Rectusdiastase/Nabelbruch

    • (1) 15.03.18 - 21:24

      Hey ihr lieben ...

      Hat von euch jemand eine Rectusdiastase?
      Ich habe 2 Kinder. Die Rectusdiastase hatte ich aber schon vor der zweiten Schwangerschaft. Ich bin wirklich sehr, sehr traurig deswegen. Fast schon etwas Depressiv. Ich versuche viel dafür zu tun damit es besser wird. Aber bisher tut sich nichts. Ich mache jeden tag Übungen, war beim Osteopaten usw.
      Bisher bin ich noch am Stillen und ich hoffe schon etwas das es an den Hormonen liegt das sich so gar nichts tut.
      Oder ist vielleicht sogar jemand hier der längere Zeit eine Rectusdiastase hatte und es geschafft hat das sie sich komplett schließt? Solche Berichte lese ich dadrüber nämlich nirgendwo. Wenn ich es gar nicht alleine hinbekomme werde ich es wohl irgendwann operieren lassen (ich bin wirklich totunglücklich). Aber das wäre erst in entfernter Zukunft so. Aber ich hoffe das ich es so wieder hinbekommen könnte. Das ist ja schon eine Krasse operation. Hat jemand Erfahrungen. Wäre sehr Dankebar. LG

      • Wie beeinträchtigt Dich denn die Rectusdiastase?
        Und wie lang ist der Spalt noch?

        • Ich hab schon oft Rückenschmerzen. Und ich merke einfach das ich kaum halt im Bauch habe obwohl der Spalt nicht super groß ist. Ich merke meinen Darm sehr stark und im liegen, vorallem auf der Seite hab ich oft das Gefühl das meine Organe zur Seite kippen.
          Dazu ist mein Bauch etwas schief. Ich weiß nicht ob sich ein Muskel verschoben hat oder ob sich der Darm dort verschlingt. Ich warte noch auf meinen Arzt Termin bei dem das hoffentlich per Ultraschall überprüft wird. Ich war gestern bei der Osteopatin.
          Sie sagt das mein Becken schief ist und das Zwerchfell zu weit oben. (Durch ss und Geburt). Ich hab nur das Gefühl das es so von alleine nicht mehr zusammen wachsen kann. Aktuell ist der Spalt wieder größer geworden von 2 auf 3 Finger. Ich mache jeden Tag Übungen. Die sind auch ok dafür. Vielleicht schaffe ich es nicht sie korrekt auszuführen in dem ich es vielleicht nicht schaffe genug anzuspannen.
          Es belastet mich einfach sehr ...

      Hallo!

      Meiner Erfahrung nach hilft da wirklich gar nichts.

      Hab mich daher für eine OP entschieden (inklusive Bauchstraffung) und bin damit wirklich sehr, sehr, sehr zufrieden. Ein völlig neues Lebensgefühl.

      LG Claudi

    • Was für Übungen machst du eigentlich? Bauchmuskeltraining verschlimmert das Problem ja noch.

      • Ich hab mir im Internet ein spezielles Programm gekauft.
        Ich finde es auch eigentlich gut. Und wenn man es richtig macht denke ich schon das es sicher ist. Aber ich glaube ich kann meine Muskeln zu schlecht aktivieren und anspannen. Ich glaub bei mir auch einfach nicht mehr dran es so hinzubekommen. Und es stört mich sehr. Vom Optischen sowieso mal abgesehen. Ständige schmerzen und Einschränkungen. Es ist furchtbar und es fühlt sich nicht mehr wie mein Körper an.

        Darf ich dich ein paar sachen zu der Op fragen?

        Und zwar wie es operiert wurde? Kosten und wie lange es her ist?
        Kannst du wieder alles normal machen ... Sport ect oder gibt es einschränkungen?

        Vielen Dank

        • Hallo!

          Ich hab einen Schnitt von Beckenknochen zu Beckenknochen, in der Bikinizone. Von da aus wurde die Bauchdecke gehoben, Nabelbruch und Rektusdiastase repariert, Fett abgesaugt, der Nabel neu modelliert und die ganze Haut nach unten gestrafft und der Rest weggeschnibbelt.

          Das ganze war Ende November 2017 und ich mache schon seit 2 Monaten wieder alles inkl. Sport ohne Einschränkungen.

          Die Narbe wird noch heller und teilweise ist der Bauch noch taub. Das kann bis zu einem Jahr dauern, bis man da alles wieder spürt. Stört mich aber nicht.

          Gekostet hat's 6.500 Euro.

          LG Claudi

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