Wie abstillen?

Hallo an alle ,

Ich erzähle mal kurz meine Situation und hoffe , dass ich ein paar gute Tipps von euch erhalte. Vllt hat jemand das gleiche/ähnliche Problem gehabt und kann mir erzählen wie man es lösen kann?

Mein Zwerg wurde anfang August 1 Jahr alt. Seit Geburt kommt er nachts alle 2-3 Stunden, es gibt auch oft Nächte wo er alle 30-60 Minuten an die Brust möchte (zähne). Die Nächte, wo er mal 4 Stunden am Stück geschlafen hat, kann ich an einer Hand abzählen. Er isst tagsüber komplett vom Familientisch, ist ein guter Esser. Es gibt fast nix , was ihm nicht schmeckt. Darüber bin ich auch sehr froh. Wir hatten auch schon ne Zeit, wo er zum Mittagsschlaf nicht die Brust wollte und direkt eingeschlafen ist. Das ist mittlerweile auch nicht der Fall. Er weint und schreit so lange, bis ich doch nachgebe. Da könnte ich mich jedes mal ärgern, aber mein Herz blutet wenn er so sehr deswegen weint. Er trinkt über den Tag gut Wasser, aber zum Mittagsschlaf oder abends / nachts wird das komplett verweigert. Nachts das gleiche mit dem schreien. Er nuckelt nachts nicht nur, sondern trinkt immer. Gerade jetzt wo es so heiß ist trinkt er nachts länger an der Brust. Also wird er definitiv Durst haben? Tagsüber trinkt er immer 200-230 ml, an den heißen Tagen sogar mehr, da muss ich seinen Actioncup Becher meist nachfüllen (Füllmenge 230ml)
Die Kinderärztin meinte bei der u6 bei Kindern die so brustfixiert sind hilft oft nur radikal abstillen, also dass der Papa mal ein Wochenende komplett übernimmt und ich am Sofa schlafe oder am besten in einem anderen Bundesland. Aber ob das so gut ist 😩 das schadet doch sicherlich mehr der Bindung als dass es etwas bringen würde?

Jetzt ist es so , dass mir das stillen nicht mehr gut tut. Ich nehme immer mehr ab, bin schon 15 Kilo unter startgewicht der Schwangerschaft. Jeder der mich sieht erschrickt sich wegen meinem dünnen Anblick. Ich fühle mich auch nicht mehr wohl. Im Oktober fange ich wieder zum arbeiten an , Zwergi beginnt im September mit der Eingewöhnung in die Krippe und ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Beim Papa klappt das Zubettgehen übrigens gut und ohne Probleme. Aber nachts wenn ich daneben liege darf er ihn auch nicht trösten.

Sorry, jetzt ist es doch länger geworden. 🙈

Danke schon mal fürs durchlesen.

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Ich hänge mich mal dran... Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung, auch wenn unser Sohn erst 10,5 Monate ist.

Wir haben uns jetzt grob fürs radikale Abstillen in den Herbstferien (in knapp 2 Monaten) entschieden und hoffe, dass sich wie durch ein Wunder da von alleine noch was ändert...

Ich weiß nicht, ob es unserer Bindung schadet, glaube es aber nicht. Ich bin ja nicht da. Wäre ich für ihn hingegen greifbar und würde nicht reagieren, wäre das schon schlimm.
Ich sage mir immer, dass dadurch die Bindung zum Papa gestärkt wird und das auch gut ist.

Liebe Grüße
Merveilleux