Nächtliches Stillen

Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal euer Wissen. Unser Sohn ist siebeneinhalb Monate alt und isst schon zuverlässig seinen Mittagsbrei und abends Milch-Getreide-Brei. Nachmittags wird mal so, mal so gestillt oder es gibt Obst-Getreidebrei und den Rest wird er noch gestillt.
Auch zum Einschlafen, da trinkt er sogar noch relativ viel, wobei der Abendbrei dann gar nicht so lange her ist.
Er wird nachts aber immer noch fast alle zwei Stunden wach und lässt sich nur durch stillen zum weiterschlafen bringen. Ab ca 4 Uhr kommt er gefühlt gar nicht mehr in den Schlaf und möchte fast dauerhaft gestillt werden und gegen 6 Uhr stehen wir dann auch auf.
Habt ihr eine Idee, wie ich diese Zeitspanne so langsam ein bisschen verlängern kann?

Viele liebe Grüße
Flobienne mit 💙

1

Gar nicht befürchte ich.

Grade bei den Temperaturen ist es docj gut, wenn noch virl getrunken wird. Ja es ist lästig, nachts dauernd aufgeweckt zu werden. Mein Bub ist genau gleich. tlw sogar stündlich kommt er an. um 4 nur noch auf mir bis wir um 6 aufstehen. Dazwischen noch das Gejammer meiner Großen sobald der Kleine doch endlich schläft. 🤪

Weiterschlafen ohne Hilfsmittel ist einfach Hirnreife. Damit von alleine genug Schlafhormone wieder gebildet werden um wegzudösen.
Wer weiß was dein Kind grade im Hinterkopf alles lernt und entwickelt. Da brauchen sie ja mehr Nähe und Milch.

Mit 7 und 8 Monaten lernte meine Tochter sitzen, krabbelj und sich hochziehen. Dazu noch brabbeln, essen und verdauen. Neue Sinneseindrücke durch die neuen Blickwinkel. Das rumort im Kind halt.

2

Hallo,

Stillen ist ein super Mittel um das Baby zum weiterschlafen zu bewegen. Lieber so als mitten in der Nacht Gebrüll oder rumgetrage.
Wir haben hier manchmal längere, manchmal kürzere Abstände.
Bisher entscheidet sie selbst, wie sie einschläft. Ohne, dass ich irgendein Programm machen muss.
Auch wenn sie ohne Busen einschläft, will sie ihn trotzdem zum weiterschlafen.
Aber nur kurz, dann kann ich mich wegdrehen.

Gerade in den Alter deines Babys wird viel gelernt. Da brauchts nachts die Nähe.

Das stillen von 4:30 -6 haben wir +/- 45 Minuten auch. Aber da ich nicht aufstehen mag... Manchmal kann ich sie lösen, aber dann müsste ich wach bleiben. Wenn ich weiterdöse habe ich ehrlich gesagt mehr davon.

Und ich persönlich bin ausgeschlafener, als die Mamis um mich herum, die mit Flasche, Hand auflegen, Wippen/Tragen etc. Arbeiten.

Liebe Grüße

3

Ach ja, bis ca. Mitternacht habe ich (ab ca. 14 Monaten) erst die Wasserflasche angeboten.
Dann mit "sch sch" und singen (wie zum Einschlafen). Allerdings weinte sie auch nicht beim Aufwachen. Wenn sie sich so wieder hingelegt hat, super. Sonst gibt's Busen für 3-4x saugen, denn dann wurde sie doch knatschig.

Seit dem konnte sich eine lange Schlafphase einbauen, klappt je nach Wachstumsphase mal besser und mal schlechter.

So gesehen habe ich doch eine Art Schlafprogramm gemacht...

4

Ich fürchte, ich muss leider auch sagen: Gar nicht. 🙈 Babys schlafen länger, wenn sie dafür bereit sind. Das hat nicht primär was mit Hunger zu tun, sondern mit der Gehirnentwicklung.

Meine Tochter ist jetzt elf Monate alt und kam bis vor einem Monat noch alle zwei bis drei Stunden nachts. Teils auch mal jede Stunde. Ich war irgendwann auch verzweifelt, weil mein Wiedereinstieg ins Arbeitsleben bevorstand und ich einfach nicht damit klar kam, alle zwei Stunden wach zu sein nachts 😂 jetzt ist sie, wie gesagt, elf Monate alt und schläft auf einmal vier Stunden am Stück!

Es wird von ganz alleine besser, versprochen. :)

5

Ist vll nur ne Phase, das hatten alle meine Kinder mal so anstrengend und ich habe auch immer nachts mind 1mal stillen müssen, Die letzte sogar 2,5 Jahre 🤐🥴