Beikost - alle wissen es besser 🙄

    • (1) 17.02.19 - 20:10

      Hallo ihr lieben,
      mein kleiner ist heut genau 20 Wochen (fast 5 Monate) alt und ich habe heute das erste Mal Karottenbrei gegeben und es hat super funktioniert 😊 er hat ganz brav den Mund aufgemacht und richtig geschmazt, das hĂ€tte ich selber nicht erwartet (hoffe das bleibt so😂).
      Also mein Papa und die Omas nerven mich ja schon bestimmt 2 Monate das ich ihm doch endlich brei geben soll. Das hat mich schon genervt da ich ihnen klar sagte erst zum Ende des 4 anfang 5 Monats will ich anfangen wenn er bereit ist. Da hab ich mir schon was anhören dĂŒrfen. Heute also erzĂ€hle ich ihnen das wir Karottenbrei gegeben haben. Meine Mama hat sich total gefreut und war richtig stolz auf ihre enkel 😂 dann sagt meinte Oma: mein Gott was machst du denn mit dem kind und gibst ihm so einen schmarn. Gib ihm richtigen brei. (fĂŒr sie ist richtiger brei griesbrei mit kuhmilch und besten natĂŒrlich mit etwas Zucker damit er auch schmeckt). Dann sag ihr ihr das alle Ärzte empfehlen mit GemĂŒse anzufangen. Ihre Antwort: ach so ein schmarn die kennen sich doch alle nicht aus, ich hab deiner Mama schon mit 2 Monaten griesbrei gegeben und sie ist auch gross geworden. Was stellst du dich das so an. Dann sitze ich am Tisch und sagt sie gib dem kleinen mal einen Keks zu knabbern, oder ich soll die kekse nehmen und sie in Milch einweichen und ihm geben. Also da wĂ€re ich bald aus allen Wolken gefallen. Er hat noch nichtmal richtig angefangen zu essen und ich soll ihn mit Keksen fĂŒttern. Ausserdem immer wenn er weint hat er natĂŒrlich Hunger weil ich zu wenig Milch habe und ihm keinen "richtigen brei" gebe. Also ich bin echt so angefressen. Meine Freundin berichtet von ihrnr Schwiegereltern ĂŒbrigens das selbe. Die wollen dem Kind auch immer kekse und Schoko usw geben (7 Monate).

      • Das sind andere Generationen und die meisten von Ihnen Beratungsresistent. Ein Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Ja frĂŒher war es anders und die Kinder sind auch groß geworden. Heute macht man es anders und ihr geht euren weg und spĂ€ter gehen unsere Kinder ihren Weg. Wer weiß, was dann empfohlen wird.

      Bei uns hilft da eine klare Ansage und wenn das nicht reicht, dann Distanz. Dann gibt es Enkel oder Urenkel eben weniger zu sehen!
      (Wobei es zum GlĂŒck so schlimm nicht ist...)

      Was antwortest du denn?

      Ich finde, du kannst ruhig selbstbewusst deinen Standpunkt vertreten und es braucht nicht wirken, als wĂŒrdest du dich rechtfertigen!

      • Ja ich hab das schon meinen Standpunkt vertreten und gesagt "ich krieg meinen Sohn auch mit Karotte gross" und "nur weil das frĂŒher so war heisst es nicht das es das beste ist". Aber sie hat so geschaut als ob ich was weiss ich was mit meinen kind anstelle 😅

    Bei mir haben sich das alle ganz schnell abgewöhnt. Immer wenn ein Satz mit "frĂŒher war, damals hat man, als ich klein war" anfingen, habe ich immer unterbrochen und gesagt frĂŒher, damals, als ich klein war, gibt es heute nicht mehr.
    Und ja ich bin auch groß geworden und habe keine Krankheiten, dennoch kann ich meine eigenen Erfahrungen und Fehler machen wie ich es will.
    Das haben sie ziemlich schnell kapiert und sind auf mein Boot aufgesprungen

    Oh ja das kenn ich. Bei uns war's auch noch so, dass meine Große jeden Brei verschmĂ€ht hat. Da wurde dann so richtig losgelegt.
    Das wird besser, wenn die Kleinen grĂ¶ĂŸer werden, aber das Mitreden bleibt.

    Da hilft nur „In ein Ohr rein, ins andere raus“.
    Ich habe irgend wann gesagt, dass wir machen, was wir fĂŒr richtig halten und sich in den letzten 30 Jahren eben einfach so einiges verĂ€ndert hat, was ja nicht heißt, dass damals irgend was falsch gemacht wurde. Es war eben noch nicht „erforscht“oder es hat sich eben gezeigt, dass es besser fĂŒr die Darmentwicklung ist.

    Mach weiter was du fĂŒr richtig erachtest, denn du bist die Mama. Wenn man mit dir diskutieren will, sag einfach, dass du darĂŒber nicht sprechen möchtest.
    Die Mamaemanzipitation 😂

    Alles Gute 🍀

    bei uns das selbe🙄 ich werde immer frech und antworte: kein Wunder, dass wir alle schreibabys waren! Die Antwort wird natĂŒrlich nicht erwartet und dann wird erstmal blöd geguckt đŸ€Ł

Genauso mit meiner Mama (Ă€lteres Semester; geb. 1950): anfangs hatte ich grundsĂ€tzlich zu wenig Milch und ich soll endlich einen richtigen schoppen geben dann schlĂ€ft er auch durch. Haha ist klar, wenn’s so einfach wĂ€r đŸ€Ł meine Milch war ĂŒbrigens nie zu wenig! Dann, als er 4 Monate alt war kam die Zeit mit gib ihm endlich Brei damit er mal richtig satt wird! Also generell hat er immer Hunger und ich bin schuld. Ich war anfangs richtig erschrocken und hab versucht zu erklĂ€ren dass doch klar ist dass mumi das beste fĂŒrs Kind ist usw. aber da redet man gehen eine Wand. Auch die „SchĂŒbe“ gibt es ihrer Meinung nach nicht. Ist so was neumodisches, erfundenes... đŸ˜„đŸ€­

  • Waaaaarum!? Warum hĂ€ngt diese Generation an dem "richtig satt werden" und "durchschlafen". Irgendwie sind sie alle davon besessen. Es nervt soooo.

    • (15) 17.02.19 - 23:50

      Weil es das Leben einfach erleichtert? Ehrlich, ich sehe das auch sehr kritisch was heute abgeht, Dauerstillen, Dauertragen bis zur Erschöpfung und wenn das Kind dann endlich den 12. Monat beendet hat ab in die Krippe weil "man will ja auch mal wieder was anderes als nur Mama sein". Ich hab echt das GefĂŒhl dass viele im ersten Jahr ihr Pulver verschießen anstatt auch mal 5 gerade sein zu lassen, und ich denke dass diese Generation das genauso sieht.
      Wir waren lange in der Uniklinik und da ist die Meinung auch noch so dass man schon immer schauen soll dass die Kinder richtig satt werden, nen Rhythmus finden und am besten durchschlafen. Zu ner gesunden Kinderentwicklung gehört auch ne gesunde und fitte Mutti und kein Mombie der denkt BedĂŒrfnisorientierung mĂŒsse bis zur Selbstaufgabe betrieben werden.

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