Seinen Körper akzeptieren!

Hallo,

endlich hab ich es geschafft, mich und meinen Körper so zu akzeptieren wie er ist.
Solange ich denken kann habe ich Probleme mit meinem Gewicht und meiner Figur.
In der Pubertät war ich etwas pummelig, nach dem Tod meines Vaters und denSchwangerschaften mit meinen Kindern habe ich noch mehr zugenommen. Zu Höchstzeiten waren es 100 Kilo, bei 1,69m.
Zwischendurch habe ich es immer mal wieder 20 bis 30 Kilo abzunehmen und war trotzdem nicht zufrieden und glücklicher.

Seid 1,5 Jahren steht mein Gewicht bei 90 Kilo/ Kleidergrösse 44/46.
Ich kann jetzt seid ca. 1 Jahr sagen,das ich meinen Körper jetzt so angenommen habe und zufrieden bin.
Kleide mich modebewusst und stehe zu mir.
Ich kann endlich sagen das ich so wie ich bin glücklich bin.

Der ganze Diätstress kann mir gestohlen bleiben.

Ich weiß auch wenn ich abnehmen würde, ich mein Leben lang,auf alles verzichten muss und 4-5 Mal die Woche Sport machen müsste.

Ich möchte mein Leben genießen und mir auch mal was gönnen!
Sport mache ich auch jetzt regelmäßig!

Wollte das einfach mal los werden! Hat lange gedauert zu der Erkenntnis zu kommen!

Wem ich so nicht gefallen, soll halt weg schauen!

Lg Sommerkind

Hi,

du hast Adipositas, nicht "nur" Übergewicht!

Lass es dir weiterhin schmecken!

#winke
Gael

PS: Den Gefallen wegzuschauenn, werden dir die Leute leider nicht erfüllen, befürchte ich.#cool

Warum wird eigentlich hier jeder Frau, die nicht modelmaße sondern mehr auf den Rippen hat gleich unterstellt, sie wäre fettleibig, über gewichtig, krank und hätte diabetischen? Das ist doch Schwachsinn!

Ich finde deine Antwort tatsächlich unverschämt.

Ich frage mich mittlerweile warum man alles und jeden in Schubladen stecken muss und wenn es keine gibt dann geht es munter los. Zu fett zu dünn zu dies zu das usw....

Ich habe einige Menschen im Bekanntenkreis die nach den Tabellen zu viel wiegen ABER sie fühlen sich wohl und sie strahlen das auch aus UND noch viel wichtiger sie sind liebenswerte nette Menschen. Das ist mehr wert als das äußere.

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Hallo,

finde ich super!
Aber Vorsicht, hier bei urbia in dem Fitness-Forum scheint man da ganz anderer Meinung zu sein ;-)...habe weiter unten vor einigen Tagen was Ähnliches gepostet, auch angeregt durch den Trailer zum Dokumentarfilm "Embrace", der bald ins Kino kommt.

Mir geht es nämlich genauso: Ich bin schon immer etwas zu moppelig und seit ich die 35 überschritten habe, geht das auch nicht mehr wirklich runter (1,68 m, 77 Kilo). Ich habe viel Lebenszeit damit verschwendet, zu hungern, Sport zu treiben und mich zu kasteien.

Nö, mach ich nicht mehr. Ich gehe zwar mehrmals die Woche joggen, zum Zumba und esse gerne auch mal Salat zum Abendessen, aber ich möchte nicht mein Leben lang von diesem Körperdiktat versklavt werden. Wie Nora Tschirner (Produzentin von Embrace) so schön gesagt hat letztens: Auf dem Sterbebett sagt wohl keine Frau: Geiles Leben, vor allem, dass ich so schön straff war immer .....

Alles Liebe dir!
K.

Hallo,

ich habe viele Jahre bei einer Größe von 1,64 m 80 kg auf die Waage gebracht. Ganz ehrlich, so will ich nie wieder aussehen, gerade für meine Kinder nicht.
Bin ich glücklich, wenn ich Chips und Schoki in mich reinschaufle? Oder wenn ich auch in einem engen Rock und einem knappen Kleid gut aussehe. Auf mich trifft letzteres zu. Ich gehe regelmäßig 3-4x die Woche joggen und ernähre mich gesund. 20 kg sind weg. Ich bin zu jung um übergewichtig zu sein.

Ich kenne es aber auch, dass die Leute ständig meinen, ich wäre zu dünn. Natürlich wiegen Muskeln mehr als Fett und ich bin schlanker als die Waage vielleicht zeigt. Aber ich bin mit Köeidergröße 34/36 einfach zufriedener und auch stolz, das geschafft zu haben. Joggen ist trotz Kindern ein fester Bestandteil meines Lebens und ich genieße die Zeit zum Abschalten. Im Juni laufe ich beim Stadtlauf mit und nächstes Jahr einen Halbmarathon. Das macht mich stolz!

Lg Nica

Hi Nica,

ich weiß noch, wie du hier bei urbia mit der Abnahme angefangen hast!

VG
Gael

Ja, es war ein harter Weg und ich musste mich oft in den A... treten. Zumal ich viel arbeite und mit den Kindern meist alleine bin. Oft bin ich um 5 aufgestanden und war von 5:30 bis 6:30 laufen und gerade zurück um die Kinder zu wecken. Ich habe mich aber in regelmäßigen Abständen belohnt. Allerdings nicht mit Essen, sondern mit schönen Kleidunsstücken! ????
Hat sich echt gelohnt. Mit 39 bin ich fitter als ich es je war.

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Das freut mich so sehr zu lesen! Ich bin auch schon seit einiger Zeit dabei meine Gedanken in Richtung Body Positivity zu richten. Es ist nicht immer einfach, aber es fühlt sich besser an, wenn man es macht.

Was dabei halt auch sehr wichtig ist, ist dass man trotz diesem Gedankengut sich verändern kann. Also man kann sowohl Body Positive sein, als auch sagen, dass man sich die Nase richten möchte. Dabei ist halt einfach die mentale Einstellung am wichtigsten und es ist auch wichtig, dass man sich in beiden äußerlichen Erscheinungen mag und gut findet. Das machen heutzutage leider viel zu wenige. Ich habe nämlich Freundinnen, die haben schon 10kg abgenommen und eine super Figur, aber finden trotzdem etwas an sich auszusetzen. Wenns nämlich nicht der Bauch ist, sinds die Schenkel oder es sind die Haare oder sonst was.. Schade eigentlich :(

Hi,

gegen eine solche Einstellung sagt ja keiner was, wenns die Haare oder die Oberschenkel und die Nase betrifft bzw. die Ohren und man sich so akzeptiert, wie man ist.

Aber bei Adipositas (!) und stärkerem Übergewicht gehts um die körperliche Gesundheit - nicht primär um besseres Aussehen (schon auch, aber da kann es sich dann so auswirken wie bei deinen Freundinnen).

Daher: "Body Positive" = ja, aber nicht "Adipositas Positive"!

VG
Gael

Ich habe einen BMI von 33 und bin damit adipös.

Ich fühle mich insgesamt derzeit ganz wohl, weil ich mein Leben in den letzten 2 Jahren ganz gut in den Griff bekommen habe. Ich habe mich noch nie so gesund gefühlt - psychisch gesehen.

Allerdings, macht mein Körper mir keine Freude. Ich finde mich nicht ekelhaft, aber ich bin nicht fit. Mir würde es gut gefallen, ein gesünderes Gewicht zu haben, irgendwo in den 70ern bei 170 cm. Auch die unteren 80er wären mir recht, solange ich mich fitter fühle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich übermäßig Dicke wirklich gern dick sind. Man arrangiert sich damit, weil jede Art von nachhaltiger Änderung schwer ist und vor allem, weil man soviel Feedback bekommt, dass jetzt aber mal aufhören sollte, man müsse es ja nicht übertreiben.

Ich hab auch kein Diabetes, keinen Bluthochdruck. Noch nicht. Aber mein Puls geht ziemlich schnell nach oben, wenn ich in Bewegung bin. Und ich schwitze sehr viel. Das stört mich. Das außer Puste sein. Ich will einfach aktiv sein. Ich war lange depressiv und hing zuhause rum. Es war furchtbar. Mit Anfang 30 fühlte es sich an, als sei mein Leben vorbei. Ich möchte gut essen und gesund essen.

Als ich schonmal 22 Kilo abgenommen hatte, was das der Beweis, dass es geht. Mit einer deperessiven Talfahrt endete das beim Ausgangsgewicht +5. Wieso? Weil man sich eben nicht um sich selbst kümmert und sich keine Zeit mehr für schöne Dinge nimmt, stattdessen Essen in sich rein stopft - oder besser zig-mal am Tag kalorienreiches Knabberzeug schlabbert.

Ich weiß nicht. Ein gesundes Gewicht finde ich erstrebenswert.

Hi Hazuki,

sehr schön geschrieben! Dem gibts nichts hinzuzufügen.

Ich finde es super toll, dass du alles, was mit deiner Adipositas zusammenhängt, so ehrlich siehst - DAS ist eine SEHR positive Lebenseinstellung. Und nicht "ich fühle mich gut, so wie ich bin" - so eine Einstellung ist einfach erschreckend und zeugt von Selbstaufgabe.

Du hast den Knackpunkt getroffen: man muss in erster Linie sich und in dem Zusammenhang dem Essen Aufmerksamkeit schenken (bei einer Depression denke ich, ist das wohl eher weniger machbar, daher kann ich eine Gewichtszunahme wie in deinem Fall sehr gut nachvollziehen).

In sich Hineinstopfen ist kein Genuss. Und man stopft, wenn man adipös ist. Ja, es schmeckt, logisch, aber es ist KEIN Genuss (!). Ich glaube, das verwechseln alle adipösen.

Ich wünsche dir, dass du bald die Abnahme schaffst und dich körperlich besser und psychisch dadurch NOCH besser fühlst.#ole

VG
Gael

#pro

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Hi,

ich hatte zuletzt auch 90 kg bei 1,65 m und fühlte mich definitiv nicht wohl....ich bin seit 14 Jahren übergewichtig, vor den Kindern wog ich zwischen 55 und 60 kg. Danach schwankte ich zwischen 70 und 90 kg....
Mich zu akzeptieren würde bedeuten, dass ich mich abfinde und das will ich (noch) nicht. Ich liege jetzt bei um die 80 kg und will zumindest wieder auf 70 runter.

Klar könnte ich mich bei bonprix oder Happy Size rundum einkleiden, aber ich liebäugel immer noch mit meinem alten ich...

lg

Hi Schnabel,

klasse Einstellung.

Ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen, dass du Dein Ziel erreichst!!! BITTE NICHT AUFGEBEN!!

LG
Gael

Danke, dir wünsche ich das auch! Obwohl ich nach 14 Jahren und die 40 deutlich überschritten nicht mehr die große Hoffnung habe--es dauert schon deutlich länger als noch vor 10 Jahren!

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Man kann auch sein Leben genießen und sich AB UND ZU mal was gönnen, ohne solch ein extremes Übergewicht zu haben! Niemand muß sich nur von Salat ernähren und niemand muß jeden Tag Sport machen, nur um normalgewichtig zu sein. Schön, dass Du Dich so akzeptierst. Aber gesund ist das definitiv nicht und ich finde es so schlimm, dass es so viele Leute nicht schaffen, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und moderat zu bewegen.
Leider verfettet unsere Gesellschaft immer mehr und lebt damit schon den Kindern ein ganz ungesundes Eßverhalten vor.
Anscheinend gibt es heutzutage fast nur noch diese Extreme: entweder dürrer Modelkörper oder Übergewicht. Beides ist der falsche Weg.

>>Anscheinend gibt es heutzutage fast nur noch diese Extreme: entweder dürrer Modelkörper oder Übergewicht. <<

das Problem ist, dass das Auge (geschult durch Photoshop) nur noch diese Extreme wahr nimmt.

Wer nicht dürr ist, ist optisch dick

Jemand, der bei 1,69m 90 kg wiegt, ist nicht nur optisch dick!

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Hallo Sommerkind,

du brauchst keine Diät, du musst nur mal weniger essen. "Diät" ist für mich immer Brigittediät oder so, 20 Kilo in drei Tagen oder so Quatsch.
Du stopfst dir einfach viel zu viel Essen rein.

Gott sei Dank bist du NOCH gesund, aber das wird sich ändern. Und je älter du wirst, desto schwerer wird es, Gewicht zu verlieren. Wenn dann mal die Wechseljahre anstehen, ist es noch schwieriger.

Und ja, natürlich findest du dich wahnsinnig schön. Und wenn die gute Fee käme und dich mit einem Schnips "schlank" zaubern würde, würdest du ja schreien. Lüg dich nicht selbst an...
Und nein, ich bin nicht schlank aber niemals werde ich mein Übergewicht akzeptieren.

LG
Gul Damar

>>Lüg dich nicht selbst an...<<

ich finds nicht ok. Immer diese Unterstellungen, dass Menschen sich selbst an lügen, wenn sie sagen, dass sie sich wohl fühlen.

Dem nach lügen wohl alle älteren Menschen, die, auf rein natürliche Weise, weil älter werdend, nicht mehr den an gesagten Schönheits- und Gesundheitsidealen entsprechen (können) und die von sich sagen, dass sie sich wohl fühlen, dass es Ihnen gut geht.

Das ist doch keine Unterstellung. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand.
Es geht ja hier eben nicht um jemanden, der 2 oder 3 kg zu viel auf den Rippen hat. Es geht um jemanden, der krankhaft fettleibig ist. Und jemand mit solch einem Übergewicht wird auch jetzt schon jeden Tag in unzähligen Situationen die Nachteile dieses massiven Übergewichts spüren!
Oder kann man mit diesem Gewicht noch schnell mal eben dem Bus hinterhersprinten oder dem kleinen Kind hinterher laufen? Kommt man die Treppen noch hoch, ohne dass man Sternchen vor Augen sieht oder 2 kleine Pausen auf Stockwerk 2 und 3 einlegen muß? Fühlt man sich wohl, wenn man im Flugzeug nicht in den Sitz paßt? Macht es einem nichts aus, dass man keine Standardklamotten kaufen kann, sondern ein Übergrößengeschäft suchen muß? Zeigt man sich gerne am Strand oder im Schwimmbad? Macht einem die Kurzatmigkeit oder das schnelle Schwitzen nichts aus?
Und all die ärztlichen Warnungen, dass starkes Übergewicht zu einer Vielzahl von Krankheiten führt, sind einem auch egal?
Wer bei all diesen Fragen antwortet, dass es einem wirklich nichts ausmacht, der lügt sich meiner Meinung nach gewaltig etwas in die Tasche.

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Sorry aber ich glaube nicht das Frau oder auch Mann sich mit diesen Maßen nur annähernd wohl fühlen kann.
Ich selber hatte vor den Schwangerschaften bei 169cm 50-55 kg.

Nach der dritten war ich immer bei 64-65 kg....es Schlich nach und nach zu 71 Kg

Letztes Jahr fing ich richtig mit joggen an, mache fast täglich Sport und verzichte Abends auf KH.

Morgen gibt es einen Smoothie mit Obst, Joghurt/Milch und Verschiedenen körnen und 1,5 EL Eiweißpulver pro 80 Vanille.

Mittags ein körnerbrötchen mit Pute, viel Gemüse und etwas Obst.

Nachmittags gibt es einen Cappuccino oder im Sommer Eiscafé und ganz selten ein kleines Stück Kuchen.

Abends Gemüse in allen Variationen...Auflauf, aus der Pfanne, vom Grill oder als Salat. Mal mit Pute mal mit Hackfleisch mal mit Rind mal ohne.

Dazu 2-2,5 Liter Wasser
1-2 Cola Light Gläser.

Ich habe weder Heißhunger noch verzichte ich wirklich.

Ich habe gesunde 11 kg abgenommen, meine Haut ist straffer und mein Erscheinungsbild selbstbewusster.

Ich trinke auch mal einen Sekt oder ähnliches aber nicht in Massen.

Seid dem ich so esse habe ich abends keine Bauchschmerzen mehr!

man definiert "genießen" doch nicht über fettiges Essen und ungesunde Essgewohnheiten"

Der Mensch ist ein Gewohnheitsttier !

Und da von unseren Erdbeeren noch welche über sind, werde ich diese mir gleich auf der Couch gönnen :)

LG