Stillen - unertrĂ€glicher Gedanke đŸ˜„

    • (1) 13.08.19 - 08:14

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin erst in der 17. Ssw mit meinem 1. Kind und habe demnach noch reichlich Zeit, der Gedanke ans stillen macht mich jedoch jetzt schon fertig.

      Versteht mich nicht falsch - ich denke dass stillen das Beste ist, was man seinem Baby geben kann. Und auch das natĂŒrlichste.
      Nicht nur als Nahrung, sondern auch in Bezug auf NĂ€he und Bindung.

      Aber nur die Vorstellung, einen permanenten Reiz an meinem Brustwarzen zu empfinden, macht mich aggressiv đŸ˜„
      Ich ertrage es selbst nicht, wenn mein Mann mir liebevoll im vorbei gehen ĂŒber den Nippel streicht, ohne in direkte Abwehrhaltung zu gehen und es als unangenehm zu empfinden.

      Stimulation der Brust mag ich nur in direktem sexuellen Zusammenhang. Dann kann ich es auch genießen.
      Alles andere empfinde ich als unertrÀglich.

      Ging es jemandem Ă€hnlich und das stillen war hinterher dennoch problemlos möglich oder sollte ich es direkt sein lassen, wenn ich den Gedanken schon so schrecklich finde? đŸ˜„

      Liebe GrĂŒĂŸe

      • Genau das gleiche ist bei mir auch so.
        Ich habe dennoch meinen ersten Sohn gestillt. 2 Wochen habe ich ĂŒberstanden, es war der pure Horror!!!
        Seither wurden alle meine Kinder von Anfang an mit der Flasche gefĂŒttert.
        Alle sind gesund und munter und ich wĂŒrde es nie wieder Probleme.
        In den 2 Wochen war nur alles unnötig stressig, verkrampft und schrecklich.

        Lass dir kein schlechtes Gewissen, von niemand machen, auch nicht von dir selbst!

        Klar ist Stillen das Beste, aber es ist auch kein Drama wenn du es nicht tust.

        Lg

        (3) 13.08.19 - 08:47

        Na ja, bis zur Geburt is noch ne Weile hin.
        Ich wĂŒrde den Gedanken ans Stillen nicht schon jetzt verwerfen, sondern erst mal abwarten.
        Es ist ein Unterschied, ob dir dein Mann ĂŒber die Nippel streicht, oder ein Baby dran saugt.
        Ja, es kann (muss aber nicht) am Anfang etwas schmerzen, aber es gibt Hilfsmittel dagegen.
        An deiner Stelle wĂŒrde ich es zumindest probieren. Und wenn du feststellst, das Stillen nix fĂŒr dich ist, dann ist das eben so.

        (4) 13.08.19 - 08:50

        Bei mir war es genau gleich. BerĂŒhrung der brust und Brustwarzen in der SS unertrĂ€glich und machte mich aggressiv. Schon nur das Nachdenken ĂŒbers Stillen machte mich wĂŒtend. Stillen ist aber problemlos möglich, die permanente BerĂŒhrung der Warzen durch das Baby ist nicht halb so schlimm. Muss aber sagen, ich selbst stille nicht gerne und mache das nur, weil es das Beste fĂŒrs Kind ist und auch von der Handhabung her einfach ist als die Flasche (kein Schleppen, deutlich billiger, kein Vorbereiten, keine Angst plötzlich zu wenig Nahrung zu haben...). Aber ich stille nur so lange wie wirklich nötig. Aber das nervtötende GefĂŒhl wie in der SS geht weg. Die BerĂŒhrung des Babys ist so anders als die des Mannes.

      • (5) 13.08.19 - 08:58

        Guten Morgen!

        Mir ging es Ă€hnlich, ich finde es auch nicht schön oder angenehm, an den Brustwarzen berĂŒhrt zu werden. Ich zucke da immer zusammen.

        Ich habe trotzdem das stillen begonnen, am Anfang war es schon ein wenig schmerzhaft aber auszuhalten. Inzwischen tut es ĂŒberhaupt nicht mehr weh, außer, die Kleine hat falsch angedockt. Ich bin echt erstaunt, dass meine Brustwarzen das so toll mitmachen, sie waren bisher weder wund noch blutig oder irgendwas...

        Lass es auf dich zukommen, versuche (wenn du magst) offen an die Sache ranzugehen und dich zu entspannen.

        Und wenn du wirklich merkst, dass es dir damit nicht gut geht, hörst du halt auf. Es sind schon genug Babys mit Flasche groß geworden 😊

        Vielleicht hilft es dir den Druck rauszunehmen indem du einfach beschließt die Flasche zu geben. Du kannst einfach mal probieren zu stillen, wenn es sich doof anfĂŒhlt, abpumpen und wenn das auch nicht dein Weg ist, Pre Nahrung fĂŒttern. ich glaube man sollte versuchen den Weg zu gehen der fĂŒr Mama und Baby gut ist. Die kleinen spĂŒren alles - und lieber glĂŒcklich die Flasche eben als mit Widerwillen stillen.

      • (7) 13.08.19 - 13:04

        Ich mag Streicheln an den BrĂŒsten auch nicht sonderlich und stille jetzt seit fast 11 Monaten sehr gern.

        Ich wĂŒrde sagen, versuchs, aber wenn es dann nichts fĂŒr dich ist, dann mach es einfach nicht, ohne schlechtes Gewissen!

        Kinder bei uns wachsen eh sehr privilegiert auf, wenn man es weltweit vergleicht. Ob man dann stillt oder nicht, jo mei 😉

        Ich kenne das und denke: die Anfangszeit könnte hart fĂŒr dich werden, aber wenn’s erstmal lĂ€uft ist Stillen das schönste was es gibt. Du weißt dann, wofĂŒr du die Anfangszeit durchgehalten hast und wenn dich dann noch dein sattes zufriedenes Baby anlĂ€chelt.... 😉

        ABER:
        Wenn du es dir ĂŒberhaupt nicht vorstellen kannst und nicht stillen möchtest, ist es deine Entscheidung und auch völlig okay! Setze dich nicht unter Druck und lass dich auch von anderen nicht unter Druck setzen.

        Versuche es doch einfach, lass es auf dich zukommen und wenn es dann nichts fĂŒr dich ist, dann gibts eben die Flasche đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž

        Meine BrĂŒste sind Sperrgebiet und ich hatte genau die gleichen Bedenken wie du.

        Wollte es mal testen, aber ganz sicher ohne blutige Brustwarzen und BrustentzĂŒndung. Tja, hatte beides und stille trotzdem noch 🙈

        Toll finde ich es immer noch nicht (meine Maus ist 4,5 Monate). Ich bin froh, wenn es rum ist. Aber ihr tut es so gut und objektiv lÀuft es. Sie kommt mir auch total entgegen: clustern und beruhigungsnuckeln kennen wir nicht und pro Stillvorgang trinkt sie 5-10 Minuten und auch nur eine Brust.

        Daher: teste es einfach. Wenn es nicht geht, lass es! ;)

        (10) 13.08.19 - 15:31

        Hey...

        Ja stillen ist das Beste fĂŒrs Baby aber die Mama sollte sich auch wohlfĂŒhlen dabei, denn ansonsten ist es nur Stress fĂŒr dich was sich auch aufs Baby ĂŒbertragen kann.

        Lg

        (11) 13.08.19 - 17:21

        Hallo!
        Ich hasse es an den brustwarzen berĂŒhrt zu werden. In jeder Situation.
        Meine große hab ich 10 monate gestillt, dann wollte sie nicht mehr.
        Der Anfang war schon schwierig, weil ich auch einen Monat pumpen musste, weil die Milchbildung anfangs nicht gut in Gang kam und sie zu viel abnahm (wÀre vermutlich nicht so lange nötig gewesen, aber ich hatte Angst, dass sie wieder abnimmt).
        Ich fand es anfangs unangenehm, hab mich aber daran gewöhnt. Es war dann auch nicht mehr unangenehm, aber ich hab es nie als das romantische schöne stillen empfunden, das man im Kopf hat.
        Die kleine stille ich jetzt schon 2 Monate und es ist von Anfang an alles viel einfacher. Gepumpt hab ich nur die ersten Tage im Kh.
        Stillen ist einfach so viel praktischer als FlĂ€schchen. Wahrscheinlich war das fĂŒr mich neben dem dass es gesĂŒnder ist der Hauptgrund dranzubleiben. Faulheit😉
        Ich wĂŒrde es einfach auf mich zukommen lassen und probieren ob es fĂŒr dich klappt.
        Ich wĂŒnsch dir noch eine schöne Schwangerschaft und alles Gute!

        (12) 13.08.19 - 18:10

        Hi mir ging es genauso, jetzt immer noch teilweise, aber ich mag das stillen trotzdem. Geh positiv an die Sache. Probiers einfach aus. Das erste und zweite Mal wars nicht so angenehm (aber das lag an der Hebamme), aber danach ganz toll. Probiers 3 mal aus und wenn du es nicht magst dann lass es. So hĂ€ttest du es wenigstens probiert und wĂŒrdest dir spĂ€ter keine VorwĂŒrfe machen (das machen nĂ€mlich manche) und dein Baby wĂŒrds das wertvolle Kolostrum bekommen. Geh positiv an die Sache, einfach machen. Aufhören kannst du jederzeit l. Anfangen meist nur am Anfang.. Wenn du weißt was ich meine.

        (13) 13.08.19 - 19:42

        Hallo!
        Ich kann dich verstehen, ging mir auch so. Selbst als sexuellen Reiz mochte ich das so gut wie nie. Aber das stillen habe ich als gĂ€nzlich anderen Reiz empfunden. Schwer zu beschreiben. Anfangs naja, aber nach kurzer Zeit störte es mich ĂŒberhaupt nicht mehr. Stille jetzt das dritte Kind. (1.: 3 Wochen, 2.: 10 Monate, 3.: Wird seit 3,5 Monaten gestillt)
        Aber wenn es dir absolut unwohl damit ist, find ich es auch völlig in Ordnung nicht zu stillen. Eine gute Bindung kann man auch ohne stillen aufbauen und der Papa hat auch eine Chance. 😉 Allerdings finde ich stillen ĂŒberaus praktisch. 😁

        (14) 14.08.19 - 22:02

        Völlig in Ordnung. 😊 mach dich grundlegend frei und freunde dich am besten mit der Flasche an. Erkundige dich ĂŒber gute per Nahrung und bereite dich sorgenfrei auf eine flĂ€schchenzeit vor. Vielleicht gibst du deinem WĂŒrmchen das Kolostrum noch. Denn eines ist Sicher, auch Flaschenkinder werden gesunde Kinder. Viel schlimmer ist der Stress den du dir machst, wenn du etwas versuchst, was nicht vom Kopf her geht. Wenn du auf alles vorbereitet bist und die Sache entspannt angehen kannst, dann kann es klappen. Wenn du dir aber jetzt schon Sorgen machst und in Stress verfĂ€llst, kann das am Ende echt blöd werden. Und gerade die Anfangszeit braucht fĂŒrs stillen viel Geduld und Zeit. Und da kann viel kommen. Auch viel Frust. Das braucht weder dein Baby und schon gar nicht du als "Neumama".
        Genieß lieber die Zeit mit deinem Wurm. Und wie gesagt, klappt es doch ist es um so besser. Aber du brauchst definitiv keine Rechtfertigung, wenn du nicht stillen möchtest. Alternativ könntest du noch abpumpen und es im FlĂ€schchen geben. Aber auch das ist nur eine Alternative.

        Jetzt genieß erstmal die Kugelzeit und ĂŒberhaupt...herzlichen GlĂŒckwunsch 😊

Top Diskussionen anzeigen