Mit fast 38 nochmal was Neues

    • (1) 19.02.18 - 00:36

      Hallo!
      Wer hat hier "im Alter" nochmal etwas ganz neues angefangen?
      Ich muss sagen, die Olympischen Winterspiele haben mich total motiviert. Wintersport ist eigentlich nicht ganz unser Bereich, aber allgemein Sportbegeistert sind wir und so haben wir die letzten Tage einiges geschaut. Biathlon hat mir mit am besten gefallen und meine Tochter kam über einen Umweg so auf Triathlon & ist fest überzeugt dass ich das probieren soll.
      Laufen hat mich über die Jahre begleitet, da bin ich aktuell endlich nach Schwangerschaften und allem drum und dran wieder regelmäßig dabei. Dank Rückenschmerzen bin ich Ende des Jahres zum Schwimmen gekommen und entgegen meiner Vorstellung macht es mir echt Spaß. Nur das Radfahren ist so eine Sache. Die letzten Jahre habe ich mich hauptsächlich im Urlaub auf das Rad geschwungen #schwitz
      Eine Sache die ich schon für mich gefunden habe ist Yoga. Aber ich würde gerne noch etwas anderes machen. Eine Mitgliedschaft für ein Fitnesszentrum mit Schwimmhalle haben wir nun. Eine Hobby Mannschaftsgeschichte reizt mich nicht so wirklich. Auch weil der Gedanke (fürs erste, Einsteiger-) Triathlon schon ganz gewonnen hat #schein
      Erzählt mal. Was macht ihr? Seid ihr dabei geblieben oder war es ein Reinfall?

      LG

      • Hallo

        komische Frage mit 38.#kratz
        Ich wechsele oder entdecke bis heute ( bin jetzt 61 ) neue Sportarten.
        Man könnte auch sagen, aus Abwechslung wurde Alters gerechte Anpassung.
        Seit zwei Jahren mache ich z.B. Aquajogging ( mit Belt, Schuhen und Handschuhen).Im Sommer fast täglich, im Winter einmal wöchentlich ( mag Hallenbäder nicht so gerne ).
        Aus Yoga wurde vor einigen Jahren schon Pilates, kräftigt meine Muskeln effektiver.
        Aus Bauchtanz wurde Smovey schwingen---kräftigt den ganzen Körper.Und so weiter, ich könnte endlos fortfahren. Früher fuhr ich Mountain Bike, jetzt habe ich ein E-Bike und kann wieder sehr lange Touren fahren.Wandern finde ich jetzt auch viel schöner als in jungen Jahren ( Natur u.s.w )
        Mit 50 habe ich mit Wing Chun angefangen und vor der zweiten Gürtelprüfung wieder aufgehört ( Nackenprobleme )
        Ins Fitness gehe ich seit sehr, sehr vielen Jahren, jetzt auch mit einem speziellen Rückenprogramm ( Flexx )
        Zwischen drin habe ich mal Zumba gemacht.Bestimmt habe ich einiges vergessen.
        Die letzten zwei Jahre habe ich stand up paddling im Urlaub ausprobiert, das würde ich gerne öfter machen.
        Mit 38 Jahren kann man wirklich noch alles anfangen.:-)
        Bei mir sieht das schon anders aus, für manche Sportarten wollte ich meine Knochen nicht mehr riskieren.
        Ich mache sowieso nur noch was mir Spaß macht.
        Trau dich.

        L.G.

        • Hallo
          Warum komisch? Ich kenne eben hauptsächlich Menschen die ihr Leben lang ,oder eben bisher, bei ihrer Sportart bleiben. Je nachdem irgendwann zwar mehr im administrativen,als Trainer,... aber dennoch. Die sind meist auch schon von Kindesbeinen an dabei und brennen halt dafür. Sowas habe ich leider nicht. Als Kind hat es nirgends so richtig Klick gemacht.

          LG

          • Ach so meintest du das.
            Ich kenne ( mit Ausnahme von Fuß-Hand und Volleyballern) fast nur Sportler ,die wechseln und bei denen immer mal etwas Neues hinzu kam.
            Besonders z.B. ehemalige Squash Spieler sind mittlerweile alle auf Gelenk schonendere Sportarten umgestiegen.
            In meiner Kindheit gab es nur Verein oder Mannschaftssport, beides nicht mein Ding.
            Ich habe meine Kinder auch viel ausprobieren lassen, trotzdem sind sie bei keiner Sportart geblieben, egal wie viel Spaß sie mal hatten.
            Wichtig ist doch überhaupt Sport zu machen.Je vielseitiger, desto besser.

      Mit 38 Jahren und 4 Monaten habe ich mich ein paar meiner Ängste gestellt und im Ägyptenurlaub (dahin hab ich mich auch das erste Mal getraut) gemeinsam mit meinen Mann den Tauchschein gemacht. Uns hats gepackt - nach 2 1/2 Jahren verbringen wir den Großteil unserer Freizeit unter Wasser - hier in Deutschland wie im Ausland, im Sommer wie im Winter!
      38 ist ein tolles Alter :-)

      Hallo,

      find ich cool und wünsche Dir, dass Du dabei bleibst!

      Als Kind/Jugendliche habe ich Leistungsturnen betrieben. Irgendwann war Schluss damit. Den Sport finde ich immer noch am schönsten, aber für Erwachsene gibt's da keine Angebote mehr.

      Daneben habe ich eine Zeitlang Leichtathletik gemacht, allerdings nur mit der Schulmannschaft. So habe ich später das Laufen für mich entdeckt und bin, mit Unterbrechungen, bis heute dabei geblieben. Dieses Jahr habe ich bislang zwei 10km-Läufe geplant, evtl. kommen noch 5er dazwischen. Ein Halbmarathon ist in den nächsten Jahren ein Ziel für mich, momentan fehlt aber die Zeit für mehr Training.

      Zum Schwimmen wurde mir nach einer OP zu geraten, war auch im Schwimmverein, habe aber fast nur die "freie Schwimmzeit" genutzt.

      So gesehen wäre Triathlon ja auch was für mich... aaaber mir würde das alles hintereinander weg, ohne Pause, nicht gefallen! Schwimmen ist ja die erste Disziplin, sich dann nass auf's Rad schwingen - das ist nichts für mich, genauso das Laufen direkt nach dem Radfahren, fühlt sich irgendwie total komisch an.

      In Ballsportarten bin ich leider minderbegabt... Ansonsten würde ich da gern mitmachen. Aber die festen Trainingszeiten sind da auch wieder so eine Sache, passen nicht so gut in unseren Alltag.

      Viele Grüße
      H.

    • Hallo,

      ich glaube es ist gar nicht so selten, dass gerade Frauen in dem Alter nochmal was neues ausprobieren ;-).
      Mit 35 habe ich mit Laufen angefangen - nachdem ich als Kind und Jugendliche total talentfrei war, was das angeht und jegliches Laufen furchtbar fand. Letztes und vorletztes Jahr bin ich dann jeweils einen Halbmarathon gelaufen und fand es eine tolle Erfahrung. Außerdem habe ich mich im Wandern probiert und bin im September letztes Jahr "Dein Ostseeweg" mitgelaufen - 100km in 24 Stunden. Das war eine absolute Grenzerfahrung. Dieses Jahr werde ich nur den kleinen Ostseeweg mit 50km gehen:-p
      Leider habe ich gerade etwas Knieprobleme und darf gerade nicht so viel laufen - laufe jetzt 1-2x die Woche ca. 10-12 km, dazu mache ich Bodyweight-Training und fahre etwas Rad (aber nur Strecken bis zu 45 km bisher)...will jetzt auch schwimmen gehen...und ja, Triathlon habe ich schon überlegt...aber a) kann ich mich beim Schwimmen mehr oder weniger nur über Wasser halten (normales Brustschwimmen halt) und b) habe ich kein gescheites Rad...und ob ich für den Versuch schon mehr als 500 Euro hinblättern würde wollen, habe ich noch nicht entschieden...

      JEder Sport lohnt aber so oder so! Ich habe mich bei den Halbmarathons von meinem ersten mit 2:20 ca. auf 1:58 h beim Berlin Halbmarathon letztes Jahr gesteigert und da war ich schon stolz...und die Veränderungen am Körper lassen sich auch sehen...

      LG

      a79

      • Ich hab Grad gelesen, du machst auch den kleinen Ostseeweg dieses Jahr mit. Ich fand deinen Beitrag über den großen Ostseeweg so spannend, das ich meinen Mann und mich dieses Jahr für den kleinen angemeldet habe. Wir laufen den Mittsommernachtsweg mit, ist das derselbe?
        LG

        • Das freut mich!
          Nein, es ist nicht derselbe. Der Mittsommernachtsweg sind 40km, die, wie der Name schon sagt, nachts gelaufen werden. Der kleine Ostseeweg findet am 9.6. statt und startet morgens um 9. Hier werden 50 km gelaufen. Dieses Mal konnte ich drei meiner Kolleginnen motivieren, mich zu begleiten, es wird also quasi ein Teamausflug werden und ich freue mich schon sehr darauf!

          Dir und deinem Mann viel Spaß und gute Begegnungen beim Mittsommernachsweg!

          LG

          a79

          • (10) 22.02.18 - 19:37

            Ach, dann haben wir alles richtig gemacht. Ich hatte mit 50km gerechnet, aber 40 sind für den Anfang denke ich ausreichend. Meinem Mann steht nächste Woche erstmal noch eine Knie-OP bevor, von der er sich dann hoffentlich gut erholt. Ich bin jetzt 45 und habe seit dem letzten Jahr komischerweise das Bedürfnis, mich selbst herauszufordern. Da ich regelmäßig schwimme, habe ich mich bei einem 24 Stunden schwimmen im November angemeldet und bin 500 Bahnen, also 12,5km geschwommen. Das war auch eine absolute Grenz- Erfahrung, aber toll. Dieses Jahr nun den Mittsommernachtsweg, mal sehen, was noch so kommt. Euch Vieren dann auch viel Spaß und toi toi toi

            • (11) 23.02.18 - 07:39

              Wow, das mit dem Schwimmen klingt auch toll! Wie bist Du dazu gekommen? Bist du da im Verein oder wie kommst Du zu so einem Event? Ich schwimme höchstens mal einen oder anderthalb km....#schock

              Ich finde es toll, dass Du das gemeinsam mit Deinem Mann machst - wird ganz bestimmt eine wunderbare Erfahrung mit ganz tollen Leuten, das kann ich Dir jetzt schon versprechen! Die Organisation vor Ort ist super und der Organisator ist ein ganz herzlicher Mensch. Ich werde im Herbst bei den 100km dieses Jahr als freiwillige Helferin dabei sein, dann kann ich etwas von dem zurückgeben, was ich selbst letztes Jahr erfahren konnte:-D

              LG

              a79

              • (12) 23.02.18 - 21:02

                Ich schwimme seit 7 Jahren dreimal die Woche je 1 Stunde. Seit 1 Jahr habe ich das Glück, in meiner Schwimmhalle einen Job bekommen zu haben. Das ist natürlich toll. Dort wird seit 10 Jahren immer im November dieses 24 Stunden schwimmen durchgeführt. Ich hatte mir eigentlich 600 Bahnen vorgenommen, hätte aber unterschätzt, das ich in dieser Nacht 12 Stunden Nachtdienst hatte. Das finde ich echt toll, das du dieses Jahr dort helfen willst. Wohnst du denn in der Nähe? Mein Mann und ich haben uns am 24.6.12 kennengelernt. Wir wandern quasi in unseren 6. Jahrestag hinein. Wenn wir den Weg komplett schaffen, werde ich ihm im Ziel einen Heiratsantrag machen...sofern ich nicht in dem Moment kneife :-)

                • (13) 25.02.18 - 17:08

                  Das klingt großartig!
                  Nein, der Ostseeweg ist gute 2,5 STunden von mir entfernt - aber das macht nichts!
                  Hier ist tatsächlich der Weg das Ziel, egal, wie weit Du auf diesem Weg gehst - deswegen gefällt mir die Veranstaltung so gut!

                  LG

                  a79

    Ein Sprinttriathlon (500m schwimmen , 20km Rad, 5 km laufen) sollte für dich kein Problem sein.
    Wenn du eh gerne läufst und schwimmst ist Radfahren das geringste.
    Du musst dich nur ans Freiwasser gewöhnen.

    Ich komm ursprünglich nur vom laufen.
    Schwimmen und Rad fand ich immer schlimm.
    ...aber aus gesundheitlichen Gründen konnte ich irgendwann nur noch kurze Strecken laufen und so ist der Sprinttriathlon meine alternative gewesen.
    ... Damals konnte ich mich Brust schwimmend so gerade über Wasser halten :-)
    Ein Rennrad braucht man für diese kurzen Triathlons auch nicht zwingend... Da ziehen einen Übergewichtige super Schwimmer mit nem hollandrad teilweise im Wettkampf ab :-)

    Versuch es einfach Mal.
    Du wirst begeistert sein

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