Traurig über abstillen

Hallo ihr Lieben, gerne möchte ich mich mal bei euch ausreden weil immer so viele verständnissvolle Mädels hier sind.

Ich habe eine kleine Tochter die jetzt knapp 8 Monate alt ist. Als sie 9 Wochen war habe ich sie abgestillt da ich einfach nicht mehr konnte, es nur noch stress war und wir uns gegenseitig in etwas hineinsteigerten. Nun habe ich aber so sehr damit zu kämpfen. Ich sehe all die stillenden Frauen und muss jedesmal fast heulen, da es mir so leid tut und ich so gerne auch stillen möchte. Ich komme einfach nicht damit klar, dass ich eine Flaschenmama bin. Ich bereue es so sehr 😭 hab 2 mal über eine Relaktation nachgedacht, einmal probiert aber die kleine wollte Partout die Brust nicht mehr. Jetzt kämpfe ich jeden Tag mit meinem Gewissen und weiss einfach nicht was ich tun soll um diese Gedanken los zu werden. Da sie ein Breifrei Baby ist, kriegt sie auch noch sehr oft die Flasche. Habt ihr Tipps für mich wie ich damit besser zurecht komme?

Danke fürs zuhören

Mona

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Ich Stille zur Zeit mein zweites Kind und bin froh das es für uns so gut klappt und das es das richtige ist. Ich habe aber auch schon von einigen Freundinnen anderes erlebt. Ich bin grundsätzlich der Meinung jeder soll es so machen wie es für einen selbst am besten passt. Und zum stillen gehören zwei, d.h. es muss für beide stimmen.
Was genau macht dich an den Fläschen traurig? Was fehlt dir? Geht es dir um den emotionalen, intimen Faktor beim stillen? Um das gesundheitliche? Hast du das Gefühl "versagt" zu haben?
Ich hoffe die Fragen sind jetzt nicht zu direkt. Ich habe den Eindruck du trauerst etwas hinter her was du nicht mehr ändern kannst und musst dir klar werden warum genau es dich so traurig macht.

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Es ist so ein mix aus allem. Ich denke die Pre ist nicht gut genug für sie. Zudem fehlt mir die Nähe obwohl ich ihr ausschliesslich die Flasche gebe. Ändern kann ich es sowiso nicht mehr. Aber gerne würde ich es akzeptieren.

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Ich konnte meinen kleinen auch nur 9 Wochen Stillen. Er hat nur noch die Brust angeschrien. Wir brauchten 10 Minuten zum andocken, für das er nach einem Schluck wieder geschrien hat.
Dieses schöne innige Stillerlebniss hatte ich nie.

An der Flasche wurde es besser. Ich erlebe auch hier sehr schöne Momente. Mein kleiner krault mir oft die Wange 😍

Ich bin auch oftmals enttäuscht das es nicht funktioniert hat. Aber uns geht es mit der Flasche besser. Auch wenn ich leider bald fast keine Milch mehr hatte.

Aber im Moment leidet mein kleiner an einer viralen Infektion.

Es tut mir richtig weh in so leiden zu sehen.

Da denk ich mir jetzt das Gesundheit alles ist. Ich möchte dem Stillen nachtrauern wär noch meine grösste Sorge..

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Hey, ich habe meine Maus gar nicht stillen können. Sie hat von Anfang an die Brust verweigert und bitterlich geschrien. Ich habe dann immer abgepumpt und 10 Wochen lang sie immer wieder versucht anzulegen. Alles ohne Erfolg. Dann habe ich das Pumpen eingestellt und sie bekommt seither PRE.

Ich bereue es nicht, dass ich aufgehört habe Stillen zu versuchen. Auf Krampf geht gar nix. Immer wenn ich anfange es zu bedauern, erinnere ich mich daran zurück, wie es damals war und was die Gründe dafür waren. Dann bereue ich es auch nicht.