Einführung Beikost Breimenge

Hallo zusammen,

mein Zwerg ist 4 Monate und bei der U4 haben wir grünes Licht für die Einführung von Beikost bekommen. Heute war Tag 1 und wir haben so ein Hipp Probegläschen Karotte mit 60 Gramm Inhalt genutzt. Fand der Zwerg richtig, richtig gut und hatte das mit dem Löffel schnell raus. Die 60 Gramm wurden auch vertilgt, wobei davon natürlich einiges im Gesicht, an den Händen und auf dem Lätzchen klebte. So also meine Fragen:

1. wenn er morgen mehr möchte, darf ich ihm mehr geben oder lieber noch nicht?

2.Ab wie viel Brei ist es eine ganze Mahlzeit, sodass ich nicht mehr stillen muss?

3. Jetzt eine Woche nur Gemüse und dann Kartoffel dazu oder? Und wie lange dann Gemüse-Kartoffl bis Fleisch dazu kommt?

Irgendwie habe ich nirgends eine gute Anleitung gefunden, vielleicht kennt ja jemand noch eine gute Internetsseite.

Liebe Grüße und schon Mal vielen Dank!

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Hallo,

Wow, ich finde 60 g zu Beginn etwas viel. Auch wenn einiges daneben ging. Wie viele Löffel sind das?

Ich würde die nächste Tage nicht mehr geben, sondern erstmal die Reaktion abwarten. Ausschlag? Probleme beim Stuhlgang usw. Karotte stopft.

Wenn alles gut klappt, kannst du die Menge erhöhen.

Nach 1 Woche macht man das gleiche mit einem anderen Gemüse. Kürbis oder Pastinake sind gut verträglich.

Achte auf die Reaktionen von deinem Kind. Nach 3-4 Gemüsesorten gibst du Kartoffel dazu.

Stillen immer im Anschluss, wenn er noch mag.

Einen genauen Plan gibt es nicht, nur Empfehlungen.

K1 hat Gemüsebrei nicht sonderlich gemocht. Als ich Kartoffeln dazu gegeben habe, hat er gar nix mehr gegessen 🙄
Da gab es mittags lange noch milch, dafür war der abend-/nachmittsgsbrei umso beliebter

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Wir haben nicht gezählt, ehrlich gesagt sehen 60 Gramm für mich nicht viel aus (das Gläschen ist ja wirklich winzig im Vergleich zu allem was man so kennt^^) und wir dachten, wir richten uns nach dem Kind und plötzlich war das Gläschen schon leer😅 Kürbis hab ich auch im Haus, soll ich lieber morgen auf Kürbis wechseln?

Wir werden den Brei zeitnah selbst zubereiten, da wir recht großzügig Gemüse anbauen. Der Spinat ist jetzt fast erntereif. Ab wann kann man denn andere Gemüse statt Pastinake etc nutzen?

Liebe Grüße 😊

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Ich habe immer mit Kürbis angefangen. Wir geben k3 im Moment ca. 10 Löffel. Er isst ihn aber schon 6 Tage.

Ich würde an eurer Stelle mind. Noch 3 Tage Bei Karotte bleiben, damit du evtl. Reaktionen auf dieses Lebensmittel schieben kannst. Nur eben vielleicht etwas weniger.

Und danach auf auflockerndes. Ob nun Kürbis, Pastinake oder Spinat ist euch überlassen.

Viel Spaß beim kochen und ausprobieren. Ich friere den Brei immer in Eiswürfelbehälter. Da musst du nicht tgl. Kochen und hast zu Beginn die Menge gut im Blick.

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Ich persönlich hätte nicht mit Karotte angefangen, da die Karotte an sich bekannt dafür ist zu stopfen.

1. Ich würde langsam machen. 60 gr sind für. Wir begannen mit 40 gr. Allerdings aß unsere dann nach 5 Tagen schon 100 gr. Sie hat auch gern gegessen und direkt. Sie sperrte immer den Mund auf. Ich beendete für sie das Essen. Würde langsam machen. Gib mal noch 2-3 Tage die 60 gr und dann steigern.

2. Mein Beikostplam sah vor, dass ca 150 gr Brei eine Stillmahlzeit ersetzt haben. Alternativ merkst du auch, wenn die Brust gar nicht mehr gewollt wird. Ab dann würde ich auch was zu trinken anbieten. Etwas Wasser oder Tee. Minimal.

3. Mach mal paar Tage ein Gemüse, dann paar Tage ein anderes. Wir begannen mit Pastinake 5 Tage, dann Kürbis 5 Tage, dann paar Tage Kürbis mit weißer Karotte gemischt, dann Kartoffel dazu. Frisch gekocht ca 30_40 gr. Zermatsch die Kartoffel im Brei, dann wird sie schon breiig.
Das gibst du dann auch gut 1 Woche und dann Fleisch. Und der gesamte Brei besteht dann aus Gemüse, Kartoffel, Fleisch (2xdie Woche) und immer 1 EL Rapsöl dazu. Nachtisch Obstmus. Gab es bei uns binAmfang an. Birnenmus. Gut für Stuhlgang

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Danke für deine Antwort! Okay, dann steige ich vielleicht morgen schnell auf Kürbis um, habe ich auch da.

60 Gramm sahen gar nicht soviel aus und ich dachte, das Kind gibt vor, allerdings hätte ich auch nicht erwartet, dass er den Brei soooo gut findet. Dann gucke ich, dass ich das so wie du es vorschlägst steigere bzw. vorerst limitiere.

Grundsätzlich werden wir den Brei auch selbst machen, da wir selbst Gemüse im Garten anbauen (haben neuerdings sogar ein Kartoffelacker). Dachte zum Testen und bis unser Gemüse fertig ist, nutzen wir die Gläschen von Hipp (quasi die ersten 4 Wochen). Ab wann "darf" man denn das andere Gemüse wie Spinat, Zucchini, Paprika etc nutzen? Und wie viel Obstmus zum Nachtisch?

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Steigere das langsam. Dann hat dein Baby auch keine Probleme sich daran zu gewöhnen.

Ich würde bei Frühlingsgemüse wie Spinat vorsichtig sein. Ich meine die Empfehlung geht da hin zu ab 7. Monat. Paprika ist schwer verdaulich und säurehaltig. In meinen Plänen steht nicht vor 1. Geburtstag.

Selbst machen, ist gut. Kannst ja in Portionen einfrieren. Jedoch eignen sich Öl und Kartoffeln nicht zum Einfrieren. Das musst du täglich frisch beifügen. Wir sind dann irgendwann auch mal auf Nudel umgestiegen. Diese kleinen Buchstabennudeln.

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1. kannst du
2. 150-200g
3. Am Anfang bei einer Gemüsesorte bleiben, wenn das vertragen wird, Kartoffeln und Rapsöl dazu und ne Woche später dann Fleisch.

Aber so Pläne greifen nicht bei jedem Kind...
Ich kann dir ein gutes Buch empfehlen von Natalie Stadelmann „Babybrei und Beikost“.
Ansonsten schau mal hier:
https://www.breirezept.de/beikostplan.php

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https://www.hipp.de/beikost/ratgeber/ernaehrungsplan/.