mit 7 Monaten noch nicht Beikostreif ?!?

Hallo Ihr Lieben!

Seit nun gut 6 Wochen versuche ich unserer kleinen Nova mittags etwas Gemüse anzubieten, alternativ haben wir es auch schon mit Obst versucht...........

ABER: Sie hat überhaupt kein Interesse daran den Mund aufzumachen. Sie spielt ein bisschen mit dem Löffel, wenn sie diesen zu fassen bekommt...

Nova wird also immer noch voll gestillt.;-)

Alle Kinder aus der Pekip-Gruppe haben MINDESTENS schon eine Mahlzeit ersetzt.....

Nun... ich mach mich da nicht verrückt, denn schließlich hat Milch immer noch MEHR Kalorien, als so nen doofer Gemüsebrei,oder?#mampf

Wem geht es auch noch so?

Freu mich über Antworten und wünsche allen einen "Guten Appetit"

Michaela mit Nova ( 7 Monate )#baby

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hmmmmmm#kratz

Erst mal : Guten Morgen Michaela

Also mein Sohn ist nun acht Monate und ich muss aufpassen, dass er nicht alles isst, was auf dem Tisch steht.
Also genau andersrum ;-)

Warum versuchst Du nicht ihr einen Löffel in die Hand zu geben und mit dem anderen fütterst Du sie ?
Oder gib ihr mal Abends ganz kleine Brotstückchen mit Leberwurst oder Streichkäse ( BUKO).
Damit sie enfach mal das Gefühl für was "Festes" bekommt.
Allerdings würde ich das ganz langsam beginnen, denn sie hat ja noch gar nichts anderes ausser Milch bekommen und sollte sich erst dran gewöhnen.

Ich mach mir eher andersrum Sorgen, er will IMMER das, was ich auf dem Teller habe und ich lasse ihn dann auch mal probieren, bisher haben wir keine Probleme damit, aber bin da auch manchmal unsicher....

LG Heike und Hendric-Nimmersatt #freu

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Hallo Heike!

Ach... wir haben echt alles schon versucht..

Sie mit eigenem Löffel essen lassen, Fingerfood anbieten.... NIX!!!!!!

Sie befördert alles mit der Zunge wieder aus dem Mund. Denke, sie ist halt einfach nicht so weit.

Liebe Grüße an Dich und Deinen kleinen Nimmersatt,

Michaela

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Hallo Michaela,
Johannes ist zwar noch nicht ganz so alt (6,5 Monate), wird aber auch noch voll gestillt. Immer öfter stoße ich damit auf Unverständnis ("was? immer noch? jetzt wärs doch langsam Zeit für Beikost???").
Aber ich denke mir, solange er in dem Tempo weiter zunimmt und ihm die Muttermilch dazu reicht, wozu soll ich mit Beikost anfangen? Er ist sowieso sehr empfindlich von der Verdauung her und allergiegefährdet.
Weißt Du, wenn die Kleinen so weit sind, werden wir das schon merken, oder? Setz dich also nicht unter Druck.
Was das Vergleichen mit anderen betrifft: Ich hab da ein schönes Beispiel. Eine gute Freundin hat ihren Sohn voll gestillt, bis er 8 Monate alt war. Ihre Tochter (das zweite Kind) wollte schon mit 5 Monaten am liebsten alles vom Tisch mitessen und bekommt seitdem Gläschen. Es kommt also wirklich auf die Kinder an, nicht auf die Überzeugungen der Eltern ;-)
Liebe Grüße
Susanne

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Man liest ja überall, dass man zwischen dem 6.-8. Monat mit Beikost anfangen sollte, weil weder Mutter- noch Flaschenmilch Eisen und Vitamin B12 in ausreichenden Mengen haben (vor der Geburt wird ein Depot angelegt, dass mit der Zeit aufgebraucht wird). Aber ich denke mal, dass durch ausgewogene (fleischreiche?) Ernährung der Mutter Stillkinder dennoch keine Mangelerscheinungen davontragen.

Eine Bekannte von mir hat ihr Baby zehn Monate vollgestillt und jetzt ist es 2 1/2 und kerngesund und quietschfidel...

Wenn Deine Tochter nicht will, dann will sie nicht. Fang bloß nicht an, sie zu zwingen, denn das kann die Entwicklung von Essstörungen begünstigen. Biete es ihr immer mal wieder an, aber lass sie selbst entscheiden. Wenn sie erst in zwei, drei Monaten was will, dann isst sie eben erst in zwei, drei Monaten was anderes! ;-)

LG Steffi

5

Ich kenne zwei Kinder, die 14 Monate so gut wie vollgestillt wurden (so gelegentlich eine Erbse oder so zählt ja nicht als Beikost ;-) ). Die sind total fit, es geht ihnen gut, sie sind pumperlgesund. Sie wollten halt nix anderes.

Ich biete meiner Tochter ab und an mal etwas Fingerfood an (Gläschenmüll kommt mir nicht ins Haus!), und sie hat auch versehentlich schonmal ein Stück Reiswaffel und ein Stück Birne verschluckt (und ein Stück Briefumschlag, aber das werte ich nicht als Beikost, auch wenn das Geschmackserlebnis mit der Reiswaffel vergleichbar sein dürfte #freu), aber das nächste Mal, wenn ich ihr das anbot, hat sie es noch nicht mal angeleckt, sondern direkt weggeschnissen (um danach die Fußleiste anzuschnuddeln).

Ich finde es völlig normal, dass ein Kind in dem Alter noch nichts anderes als Milch will. Überhaupt halte ich Breichenfütterei für absurd. Welches Säugetier füttert denn seine Jungen, bevor sie selbständig essen können? Es mag sein, dass das bei Flaschenkindern nährstofftechnisch notwendig ist, bei Stillkindern ganz bestimmt nicht. Wenn man sich Sorgen macht, kann man immer noch beim KiA den Eisenwert bestimmen lassen, aber Eisenmangel ist bei vollgestillten Kindern seeeehr selten – im Gegenteil, Stillen schützt sogar vor Eisenmangel!

Hier ein Link dazu, ist leider auf Englisch... http://www.kellymom.com/nutrition/solids/delay-solids.html#reasons

LG,

Julia, die Fütterverweigerin

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Hallo Michaela!!

Lass dich nur nicht von anderen Müttern verrückt machen! #schwitz
Wenn deine Kleine noch nicht will, dann warte eben noch!

Mein Sohn (21.3.2006) hat sich seit gut einer Wochen zwar schon dazu bereit erklärt, Beikost #mampfzu sich zu nehmen (Haben auch wochenlang probiert!). Aber er hat nach wie vor Tage, da will er das einfach nicht essen, und dann wird er halt "nur" gestillt. Er wächst und gedeiht hervorragend!

Die Tochter meiner Schwägerin wurde bis 11 Monate voll gestillt, die wollte einfach nicht.
Hat sich aber dann von einem Tag auf den anderen selber abgestillt und dann war das mit der Beikost auf einmal auch kein Problem mehr.


lg imama