Stillen veränderter busen

Hallo stille seit ca 5 monaten voll.. anfangs waren meine brüste groß und wie soll ich sagen "voll" hatte öfters milcheinschuss ..jz stille ich iwie alle 2 stunden und wenn ich mal nach 3 stunden still werden sie nicht mehr so hart und voll ist das normal ? Und sie kommen mir iwie "leerer" vor als zu beginn.. gut ich habe auch viel an gewicht verloren aber ist da noch genug milch ?

Möchte demnächst mit beikost beginnen.. da muss man dann ja eine stillmahlzeit ersetzten.. wird dann meine milch weniger ? Würde gerne halt beikost und trotzdem noch stillen.. viele raten mir gleichzeitg abzustillen ich möchte aber noch weiterstillen..

was kann ich tun um die milch produktion aufrecht zu erhalten? Soll ich zusätzlich abpumpen oder habt ihr tipps ?? Vielen dank

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Ich stille nun seit fast 3 Jahren, und das wäre ja echt unangenehm, wenn ich ständig mit voller Brust rumlaufen würde. Das ist völlig normal, dass die weich wird. Die meiste Milch wird beim Stillen gebildet. Weiche Brust ist meist das Zeichen, dass die Brust sich an den Bedarf angepasst hat.
Wenn du mit der Beikost nicht abstillen magst, dann musst du es auch nicht. Man muss auch keine Mahlzeiten ersetzen. Aber wenn wenn dein Kind weniger stillt, geht die Milch auch nicht ganz zurück. Pumpen brauchst deswegen nicht. Meist reicht sogar noch 2 mal Stillen am Tag, damit die Milch "erhalten" bleibt. Und es ist meist auch möglich, dass das Kind die Produktion wieder ankurbelt, wenn es grad wieder mehr braucht.

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Vielen dank.. wow 3 jahre.. brav..
Und wie hast du das mit beikost und stillen gemacht ? Bzw wie oft stillst du noch ?ich möchte demnächste eben mit mittagsbrei anfangen.. heißt das einfach ganz normal weiterstillen und dann langsam nachmittagsbrei einführen..

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Meine hat den Brei eh verweigert und sehr lange fast nur gestillt. Ich hab ihr einfach regelmässig fingerfood angeboten. Ernsthaft gegessen hat sie erst mit 14 Monaten, aber nur ganz kleine Mengen. Und meist wenn ich nicht da war, zu der Zeit habe ich schon 6 Stunden gearbeitet. Mit 19 Monaten hat sie auch in meiner Anwesenheit etwas mehr gegessen. Aber erst nach dem 2. Geburtstag hat sie "normal" gegessen. Aber sie isst so ziemlich alles und probiert auch vieles. Stillen tun wir noch 4-8 mal, wobei es mittlerweile nicht mehr um die Nahrungsaufnahme geht. Sie hat aber als hochsensibles Kind eine starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Nähe, und Stillen hilft ihr dabei.
Nach Plan lief bei uns nichts, sondern alles nach Gefühl.

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Hallo
Das mit der vollen anfühlen Brust ändert sich mit der Zeit. Ich hatte das nur die ersten paar Wochen, dann hat sich das geändert.
Ich Stille seit 28.6.18 und seit etwa 3-4 Wochen stille ich nur noch morgens. Zweimal oder dreimal habe ich noch zwischendrin zur Beruhigung gestillt und er hat definitiv Milch bekommen. Die Produktion ändert sich auf Nachfrage und Angebot.

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Und was trinkt sie sonst ? Pulvermilch oder nur muttermilch.. ich stell mir das alles so kompliziert vor weil ich meine momentan ca alle 2h stille..

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Ich bin dabei Ab zu stillen mein Schatz wird bald ein Jahr und isst feste Nahrung morgen um 6 Uhr stillen und abends gibt es eine Flasche mit pulvermilch. Mein Schatz hat die ersten Wochen abends geclustert von 18-22 Uhr war Dauerstillen angesagt.
Das Kind einer Freundin hat alle 2h ein Flasche mit pulvermilch bekommen, sie hat mal Versuch nachts mehr Pulver in die Flasche zu machen damit ihr Kind etwas länger schläft. Hat nicht funktioniert, selbst mit der doppelten Menge nicht.
Mache Kinder brauchen Einfach mehr Nähe.

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Das mit dem strikten Mahlzeiten ersetzen nach Plan ist wirklich eher dazu da, um parallel abzustillen. Aber das musst du ja nicht so machen!
Meiner hat keinen Brei gegessen, sondern so mit 9 Monaten mit Fingerfood durchgestartet (haben mit 6 Monaten angefangen, immer wieder etwas anzubieten) und wir haben das immer so nach Lust und Laune gemacht. Wenn wir gegessen haben, hat er auch was bekommen oder halt mal zwischendurch wenn er wollte, aber - ist mir ganz wichtig - nie mit Druck oder Ablenken oder Loben beim Essen.
Gestillt habe ich weiter nach Bedarf. Das war dann schon noch so bis anderthalb teilweise zur Nahrungsaufnahme und dann wars irgenwann ganz voneinander entkoppelt. Nun ist er gute drei Jahre alt und ich stille nachts noch manchmal. Mal so wenig, dass kaum noch Milch kommt, wenn er zB krank ist wieder mehr und zack ist wieder Milch da, eigentlich ist das völlig egal, seinem Immunsystem helfen auch die paar Tropfen und die Kalorien holt er sich inzwischen eh anders.

Also um nicht abzustillen: Keinen Stress machen! Und weiter nach Bedarf stillen, dann kann nicht viel schief gehen.