Eure Abstill Geschichten, Partner involvieren, Angst kind nicht mehr beruhigt zu bekommen

Hallo ihr Lieben,

Mein Sohn ist 14 Monate alt und aufgrund Nächtlichen Dauernuckeln bis zu 10x und jede Stunde, habe ich den Entschluss gefasst langsam abzustillen. Bisher hat er immer geschrien wie am Spieß, wenn ich ihm die brust nicht gegeben habe und kuscheln, tragen etc wird nicht akzeptiert. Sobald ich ihn hoch nehme, streicheln etc schreit er so lange, bis ich die brust auspacke. Bisher bin ich immer eingeknickt, weil ich es nicht ertragen habe ihn so weinen zu sehen. Allerdings klappt es ganz gut, wenn mein Freund nachts übernimmt, wir schlafen getrennt. Evtl werde ich es also versuchen, dass mein Sohn bei meinem Partner für 2 Wochen schläft und ich so abstille.
Das möchte ich angehen wenn er Urlaub hat.

Jetzt habe ich allerdings Angst, wenn es geklappt hat und ich abgestillt habe, dass er dann sobald er wieder bei mir schläft trotzdem wieder an die brust möchte und sich wieder nur durch stillen beruhigen lassen will. Aber zu dem Zeitpunkt wird ja dann bestimmt keine Milch mehr da sein. Ich habe angst das er sich von mir nachts nicht mehr beruhigen lässt dadurch und die Nächte schlimmer werden als sie es jetzt sind.
Oder meint ihr, dass er sich dann automatisch entwöhnt und garkeine Milch mehr von mir fordert? Bzw. das ich nicht mehr nach Milch rieche und er deswegen nicht mehr an die brust will?

Mich würde interessieren wie es bei euch geklappt hat mit dem abstillen und ob ihr euren Partner auch involviert habt und wie es dann war, als euer Kind wieder bei euch geschlafen hat?

Ich freue mich auf eure Antworten 🌼

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Ich musste meine Tochter mit 16 Monaten aus gesundheitlichen Gründen abstillen. Leider konnte ich meinen Mann nicht einbeziehen, da er beruflich stark angespannt war.

Ich habe ihr die Brust 3 Nächte lang immer nur kurz gegeben. Die konnte trinken, sollte aber nicht dabei einschlafen. In der 4 Nacht habe ich abgestillt. Sie hat 2mal gebrüllt und ließ sich nicht beruhigen. Wollte auch nichts anderes trinken. Ich habe der sie dann mitten in der Nacht mit ihrem Lieblingsspielzeug abgelenkt und sie ist dann mit Schnuller wieder eingeschlafen. In der nächsten Tag hat sie das erste Mal durchgeschlafen und wollte nicht mehr an die Brust. Jetzt schläft sie wirklich viel besser und wenn sie wach wird, brauch sie nur den Schnuller. Vorher hatte ich auch teilweise bis zu 10 mal gestillt.

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Vllt hilft dir das Buch "schlafen statt schreien" da werden einen Wege beschrieben, um das Kind an das alleine einschlafen zu gewöhnen ohne Brust und ohne "schreien lassen"
Dafür muss man nicht mal abstillen und kann trotzdem zum durchschlafen kommen mit Kind.
Ich finde das Buch sehr gut, liebevoll und es gibt die wichtigsten Infos zum Thema kindlicher Schlaf weiter und warum Kinder so schlafen wie sie schlafen.

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Kann, muss nicht. Ich praktiziere die Tipps dort seit mein Kleiner 8 Monate war, er schläft jetzt mit 17 Mn nur minimal besser.

Das einzige was hilft in diesem Alter ist tatsächlich Brust ausquartieren, also nur beim Papa schlafen.

4

Ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber ich kenne es, dass das Kind nach dem Abstillen mit der Brust nichts mehr anfangen kann. Eine gute Freundin von mir hatte ihr Kind abgestillt, kurz bevor wir zusammen im Urlaub waren. In der Nacht ist das Kleine dann aufgewacht und ließ sich so gar nicht mehr beruhigen, dass sie ihm irgendwann aus lauter Verzweiflung die Brust angeboten hat und obwohl sie noch Milch hatte, wusste er überhaupt nicht, was er damit anfangen soll.

Es kann also tatsächlich sein, dass dein Baby wirklich nicht mehr an die Brust will, auch wenn ihr wieder in einem Raum schlaft.

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Ich hab mit 15 Monaten abgestillt. Zu dem Zeitpunkt habe ich jede einzelne Nacht ab 3,4 Uhr und jeden Mittagsschlaf als menschlicher Schnuller verbracht, da sie sich sonst einfach nicht beruhigen ließ. Weil sie aber in der Kita ganz ohne geschlafen hat (Schnuller wurden nicht akzeptiert), war ich überzeugt, dass sie es „kann“. Ich bin dann tatsächlich nur für zwei Nächte weggewesen (wellnesshotel mit meiner Schwester, geht ja leider nicht mehr...) und als ich wiederkam hatte ich definitiv noch Milch. Aber: Meine Tochter, der krasseste stilljunkie ever, hat’s nie wieder eingefordert.
Unsere Nächte wurden dann tatsächlich besser, nur zum einschlafen fehlt mir das stillen heute noch (sie ist 3😂). Da tut sie sich bis heute sehr schwer, braucht teilweise 2-3 Stunden und wir weichen sehr häufig auf Spaziergänge oder Auto aus...

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Hallo liissii,

bei uns war es ähnlich. Mein Sohn wollte nachts alle 2h an die Brust.
Als er dann tagsüber mit 12, 13 Monaten keine Milch mehr wollte, haben mein Mann und ich auch angefangen getrennt zu schlafen.
Konkret wars so: Mein Mann hat ihn zu Bett gebracht, wenn er dann das erste mal wach wurde, hat sich mein Mann mit ihm ins Ehebett gelegt. Und er hat viel besser geschlafen bzw. ist nicht mehr so oft wach geworden. Man musste ihn dann also gar nicht so oft beruhigen wie eben vorher mit Busen.
Recht schnell war er dann komplett von meiner Brust entwöhnt. Er probiert auch gar nicht mehr zu trinken. Er ist jetzt 14,5 Monate. Mein Mann schläft immer noch bei ihm :D

VG