Einschlafstillen abgewöhnen

Hallo
Ich bin am Ende. Ich versuche meine 18 Monate alte Tochter das Einschlafnuckeln abzugewöhnen. Ich bin einfach fertig ich rede mit ihr versuch ihr nähe zu geben aber sie schreit und brüllt haut und kratzt mich. Lässt sich absolut nicht beruhigen. Bei meinem Mann keine Chance das es funktio iert. Habt ihr Tipps?
Sie nimmt kein Schnuller. Ist es schlimm wenn sie so schreit? Also ändert sich da unsere Beziehung? Ich rede mit ihr und sag ich bin da aber sie zerrt dann an mir bis icv nachgebe....

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Hallo,

Ich bin auch gerade am umgewöhnen. Das ging allerdings von ihr aus.
Also, wenn sie sich wegdreht, lege ich sie ab und begleite sie in den Schlaf.
Wenn sie dann aufwacht, versuche ich es auch ohne stillen. Zumindest bis Mitternacht. Außer, sie lässt sich nicht innerhalb von 5 Minuten beruhigen (hochnehmen, ablegen, Rücken streicheln) das zieht sich jetzt schon 1 Monat, aber ich hab's nicht eilig. Und uns geht es gut dabei

Angefangen habe ich das ganze auch tagsüber, indem ich sie hier ohne Nuckeln schlafen lasse
Dafür mit Körperkontakt. das ist es mir allerdings wert.

Sie ewig brüllen und wüten lassen, werde ich nicht. Wie du sagst, die Beziehung leidet. Und wenn nicht die Beziehung, dann meine Nerven und mein Schlaf.
Diesen Kampf will ich nicht führen und gewinnen. Ich bin fest überzeugt, dass es von alleine besser wird (mit schlechten Zeiten, wegen Zähne etc.)

Liebe Grüße

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Es klingt als wäre das schon mehrmals passiert und du hast ihr beigebracht, dass sie nur genug brüllen muss, damit sie ihre geliebtes Einschlafstillen haben darf. Das wird natürlich mit jedem Mal schwieriger.

Geht es nur ums Einschlafstillen, oder möchtest du generell Abstillen?

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Ne ich hab es einige male versucht aber jetzt die letzten 2 mittage hat sie so gebrüllt. Ich will sie halt nicht so schreien lassen das sie wegen Erschöpfung einschläft. Aber wie du sagst sie weiß sie muss nir lange genug schreien dann geb ich auf. Naja ich still sie ja tagsüber nicht mehr es ist nir das einschlafen und das nachts wobei nachts ost kurz 2 sek nuckeln dann schläft sie weoter. Ich bin erneut schwanger und kämpfe tiemlivh mit Übelkeot und Erbrechen und sie beißt mir immer häufiger in die Brustwarzen und es wäre eben auch toll wenn mein Mann sie mittags oder abends mal hinlegen könnte das ich durchatmen kann.
Aber mir gehen die Ideen aus wie es klappen kann ohne das sie sich in Rage schreit. Bei einigen Freunden ging das so easy aber hier nicht dran zu denken.

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Es klingt als wäre das Stillen für dich eigentlich nicht mehr gut und dann würde ich das Abstillen mit 18 Monaten wirklich konsequent durchziehen. Natürlich wird deine Tochter traurig oder auch wütend sein. Aber du lässt sie ja mit ihrem Kummer nicht alleine, sondern bist da um diese Emotionen zu begleiten. Wenn du konsequent dabei bleibst und selbst Ruhe ausstrahlst (der Teil ist besonders schwer), dann habt ihr das schlimmste nach 1 bis 2 Tagen wahrscheinlich überstanden und es geht aufwärts. So wie jetzt gerade tut es euch ja auch nicht gut.
Würde sie als Ersatz die Flasche nehmen? Das haben wir nach dem Abstillen mit 16 Monaten noch eine Weile gemacht. Unser Sohn kannte die Flasche aber schon.

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Hallo,

ich habe im Januar auch das Einschlafstillen abgeschafft. Ich hab vor dem ins Bett gehen gestillt und im Bett dann nicht mehr.
Nachts wenn er aufgewacht ist natürlich schon noch.
Hat er schnell kapiert und das nächtliche stillen wurde auch schlagartig weniger.
Klar jedes Kind ist anders und ob es bei euch dann auch so gut funktioniert wie bei uns weiß ich natürlich nicht.
Viel Glück und viel Geduld