Brei selbst machen - Fragen über Fragen

Hallo,

wir haben vor 3 Tagen mit Brei gestartet, bisher kommt Pastinake sehr gut an. Ich möchte jetzt erstmal immer selbst kochen und schauen wie das langfristig klappt. Da kamen jetzt doch einige Fragen bei mir auf, da ich nicht jeden Tag frisch kochen und pürieren möchte sondern über Vorratshaltung im Gefrierschrank arbeiten möchte. Aktuell habe ich den Pastinakenbrei in Eiswürfelform eingefroren und wärme dann im Wasserbad auf.

Wäre dankbar, wenn ihr mir bei meinen Fragen helfen könntet. Vielleicht denke ich manchmal zu kompliziert :-)

- Wenn wir bald mit Kartoffeln ergänzen, wird es mit dem Einfrieren schon schwieriger, da man Kartoffeln ja nicht einfrieren kann (oder ist es nur Geschmackssache wegen der veränderten Konsistenz?). Nehmt ihr dann statt Kartoffeln Getreide oder ist Getreide zum Einfrieren noch schlechter? Oder klappt es auch, den fertigen Gemüse-Kartoffelbrei einzufrieren?
- Gebt ihr eher Kartoffeln oder eher Getreide beim Mittagsbrei dazu? Oder einfach abwechseln?
- Wie ist es, wenn Fleisch/Fisch dazukommt? Kann ich da problemlos den fertigen Brei einfrieren oder müsste ich Fleisch/Fisch in pürierter Form getrennt halten und erst beim Aufwärmen dazumischen?
- Wir leben auf dem Land und ich kaufe in der Regel nur 1x wöchentlich ein. Ich würde daher Fleisch/Fisch auf Vorrat kaufen, erstmal im Ganzen einfrieren und dann kochen, wenn ich es brauche und in Breiform wieder einfrieren. Oder sollte ich es besser direkt frisch verwerten und dann einfrieren?
- Nehmt ihr Fleisch und Fisch auch nur in Bio-Qualität? Für uns hole ich das beim Metzger/Fischstand, aber nicht Bio.

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Hallo,
als ich versucht habe meiner Tochter Brei zu geben habe ich alle Breitkomponenten einzelnd eingefroren und dann zusammen erhitzt. Ich habe mittags immer Kartoffeln zum Gemüse getan und den Kartoffelbrei ebenfalls eingefroren. Meine Hebamme meinte, dass sich bei eingefrorener Kartoffel der Geschmack verändern kann. Ansonsten gibt es da wohl keine Bedenken. Fleisch habe ich allerdings nicht gekocht und zu Brei verarbeitet, sondern auf fertige Biogläschen zurückgegriffen. Das Fleisch habe ich dann ebenfalls in Eiswürfelformen eingefroren.
Liebe Grüße

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Einfrieren, zubereiten u wieder Einfrieren ist aus hygienischer Sicht nicht gut, da können sich Bakterien gut vermehren u es kann zu Lebensmittelvergiftung kommen. Ich würde also das frische Fleisch/ Fisch gleich einmal wöchentlich zubereiten und dann portionsweise einfrieren.
Ob man vorher schon mischt oder die Einzelkomponenten einfriert ist wohl Geschmacksache.

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Kartoffelbrei kannst du gut einfrieren, am besten noch ein anderes Gemüse mit im Brei. Wichtig ist, dass du den Brei ganz kurz erhitzt. Dann wird es wieder breiig, ansonsten flockt die Stärke. Ich hab den immer kurz in die Mikrowelle gepackt und dann lange gerührt, dann wird es wieder cremig (Vorsicht vor der Verbrühungsgefahr bei der Mikrowelle, viel rühren und dann in einen neues Gefäß).

Wir haben uns ein Kochbuch gekauft: Josephine Bayer: Babybeikost - Vorkochen. Einfrieren. Entspannen

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Hey,
Anfangs gabs bei uns karotte, dann pastinake und als das gut akzeptiert wurde und als er alles gut vertragen hat Hb ich ca alle 12 Tage gekocht.

Ich hab die Becher (die großen) von Avent benutzt zum einfrieren und hab. Ich hab dann alle zwölf Becher auf einmal gemacht und verschieden gefüllt und eingefroren bsp:

Karotte mit Erbse und Rindfleisch
Karotte mit Zucchini und Huhn
Erbse mit Brokkoli und Rindfleisch
Brokkoli und Zucchini….

Abend hab ich dann eines in den Kühlschrank gestellt und mittags konnte ich es einfach erwärmen.

Damals hab ich aber eigentlich nur für meinen Sohn gekocht. Für mich gabs irgendwas kaltes meistens…

Bald steht mir mit meinem zweiten Kind wieder die Beikost bevor und werde es diesmal aber anders machen und wahrscheinlich jeden Tag frisch kochen.

Mein Plan ist einfach die Zutaten in der „Suppe“ mitkochen und die Suppe danach würzen. Dann gibts das 2-3 Tage und dann wieder frisch kochen. bin gespannt wie ich damit klar komme. 🤷🏻‍♀️😉

Lg Annette