Familienkost zur Mittagszeit; gibt es Tipps um den Alltag zu erleichtern?

Hallo!

Unsere Motte wir bald 1, hat nicht mehr viel Bock auf Brei und daher möchte ich sie nach und nach an normales, babygeeignetes Essen gewöhnen.

So an sich ist das kein Problem; sie futtert fast alles, was ich ihr anbiete.

Mein Problem ist eher die tägliche Zubereitung des Mittagsmenüs.

"Normalerweise", also zumindest laut den vielen Ratgebern, gibt es abends Familienkost. Damit hätte ich gar kein Problem... allerdings bekommt unsere Motte schon gegen 18 Uhr ihren Abendbrei und ist um 18:30 im Bett. (Eine zeitlang turnte sie bis 20 Uhr herum, aber da war Familienkost noch in weiter Ferne.)
Naja... wir hingegen fangen frühestens um 18:30 Uhr mit dem Kochen an, so dass die Kleine das Abendessen gar nicht mitbekommt.

Damit sie also "normales" Essen futtern kann, habe ich angefangen, Mittags für uns beide frisch zu kochen...und selbst diese kleinen Mengen machen nunmal Arbeit...
Habt ihr Tipps, wie ich das Mittagessen besser vorbereiten kann? Kann ich am Abend vorher das Gemüse schnibbeln und in eine Tupperdose packen? Ist es ab und an ok, wenn ich am Abend koche und das für die Kleine am nächsten Tag aufwärme?

Für mich alleine würde ich das so machen, aber fürs Baby?
Irgendwie habe ich da ein Brett vor'm Kopf..

LG

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Natürlich kannst du aufwärmen am nächsten Tag. Vorkochen. Reste anbieten. Das ist gar kein Problem.
Weniger Kopf drum machen. Schnell mal Nudeln in Mikro und TK Gemüsepfanne dazu.

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Ich würde dann tendenziell schauen, dass du halt abends direkt so kochst, dass “Reste” übrig sind. Eintuppern oder auch mal einfrieren und damit mittags Arbeit sparen. Ich koche zum Beispiel schon seit Jahren alle paar Monate einen Riesentopf Nudelsoße und friere das portionsweise ein (geht auch bei kleinem Gefrierfach wenn man Gefrierbeutel nimmt, die lassen sich fast lückenlos stapeln). Wenn es dann schnell gehen soll: 15 Minuten antauen, Nudelwasser aufsetzen, Soße in einen zweiten Topf, wenig später gibt es essen...

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Ok, dann mache ich das demnächst auch.

Klar, für uns kochen wir abends immer so, dass was für den nächsten Tag zum Mittagessen übrig bleibt, oder dass wir Soße einfrieren, etc... aber fürs Baby, bzw. fast Kleinkind, war ich mir nicht so sicher... Babybrei soll man ja wegen den Keimen möglichst schnell verfüttern... außerdem weiß ich nicht, wie das mit den Vitaminen und Nährstoffen ist.
Vermutlich mache ich mir da zu viele Gedanken.

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Wir essen auch immer erst abends, wenn die Kinder schon im Bett sind. Ich stelle dann ganz oft eine Portion für die beiden in den Kühlschrank und mach das dann am nächsten Tag mittags warm. Wir gehen vormittags auch immer spazieren, da hätte ich gar keine Zeit, was vernünftiges zu kochen 😅

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Ich würde ehrlich gesagt einfach abends mehr kochen, so dass für den nächsten Mittag für euch beide noch eine Portion übrig ist.

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Kannst doch am Abend etwas mehr kochen und eine Portion für die lütte zum Mittagessen am nächsten Tag weg stellen.
Dann musst du nur aufwärmen und nicht extra kochen.

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Was heisst, normalerweise? Ich esse immer mittags warm, abends nur selten. Und koche vor allem Sachen, die man mehrere Tage isst (Eintopf, Suppe, Auflauf etc).

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Und früher kochen und gemeinsam zu Abend essen ist keine Option? Dann reicht mittags ja ein Brot, Jogurt, Obst/Gemüse.. Ist ja auch ein schöner LernOrt, wie man gemeinsam isst, sich unterhält, Warten bis man an der Reihe ist usw.

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Nein, das geht nicht. Mein Mann ist erst gegen 19 Uhr Zuhause und ansonsten müsste ich das Essen schon um 17:30 fertig haben... da kommen wir meist erst vom Spielplatz nach Hause.

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Dein Baby ist kein Alien oder ein rohes Ei 😜

Motte bekam einfach das, was ich aß. Also wenn du dir abends Gemüse schnibbelst und es das mittags dann gibt, dann isst dein Baby das auch!

Hier gibt es auch abends warmes essen. Inzwischen essen wir recht früh, damit Motte auch mit essen kann; aber ansonsten haben wir nix verändert. Mittags essen wir 2 einfach was „kleines“.