Brei+Stillen = 8 Mahlzeiten?

Hallo zusammen,

Mal ne Frage: Zwergnase ist 5,5 Monate. Das mit dem Brei klappt von Anfang an total gut. Ich habe tagsüber zuletzt ca. alle 2 Stunden gestillt. Wenn ich jetzt je 1 Mal Stillen mit Brei ersetze, dann gibt's Brei um 14+16+18 Uhr. Plus Stillen um 8+10+12+20 Uhr und 1 Mal nachts. Ist das so gedacht? 🤔 Also 5 Mal Stillen, 3 Mal Brei? Oder kommt da noch was? Also wann kommt da noch was?^^ Irgendwie hatte ich immer im Sinn, dass ich mit Beikost dann tagsüber abstillen kann, aber das ist falsch oder? Bleibt es grob bei 8 Mahlzeiten?

Ich hab nen Knoten im Kopf🤯

Liebe Grüße

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Meine bekommt zwar die Flasche und das waren circa immer drei Stunden dazwischen, aber ich hab ihr immer dann etwas angeboten, wenn sie Hunger hatte. Nie nach der Uhr! Ich konnte mich zwar daran orientieren, aber nur weil sie in 12 ne Flasche hatte musste sie nicht um 15 h wieder trinken
Theoretisch bietest du ja nach dem Brei noch die Milch an, das haben wir schnell sein gelassen, da sie nie wollte. Dafür gab es ne Stunde später wieder ne Flasche. Ich würde vorschlagen: mach es nach Gefühl. Zeigt er Hungerzeichen? Wäre Brei oder Milch dran? Und je mehr Brei er ist, desto weniger Milch wird er brauchen und vllt von selbst das Stillen auslassen. Aber wenn du es ihm nach der Uhr anbietest wird er es vllt als zusätzlich Kuscheleinheit und Zweisamkeit annehmen obwohl vllt der Hunger noch gar nicht da war. Aber Zuviel stillen gibt es ja bei der wenigen Beikost nicht😂

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Okay, ich merke an euren Antworten, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich füttere nicht nach der Uhr, aber so in etwa alle 2 Stunden hat er Hunger. Auch wenn er Brei ist, hat er nach 2 Stunden wieder Hunger, möchte aber direkt nach dem Brei keine Brust, weil er satt ist. Ich wunderte mich nur, weil ich immer dachte, dass es mit dem Brei darin mündet, dass man tagsüber nur noch wenig stillt, durch den 2 Stunden Rhythmus, den er vorgibt, ist das aber nicht so ...

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Mein Sohn, der wie ich weiter unten schrieb, mit 11 Monaten keine Milch mehr wollte, hatte auch lange einen zwei-Stunden-Rhythmus. Tags wie nachts und auch mit Beikost. Dadurch, dass die Mahlzeiten langsam größer wurden, wollte er irgendwann auch nicht mehr so oft Stillen und letztlich dann gar nichts mehr.
Bei deinem Kind wird es wohl ähnlich sein, dass die Mahlzeiten nach und nach immer weniger werden. Aber wann, wird sich noch zeigen.

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Ich würde das nicht so mathematisch zerdenken und takten. Besonders, weil dein Baby noch so jung ist. Ich führe nach und nach die Breie ein, er isst soviel er mag und bekommt danach Milch angeboten, gut ist.

Kurz noch zu deiner Taktung von 14 16 18 Uhr. Finde ich nicht sinnvoll, denn ich glaube nicht, dass es so gedacht ist, dass die Sättigung von einer ganzen Portion Brei nur 2 Std hält. (Und selbst wenn wirklich Appetit vorher kommt, dann gibt man ja später Zwischenmahlzeiten und momentan eben Milch. Klar kannst du dann tags abstillen.) Von daher würde ich das Baby sofort an "normale" Zeiten über den Tag verteilt gewöhnen. Also zB 9, 13, 18 oder so. Beispielsweise in Abhängigkeit der Tagschläfchen.

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Ja genau, ich dachte, es sollte länger sättigen, ist aber nicht so. Die 2 Stunden gebe ich nicht vor, sondern der Zwerg. Aber wenn es hoch kommt, sind es 2,5 Stunden, bis er sich wieder meldet. Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Mich wundert, dass ich trotz des Breis noch soviel Stillen muss, ich dachte immer, das würde über den Tag dann irgendwann entfallen und sei nur noch abends/nachts/morgens erforderlich.

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Wieviel isst er denn von der Beikost? Schon bei einer ganzen Portion?
Ich werde nach und nach jedenfalls mehr Flaschen geben, weil Ich auch gern tags abstillen möchte. Gerade bekommt er nachmittags eine Flasche vor dem letzten Tagschläfchen.
Mich wundern irgendwie inzwischen immer diese Hinweise, dass der Brei nichts ersetzen soll. Denn überall steht ja geschrieben, dass man Milchmahlzeiten ersetzt und der Sinn dahinter ist ja wirklich, dass die Babys weniger trinken.

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Nach Beikostfahrplan ist es so gedacht, dass erst das Mittagessen ersetzt wird, dann das Abendessen, dann der Nachmittagsssnack, dann der Vormittagssnack und gegen Ende des 1. Lebensjahrs noch das Frühstück.
Dann hättest du z.B. 7 Uhr Frühstück, 10 Uhr Vormittagssnack, 13 Uhr Mittagessen, 16 Uhr Nachmittagssnack, 19 Uhr Abendessen.
So in etwa ist es "gedacht".

Aber letztlich muss es mit dem Hunger deines Kindes und eurem Tagesplan zusammenpassen.
Bei meinem Sohn z.B. hat es tatsächlich genauso geklappt. Mit 11 Monaten hat er überhaupt keine Milch mehr gebraucht.
Meiner Tochter, die nun 11 Monate alt ist, müsste ich ständig was geben, wenn sie ohne Milch auskommen sollte.
Sie hat heute um 8 Uhr in der Krippe ausgiebig gefrühstückt, um 11 Uhr in der Krippe ausgiebig zu Mittag gegessen, um 14 Uhr war sie ausgehungert und hat 200ml Milch getrunken. Bis 19 Uhr hat sie dann eine halbe Banane, eine halbe Brezel, und unzählige Blaubeeren gegessen und 180ml Milch getrunken. Zu Abend hat sie um 19 Uhr wieder ausgiebig gegessen und vor dem Schlafen noch 150ml Milch getrunken. Mal sehen was die Nacht bringt.

Schau was dein Kind braucht und versuche dich von starren Beikostplänen zu lösen.

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Ich glaube tatsächlich, der Knoten entsteht dadurch, dass in den Plänen von einem 3 Stunden Rhythmus ausgegangen wird. Mein Sohn meldet sich aber immer nach ca.2 Stunden egal ob Brei oder stillen, dementsprechend passt das irgendwie nicht so, wie suggeriert... Danke für den Hinweis😌

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Hallo,

Mit BEIkost ist nicht Ersatzkost gemeint. Man soll das stillen nicht ersetzen.
Das Essen wird, egal in welcher Form, zusätzlich angeboten.

Im ersten Jahr soll Milch die Hauptnahrung sein.

Stillen ist intuitiv, es geht nicht nach der Uhr. sondern nach Bedürfnis.
Stillen ist mehr als Nahrung.

Ich habe vor jedem Essen Stillen angeboten. Und danach, wenn nicht viel im Magen landete.
Gegessen hat meine Maus wenn wir gegessen haben.

Liebe Grüße

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Aber mal doof gefragt, wenn man direkt vorm Essen stillen anbietet, isst das Kind dann überhaupt was? Bei uns würde dann vermutlich nix gehen.

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Das Baby soll das Essen erstmal testen, mit allen Sinnen erleben. Es geht nicht ums statt werden.

Daher auch BEIkost.

Und ja, es klappt super

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Huii das klingt ja wahnsinnig kompliziert. Ich denke im 1. Jahr soll überhaupt keine Milch ersetzt werden. Wir haben immer zu den unterschiedlichen Mahlzeiten Beikost angeboten, und gestillt wenn meine Tochter das wollte bzw Bedarf hatte. Ersetzt haben wir gar nichts.

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Trinkt er denn wirklich eine komplette Milchmahlzeit oder kann es sein, dass er nur kurz Durst löscht? Ansonsten ist es vielleicht auch Gewöhnung. Gib doch tagsüber die Breimahlzeiten hintereinander, dann ist ein größerer Abstand zum Stillen.
Vielleicht ist es auch nur Nähe und kuscheln? Könntest ja mal trotzdem zwischendrin kuscheln aber statt Milch dazu was zu trinken anbieten oder einen kleinen Snack.

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Hallo,

mein kleiner hatte vor Beikost überhaupt keinen (Flaschen) Rythmus und erst dadurch hat sich das schnell eingestellt. Gott sei Dank. Er war einfach immer hungrig.

Gibts du ihn denn auch schon eine Sättigungsbeilage? Vielleicht reicht ihm nur Gemüse nicht?
Ich geb meinem ca alle 3 Stunden zu essen. Hab noch etwas Geduld. Wahrscheinlich gibt sich das noch in den nächsten Wochen.

Lg Annette

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Bei uns war es ähnlich, egal ob Brei, pre oder gestillt wurde, wollte meine Tochter nach ca 2 Stunden tagsüber wieder was futtern.
Dafür wollte sie nachts nur 1 bis 2 mal stillen oder Flasche.
Bei uns hat das etwa bis zum 1 Geburtstag gedauert das sich tagsüber die Abstand von Mahlzeiten so richtig eingependelt haben bzw sie länger als diese 2 Stunden durchhielt.
Meine Tochter war halt immer eine wenig dafür öfters.
Flasche z. B. War sie mit 7,8 Monaten erst bei der Menge die lt Packung empfohlen wurde. Auch vom Gemüse/Fleischbrei hat sie lange selten mehr als ca 100 g gegessen.
Vom Obstbrei von Anfang an mehr und vom Milchbrei reichte abends oft das Gläschen mit den 180g nicht und sie wollte teilweise sogar nochmals ein halbes Gläschen dazu.

Kinder sind so verschieden, da musst du einfach oft nach dem Gefühl gehen und deinem Kind vertrauen. Die ganzen Empfehlungen kannst du quasi nur als Durchschnitt sehen, Abweichungen nach oben und unten sind ganz normal.

Abgestillt hat sich meine mit 8 Monaten dann selbst. Wobei sie ja von Anfang an auch pre bekommen hat.

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Hallo,

bei uns sieht es ähnlich aus, so alle 2h stillen. Sie ist jetzt 8,5 Monate alt. Ich glaube, durch das häufige Stillen (viele kleine Mahlzeiten statt wenige große) isst sie nach wie vor keine großen Beikostportionen. Mittags oft so 70 g, abends ähnlich. Ich habe jetzt statt nachmittags eher morgens noch einmal Beikost, damit die Abstände irgendwie besser klappen.
Ansonsten versuche ich, nach dem letzten stillen zumindest 1h zu warten, bis es was zu essen gibt.

Und ich kenne es auch so, daß man die Stillmahlzeit ersetzt mit Beikost.

Ich hab keine Ahnung, warum man offiziell erst nachmittags Beikost gibt und danach erst vormittags. Aber wie gesagt, ich hab das gedreht. Passt für uns besser. Dann gibt es Stillen zum Aufstehen bei Bedarf, Frühstück als Beikost, stillen nach Bedarf, mind 1h nach dem letzten Stillen Mittag als Beikost (zwischen 12 und 13 Uhr, auch je nach Schlaf), nachmittags stillen nach Bedarf, zwischen 18 und 19 Uhr Beikost (aber wieder mind. 1h nach dem letzten Stillen).
Die Beikostmengen erhöhen sich bei uns nicht wirklich. Hab auch Fingerfood angeboten, klappt auch nicht. Dann ist es halt so. Ich mache das jetzt einfach so weiter, bis sich die Essensmengen hoffentlich von alleine erhöhen, und die Trinkmengen von alleine reduzieren.