Stillrhythmus und Schlafenszeiten (Baby ist 10 Tage alt)

Guten Morgen Ihr Lieben!

Unsere kleine Maus ist heute zehn Tage alt. Während sie anfangs nach jeder Mahlzeit recht schnell und gut eingeschlafen ist, hat sie nun regelrecht Probleme mit den "Winden". Tagsüber ist das nicht so schlimm. Da schläft sie teilweise 5 - 6 Stunden am Stück.

Nachts aber verlangt sie meistens gegen Mitternacht nach "Fütterung" ;-) und läßt sich dann schon ungerne in ihre Wiege legen. Aber das bekommen wir dann meistens noch so gerade hin.

Dann kommt sie gegen drei/vier Uhr nochmal und in den Morgenstunden. Jedesmal ist die Windel nach dem Stillen randvoll, ich merke, dass sie von Blähungen gequält ist und die Bäuerchen lassen sich ihr auch nur schwer entlocken (wobei sie spätestens ein paar Minuten nach der Mahlzeit jammert und dann kommt es meistens doch) ... #gruebel.

In der vergangenen Nacht hat sie geschlagene zwei Stunden wachgelegen und mit offenen Augen in der Gegend umhergeschaut. Kein bißchen quengelig. Kaum war das Licht wieder aus (wir haben es schon nur gedämmt) ging das Gequäke wieder los. Und ich hab sie dann in meinem Bett einschlafen lassen. Jeder Versuch, sie in die Wiege zu bekommen - Fehlschlag!

Nun schläft sie bereits seit sieben Uhr an einem Stück und ist offensichtlich sehr zufrieden. Sie schläft wie ein Stein.... #kratz

Auf der einen Seite muss es doch einen Weg geben die lästigen "Nachtwinde" zu beseitigen?

Zum zweiten mache ich mir Gedanken, ob es gut und richtig ist, sie jedesmal, wenn sie sich gegen die Wiege wehrt, in unserem Bett schlafen zu lassen - wobei mir mein Gefühl sagt, dass ich das einfach nicht anders kann, wenn sie so quäkig ist.

Habt Ihr eine Lösung/einen Rat/ einen Tip für mich? #schwitz

LG Minky und Rebecca Yael (10 Tage jung)

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Hör auf deinen Bauch ;-). Du hast dir die Frage ja schon selbst beantwortet. Man kann kein Baby mit Nähe, Zuwendung, Zärtlichkeit verwöhnen- egal wie alt sie sind.

Und ja- man bekommt sie auch wieder aus dem Elternbett ;-)
Ich kann dir auch einen Babybalkon empfehlen - dann hätte jeder sein Bett und sie wäre doch ganz nah.

gegen die Winde, die festsitzen helfen Kümmelzäpfchen von Wala.
Aber ich denke, das wird sich geben- sie ist ja noch ganz mini ;-)


lg
sparrow

2

Hi,
ich denke, bei ihr fangen die recht typischen Blähungen an. Das haben leider die meisten Babys in dem Alter, und aus (soweit ich weiß) unerklärlichen Gründen bevorzugt abends und nachts. Frag mal Deine Hebamme, manchmal haben die gute Tipps dafür parat. Bauchmassage, Kirschkernkissen, Windeöl, Kümmelzäpfchen (keine Ahnung, ob die in dem Alter schon erlaubt sind) wären so meine Ideen. Und Du solltest - vor allem abends - alle Lebensmittel, die blähen könnten, vermeiden.

Wenn ich mal zurückdenke, was wir uns anfangs haben einfallen lassen, um unseren Kleinen zum Schlafen zu bekommen...stundenlanges herumtragen in seiner Kinderwagentasche, und als er darin eingeschlafen ist wurde er in der Tasche ins Bettchen gestellt, damit er ja nicht wieder aufwacht #hicks. Andere Nächte hat er komplett bei meinem Freund oder mir auf dem Bauch geschlafen (auch wir konnten so wenigstens einige Stunden schlafen...) - und viele, viele Nächte hat er im Elternbett zwischen uns geschlafen.

Prinzipien? Das Kind gehört ins eigene Bettchen? Ja nicht an der Brust einschlafen lassen? Bloß nicht verwöhnen?

Die wurden ganz schnell über Bord geworfen - es kommt der Zeitpunkt, wo man für ein paar Stunden Schlafen fast alles tun würde ;-).

Und soll ich Dir was verraten? Meinen Sohn kann ich heute abends wach in sein Bettchen legen - er brabbelt ein paar Minuten und schläft alleine ein. Er wacht nachts auf - und beruhigt sich ohne jede Hilfe. Oder er schläft abends an der Brust ein und seelig im Bettchen weiter - egal wie, er schläft ohne Probleme. So falsch kann also unsere Methode der "verworfenen Prinzipien" gar nicht gewesen sein #freu.

Die meisten Babys brauchen anfangs vor allem eins: körperliche Nähe. Sie wissen instinktiv, dass sie ohne jemanden, der sich um sie kümmert, keine Chance haben - daher jammern so viele, sobald sie abgelegt oder alleine gelassen werden. Bei den meisten ändert sich das relativ schlagartig, sobald sie mobiler werden (bei unserem auch). Durch zu viel Nähe kann man nicht verwöhnen. Und das Elternbett als Trostspender ist vielleicht genau das, was Deine Tochter gerade braucht.

Bei Babybettchen kann man oft eine Gitterseite abbauen und diese offene Seite ans Elternbett ranschieben. Das ersetzt den zusätzlichen Kauf eines Baby-Balkons...das wäre eine Möglichkeit.

Also, wenn Dir Dein Gefühl sagt, dass Deine Tochter Nähe braucht - dann gib sie ihr. Ihr werdet beide entspannter schlafen dadurch ;-). Sie wird dadurch nicht verwöhnt, sondern bekommt Vertrauen in die Umwelt, und natürlich in dich. Das kann doch eigentlich nicht falsch sein...

Viele Grüße
Miau2 mit #baby Maximilian *12.05.06, der gerade aus dem Mittagsschlaf aufwacht