Stillen nur 5 Wochen? Achtung lang

    • (1) 09.08.19 - 15:20

      Hallo liebe Frauen hier !
      Irgendwie habe ich ein schlechtes gewissen bzw habe ich Angst das es meinem Kind nicht gut tut und zwar :

      Ich stille jetzt 5 Wochen allerdings klappt es nicht habe am Anfang es versucht mit abpumpen ,Hütchen usw die Milch war am Anfang gerade mal bei 30 ml und wurde nicht wirklich mehr .

      So jetzt wird es gefühlt immer weniger ( ich weiß nicht wie viel milch ich habe habe keine Pumpe mehr ) merke es da der kleine Wurm immer sehr häufig Hunger hat und nach meiner Brust immer noch von Flaschen 100ml trinkt. Die Ärztin meinte gestern auch bei der u3 das ist ein zeichen das es einfach zu wenig sei .ich solle überlegen abzustillen

      ->weiter Punkt ist ich bekomme immer wieder Knoten in die brüste die echt schmerzhaft sind .

      Jetzt lese ich so oft man soll aber min 6 Monate stillen wegen Verhinderung vom pl.kindstod , usw .

      Kann mir jemand mit zusprechen ? Hebamme habe ich auch schon keine mehr die meinte nach der 4 woche also klappt ja alles dann wird das :(

      • (2) 09.08.19 - 15:36

        Ich kann dir nur von mir berichten, bei uns hat das stillen aus diversen Gründen nicht geklappt, da ist sehr viel im Krankenhaus bei mir schief gelaufen. Ich habe im Endeffekt "nur" 1 Monat abgepumpt und die Muttermilch mit der Flasche gegeben, dazu gabs auch schon die Pre. Danach nur Pre. Mein Kleiner ist jetzt bald 6 Monate und gedeiht prächtig.

        Vielleicht könntest du noch einen Stillberatung kontaktieren?

        (3) 09.08.19 - 15:48

        Hey,
        Falls du im Grunde lieber weiter stillen würdest, kontaktier bitte eine Stillberaterin.
        Zu wenig Milch (egal ob objektiv oder subjektiv) ist ein häufiges Problem und lässt sich in sehr vielen Fällen mit Unterstützung, Beratung und Geduld in den Griff bekommen.
        Alles Liebe!

        Liebe moca,
        Ich habe 4 Wochen voll gestillt, allerdings war das eine reine Katastrophe. Mein kleiner hatte ständig Hunger und hat geschrien, aber ich habe erst nicht gemerkt, dass er Hunger hatte und dass ihm meine Milch nicht gereicht hat. Als es endlich rauskam, habe ich ihn ca. 2 Wochen zugefüttert und dann komplett abgestillt. Und es war ein Segen! In den ersten Wochen nach dem Abstillen hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, aber mittlerweile mache ich mir t darüber keine Gedanken mehr.
        Mein Schatz ist nun 19 Wochen alt. Es geht ihm prächtig und es läuft super.
        Viel Glück!

      • (5) 09.08.19 - 19:58

        Danke euch :)
        Für die Antworten und eure Erfahrungen

        Hallo,
        Ich habe im Krankenhaus schon zufüttern müssen weil meine Tochter Durstfieber bekam weil sie anscheinend nicht satt wurde. Stillen konnte ich auch nur mit Hütchen, das haben wir dann (ohne zufüttern) 2 Monate lang probiert bis wir wieder mal beim Kinderarzt waren und die gemeint hat wir sollten mal abgepumpte Milch mit der Flasche geben oder Pre und siehe da die Kleine war satt und wie ausgewechselt. Sie wurde von meiner Milch oder einfach an der Brust nicht satt.. Ich hab dann zwei Monate lang noch abgepumpt und mit Pre zugefüttert bis wir komplett auf Pre übergegangen sind. Meine Tochter ist jetzt 8 Monate und ihr geht es super. Ich hatte auch paar Monate ein schlechtes Gewissen aber jetzt denk ich mir dass ich und auch irgendwo mein Umfeld mir zu viel Stress gemacht habe/haben. Wenn du weiter stillen möchtest, dann such dir am besten eine kompetente Stillberaterin und lass dir helfen, wenn du sagst das ist dir zu viel und du möchtest nicht mehr, dann lass es! Zum stillen gehören immer zwei und wenn es für dich nicht passt dann hab kein schlechtes Gewissen und steig auf Pre um, denn eine entspannte Mama tut dem Kind viel mehr gut als Quälerei beim Stillen.
        Alles Gute für euch 😊

      Hallo,
      Wieso deine KiA sagt das du wahrscheinlich zu wenig Milch hast versteh ich nicht gegen ende der 4 Woche bekommen die Kinder einen Schub. Bei uns hat es von der 5-8 Woche gedauert und bei jedem Schub habe ich mein Kind viel häufiger Stillen müssen als nach den Schub. Die Schübe sind anstrengend für Kind und Eltern. Die meisten Kinder wollen mehr gestillt werden, weil der Magen wächst und die Milchproduktion angeregt werden muss und WEIL SIE DIE NÄHE ZUR MUTTER brauchen. Mama ist Sicherheit, Liebe, Nähe und Essen
      Wenn du weiter stillen möchtest Still weiter, wenn du generell keine Lust mehr hast gib Fläschchen, es kann aber sein das du auch häufiger eine Flasche geben musst.

      Hi,
      Ich mein kleiner ist jetzt 6 Wochen alt und wir haben auch nen Marathon was das angeht hinter uns. Meine Milch hat nicht gereicht und im Krankenhaus hat er nicht zugenommen. Dazu kam noch, dass er unters Blaulicht musste, und dann müssen die Babys wohl auch gut trinken, damit es bilirubin ausgespült wird.
      Wir haben schon im Krankenhaus zugefüttert und ich war praktisch nur am abpumpen. Das abpumpen war super frustrierend weil immer nur 10 oder 20ml kamen. Zuhause mussten wir ihn dann alle 3 stunden wecken und stillen, dann Flasche, dann abpumpen. irgendwann hat mir das gereicht und ich hab die Pre langsam reduziert. Insgesamt war ich dann auch teilweise 7-8 stunden am Tag nur am stillen, das war echt anstrengend.
      Die Stillberatung hat mir dann auch noch gezeigt, wie ich richtig anlege und dass ich immer nach 15 Minuten die Seite wechseln soll.
      Jetzt stille ich insgesamt noch ca 3, höchstens 4 Stunden am Tag und er nimmt gut zu. Bei der Pumpe kommt aber immer noch wenig.
      Wenn du gerne weiter stillen möchtest brauchst du Geduld und evtl jemanden der dich unterstützt. Wird schon alles gut :)

      (10) 10.08.19 - 01:08

      Hey :)
      Ich habe es auch hinter mir. Ich habe anscheindend zu wenig Milch und habe es so sehr gewollt zu stillen. Ich habe alles versucht. Abpumpen, stillkugeln, boxhornklee, Nahrungsergänzungsmittel, Clustern, anlegen, anlegen, anlegen, stillberaterin, Hebamme...Und Tränen...1000 und noch viel mehr. Am Ende habe ich scheinbar zu wenig Milch und musste mich wirklich schweren Herzens mit der Flasche anfreunden. Mein Kind ist jetzt 4 Monate und ich gebe ihm zu 95% die Flasche. Aber die übrigen 5 % sind von mir 😁
      Meine Muttermilch in der Nacht oder zum einschlafen oder zum kuscheln. Und ich bin so mega stolz auf diese 5% Muttermilch, die er jeden Tag noch bekommt😋
      Ich glaube wirklich, dass man erst dann Frieden schließen kann wenn man die Situation akzeptiert. Ich drück dir die Daumen und wünsche dir, egal ob mit oder ohne Muttermilch, die schönste Zeit deines Lebens.

      • (11) 10.08.19 - 07:51

        Hallo vielen lieben Dank für die Worte . Das was du alles durch gemacht hast Respekt

        Ich denke Hauptsache ein bisschen mumi aber ist bestimmt sich Stress für das Baby erst brüste dann flasche ?! Ich weiß es nicht . Danke für deine Antwort und dir alles liebe

        • (12) 10.08.19 - 16:43

          Es gibt spezielle Fläschchen für Muttermilch von medela. Und wir nehmen philipps avent, die ebenfalls kompatibel mit dem stillen sind. Mein Kind ist jetzt 4 Monate und ich bin immer noch bei saugergröße 1. Ich glaube das erleichtert es uns bis jetzt. 😊

    (13) 10.08.19 - 08:26

    Also du kannst deine Hebamme trotzdem noch anrufen und wieder einbestellen. Das ist ok :)

    Dein Baby ist jetzt 5 Wochen, da machen sie einen Schub und Clustern (Google das mal ;) ) ist um diese Zeit völlig normal. Auch die Brüste spielen sich immer besser ein. Sie werden nicht immer prall und fest. Meine sind inzwischen immer butterweich und trotzdem kommt da Milch raus ;)

    Grundsätzlich werden Babys natürlich auch mit Flasche groß und das ist gar kein Problem.

    Beim Abpumpen bekommt man NIE die Menge raus, die das Baby bekommt. Zudem klappt Pumpen bei manchen Frauen gar nicht, obwohl sie viel Milch haben. Da würde ich mich nicht verrückt machen.

    Um die Milchmenge zu steigern: nicht mehr zufüttern (nach Möglichkeit), so oft es geht anlegen und DU musst genug trinken und auch essen (vergessen Still-Mamis gerne mal).

    Daran erkennst du, dass dein Baby zu wenig Milch bekommt: es macht zu wenig Pipi, ist schlapp, die Fontanelle ist im Liegen eingefallen und es nimmt ab/sehr sehr langsam zu. Wenn das alles ok ist, bekommt es auch genug Milch :)

    Aaaaalso, Fazit: du möchtest gerne stillen? Dann mach weiter! Gönne dir eine kompetente Stillberaterin. Frag deine Hebamme. Leg so oft wie möglich an (hilft auch gegen die Knubbel. Auf die kannst du auch Quarkwickel packen).

    Dir ist das Stillen zu stressig, du kannst so die Baby-Zeit nicht genießen und willst aufhören? Dann lass es! Ja, MuMi ist besser, aber Pre ist kein Gift und auch damit werden Kinder groß und bleiben gesund :)

(15) 10.08.19 - 16:56

Hallo.
mir ging es bei unserer großen vor 5,5 Jahren genauso wie dir. ich konnte nur 6 wochen stillen und musste von Anfang an zu füttern.es war einfach viel zu wenig und wurde immer weniger. außerdem hab ich ebenfalls Knoten bekommen.es war eine einzige Quälerei. Für sie und auch für mich. Nach 6 wochen habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und ihr nur noch die Flasche gegeben. Im Januar wird sie sechs und wir hatten nie Probleme. Sie ist nur selten krank und hat keine Allergien. Man kann also nicht generell sagen dass stillen besser für die Gesundheit ist. Hör einfach auf dein Bauchgefühl und lass dir von keinem reinreden. Du als Mutter weißt am besten was gut für dein Kind und dich ist. Ich bin froh dass ich es damals so gemacht habe.
Liebe Grüße

(17) 10.08.19 - 22:46

Hallo,

Wenn du zu den Frauen gehörst, die trotz aller Hilfsmaßnahmen zu wenig Milch haben, musst du dennoch nicht abstillen, wenn du das so nicht möchtest.

Ich habe nach einem Monat zugefüttert, da mein Sohn ständig vor Hunger geschrien hat und kaum zunahm. Mir ging es ebenfalls total mies mit der Situation. Ich habe auch eine Stillberaterin hinzugezogen. Ganz konnte ich die Flasche nie weglassen. Aber er hatte mit 5 Monaten einen tollen Beikoststart. Mit 8 Monaten wird er jetzt noch morgens und abends gestillt und bekommt je nach Hunger noch die Flasche.

Für uns war es der richtige Weg - Kind wurde endlich satt, nahm normal zu und profitiert dennoch von den Vorteilen des Stillens.

Viel Erfolg, wie auch immer du dich entscheidest!

Top Diskussionen anzeigen