Stillen - Vertrauen in den eigenen Körper, wird mein Baby gut versorgt?

Hi ihr Lieben,

mich beschäftigt immer mal wieder die Sorge, ob mein Baby (2 Monate) gut versorgt ist.

Objektiv gesehen ist alles super - sie nimmt sehr gut zu, trinkt ausreichend häufig. Wir stillen auch nach Bedarf und ich warte normalerweise, bis sie die Brust von sich aus los lässt, gebe auch die Brust zur Beruhigung und lasse so nuckeln.

Aber häufig wenn irgendwas anders ist als sonst mache ich mir Gedanken, zum Beispiel am Anfang, als das Clustern stark war, jetzt, wo nachts die Abstände länger werden, wenn die einzelne Stillmahlzeit plötzlich ganz schnell geht... irgendwie schwingt immer wieder die Sorge mit, ob es weiterhin mit dem Stillen klappt und wir die Stillzeit schaffen. Habe ab und zu die Befürchtung, dass plötzlich die Milch weniger wird und wir zufüttern müssen, dass die Kleine Hunger hat und ich bemerke es nicht oder sowas...

Habt ihr euch auch so viele Gedanken gemacht? Hört das noch auf? 😅
Passiert das überhaupt, dass das Stillen plötzlich ohne Grund nicht mehr funktioniert, oder muss ich mir keine Sorgen machen, wenn wir es so lange so gut geschafft haben?

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Guten Morgen!
Also, als dreifach Mama kann ich dir sagen, dass die Milch nicht einfach wegbleibt, außer dein Körper gerät in Stress oder du hast Stress.
Weniger wird es, wenn du z.B zufütterst oder dann später mit der Bein ist anfängst.

Wichtig ist, dass die Kleine zunimmt und die Windel nass ist. Aber das ist bei euch ja alles prima.

Also, keine Sorge!

Du kannst ruhig Vertrauen in deinen Körper haben und in dein Baby.

Wenn sie mal weniger trinkt, dann legst du sie eben später, wenn sie meckert wieder an.

Es wird immer Phasen geben, wo die Kleinen weniger oder total viel stillen/ essen. Das hört nicht auf, auch wenn sie größer sind!

Du musst anfangen Dinge als "Das ist eben so, warum weiß ich nicht" abzuhacken.

Alles Gute weiterhin! Du machst das schon!

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Alles ist gut. Es gibt immer Phasen, in denen die Babys mehr oder weniger trinken.
Sogar dass es irgendwann ratzfatz geht, ist normal.
(Wir hatten auch Probleme mit Zufüttern am Anfang. Aber auch 4 Monaten war alles gut. Sie nimmt weiterhin gut zu. Mit Beikost geht es solala.
Sie trinkt kurz und fix. Nur Nuckeln tut sie gern zwischendurch.
Nachts auch2x gut trinken, sonst nuckeln.)

Die Milch wird erst weniger, wenn du (unnötig) zufütterst!!
Denn, dann trinkt das Baby weniger an der Brust, also wird weniger nachgefragt.
Nuckeln ist auch gut für die Milchbildung.
Stress hingegen mindert den Milchfluss.

Keine Panik. Wenn sie gut zunimmt und einen fitten Eindruck macht, ist alles ok.

Ach ja, ab 3-4 Monaten wird das Baby oft unruhig an der Brust!! Winden, wegdrehen, nicht Andocken wollen etc. Wenn man dann da durch ist und durchhält, wird das Stillen nochmal richtig schön.

Liebe Grüße

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Genau aus diesem Grund hätte ich schon nicht stillen können. Mein Mann und ich mussten es ganz genau wissen, was unsere Tochter so verdrückt. Wir haben die ersten Wochen echt jeden Flascheninhalt aufgeschrieben, den sie getrunken hat. Ich bewundere echt Mütter, die beim ersten Kind da so gelassen und sorgenfrei rangehen können. Unsere Tochter hatte nach der Geburt aber auch eine Trinkschwâche und hat weder an der Brust noch Flasche gesaugt. Sie wurde die erste Woche per Sonde ernährt. Vielleicht war ich deshalb so hinterher dass sie genug trinkt...

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Das geht mir noch immer so. Wir hatten auch einen unschönen Stillstart und erst seit seiner 5 Lebensoche wird nicht mehr zugefüttert und er geht ausschließlich an die Brust, danach Soor... Jetzt ist er 11 Wochen alt und seit letzter Nacht trinkt er wieder komisch/weniger und ich habe einen Milchstau.

Aber ja, sobald etwas komisch oder anders ist als sonst beim stillen, habe ich Angst dass es das war und wir abstillen müssen, obwohl wir so hart dafür gekämpft haben. Dass er womöglich dehydriert und ich merke es zu spät, einfach dass es ihm nicht gut geht.