„Bunt“ Stillen nach Kaiserschnitt wg. Medikamenten

    • (1) 06.08.19 - 08:56

      Hallo ihr Lieben,

      Ich hatte die Tage schon einmal gepostet das ich durch meine Dauer Medikamente nicht stillen kann (bei meiner Tochter 8 Jahre konnte ich das damals deswegen nicht). Wie ich aber über emryotox gesehen habe sind die Erkenntnisse über mein Medikament inzwischen weiter so das „nur Abbauprodukte“ weitergegeben würden.
      Das als Hintergrund.

      Ich würde unheimlich gerne versuchen zu stillen, aber nicht voll wegen der Medikamente, sondern zu festen Zeiten / Ritualen. Die restliche Zeit würden wir lieber dann auf aptamil pre gehen. Wegen der saugverwirrung ist das natürlich eine Frage ob das überhaupt funktioniert...

      Ich werde aufgrund meiner Vorgeschichte einen geplanten Kaiserschnitt bekommen.

      Meine allgemeinen Fragen nun dazu an euch:

      1. kann ich trotz anlegen nach dem Kaiserschnitt Medikamente gegen die Schmerzen bekommen (in den ersten Stunden sind die nämlich definitiv nötig)?

      2. sollte ich, obwohl unser Baby nicht voll gestillt werden soll (wegen der Abbauprodukte Medikament) im Krankenhaus zunächst voll stillen? Ich fühle mich bei dem Gedanken wegen der Medikamente unwohl... oder kann auch schon so früh eine Mischung stillen und pre Milch versucht werden? Hat jemand Erfahrung?

      3. mir geht es (wie in meinem vorherigen Thread beschrieben) insbesondere um die Nähe durch das stillen. Ich denke gefühlt ist die fertig Milch besser für unser Kind.
      Meint ihr regelmäßiges anlegen und anschließendes Zufüttern mit pre Milch wäre sinnvoll?

      Ich möchte eigentlich nicht das das Baby so viel Milch von mir wegen der Medikamente mitbekommt sondern primär die Flasche erhält.

      Trotzdem möchte auch ich dieses Mal unheimlich gerne versuchen mein Baby zu stillen. Wisst ihr wie ich das meine?

      Bitte nur liebe Antworten. Danke

      • Hallo. Da meine Zwillinge Frühchen sind konnte ich nicht von anfang an stillen hatte dann abgepumpt. Medikamente darfst du nehmen sie geben dir was.
        Dann zuhause habe ich immer öfter angelegt (nie voll) bis sie nach 2 Wochen wieder ins kh mussten wegen dem rs-Virus. Da ging mir schlagartig die Milch weg wegen dem Ganzen stress. Trotz pumpen. Zuhause habe ich dann wieder angelegt. Die Milch kam jedoch nie 100% zurück. Habe sie dann angelegt solange sie es geschafft haben und den Rest per Flasche zugefüttert. Sie hatten keine Probleme mit saugverwirrung jedoch wollten die iergendwann die Brust nichtmehr ich nehme an weil die Milch ganz weg blieb. Ich würde mich an deiner Stelle an eine still Beratung wenden auch wegen den Medikamenten

      Hallo,

      Ich kann nicht verstehen wie du die Gesundheit deines Babies riskieren kannst nur um zu stillen. Du kannst die Nähe zu deinen Kind auch ohne stillen aufbauen.

      Du hast in meinen Augen nicht das Wohl deines Babies im Blick, sondern nur deinen Egoismus. Dann hab auch den Ar*ch in der Hose und Stille offen. Sag den Ärzten, dass du der Meinung bist deine Medis sind ungefährlich und du stillen willst.

      LG Morgain

      • Sag mal hast du sie noch alle mich hier so anzugreifen?!

        Embryotox sagt sogar das unter den Medikamenten voll stillen möglich ist!!!!

        Es ist aber so das Abbauprodukte übergehen können. Ich nehme das Medikament seit Jahren und das ist auch nicht mein erstes Kind! Ich weiß sehr wohl das ich nicht stillen sollte wenn das aufs Baby gehen würde!

        Du mit deiner Ignoranz und null Ahnung von lesen solltest zunächst mal „lesen lernen“ ehe du mich hier angreifst!!!!

        Pack Dir mal an die eigene Nase!

        Im übrigen: da die Forschung vor acht Jahren noch nicht so weit war hab ich meine Tochter konsequent nicht gestillt!!!!

        (9) 06.08.19 - 12:06

        Wo hat sie geschrieben, dass sie es verheimlicht? Und schön, dass Stillen als Egotripp gesehen wird.

    Hallo,
    Ich kann deinen Wunsch zu stillen sehr gut nachempfinden. Die Frage ist ja was du für Immunsuppressiva nimmst, wenn Embryotox sagt, es geht mit dem Stillen, würde ich mir zusätzlich einen Arzt, der sich auf Ernährung bei Babys spezialisiert hat suchen. Es ist sogar bei rauchenden Müttern so, dass das Stillen die Nachteile des Nikotins überwiegt und sie auch Stillen sollen. Habe da letzt so eine Studie zu gelesen und war total erstaunt. Vielleicht ist es in deinem Fall ja auch so, dass die Vorteile der MuMilch die Belastung durch die Medis überwiegen?
    Lg 🌺

    • Ich nehme Azathioprin. Danke euch für die Antworten

      • Ich drücke dir die Daumen. Und wenn Embryotox schon sagt es geht nur minimal in die MuMilch über und es gibt keine Schäden würde ich sogar vollstillen. Aber das ist meine Meinung. Du wirst bestimmt die für dich richtige Entscheidung treffen!
        Alles alles Gute 🌺

        • Vielen lieben Dank Dir für die lieben Worte! Voll stillen ist in meinem Kopf aber irgendwie gar nicht drin da ich ja noch von früher „geimpft“ bin das das Medikament übergeht. Die neuen Erkenntnisse sind jetzt echt neu für mich. Ich hab noch ein paar Wochen und lasse das ganze mal sacken und mich von meiner Hebamme beraten.

          Für mich ist es jetzt einfach schon toll und schön zu hören das ich es diesmal versuchen darf.

          Ich weiß halt nur nicht ob das „bunte“ praktisch dann mit unserem Baby durchsetzbar ist und wie ich das ganze dann überhaupt mache. Von stillen hab ich schließlich null Ahnung 😬

(14) 06.08.19 - 12:10

Ich kann mich der Vorrednerin nur anschliessen. Wenn embryotox sogar Vollstillen ohne Einschränkung empfiehlt, lass dir das als Option noch offen. Denk dran, dein Baby nimmt nur ein Bruchteil davon auf und das geht dann noch über den Magen. Schmerzmittel gibt es aufjeden Fall so einige, die auch stillverträglich sind. Ich weiß es zumindest von Ibu und Paracetamol.

Hallo

Du bist zwar schon Mama, aber informiere dich in Ruhe übers stillen. Im Krankenhaus wird dir später jeder eine andere Meinung aufzwingen.
Nach dem KS kann es ein bißchen länger dauern bis die Milch kommt. Man bekommt nach dem KS Schmerzmittel mit denen man in der Regel stillen kann. Solltest du andere oder schwerer Schmerzmittel bekommen, wirst du darauf hingewiesen.

Ich kann nur für mich sprechen, stillen ist nicht so mein Ding.
Bei meiner Tochter hat eine stillmahlzeit 40 min gedauert. Ich habe alle 3 Stunden gestillt. Ich hatte jedes Mal Stress die richtige Position/ Haltung für mich zu finden, damit ich keine Rückenschmerzen bekomme (mein Tipp festes still Kissen)
Meine Brüste taten immer in den ersten Wochen höllisch weh.

Die richtigen stilleinlagen habe ich für mich auch noch nicht gefunden. Weder einweg noch mehrweg still Einlagen passen zu mir. Knubbeln, laufen aus, Brustwarze klebt an der Einlage etc.

Der richtige Still BH muss auch her. Denn wenn der nicht richtig sitzt kann das auch zu Brustentzündungen führen.

Die „richtige“ still Kleidung ist auch schwierig zu finden. Auf der einen Seite will ich mich nicht jedes Mal nackig machen auf der anderen Seite sehe ich es nicht ein neue Klamotten zu kaufen. Gerade Kleider mit kurz arm sind sehr schwierig zum stillen.

Nach dem KS ist es unangenehm wenn das Würmchen auf der Narbe liegt. Wenn man noch mehr Kinder hat ist es auch schwierig (aufgrund der Zeit, die es beanspruchen kann) allen gerecht zu werden.

Wenn du dann noch Stress hast, kann die Milch wegbleiben.

Bei meinem 2. Kind klappt das stillen super. Es dauert im Moment nur 12 min.

Aber das es uns näher bringt, wir eine bessere Bindung haben kann ich nicht sagen.

Ich fühle mich als Milchkuh. Ich frage mich oft warum ich das alles mache.

Weil es das beste für das Kind ist.

Was ich dir mit meinem Post sagen möchte ist, setz dich nicht Unterdruck. Vielleicht ist es nicht so toll wie du denkst. Vielleicht liegt es dir nicht. Vielleicht klappt es auf Grund von schmerzen nicht.

Ich finde es toll, dass du es probierst, aber Versuch es locker anzugehen.

Außer hier bei urbia kenne ich keine Mama die stillen toll findet.
Praktisch ja, aber dieses nähe Gefühl usw hat keine Mama die ich kenne so empfunden.

Ich hab viele gefragt, die gestillt haben, weil ich immer dachte ich bin die einzige die sich als Milchkuh sieht und mit mir würde was nicht stimmen.



Also viel Erfolg und alles gute.

  • Vielen lieben Dank für deine ehrlichen Worte!

    Ich werde in zwei Wochen meine Hebamme ansprechen und hören wie ihre Meinung ist. Wenn nötig werde ich mir eine stillberatung suchen. Ich denke es ist grundsätzlich gut wenn ich das Baby im Krankenhaus zunächst nach der Geburt anlege, aber auf die Flaschennahrung bestehen sollte. Ich denke ich würde das Baby dann immer wieder die nächsten Tage anlegen und schauen wie die milchproduktion dadurch angeregt wird. Entweder es kommt Milch dann so und nach dem Kaiserschnitt oder nicht. Und entweder das Baby nimmt die Brust dann oder eben nicht. Primär möchte ich sowieso lieber die Flasche geben wegen der Abbauprodukte Medikament. Das stillen soll ja, wenn irgendwie mit dem Baby und meinem Körper machbar, nur zu festen Intervallen erfolgen.

    Heute bin ich jedenfalls schon entspannter mit dem Gedanken wie vor ein paar Tagen.

    Aber, ja du hast Recht, man muss sich vorher einen Plan zurecht legen wie das ganze möglichst laufen soll. Im Krankenhaus bekommt man bei vier Hebammen vier Meinungen und hat dann null Ahnung... das kenne ich auch noch!

    Danke dir!

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