Süssigkeitensucht-wie bekämpfen?

    • (1) 28.01.11 - 09:31

      Hallo ihr Lieben,

      also meine Frage steht ja schon oben...aber hier nochmal näher beschrieben:

      Ich habe folgendes Problem und hoffe, dass es hier irgendjemanden gibt, der mit a) einen Tipp geben kann oder b) genauso davon betroffen ist und vielleicht Rat weiß.

      Ich bin ein absoluter Süßigkeitenfreak. Als ich noch "jünger" war, war es auch kein Problem 1-2 Tafeln Schokolade oder ähnliches am Tag zu essen. Aber so langsam aber sicher setzt es doch an. Ich nehm mir vor, den Süßkram sein zu lassen etc., aber ich kann nicht. Es ist irgendwas in meinem Kopf dass mir ständig zuflüstert:" Ach komm schon, ein Stückchen geht doch". Ich gebe dieser Stimme eigentlich immer nach und zum Schluss hab ich mich wieder vollgefressen und könnte mich ohrfeigen.

      Versteht mich nicht falsch, ich bin jetzt nicht fett, aber ich sehe doch, wie das ganze allmählich Spuren hinterlässt und ich mich selbst nicht mehr wohl fühle. Hab mal ne zeitlang SIS gemacht, aber irgendwie hat mich die Sucht wieder eingeholt...

      Wie kann ich damit aufhören, es einschränke oder mich gesünder ernähren?? Esse morgens eigentlich grundsätzlich 2 Scheiben Toast mit Nutella und kann irgendwie davon auch nicht lassen...Früher waren es jeden Morgen zwei Schokocroissants, ist also schon weniger geworden, aber trotzdem...

      Sorry, dass es jetzt so lang geworden ist, aber vielleicht ist ja wirklich jemand hier, der ähnliches "durchmacht" oder mir helfen kann.

      LG
      Powergirl

      Hallo,

      ich glaube, da helfen nur drastische Mittel - alles aus dem Haushalt verbannen und eine zeitlang völlig abstinent leben.

      Ich habe früher auch total gerne süß gegessen. Chips und Salzstangen haben mich nie angemacht, wenn dann alles mit Schokolade....!
      Als ich vor drei Jahren einen Darmpilz hatte, musste ich mehrere Wochen eine ganz strenge Diät einhalten und durfte nichts essen, was Weißmehl, Zucker, Fruchtzucker etc. enthalten hat. Die ersten zwei Wochen waren echt hart, da mein Körper immer wieder nach süßen Lebensmitteln gierte. Aber dann hat das Verlangen total nachgelassen und auch heute noch verspüre ich kein großes Verlangen mehr. Meine Geschmacksnerven haben sich durch die Abstinenz wieder normalisiert und vieles, was ich früher total lecker fand, empfinde ich heute als pappig eklig süß. Am Wochenende mal eine Scheibe Brot mit einer ganz ganz dünnen Schicht Nutella oder im Sommer mal eine Kugel Schokoeis - das reicht mir total!

      Liebe Grüße

      Hallo Powergirl,

      oh man mir geht es genauso! Am besten man hat sowas erst gar nicht im Haus, aber bei uns ist das unmöglich da mein Mann genau so ein Süßigkeitenjunkie ist. Naja und meine Maus isst halt auch gerne was süßes...
      Ich dachte schon daran so eine Art Süßigkeitentresor für meinen Mann zu besorgen, an den ich also über Tag gar nicht ran kann. Aber dann hätten wir noch die Sachen für die Kleine...Gummibärchen usw. Und die kann ich über Tag nicht wegsperren ;-) also: blöde Idee.

      Ich finde die zwei Toast mit Nutella nicht schlimm...wenn es dabei bleiben würde wäre es völlig in Ordnung.

      Ich habe mir eine Zeit lang zum Frühstück immer Trinkschokolade von Niederegger (?) mit Marzipangeschmackt gegönnt - danach war der Sinn auf Süßigkeiten erstmal verflogen.

      Zur Zeit habe ich hier eine dunkle Tafel Schokolade mit Himbeerstückchen liegen, davon nehme ich mir abends ein zwei Stückchen, breche sie klein und lutsch die einzelnen Stücke. So hat man länger was davon!
      Oder mal einen Dickmann, so schlimm sind die Dinger gar nicht.

      Obst als Alternative finde ich eine doofe Idee... nein, nicht falsch verstehen... natürlich ist die Idee gut! Aber Obst ist einfach kein Schokoladenersatz! Genau so wenig wie Quarkspeise, an einer Vanilleschote riechen usw. wenn ich was Süßes will, will ich was Süßes.

      Tja, so richtig helfen kann ich dir auch nicht. Der Wille muss schon da sein, bzw. lernen, sich bewusst zu ernähren und zu kontrollieren.


      LG

    • WAr auch ein Schokojunkie, geholfen hat mir nur konsequentes Verzichten ( musste ich auch weil ich in der letzten Schwangerschaft insulinpflichtige D'iabetes entwickelt habe ) denn DANN lässt der Gusto nach.
      Das ist wie beim Rauchen, wenn du ein paar Tage nicht rauchst wird die Sucht weniger.

      Natürlich gehört da schon einiges an Durchhaltevermögen dazu und man hat ja meistens wenn man Kinder hat was Süßes daheim.
      Mittlerweile verteile ich die Süßigkeiten an Mann und Kinder und hab gar kein Verlangen danach.
      Blöd ist nur dass meine Schwester sich nicht abgewöhnen kann mir Süßes zu schenken, auch nicht in der Schwangerschaft obwohl alle wussten ich darf es nicht.
      Habs dann verschenkt.

      Hallo Powergirl,

      ja, ich denke auch, dass nur das drastische Verbannen funktioniert. Vielleicht kannst du am Anfang auch jemand anderes zum Einkaufen schicken, damit du nicht da schon in Versuchung kommst. Und als "Ersatz" würde ich dir Trockenobst empfehlen, aber in Maßen.

      Ich denke, nach 2-3 Wochen, kannst du wieder beginnen, dir nen kleinen Schoki-Nascher zu erlauben, aber erstmal musst du von den tägl. Mengen runter. Und ein lebenslanger Verzicht funktioniert sowieso nicht, deshalb dann nach der "Entwöhnung" alle 2 Tage vielleicht einen Riegel.

      Musste jetzt meine Ernährung umstellen, da ich in der Schwangerschaft eine Diabetess bekommen habe. Ich habe immer wahnsinnig gern Schokomüsli gegessen, da noch eine Banane rein geschnitten. Oder Cornflakes. Als ich das letztens mal probiert habe, weil ich dachte, dass ich da Heißhunger drauf habe, hab ich fast geko***, so eklig süß fand ich das Zeug.
      Also gewöhnt sich der Körper dann um, wenn man will oder muss.

      Viel Glück.

      kenne ich und kann es nur klassisch bekämpfen wie jede andere Sucht:

      erst Entzug dann Verzicht und definitiv nichts im Haus.
      das ist blöd, vor allem, wenn man Familie hat. Aber meine Tochter weiß... nix süßes im Haus, weil Mama nicht damit umgehen kann

      sie bekommt trotzdem ihre Sachen.. aber eben nicht aus einem Lager zu Hause

      Hey powergirl
      ich bin genau so^^
      morgens was süßes essen soll garnicht so verkehrt sein
      ich habe gerade jetzt über die weihnachtszeit 5 kilo zugenommen
      ich probiere es jetzt mit son bio zeug bananenchips und sowas schmeckt ganz gut und die zuckersucht wird auch befriedigt
      ab und zu werd ich aber auch schwach das ist alles ne sache der willenskraft (ich weiß es ist schwer)
      lg

      bei sis ist doch nutella brot/brötchen morgens erlaubt! sogar in der unglaublichen menge von 6 halben brötchen!
      und wenn du dir mittags noch einen kleinen riegel (keine ganze tafel natürlich) schoki genüßlich als nachtisch gönnst, ist das sicher auch kein problem.
      lg
      claudia (der ihr allabendlicher duplo riegel auch echt fehlt #schmoll)

      • Hallo Claudia,

        ja, mit SIS ist das wohl erlaubt. Ich find´s einfach nur blöd, dass ich Mittags durch meine Arbeit ja immer nur Brot/Brötchen esse und abends dann ja auch nicht wirklich anständig.

        Aber ich denke, ich werde damit ab morgen wieder anfangen. Denn da geht´s auch das erste Mal ins Fitnessstudio und dementsprechend bietet sich das ja dann an :-)

        Für Mittags bzw. um mal zu naschen hab ich mir jetzt Müsliriegel statt SChoki gekauft...mal schauen, wie das so ist ;-)

        Es wird auf jeden Fall schwer, zumal mein Mann und meine Tochter ja noch normal essen...aber egal, ich schaff das *positiv denk*

        LG
        Jenny (die heute Abend bis jetzt noch standhaft ist)

        • ich koche auch abends für uns alle (5), lasse bei mir aber kartoffeln& co. weg, die esse ich dann am nä. mittag, wenn ich japp auf nudeln oder so habe.
          stückchen kuchen oder kleines stück schoki ess ich halt direkt nach dem mittagessen.
          mir fällt es auch noch schwer, auf mein riegelchen abends zu verzichten, zumal ich nach reichlich 2 wochen sis noch nichts abgenommen habe.
          lg

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