücher genutzt,.....
Ich habe keinen dieser Kostenpunkte.

LG

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Ein Baby muss nicht teuer sein, kann aber. Es kommt auf die eigenen Ansprüche an.

Ich konnte nicht stillen, also gab es Bebivita. Eine günstige Milchmarke. Zwischen Drogerie-Hausmarke und Aptamil Premium liegen preislich Welten.
Ebenso bei WIndeln. Da muss man schauen, womit man gut zurecht kommt. Mein Kleiner war prädestiniert für Rossmann Hausmarke. Saßen gut, hat er gut vertragen. Seit er älter ist, braucht er nachts Pampers Premium Protection. Das haut dann rein.
Spülreiniger für Flaschen hatte ich nie. Normales Billigspüli und heißes Wasser + Mikrowellensgterilisator waren völlig ausreichend.
Waschmittel hatte ich auch kein Spezielles. Der Kleine kam ja eh ständig mit meiner Wäsche in Berührung, da konnte ich seine Wäsche auch direkt mit dem normalen Waschmittel waschen.
Shoppen kann man weitgehend im Sale oder Gebraucht, wenn man was Günstiges haben möchte.
Alles in allem lagen die laufenden Kosten für unseren Spross weit unter 100 Euro monatlich - trotz Lefax ;-)
Wenn sie älter werden und Ansprüche haben... dann sieht das schon anders aus.

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Je nachdem ob ihr bei Beikostbeginn dann Gläschen gebt oder selber kocht, macht das auch nochmal einen deutlichen Unterschied. Also 100€ im Monat kommen mir wenig vor, aber ich hab das auch ehrlich gesagt nie ausgerechnet. Ich denke das 1. Jahr ist eher sogar teurer wg ggf Gläschen, Flaschenmilch als später, wenn sie ganz normal bei Tisch mitessen. Auch wachsen sie im ersten Jahr schneller und man braucht häufiger neue Klamotten (damit meine ich auch gut gebrauchte zb beim Basar o.ä., kostet ja trotzdem).

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Hallo,

habe es nie ausgerechnet, aber insbesondere wenn das Baby voll gestillt wird, sollte daa Kindergeld locker reichen um die laufenden Kosten im ersten Jahr zu decken.

LG Nenea

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Beim Stillen kommen natürlich auch noch Kosten für Stilleinlagen, ggf. Fläschchen/Pumpe, wenn man mal ohne Kind weg ist sowie Still-Unterwäsche hinzu. Ggf. am Anfang auch unterstützenden Kram zur Milchbildung (z.B. Bockshornklee) und Salbe oder Kompressen bei Wunden Brustwarzen dazu.

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Die laufenden Kosten für ein Baby im 1. Jahr lassen sich problemlos vom Kindergeld decken. Mit laufenden Kosten meine ich speziell Ernährung, Pflege und auch Kleidung.

Und es muss dafür noch nicht einmal überall das billigste gekauft werden. Auch wenn euer Baby vielleicht nur teurere Windeln verträgt, kann man das mit dem Kindergeld abdecken.

Falls deine Frau stillt, spart ihr euch eh für die Zeit das Milchpulver, Stilleinlagen gibt's auch wiederverwendbare zum waschen - fand ich für den alltäglichen Gebrauch sogar viel angenehmer als die teuren Lanisoh. Brei kann man selber kochen und einfrieren, das fällt kostenmäßig kaum auf. Bei Kleidung ist es sowieso schon fast verpönt, neue zu kaufen... dafür gibt es zahlreiche Bavyflohmärkte. Aber auch neue Kleidung kann man günstig oder teuer kaufen.
Windeln gibt es günstig und teuer - da wird es am ehesten darauf ankommen, welche Windeln gut passen übertragen werden. Feuchttüchrr sind die ersten Monate außer für unterwegs Luxus, da sind Wattepads und Wasser viel günstiger.

Also das wirklich alles gut machbar.

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Das Ding ist ja, dass man zwar 204 € Kindergeld erhalten wird, aber eben auch 550€ weniger Gehalt hat.

Aber gut. Wir kriegen das schon irgendwie hin. Scheint ja doch nicht soooo teuer zu sein alles.

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Dafür fallen aber ein paar Kosten weg für den Elternteil, der Elterngeld bekommt: z.B.
Fahrtkosten zur Arbeit, Ausgaben für Mittagessen
...wenn das mit Stillen und Brei selber kochen bei euch klappt, ihr die günstigsten Windeln und überwiegend gebrauchte Kleidung kauft, klappt das mit unter 100 €. Dann noch die Steuerklassen ab Geburt so drehen, dass derjenige, der in die Arbeit geht, die 3 hat, dann kommt monatlich auch mehr raus. Ansonsten muss man halt bis zur Steuererklärung warten.