Baby verträgt keine Muttermilch, aber Pre- kann das sein?

Hallo,

Mein Baby ist 3 Wochen alt und ich stille. Er hat von Anfang an mit Bauchweh zu kämpfen, wir dachten in Absprache mit der Hebamme, dass es die normalen Säuglingskoliken sind.

Nun hatte ich vor ein paar Tagen einen Arzttermin und habe den Kleinen bei meinem Mann gelassen, der ihm dann eine Flasche mit Pre gegeben hat, weil die abgepumpte Milch nicht gereicht hat. Und was soll ich sagen...er hatte überhaupt keine Probleme danach. War satt, glücklich und zufrieden. Um das zu testen, geben wir ihm jetzt zwischendurch immer mal Pre, und er hat danach nie Probleme. Nach dem Stillen aber schon.

Die Hebamme weiß auch nicht weiter.

Habt ihr sowas schon mal erlebt? Werden uns auch an den Kinderarzt wenden, aber wollte einfach mal fragen, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

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Vielleicht verträgt er was an deiner Ernährung nicht.

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Das gilt wohl als überholt. Kann sein bei Kuhmilch(-produkten), aber bei Verzicht darauf solltest du dann auf den Calciumspiegel achten.

Ich würde eine Stillberatung zu Rate ziehen. Meist ist das Problem geschluckte Luft. Die Darmbewegungen bewegen die Luftblasen im Darm, dass kann weh tun.

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Pre Nahrung basiert auf Kuhmilch, da wäre die Allergie sogar noch schlimmer. Deshalb bekommen Kinder mit Kuhnilchunverträglichkeiten spezielle Nahrung ;-)
Der kleine meiner Freundin reagiert sehr wohl auf ihr Essen. Von Zwiebeln bekommt er richtig heftige Blähungen. Verzichtet sie auf Zwiebeln gehts dem Kind super. Ganz extrem war es übrigens nach einem Zwiebelkuchen, da sind sie nachts sogar ins Krankenhaus (dadurch kamen sie dann drauf).

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Ich hätte jetzt auch spontan gesagt, dass er etwas aus deiner Ernährung nicht verträgt.

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War bei mir genauso und ich habe 10 Wochen rumprobieren müssen und alles weg gelassen, Milch Produkte, Kaffee, alles an Obst oder Gemüse, stilltee, Getreide alles durch . Ich muss sagen ich habe das stillen dann aufgegeben und was soll ich sagen, gute Entscheidung für uns. Kein geweine und Bauchschmerzen mehr .

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Hmm, meiner Erfahrung nach sind die ersten drei Monate aber fast immer schlimm, auch beim Stillen (Blähungen & Bauchkniepen, weinendes Kind). Zumindest war es bei meiner Großen so und auch jetzt bei meinem Sohnemännchen.

Fast exakt nach 3 Monaten lief die Verdauung bei meiner Tochter dann super, egal, was ich gegessen hatte. Sab Simplex Bigaia und Co haben nicht geholfen. Und ich habe auch Kohl, Milch und Co weggelassen. Das Essen war extrem fade, ich hab gehungert und gebracht hat es nix.

Bei meinem Sohn (jetzt 2,5 Monate) hat es sich bereits jetzt gut eingespielt. Da habe ich gleich auf Sab und Darmbakterienexperimente und Nahrungsverzicht verzichtet.

Die Verdauung muss erstmal reifen. Fliegergriff und viel stillen (paradox, aber stillen bringt die Verdauung in Schwung - daher wird oft die Brust am Anfang angeschrien) hilft die Luftblasen entweichen zu lassen.

Ich weiß, die ersten Wochen sind hart, bei einigen dauert es auch länger als drei Monate oder das Kind reagiert heftiger (lauter) als andere. Daher steht man das nicht unbedingt durch und oft wird dann etwas vorschnell abgestillt. Das ist dann sehr schade, denn Flasche geben ist auch nicht unbedingt einfacher, bzw. passiert die Umstellung auf pre dann, wenn sie Verdauung beim Baby dann passt, denkt man, es war die Muttermilch.

Wie auch immer, haltet durch. Jede Mama muss ihrem Weg finden.