Inspirationen für schlechte Esser

Hallöchen 😊
Vielleicht hat der ein oder andere ein paar Ideen, was ich meiner Tochter noch an Essen anbieten könnte. Sie ist leider seit jeher eine schlechte Esserin und bekommt mit ihren 14 Monaten immer noch 5 Flaschen am Tag mit 170-200ml. Wir haben gefühlt schon alles ausprobiert, aber vielleicht ist der ein oder andere Tipp noch dabei. Es geht mir gerade um herzhafte Sachen, Süßes wie Obst, Quetschies und Eis isst sie gut. Allerdings bekommt sie das von mir nur in geringen Mengen.
Was sie noch mag:
- Wurst, besonders Bratwurst. Bratwurst gibt es deswegen so 1x die Woche. Ansonsten schneide ich ihr eine Wurstscheibe klein oder sie bekommt eine Ferdi-Fuchs-Wurst
- die Pizzabällchen von Mogli
- Käse und Frischkäse
- gekochte Möhren und Erbsen
- Gurke
- Joghurt
- Nudeln

Leider ist es immer sehr unterschiedlich, was sie essen mag. Beispielsweise mache ich einen schönen Teller zurecht mit allen Sachen, die sie mag und dann rührt sie nichts an. Oder an einem Tag mag sie überhaupt keinen Käse und am nächsten verschlingt sie ihn wieder.
Brot oder Sachen mit Teig mag sie überhaupt nicht, wenn wir normale Pizza essen, würde sie nur die Tomatensoße runterlecken. Brei verweigert sie, außer Obstbrei geht manchmal. Kartoffeln sind so eine Sache, mal mag sie sie und mal nicht. Härtere Sachen wie Kekse, Frittiertes, rohes Gemüse usw rührt sie nicht an. Dabei hat sie schon 13 Zähne, darunter auch Backenzähne und könnte es schon kauen.

Habt ihr noch Ideen, was ihr anbieten würdet?

Mich nervt das Thema mittlerweile schon sehr, weil man ihr nichts recht machen kann. Das meiste Essen landet bei ihr auf den Fußboden, weil sie es runterwirft, wenn es ihr nicht passt. Wir haben auch versucht, ihr tagsüber keine Milch mehr zu geben, damit sie richtig hungrig ist und Beikost isst. Das bringt aber nichts, sie holt sich ihre Milchmenge dann in der Nacht zurück und isst tagsüber trotzdem nicht mehr.
Es stimmt bei ihr auch nicht, dass sie mehr isst, wenn sie andere Kinder im Kindergarten essen sieht. Sie geht in den Kindergarten seit sie 12 Monate alt ist und ich bekomme immer ihre volle Brotbüchse wieder mit nach Hause. Die Erzieherin meinte, sie würde gern den Brei der jüngeren Kinder haben wollen, also habe ich ihr Brei mitgegeben und das volle Glas geöffnet wieder zurück bekommen.

Sie darf alles ganz zwanglos von unseren Tellern kosten und hat daran auch erst großes Interesse. Das meiste wird aber gleich wieder ausgespuckt oder wenn sie es gekostet hat und wir ihr mehr anbieten, dann schüttelt sie den Kopf.
Leider ist es auch so, wenn ich ihr immer nur ihre Lieblingssachen anbiete, dann möchte sie auch das irgendwann nicht mehr essen, wahrscheinlich weil sie sich dann daran übergessen hat...

Manchmal bin ich echt ratlos 😩

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Hey, wir hatten lange arge Probleme mim essen und ich war sehr frustriert und traurig deshalb. Bei uns wurde es tatsächlich besser als ich sie einfach gelassen hab. Also entweder isst sie mit oder eben nicht. Flaschen als Alternative hab ich aber dann auch abgeschafft. Nur Abends hat sie relativ lange bekommen weil ich irgendwo das Gefühl gebraucht habe, dass sie zumindest irgendwas zu sich nimmt.
Alles Gute

2

Hey,
ich würde da entspannt bleiben. Meiner ist 18 Monate alt und fängt jetzt erst an mit dem tatsächlichen Essen, vorher war es nur Spielen. Und ich habe ihn spielen lassen, jetzt ist es nicht mehr interessant.

Er bekommt immer noch 700-800 ml Pre am Tag, ist sehr schlank, aber auch sehr groß und fit. Also was soll ich mir Gedanken machen.

Was bei ihm gut funktioniert sind Pfannkuchen ganz klein geschnitten oder Eintöpfe püriert. Da püriere ich aber für uns alle, weil von unseren Tellern schmeckt es viel besser. Er hat allerdings erst neun Zähne. Dann mit Nudeln/Reis/Kartoffeln.

Wie gesagt, ich würde es entspannt sehen, in dem Alter sind sie noch nicht von gesellschaftlichen Normen, Werbung oder Schönheitsidealen verdorben, wissen also viel besser als Mutti oder Herr H*pp was sie brauchen, deswegen machen lassen.

Und bitte nicht mit anderen vergleichen (lassen), was ich schon an Manipulation gesehen habe, da vergeht einem tatsächlich der Appetit...

3

Ich bin überzeugt davon, dass sich gesunde Kinder aus einem reichhaltigen, gesunden Angebot genau das aussuchen, was sie brauchen.

Wir gehen beim Essen so vor. Morgens, auch an Nicht-Kitatagen, bereite ich eine Brotdose mit Gemischtem vor:

- ca. zwei Kinderhände Obst (z. B. Weintrauben, Erdbeeren, Apfelschnitz, ...)
- reichlich Gemüse (z. B. Paprika, Kohlrabi, halbierte Cocktailtomaten, ...)
- ein bis zwei Scheiben Brot
- ein paar Käsestückchen oder ich biete später einen kleinen Joghurt an (Naturjoghurt mit 1/3 Obstgläschen)
- ggf. Reste vom Vortag (Kartoffeln, Nudeln, gekochtes Gemüse, kleine Fleischstückchen)

Ich packe also möglichst vielfältig und so gut wie keine industriellen Fertigprodukte zusammen. Diese Dose begleitet uns durch den ganzen Tag. Zum Mittag gibt es zu Hause was Gekochtes, zum Abend stehen verschiedene Brotaufstriche auf dem Tisch. Wenn er von seiner Box oder vom Tisch nichts essen möchte, dann ist das so. Ich mache dann nichts Neues. Er hat ja sehr viel Auswahl. Wenn etwas leer ist, was er gern weiter essen möchte, wäge ich nur bei Obst ab. Das gibt es nicht nochmal, wenn er ausschließlich Obst gegessen hat. Hat er aber Verschiedenes gegessen, dann gibt's da gut und gern Nachschub.

Mittags gibt's unser normales Familientisch-Essen und entweder er mag es oder bedient sich aus der Brotdose.

Er hat Tage, manchmal Wochen, an denen er viel nach Milch verlangt - z. B. beim Zahnen. Da gehe ich drauf ein, wenn ich das Gefühl habe, dass er gerade schlecht essen kann, weil etwas nicht stimmt oder weh tut. Ich merke das auch daran, dass er sich dann nicht umstimmen lässt. Eigentlich trinkt er nämlich nur Wasser und vor dem Mittagsschlaf eine Milch. Dahin versuche ich auch immer wieder zurückzukommen.

Was er übrig lässt, knabbere ich übrigens nach dem Abendbrot weg. Ich habe daher überhaupt keinen Druck, dass er ja essen müsste, weil ich es sonst für die Tonne geschnibbelt hätte. Und für sich selbst holt er sich, was er braucht - davon bin ich überzeugt.

So leben wir sehr entspannt :D

4

Hey also mein Sohn (20 Monate ) ist auch ein schlechter Esser. Schon immer. Er mag keine Kekse oder süßes. Keine Kartoffeln oder Reis, kein Gemüse, kaum Wurst etc. Ist also auch sehr schwer. Was bei uns wirklich immer geht ist Suppe mit Einlagen. Da isst er eine ganze Packung.
Suppengemüse anbraten und dann Tomaten dazu alles ne Weile anbraten,ein Klecks Tomatenmark und Schmand rein und mit Wasser auffüllen. Aufkochen und dann Püriere ich es sonst isst er es nicht. Zum Schluss Einlagen rein. Da sind Maultaschen,Griesknoggrn und sowas drin. Meist mache ich dann noch etwas Einstich rein. Das liebt er. Wir machen das alles aber mittlerweile sehr entspannt. Vorher habe ich mich auch immer verrückt gemacht, aber bringt ja auch nichts. Somit entscheidet er selbst ob und was er essen will, anbieten tun wir trotzdem alles was auch wir essen.

5

Bratlinge (alle möglichen Arten)
Kartoffel oder Gemüse Puffer
Gemüsewaffeln
Pfannkuchen
Cous cous
Reisgerichte
Suppen / Eintöpfe
Gemüsesticks mit Dipp
Kartoffelecken
Kartoffeln und Möhren gewürfelt gekocht
Nudelauflauf
Kartoffelgratin

Viel Spaß beim Ausprobieren und nicht verzweifeln!

6

Unsere Tochter hat in dem Alter Tomatensoße gerne gegessen, also gab es einfach Reis/Kartoffeln mit etwas Tomatensoße drauf. Außerdem fand es die Kinder toll selbst zu dippen.
Also Gemüse oder Brot in Soße zu dippen.
Als Dip könnte man Frischkäse nehmen, oder etwas Balsamicoessig z.b.

Was hier auch gut ankommt sind Maiskolben oder Mais aus der Dose, den man dann selbst nehmen darf und sich selbst irgendwo drüber streuen darf.

Oder croutons in der Suppe, oder brot in die Suppe dippen. Sobald man beim Essen etwas "Action" durch tunken etc hatte waren meine Kinder begeistert.

Auch jetzt gibt es Phasen da hole ich die alten Tricks wieder raus und sie essen besser.
Sie sind jetzt 2 und 4.

LG

7

einen richtigen Tipp habe ich für dich nicht, aber vielleicht zur Aufmunterung etwas.
Bei meinem Sohn war es das gleiche Spiel, zwar nur bis zu. ersten Lebensjahr, aber bis dahin musste ich ihn voll stillen. Irgendwie ist der Knoten von alleine geplatzt. Er ist jetzt 2,5 Jahre und wirklich ein wahnsinnig guter Esser und ein kleiner Vielfraß =)
wenn wir länger als 2 Stunden irgendwo unterwegs sind muss ich immer essen mitnehmen....

8

Bleib einfach entspannt, er ist ja noch jung. In dem Alter holen sie sich, was sie brauchen. Mein mittlerer Sohn war auch ein schlechter Esser und mit seinen bald 4 Jahren immer noch anstrengend anspruchslos. 😉 Er isst am liebsten Brot/Brotwaren/Brötchen in allen Variationen, Nudeln, Kartoffeln in jeglicher Form, fisch, Wurst, Käse. An Obst und Gemüse Kartoffeln, Bananen und Äpfel (also nur helle Sachen 🙄😆). Außer es ist geschreddert und gebraten oder pürierte Suppe. Gemüsebrühe findet er super, Saucen sind doof, außer als Auflauf, aber bitte keinen geschmolzenen Käse. 🙈🤣
Bis auf Mal ein knusperknäcke hat er auch erst mit ca 9 Monaten wirklich angefangen zu essen (also so ein paar Hapse 😉). Mit 2,5 Jahren konnten wir dann mal von drei vollständigen Mahlzeiten sprechen.
Und zu der Situation in der Krippe: auch das nachahmen, mitmachen braucht Zeit. Sie ist ja erst 2 Monate da. Mein Sohn hat bestimmt 5 Monate gebraucht bis er Apfel gegessen hat. Er ist jetzt 10 Monate im kiga und ich war ganz erstaunt, dass er dort Müsli gegessen hat. 😅 Die einen sind früh dabei und essen (fast) alles (mein großer ist so ein Exemplar) die anderen brauchen etwas länger... 🤷