Riss in der Brustwarze, eitrig "AUA"

Hallo..vielleicht könnt ihr mir helfen?
Die eine Brustwarze hat einen Riss, an der Risstelle eitert sie auch.Das hab ich jetzt seit ca. 2,5 Wochen--es wird einfach nicht besser.
Probiert habe ich
--schwarzer Tee-Sud
--Elanee-Salbe
--PureLan-Salbe
--natürlich immer Muttermilch
--Still-Hütchen

Bislang hat nix geholfen, d.h., der Riss "verklebt" nach jedem Stillen, reißt dann aber wieder auf-die Schmerzen sind dann immer groß.Auch eine 8std Still-Pause auf der Seite hat nicht geholfen.
Hab heute nen kleinen Schock bekommen, als meine Lütte Milch ausspuckte, war alles blutig rot-binerst danach drauf gekommen, dass sie das aus der Brustwarze rausgesaugt hat#schwitz
Habt ihr einen Rat für mich? Meine Hebi nicht mehr, sie sagt die Kleine liegt korrekt an--mehr Tips als die obigen hatte sie auch nicht..und jetzt ist sie 2 Wochen weg.
Könnte Abpumpen helfen, weil die Brustwarze dann weniger beansprucht wird als durch ein heftig saugendes Baby(das auch mal gerne an der Brustwarze zieht)?

Bin für jeden Tip dankbar, kann aber erst morgen antworten, weil ich jetzt die Lütte ins Bett packe

LG, Wiebke

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Fast vergessen:Stille jetzt seit ca. 3 Wochen voll,Julianne ist 4 Wochen alt, hatte Probleme mit Milcheinschuss wg Kaiserschnitt

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Hallo Wiebke,

genau das hatte ich auch. Ich dachte das geht nie mehr weg, da es ja bei jedem Stillen aufging.
Aber aufeinmal wars abgeheilt.

Ich bin zuhause nur noch "oben ohne" rumgelaufen, da ist der Riss nicht mehr verklebt ! Ich glaube das war das Wichtigste das er heilen konnte.
Zum Weggehen habe ich Stilleinlagen aus Wolle/Seide genommen, das war dann auch angenehmer als die Plastikteile.

Tips meiner Hebi waren noch
- Traubenzucker Pulver oder kleinstampfen und in die Wunde ( kann beim Stillen dranbleiben )
- Honig ( muss vorm Stillen abgewaschen werden ! - Hab ich nicht ausprobiert. )
- Bepanthen-Salbe ( vorm Stillen abwaschen ! )
- Rotlicht
und viel viel Luft !!!

Alles Gute

Moni mit Leni ( 12 Wochen )


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Hallo,

ich hatte auch rissige Brustwarzen und die taten beim Anlegen weh. Bin vor Schmerzen fast an die Decke gegangen. Habe Hebi alarmiert und bin zum FA.
Der war übrigends ganz lieb und hat mir direkt ein Rezept für eine elektrische Milchpumpe gegeben. Er meinte, das müsse erstmal abheilen!

Ich habe dann alle 4 Stunden abgepumpt, wie es mir im KH gesagt wurde, 20 minuten lang.

Dabei habe ich meine Tochter aber jeden Tag wenigstens einmal angelegt, damit sie die Brust dann nicht ablehnt.

Da ich nicht genug Milch zusammen bekam, habe ich da das Zufüttern angefangen.

Geholfen haben mir auch keine Salben und auch nicht wirklich Frischluft.
Dafür durfte ich mir anhören, ich hätte empfindliche Brustwarzen oder ich mach eben beim Anlegen alles falsch :-[

Nach 5 Wochen wurde es aber viel besser.

Jetzt pumpe ich nur noch abends einmal ab, mit meiner Handpumpe, weil die Kleine so lange durchschläft.

Was super hilfreich war, waren die Brustschalen von Nuk. Da gibt es welche (hatte so ein 6er Pack), die packst du dir in den BH wie Stilleinlagen (die aus Seide und Baumwolle taten auch weh!) aber die lassen halt die Brustwarze frei und gleichzeitig wird die austretende Milch aufgefangen.

Das war eine Wohltat die zu tragen. Immer mit offenem BH fand ich nämlich irgendwann nicht mehr so prickelnd.


lg, nexel + Loreley heute 3 Monate

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Hallo Wiebke,

das gleiche Problem hatte ich auch - bis auf das eitern, das gottseidank nicht.

Meine Hebi gab mir folgende Tipps:

- Mother Mates
- Heilwolle
- Johanniskrautöl
sowie schwarzer Tee, etc.

Ich habe natürlich alles ausprobiert.
Im Endeffekt geholfen hat nur die Heilwolle.

Ich dachte auch, das vergeht nicht mehr. Es hat auch gut 3 Wochen gedauert. Es kommt einem aber sehr viel länger vor, da die betroffene Brust ja täglich mehrmals herhalten muß!

Sprich doch mal mit einer anderen Hebi darüber, Deine sollte eigentlich eine Vertretung haben, wenn sie 2 Wochen nicht erreichbar ist.

Liebe Grüße und Alles Gute - Das wird schon wieder!!!

#liebdrueck

Christine

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Hallo Wiebke,
oh weh..das klingt gar nicht gut. Das gleiche Problem hatte ich vor kurzem auch. Nach zwei Wochen stillen habe ich bei jedem mal anlegen geheult und schon Schweißausbrüche bekommen wenn ich die Hungerschreie meiner Kleinen hörte.

Geholfen haben mir allerdings die Stillhütchen und Geduld. Das Stillen mit den Dingern ist zwar mehr als unbequem aber nach einer Woche, viel Frischluft und Garmestan-Salbe war es wieder ok. Es zahlt sich aus. Es tut Anfangs auch mit den Hütchen noch etwas weh aber die Brustwarzen haben Zeit sich zu erholen weil die Maus ja nicht direkt ran kommt. Und so wie Du schreibst hast Du auch einen kleinen "Barracuda" zu Hause. Meine Sophie ist auch sehr ungeduldig wenn es um das Essen geht. sie hat nicht nur einmal mein Blut gespuckt (und das ist erstmal ein Schreck!!)

Meine Hebamme sagte mir... "nie schreiend anlegen" ..."immer vorher beruhigen, sonst beisst Sie nur rum" und das hat auch echt geholfen. Lieber habe ich mir noch 5 Minuten die Schluchzer an meiner Schulter angehört (beim Trösten) aber dann war sie soweit wieder gefasst, dass sie ruhig angesaugt hat. Die versuche auch immer, dass sie sich nicht "einschreit" und ich sie schon bevor der Schreisturm kommt anzulegen. Aber das geht natürlich nicht immer :-)

Ansonsten fällt mir leider auch nix mehr ein. Aber ich hoffe du bekommst das Problem bald in den Griff. Ich wünsche es Dir sehr.

Meine Sohie und ich haben uns mittlerweile gut aufeinander eingestellt - sie musste das trinken ja genauso lernen wie ich das stillen. Jetzt klappt es ganz gut.

Alles, alles Gute!!

Simona und Sophie (6 Wochen)#herzlich

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Hey du Arme!

Hatte auch ganz lange diese Probleme & kann mich noch gut an die Schmerzen erinnern, autsch.
Ich habe auch alles ausprobiert, geholfen haben mir dann schliesslich erst diese Stilleinlagen von Mother Mate und die Multi Mam Kompressen.
Bekommst du beides in der Apotheke. Ich würde vielleicht zuerst die Mother Mate Kompressen testen. Fand ich in der Anwendung praktischer & haben mich damals echt gerettet ;-).

lG,
Kathrin

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Ganz lieben Dank für eure tollen Ratschläge--ich war wirklich schon verzweifelt, weil ich dachte, bis aufs Abpumpen alles probiert zu haben--aber ihr habt mir noch so viele Anregungen gegeben und mir wirklich Hoffnung gemacht, dass das doch noch was wird.
Ist schon hart, was man alles so durchmachen kann--und ich hatte immer dieses idyllische Bild vor Augen: Mein sanft saugendes Kind, ich --glücklich und liebevoll lächeln, während die Milch nur so rausströmt.

An Blut, Eiter, Tränen und Geschrei hab ich da wirklich nicht gedacht;-)

Inzwischen bricht mir regelmäßig der Schweiss aus, wenn ich die Kleine an der kaputtten Seite anlege--schon wenn ich dran denke;-)

;-)Also nochmal #danke--freue mich schon auf eine Zeit mit heilen "Nippeln"

Wiebke