Verstopfung durch Beikost - wie lange warten, bis man eingreift?

Hallo Mamas!

Meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt und ich befürchte, wir haben Verdauungsprobleme :(
6 Monate lang habe ich sie voll gestillt, dann begann ich mit Beikost - zuerst Getreidebrei am Abend (nahm sie von Anfang an gut), nach 1 Woche auch Mittagsbrei (immer nur ein paar Löffelchen). Zu trinken biete ich ihr an, nimmt sie aber nur spärlich. Sie wird ja nach wie vor zu ca 80 Prozent gestillt.

Am Anfang war alles ganz normal, aber ca. einen Monat nach Beikoststart musste sie manchmal richtig ordentlich drücken und der Stuhl war mMn zu hart. 2 Male weinte sie beim groß machen und sie musste nicht mehr täglich, sondern nur alle 2-3 Tage.  Immer öfter kamen die typischen Kot-Kügelchen, die auf eine Verstopfung hinweisen, raus.

Heute hat sie bereits seit 4 Tagen nicht gemacht und ich frage mich echt, was los ist. Sie macht nicht mal Anstalten zu drücken.es wirkt als müsste sie nicht.
Kann es sein, dass sie es sich verhält, weil es mal weh getan hat? Würde ich das nicht merken?
Oder muss sie vielleicht wirklich nicht weil sie momentan recht wenig isst, eigentlich nur den Abendbrei, stark gestreckt mit Apfelmus?
Ab wann würdet ihr eingreifen zb mit Microlax?

Ich gebe ihr übrigens nichts Stopfendes, strecke ihren Brei mit Wasser, sie kriegt viel Apfelmus. Bauchmassage, Radfahren und Bigaia-Tropfen habe ich alles schon probiert.

Ich verstehe einfach nicht, warum es am Anfang problemlos klappte und dann plötzlich nicht mehr.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen  - ich finde nicht allzu viel dazu, weil Verstopfung bei noch gestillten Kindern wohl nicht so häufig vorkommt.

Danke euch schon mal.

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Versuchs mal mit Birne, hat bei uns gut geholfen. Dauerte bei uns auch ca 3 Wochen, bis sich die Verdauung gut eingependelt hatte.

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Bin auch für Birne als beikost und ich selbst hab noch zusätzlich noch Pflaumen gegessen, aber ob das in die Mumie geht, kann ich dir nicht sagen.
Liebe Grüße