Lebt hier jmd. komplett zuckerfrei?

    • (1) 25.12.17 - 21:54

      Hallo zusammen,

      mich würde mal interessieren, ob es hier Leute gibt, die komplett zuckerfrei leben.
      Mein größtes Vorbild ist Anastasia Zampounidis. Sie lebt seit vielen Jahren zuckerfrei (Obst ist erlaubt) und sieht einfach toll aus.
      Ich habe dieses Jahr 25 kg durch Low Carb abgenommen, zwischendurch aber immer mal Cheat days gehabt, wo auch das ein oder andere Stück Schokolade drin war.
      Ich überlege, ob ganz zuckerfrei für mich realisierbar ist. Gesund wäre es sicherlich und ich würde dieser fiesen Zuckerabhängigkeit entfliehen (ist bei mir wirklich eine Droge. Sobald ich Süßes esse, will ich mehr und finde schwer in die gesunde Ernährung zurück).
      Also, gibt es hier jmd. der das praktiziert? Wie geht es euch damit und wie schützt ihr euch vor Versuchungen, die überall lauern?

      Liebe Grüße und noch frohe Weihnachten!

      Lebenslicht

      • Hallo,

        Ich habe das 1,5 Jahre durchgezogen, komplett ohne Kohlehydrate. Nicht mal Obst habe ich gegessen.Bei mir war der Grund den Krebs in seine Schranken zu weisen und es hat geklappt.

        In Versuchung kommt man erst gar nicht, wenn man sich nach ca. 2 Wochen daran gewöhnt hat (zuckerentzug ist schon nicht ohne).

        Übrigens durften meine Kinder natürlich weiterhin Süßigkeiten essen.

        Das Problem mit den Cheatdays ist, dass das Verlangen nach carbs dann wieder aufflammt und die Mühe der letzten Zeit umsonst war und der Entzug von vorn beginnt.

        • Wow. 1,5 Jahre. Ich weiß nicht, ob ich es vier Wochen schaffen würde. Es gibt ja auch viel versteckten Zucker in allen möglichen Sachen (Wurst, Rotkohl, Gewürzgurken usw.).
          Klasse, dass du damit den Krebs besiegen konntest!
          Anscheinend hat Krebs doch etwas mit Zuckerkonsum zu tun. Das heißt natürlich nicht, dass jeder der Zucker isst, Krebs bekommt. Aber in Israel z.b., wo die Ernährung viel zuckerarmer aussieht, sterben wesentlich weniger Menschen an dieser Krankheit als in Deutschland. Und in deinem Fall hat es ja auch den erhofften Erfolg gebracht.
          Meine Mutter starb vor knapp 30 Jahren an Krebs. Wenn ich mit zuckerfreier Ernährung die Risiken für mich, ebenfalls daran zu erkranken, minimieren kann, werde ich es auch tun, denke ich.
          Danke für deinen Erfahrungsbericht!
          LG

          • Sehr gern:) Ich bin der Meinung, dass Kohlenhydrate die Krebszellen ernähren. Wenn nix kommt, können sie nicht wachsen.

            Ich habe tatsächlich auch auf versteckten Zucker geachtet. Keine Wurst und Salami usw. ich habe pastrami und Bresaola gegessen stattdessen.

            Glaube mir, wenn du die ersten Wochen schaffst, kommt der Rest von allein.

            • Vielen Dank für dein Mutmachen!
              Darf ich fragen, wie du ganz am Anfang vorgegangen bist? Bei der Fülle der heutigen Lebensmittel ist es ja nicht so einfach, den Überblick zu verlieren bzw. versteckten Zucker zu entdecken. Hast du dich an bestimmte Listen von Lebensmitteln gehalten oder einfach auf die Zutatenliste auf der Verpackung geschaut?

              • Ich habe tatsächlich die Zutatenlisten studiert. Sehr geholfen hat mir die App codecheck. Damit kannst du einzelne Lebensmittel Einscannen und siehst gleich, was drin ist.

                Sehr praktisch. Ich hab mich einfach an „natürliche“ Lebensmittel gehalten. Also zumindest so natürlich wie möglich.

                Ich hab eh immer frisch und ohne Hilfsmittel gekocht. Das kam mir zu gute.

                Wenn ich Lust auf was fleischiges hatte, hab ich keinen Kassler oder so gekauft, sondern hab mir ein Steak gebraten. Weißte, wie ich’s meine:)

      https://m.urbia.de/club/abnehmen+mit+low-carb/forum

      Vielleicht hat ja jemand Interesse am Austausch?

guten morgen!

ich lebe zuckerfrei #winke allerdings beschränke ich das auf industriezucker, ich esse also obst und auch kohlenhydrate in form von brot und müsli (wenn auch möglichst vollwertig).

für mich ist es relativ einfach, da ich - dank glutamatunverträglichkeit - eh praktisch keine verarbeiteten lebensmittel esse und auch durchaus geübt im blick auf die rückseite bin ;-)

schwieriger wird es für mich, da wir durch die mädels keine milchprodukte essen (bzw. nur sehr selten mal ein kleines bisschen sahne benutzen). wir essen hier also weder quark noch joghurt oder nutzen milch oder dergleichen. lediglich käse gibt es hier in maßen (der ist übrigens meist zuckerfrei ;-)).

ich weiß, die ersten tage können ätzend werden (ich habe das schon öfter gemacht, aber meist nur als "projekt"... dieses mal soll es kein zurück geben #freu). von kopfschmerzen über richtig üble laune bis hin zu pickeln war alles dabei, aber nach einer woche geht es einem so gut wie nie zuvor #pro das ist es wert. nimm es hin und arrangier dich damit, umso eher kommst du drüber weg. schaffe dir alternativen für den ersten heißhunger. der kam bei mir immer und man sucht #augen

wenn du noch fragen hast, kannst du mir gerne schreiben :-)

ansonsten wünsche ich dir schonmal viel spaß #klee
hopsi + die wilden drei, die zu großen teilen mitziehen.... allerdings aus anderen gründen als ich

🙋
Demnächst, 1.1. wird es ein Jahr, dass ich dem Zucker (fast ganz) abgeschworen habe und es fühlt sich gut an.
Die ersten zwei Wochen waren für mich "Süßigkeiten-Junkie" sehr hart, dann wurde es immer besser.

Ich verzichte auf Kohlenhydrate in Form von Nudeln, Reis, Brot & Co. ganz (macht mir aber nichts aus, da ich kein Fan von bin).
Obst gibt es lediglich einen Apfel 🍎 am Tag (nach dem Motto: an apple a Day keeps the doctor away).
Gemüse esse ich ohne Limit.
Fertigprodukte gibt/gab es noch nie.
Milchprodukte gibt es so gut wie keine, in Kaffee kommt ungesüsste Cashewmilch, ein gutes Stück Käse muss allerdings ab und zu sein.
Wurst gibt es keine, Fleisch und Fisch in Bioqualität jedoch schon.
Zum Trinken ausschließlich Wasser und Tee, ☕ zum Frühstück muss sein 😉

Fazit nach einem Jahr:
Ich fühle mich fitter, leistungsfähiger im Beruf, Alltag und Sport, schlafe 💤 besser, meine Haut ist besser geworden, Cellulite ist weg.
Nebenbei habe ich 12 kg abgenommen (war mit 71 kg bei 1.70 vorher nicht übergewichtig) und den Körperfettanteil von 18.8% auf 12.4% verringert.

Mein Vorsatz fürs neue Jahr: weitermachen.

LG

  • Jetzt muß ich mal nachfragen:
    Du ißt:
    - kein Zucker (also keine Süßigkeiten, Eis, Kuchen, Dessert etc.)
    - sogut wie kein Obst
    - keine Nudeln, Reis, Brot
    - keine Milchprodukte
    - keine Wurst

    Was, außer Gemüse und Nüsse bleiben denn da noch übrig?#kratz
    Woraus besteht Dein Frühstück, Mittag, Zwischendurch-Snack und Abendbrot? Wieviel Abwechslung ist da noch möglich? Was machst Du bei Familienfeiern, Geschäftsessen, Firmenveranstaltungen, Urlaub etc.?

    • 🙋

      Es bleibt genügend zu Essen übrig,
      auch bei Familienfesten oder Urlaub findet sich immer was, Geschäftsessen habe ich keine, gehe aber regelmässsig mit Freunden auswärts essen.
      Ich darbe weder, noch leide ich Hunger und bin bei Einladungen auch keine Belastung für den Gastgeber.
      Am Tagesende nehme ich mengenmässig garantiert mehr zu mir als viele andere die sich mit Brot oder Nudeln vollstopfen.
      Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber eben nur ab und zu.
      Es ist für mich keine größere Einschränkung als bei Vegetarier oder Veganer. Jeder findet seinen Weg sich ordentlich und ausreichend zu ernähren.
      Wo ein Wille, da ein Weg.

      Wenn du näheres wissen möchtest, kannst du mich gerne über Pin anschreiben.

      LG

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