Beikost - Das große Thema

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Oh Gott. Ich glaub ich löse wahrscheinlich jetzt die Grundsatzdebatte aus, aber irgendwie beschäftigt es mich schon länger.

💣 Deswegen vorab: seit höflich zueinander, Sarkasmus als solchen kennzeichnen 😆🤣 und zerfleischt niemanden 😉

Ständig lese ich hier von "BEIkost weil Milch die wichtigste Mahlzeit im ersten Lebensjahr sei", "Das Kind brauche hauptsächlich seine Milch", "Man stille das erste Jahr voll bzw habe erst mit zB 10 Monaten (oder später) mit Beikost angefangen" usw.

Meine grundsätzliche Frage woher ihr eure Meinung habt. Sagen das die Hebammen, hat es sich von älteren Generationen so weiter getragen, steht das in Büchern?

BLW mal ganz außen vor gelassen, da das auf einem anderen Prinzip basiert. Bei der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppe, die ja auch mit Stillberaterinnen zusammen arbeitet habe ich ein paar interessante Ansätze gefunden, die ich mal anhängen werde.

Jetzt bin ich mal gespannt und wie gesagt seid lieb zueinander 🙃

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Hi, die Empfehlung der Kinderärztin war ab Beginn des 5. und spätestens Ende des 6. Monats mit Beikost zu beginnen. Vorausgesetzt natürlich das Kind macht mit, zum Essen zwingen ist ein no Go. Der Ansatz kommt von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, also aus meiner Sicht einer durchaus verlässlichen Quelle. Die WHO spricht von 6 Monaten voll stillen, was kein absoluter Widerspruch zu der Empfehlung der DGE (Ende des 6. Monats) steht. Man sollte trotzdem aus meiner Sicht bedenken, dass die WHO weltweite Empfehlungen ausspricht. In Dritte-Welt-Ländern, wo weder die entsprechenden Nahrungsmittel noch Hygienestandards verfügbar sind, macht es sicherlich Sinn die Einführung der Beikost so spät, wie möglich zu empfehlen.

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So haben wir es auch gemacht 😃. Meine Hebamme hat damals angeboten sich mit ca. 5 Monaten nochmal mit ihr zu treffen damit sie einen mit allen wichtigen Tipps versorgen kann, was wir auch in Anspruch genommen haben.
Mir kommt es nur immer als "scharfer" Ton (irgendwie belehrend) rüber wenn jemand sich ganz normal zum Beikoststart erkundigt und dann die Aussagen wie oben kommen. Und das steht bei jedem Thread mindestens 1x. 🤷‍♀️

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Ja verstehe ich auch nicht.. 🤷‍♀️ Wir haben langsam gestartet und haben tatsächlich ein Kind, was gerne nach “Beikostplan” isst. Klar hat nicht jeder.. Bin auch nicht traurig, dass ich seit dem 3. Brei nur ein oder zwei mal stillen musste und ich mein Kind ohne Brust beruhigen konnte

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Deswegen hab ich sowas nie gefragt,sondern nach bauchgefühl entschieden.

Angefangen haben wir mit 5 1/2 Monaten. Sind jetzt beim Abendbrei und es wird auch bald nachmittags etwas geben, obwohl die 4 Wochen noch nicht rum sind.

Mein Kind hat Freude am Essen. Also warum stur sein und auf alle möglichen Leute hören, die meinen,dass etwas unbedingt so gemacht werden muss?😅

Wir stillen nur noch früh( da haut sie ziemlich rein)ab und zu nachmittags und gaaanz selten nachts. Für uns ist das so ok und meine Maus ist fast 7 Monate alt 😄

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Ich habe mit einer Stillberaterin mit Zusatzausbildung, einer Hebamme und unserer Kiä gesprochen und alle drei empfahlen mir, erst dann Beikost zu geben, wenn das Kind soweit ist. Das war mit 7 Monaten. Allerdings machen wir BLW, da mir alle drei diese Form empfohlen haben. D.h. Stillen ist hier, mit 11 Monaten, nach wie vor Thema. Ich werde auch noch über das Jahr hinaus Stillen, einfach, weil mein Sohn es braucht und möchte. Dabei isst er schon wie ein großer 🙈
Die Brust ist eher sein Heimathafen, dass möchte ich ihm noch gar nicht verwehren.

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Das ist auch vollkommen legitim 😃 Bei BLW finde ich ist es ja auch was völlig anderes, da das Kind trotzdem an die Nahrung ran geführt wird.

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Hallo!

Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Spreche jetzt mal für mich.

Ich habe meinen Sohn 6 Monate voll gestillt und damals abends mit Brei angefangen weil er nicht mehr gut geschlafen hat und dauernd Hunger hatte. Das war 2005 und auf Anraten des Kinderarztes. Heute fängt man ja mittags an, da die Kinder so besser verdauen können.

Meine Tochter ist jetzt 5 Monate alt und wir haben letzte Woche mit Beikost mittags gestartet. Es war ein Bauchgefühl weil sie sich so für unser Essen interessiert hat. Es klappt super und sie isst mittags klasse.
Ich weiß dass unsere jetzige Kinderärztin und auch unsere Hebamme Beikost ab spätestens 6 Monaten empfiehlt. Da dann wohl der Eisenspeicher aufgebraucht ist und das Kind andere Nährstoffe braucht.
Dies waren aber nicht meine Gründe anzufangen, sondern eben eher ihr Interesse am Essen.

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Achso...sie wird so lange gestillt wie sie möchte. Ich ersetze jetzt nach und nach die Mahlzeiten, aber sie darf weiter an der Brust trinken bis sie nicht mehr mag. Damit bin ich damals bei meinem Sohn auch gut gefahren.