Stillen / Zufüttern - nimmt die Flasche nicht?!

Wir haben eine ganz komplizierte und anstrengende stillgeschichte hinter uns. Milchstaus und Brustentzündungen führten dazu dass ich fast abgestillt hatte. Danach war alles „ok“ und ich habe es erneut versucht meine Milch anzukurbeln und wollte zum vollstillen zurück. Hatte gestillt und danach mit der Flasche zugeflüstert. Leider scheint die Milch weiterhin nicht auszureichen (nicht genug nasse Windeln), allerdings wirkt die kleine immer zufrieden… sie will aber neuerdings die Flasche nicht mehr. Habt ihr eine Idee warum? Oder was ich tun kann? Langsam wird es mir echt zu anstrengend da sich alles nur noch um die Nahrungsaufnahme der kleinen geht… :( in ca. 2 Wochen ist dann beikost Start. Überlege sogar komplett auf die Flasche umzustellen, damit sie nicht so überfordert ist mit stillen/Flasche und dann noch beikost … :(

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Entweder dein Sohn hat eine Saugverwirrung oder es ist aktuell eine Phase.

Falls du unbedingt weiter stillen möchtest dann kann ich dir nur das Brusternährungsset empfehlen, dabei wird auch nochmal deine Milchproduktion weiter angekurbelt, da das zufüttern weiterhin passiert, während er an der Brust trinkt.

Ansonsten Stress dich nicht zu sehr, sollte es psychisch nicht mehr gehen, dann nimm die Flasche komplett. Du hast schon 4 Monate mit Teilstillen geschafft und darauf kann man stolz sein 😊

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Er verweigert die Flasch, nicht die Brust 😊

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Trotzdem Saugverwirrung. Wenn ein Baby eine Art des Saugens nicht mehr kann/will/weiß wie es geht=Saugverwirrung

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Hallo,

Vielleicht Saugverwirrung?
Wenn du Vollstillen willst, ist das Brusternährungsset eine tolle Sache.

Mein Kind hatte und hat immernoch maximal 4 Windeln am Tag und gedeiht inzwischen prächtig.
3Monate musste ich Zufüttern.
Kontrolliert wurde es mit dem Gewicht, die Windeln wurden zwar auch gezählt, waren aber immer OK.

Wenn du noch zu wenig Milch hast, kannst du:
Mindestens 10-12x stillen, Max. 2 Stunden Pause, nachts 1x 4 Stunden

vor dem anbieten:
Erwärmen und massieren

Während dessen:
Brustkompression und Wechselstillen mit BES Arbeiten (kleine Mengen geben, dafür öfter)

Danach:
Abpumpen oder ausstreichen

Oral zum einnehmen hat nur geholfen:
Bockshorkleesamenkapseln hochdosiert (mehr als angegeben)
Und Globuli Phytolaca (Potenz in der Apotheke erfragen)
Malzbier und Stilltees hatten keine Wirkung

Lass dich am besten von einer Stillberatung begleiten, sollte wirklich ein Zufütterbedarf bestehen, wird sie es mit dir besprechen.
Also die Menge und dann ggf. Die Reduzierung.
Sehr empfehlenswert: Stillen-und-tragen.de

Mit Beikost (dann hochkalorisch) kann man auch toll den Zufütterbedarf decken.
Ich fand es sehr entspannt nicht mehr alleine fürs Gewicht verantwortlich zu sein.

Liebe Grüße

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Aber unbedingt den Zufütterbedarf klären. Vielleicht gibt es ja keinen

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Du kannst in der Apotheke und beim Kia wiegen.
Personenwagen sind ungeeignet.

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Ich kann dir nur sagen, was ich persönlich tun würde:

Als erstes würde ich den Gedanken an Beikost weit weg schieben.

Dann würde ich die Flasche garnicht mehr probieren zu geben, sondern nur noch Brust. Das heißt nach der 2. Brust einfach wieder die erste usw.

Zusätzlich würde ich eine Stillberaterin hinzuziehen.

Versuch dich zu entspannen (ich weiß, leichter gesagt als getan) und nimm unbedingt den Druck raus. Das Thema Nahrungsaufnahme ist ja nur Stress für euch. Schau dein Baby an: dir, zufrieden, agil, lacht! Dann ist doch alles in Ordnung!

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Hi,
wie definierst du nicht genug nasse Windeln? Wenn dein Kind ohne die Flasche zufrieden ist, aktiv ist, nicht abnimmt, dann ist doch alles gut. In dem Alter haben sich meine Kinder hervorragend ablenken lassen von Gott und die Welt. Sie haben angefangen zu trinken und dann, wenn der größte Hunger gestillt war, dann war auf einmal alles interessanter. Leg die Kleine einfach öfters mal an (Kurbelt auch die Milch an). Nicht alles läuft nach Plan. Es wird gesagt, dass man beide Seiten pro Mahlzeit stillen lässt. Mein Sohn war da ganz andere Meinung. Eine Seite mit 5 Minuten maximaler Trinkzeit war vollkommen ausreichend. Wenn er keinen Hunger hatte, dann hatte er auch nicht getrunken. Ich konnten ihn nicht vorab außer der Reihe stillen, z.B. wenn ich einkaufen wollte. Ende vom Lied: Ich war kaum im Geschäft, da hat er Hunger bekommen. Meine Große konnte ich immer anlegen, auch wenn sie nicht viel getrunken hat. Deine Vorgeschichte hat dich geprägt, aber du musst dich entspannen. Such dir eine Stillberaterin, frage deine Hebamme (meine war auch danach noch für mich da). Die Babies werden älter, entwickeln sich weiter. Die vollen Windeln werden auch weniger, dafür gefüllter. Du musst dich entspannen und nicht schon am Anfang daran denken ob sie die Flasche gleich annimmt. Du hast so ums Stillen gekämpft, da würde ich das nicht so leicht aufgeben.