1x pro Monat Sex

Wahrscheinlich gibt es viele mit meinem Problem..Mein Mann 35j. arbeitet sehr viel unter der Woche. Für ihn ist auch laut eigener Aussage somit an sex gar nicht zu denken.
Er weiß, dass es mich (30) nicht glücklich macht, weiß aber nicht, wie er es ändern soll.
Wenn ich am Wochenende etwas Nähe suche, muss ich genau den richtigen Moment abpassen.

Hat er vielleicht am Abend zuvor etwas blähendes gegessen? Möchte er vielleicht sofort aufstehen, weil er Frühstück machen möchte? Möchte er morgens zum Sport? Mag er erst mal duschen gehen?
So viele Fragen schon einmal , bevor an Morgensex am WE überhaupt nur zu denken ist. Und glaubt mir, die Stelle ich mir nicht einfach nur so, das sind oft Gründe gewesen, sex durch die Blume abzulehnen.

Tagsüber will er am WE seine Serien schauen, einkaufen gehen, Erledigungen machen, manchmal auch am Sonntag viele Stunden am PC arbeiten...
er gibt mir so gut wie keinen Raum, in dem wir intim werden könnten.
Mittlerweile, nach 6 Jahren habe ich das Gefühl, wir haben es verlernt uns zu verführen und uns mitzuteilen dass wir Lust aufeinander haben.

In einem Gespräch am Abend, nachdem er wieder keine Lust hatte, hat mich meine Verzweiflung übermannt und ich musste leider weinen und schilderte ihm mein Problem, das ich im Grunde schon seit fast zwei Jahren mit ihm habe. (Was er weiß)
Immer endet es in einer Diskussion, weil er sich an den Pranger gestellt fühlt, was ich überhaupt nicht will. Er fühlt sich sofort angegriffen. „was willst du jetzt von mir hören?“ „am Wochenende kannst du dich mir doch mal nähern“

Ich kann in solchen Gesprächen (kommt vllt zwei mal im Jahr vor) die Tränen nicht zurück halten, weil mich das einfach sehr traurig macht und ich mich nicht begehrt fühle.
Eine Lösung gibt es meist auch nicht.

Ich will nicht immer diejenige sein, die ihn „überreden“ muss. Ich fühle mich begehrt, wenn er auch mal von sich aus einen Gedanken an sex mit mir „verschwendet“.
„ich weiß, dass ich an mir arbeiten muss“, sagt er. Arbeiten? Als müsse er sich zu sex mit mir zwingen.

Zumal wir nun bald Kinder möchten.
Aber so wird es sehr schwierig werden ..
Wir stecken in einer Sackgasse, weil wohl auch die Kommunikation über sex schwer ist. Damals waren wir viel offener. Hatten manchmal auch wochentags beim Wecker-klingeln einen schnellen Quicke.
Heute ausgeschlossen.

Mit dem Krach ist es nun schlimmer, als zuvor. Was völlig aus dem Ruder geraten ist.

Hat jmd einen Weg aus dieser Situation gefunden?
Ich habe es letztes Jahr zum ersten Mal angesprochen. Etwas schönes gekocht, einen Wein getrunken.. selbes Stenario.

Geht es immer nur von dir aus oder hat er schon einmal die Initiative ergriffen?
Ich würde mich da echt fragen, ob er mich noch liebt oder er mich nicht mehr anziehend findet.
Auch wenn mein Mann viel arbeitet, Zeit für sein Hobby möchte, findet er immer Zeit für Intimitäten.

Ab und zu mal, wenn ich eindeutige Signale sende, im Bett keinen Slip trage.. „oh du hast ja gar nichts an!“
Früher hätte ich einfach seine Hand genommen und dort hin geführt, wo ich es möchte. Warum traue ich mich das nicht mehr? Weil mein Selbstbewusstsein angeknackst ist. Wenn es sehr einseitig wird, entstehen Zweifel, was es noch schlimmer macht. Wenn niemand den Anfang macht, passiert auch nichts.

Ihr habt noch keine nerven und zeitraubenden Kinder?
Hm. Schwierig.
Wo ein Wille, da ein Weg.
Wir haben mehrere Kinder, mein Mann arbeitet auch viel und trotzdem will er mit seinen Ü 40 noch oft Sex.
Natürlich nicht, wenn er quasi erschlagen umfällt vor Müdigkeit, aber wenn er eine Zeit zum Relaxen hatte ist er quasi immer bereit.
Auf Sex zu verzichten käme nie in Betracht und Gründe vorschieben schon gar nicht.

Das ist arg wenig und stell Dir vor, Ihr habt ein Baby, vermutlich willst Du dann erstmal vor lauter Stress nicht. Dann wäret Ihr vermutlich komplett sexlos.

In der Quantität sollte man sich immer einig sein, einer dem es zu wenig ist wird auf Dauer unglücklich, da man sich nicht begehrt fühlt wenn der Andre offensichtlich 100 andre Dinge wichtiger findet.

Hat er evtl Erektionsprobleme?

Ja er fühlt sich abends immer wie erschlagen sagt er. Kommt er nach Hause, fällt er mit einen lauten Seufzer auf die Couch und schläft nach dem Abendessen jeden Abend ein. So tief, dass ich es aufgegeben habe, ihn ins Bett zu bitten. Halb eins wird er wach und kommt ins Bett.

Dass ich unglaublich unglücklich in diesem Punkt bin, weiß er. Er selbst sei nicht zufrieden, dass wir so wenig sex haben.
Ich will nicht VERSTEHEN, warum man für einen 5-min.-f* so viel Überwindung und Energie braucht? Er kann doch danach weiterschlafen meinetwegen.

Erektionsprobleme hat er meines Wissens nach nicht.

Dazugesagt: vor ca 8 Jahren hatte ich mit meinem Exfreund das gleiche Problem, UMGEKEHRT. Er wollte immer und ich war gestresst und müde, weil ich damals im Schichtdienst arbeitete und unglücklich im Job war. Aber ich habe trotzdem wenigstens jede Woche sex gehabt.

Entschuldige bitte, aber normal finde ich das wirklich nicht.

Mein Partner ist selbstständig und arbeitet teilweise 14 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche, wir haben 2 Kinder und sind bereits 8 Jahre zusammen und haben dennoch Lust auf Sex. Wir nehmen uns einfach die Zeit dafür.

Ich denke ihr seid sexuell nicht auf einer Wellenlänge, denn am Wochenende ist er ja da und hat Zeit. Ich bezweifle auch dass sich an eurer Situation viel ändern wird...oh warte doch, wenn ihr dann tatsächlich zusammen Kinder in die Welt gesetzt habt wird der Sex noch weniger, aber das gute daran wird dann sein, dass es dann ebenso von dir ausgehen wird.

Also entweder damit abfinden und Familie gründen oder Konsequenzen ziehen. Mehr gibt's da wohl nicht

Ich habe immer akzeptiert, dass sich sex bei uns aufs Wochenende beschränkt.
Sollte es aber auf die Kinderwunschzeit zugehen, werde ich Eisprünge an mir vorbei ziehen lassen müssen, weil er zu müde ist.
Generell ist es schade, dass es so unspontan ist. „oh wir haben ja Wochenende, jetzt darf ich“
Verstehst du, was ich meine? Ich fühle mich wie ein Terminslot in seinem Kalender.
Ich würde mich damit zufrieden geben, wenn er mich dann wenigstens animieren wollen würde. Aber es bleibt an mir hängen. Man fühlt sich mehr und mehr blöd dabei, sodass ich schon gar nicht mehr weiß, wie ich es anstellen soll. Wir haben es schlichtweg verlernt, Initiative zu ergreifen. Verlernt, was der Andere mag.

Darf ich fragen, wie ihr es trotz Kindern macht? Habt ihr bestimmte Tage oder ergreift ihr spontan die Gelegenheit beim Schopfe?

Ich beneide Paare wie euch.
Euch weiterhin alles Gute!

Ach du die Kinder schlafen ja auch mal und glaub mir man wird seeeehr kreativ. Es ist nicht perfekt bei uns und auch wir haben Durststrecken, aber diese waren noch nie länger als 8 Wochen.

Ich verstehe dich total, dass man sich dann am Wochenende nur wie ein Programmpunkt fühlt. Darauf hätte ich auch wenig Lust.
Mir fehlt nur gänzlich das Verständnis für deinen Partner. Ich verstehe dieses "er arbeitet so viel" einfach nicht.
Wie gesagt mein Partner ist selbstständiger Handwerker und arbeitet körperlich wirklich hart, trägt aber auch unheimlich viel Verantwortung und jammert nicht so rum und hat dennoch Lust auf Sex.

Für Freunde und Hobbys ist er ja auch nicht zu müde.

Sex nach Terminkalender hatten wir noch nie. Kann ich nicht und mag ich nicht. Wir haben dann Sex wenn wir Lust drauf haben und jeder ergreift mal die Initiative.

Ich denke bei uns ist Sex einfach so wichtig, weil unsere Beziehung quasi nur damit begann. Sie entstand quasi aus diesem sexuellen Knistern. Wir haben zwar noch mehr gemein, aber dieses Knistern existiert bis heute.

War es bei euch schon immer so, dass ihm sex nicht so wichtig war? Was für einen Job hat er denn? Hat er vielleicht einen verborgenen Fetisch?

Ich wünsche dir wirklich, dass sich doch nochmal alles ändert.

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Liebe Pialena,

ich glaube es gibt weit mehr Frauen als Du denkst, denen es ganze genauso geht.
War bei uns sehr ähnlich, viel Arbeiten und dazu noch Kinder. Der Kopf meines Mannes völlig zu.

Nach ein paar Gesprächen versuchen wir das was viele machen: geplanten Sex. Also tatsächlich Kalender in die Hand, an welchem Tag hat er weniger Stress und dann Termin ausmachen #augen
Nach 1, 2x wurde er auch etwas aktiver. Wir haben immer noch kein für mich so richtig erfüllendes Sexleben aber es ist etwas besser immerhin.

Hmmm... das hat er zu mir auch gesagt.
Wenn es mich erst einmal zufriedener stellt, gibt es sex nach Kalender.
Ich habe mich etwas veräppelt gefühlt, deshalb habe ich es nicht ernst genommen. Aber JA!! Es nimmt uns die Überwindung erst einmal zu überlegen, wie man es anstellt, damit es dazu kommt!!
Vllt ist das doch mal eine Überlegung wert...
Weißt du, es fällt uns sooo schwer, über sex zu reden. Ich komme mir dabei so verklemmt vor! Es fühlt sich so falsch an, dass man mit dem Menschen, den man so liebt eine so große Barriere zum Thema Dirty Talk hat.
Meine Freundin hat ihr Nachtschränkchen voll mit sextoys und wir bekommen es nicht gebacken Klartext zu sprechen...

Habt ihr euch dann jede Woche einen Tag ausgesucht?

Mein Mann und ich haben auch Sex nach Kalender. Jeden zweiten Freitag haben wir geplanten Sex und fahren damit schon Jahre sehr gut. Sonst würde auch nie einer den Anfang machen, wie auch, wir haben getrennte Schlafzimmer und 4 Kinder im Haushalt von 7 bis 18 Jahren. So freuen wir uns immer auf diesen Abend.

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Es ist ihm keine Mühe wert, auf dich einzugehen. Ziehe die Konsequenzen, bevor du mit ihm Kinder kriegst.

Das Problem ist, das sich „ Lust“ nicht erzwingen lässt. Es kann durchaus sein, dass ihn die Arbeit und der alltägliche Stress so platt macht, dass er kein Verlangen nach Sex hat.

Trotz allem kann man aus deiner Nachricht herauslesen, dass du unglücklich bist und dich nicht begehrenswert fühlst. Ich hatte in meiner alten Beziehung das gleiche Problem und kann dich sehr gut verstehen. Ich würde dir auf jeden Fall raten gemeinsam mit deinem Partner nach einer Lösung zu suchen. Selbst wenn ihr euch einen Termin im Kalender machen müsst. Wichtig ist, dass er dich ernst nimmt und ihr euch gemeinsam auf ein Abenteuer einlasst.

Wenn er nicht mitzieht, dann kann ich dir nur sagen, dass sich nichts an der Situation ändern wird und du auch unglücklich bleiben wirst.

Ich habe 5 Jahre an einen Mann verschwendet, der mir mein Selbstbewusstsein in Punkto Sexualität genommen hat. Dachte ich bringe es nicht und bin unattraktiv bis ich die Beziehung beendet habe und meinen Mann kennengelernt habe. Da ist mir erstmal klar geworden, dass es nicht an mir sondern an meinem exfreund gelegen hat.

Ich hoffe, dass es einen Weg der Besserung geben wird :/
Ich bete, dass es keine verschwendete Zeit war, weil ich bin nun an diesen einen Punkt aufhänge. Aber eine Beziehung ohne Sex gibt es für mich nicht.
Nähe und Intimität ist so essentiell für nicht nur Liebe an sich sondern auf für ein Vertrauensgefühl

Bis wir zusammen gewohnt haben, hatten wir bei jedem Treffen Sex. Dann sind wir zusammen gezogen, da waren es 2-3 Mal die Woche. Dann wurde es schnell 1 x die Woche, 1x alle 2 Wochen, 1 x im Monat...

2015 und 2016 waren es dann 4 mal im Jahr. 2017 noch 2 x bis Mitte des Jahres. Seitdem nichts mehr. Wenn ich es anspreche, reagiert er beleidigt. Vielleicht hat er Potenzprobleme. Erfahren werde ich das nie. Zum Arzt ginge er damit niemals.

Wir hatten mal ein schönes Sexleben. Jetzt führen wir eine gute WG. Mittlerweile spreche ich das Thema auch nicht mehr an. Ich habe es nicht nötig zu betteln und mir Körbe zu holen.

Ich suche auch nicht konkret nach einer Affäre. Wenn mir mal jemand über den Weg läuft, wer weiß? Ein schlechtes Gewissen hätte ich nicht. Ich habe es auch nicht eilig, das Thema Familienplanung liegt hinter mir, Prioritäten woanders.

Läge das alles noch vor mir, wäre es ein Trennungsgrund.

Ja ich muss zugeben, wären wir nicht schon 6 Jahre zusammen und wäre nicht sonst alles toll bis auf das sex Thema, dann würde ich mich auch nicht so quälen und mich frei machen für etwas Neues..
Ich will noch weiter kämpfen.
Tja und Familienplanung steht auch im Raum...

Ihr solltet Euch Hilfe von Außen holen um die Kommunikation wieder herzustellen.

Im dem Gespräch nimmt man erst einmal die verschiedenen Bedürfnisse auf, hinterfragt Wünsche und legt dann den oder die nächsten Schritte/ Handlungsempfehlungen fest.
Möglichkeiten gibt es da sehr viele.

Im Moment ist jeder von Euch in seine Höhle gekrochen. Ab und zu kommst Du vorsichtig raus und er zieht sich noch mehr zurück. Und genau da muss jemand Drittes "nachbohren", was die Gründe dafür sind.

Vergleiche ziehen bringt nix. Und Stress ist nie objektiv sondern ganz individuell zu bewerten.
Jemand der bspw. keiner Arbeit nachgehen muss, einfach weil finanziell gut versorgt, steht morgens auf und ist im Stress, weil er sich selbst niedermacht dafür, daß er nichts leistet. Während jemand anderes um fünf aus dem Bett hüpft, joggen geht, dann einen fordernden 12 Stunden Tag hinlegt, abends noch mit den Kindern spielt und danach seine Holde verwöhnt. Jeder Mensch empfindet eben anders.

Beim Thema Sex gibt es so viele Ängst und unausgesprochene Dinge. Vielleicht ist ihm der Sex zu langweilig und kickt ihn nicht mehr, vllt. empfindet er Leistungsdruck kommen zu müssen oder er hat Wünsche, die er sich nicht traut Dir gegenüber zu äußern. Scham ist hier das große Stichwort, das steckt in ganz vielen von uns.

Da alleine weiter zu kommen, halte ich für sehr schwierig. Ihr braucht beide neue/ andere Denkansätze und auch Möglichkeiten, Euch anders verhalten und handeln zu können, als Ihr es jetzt tut.

Du meinst einen Sexualtherapeuten? Hm...
Ein guter Denkansatz von Dir.
Schlage ich das vor, mache ich wahrscheinlich ein noch größeres Problem daraus, weil wir noch das Gefühl haben, es selbst meistern zu müssen und zu können.

<< weil wir noch das Gefühl haben, es selbst meistern zu müssen und zu können. >>

So wie du die Situation beschrieben hast, trügt euch dieses Gefühl.

Eine Therapie ist die letzte Chance. Wie lange willst du noch ohne Sex leben?

Hallo,

wie haben auch nicht mega viel Sex. Gleiches Problem wie bei euch.
Mein Mann hat beruflich soviel Stress das er einfach keine Lust hat.
Man sollte nicht pauschalisieren. Für Manche ist halt Sex entspannend und auch in stressigen Zeiten eine Genugtuung. Für Andere eben zusätzliche Arbeit bzw Zeitfresser.Man möchte ja nicht nach 5 Min fertig sein.
Mein Mann sagt das er nichtmal Zeit hat sich hübsch zu machen (also Intimrasur, dauert ja schon etwas länger als bei uns Frauen 😂). Und da er sich selbst nicht wohl fühlt hat er dann halt keine Lust.
Als wir in Richtung Kinderwunsch gingen hatten wir nach Terminplaner Sex. Ehrlich? Nochmal möchte ich das nicht. Mein Mann war schon unter erheblichen Druck. Nun bekommen wir aber unser Wunschkind. Seit ich schwanger bin haben wir wieder seltener Sex, dabei hab ich noch mehr Lust.
Egal... ich liebe meinen Partner und deshalb kann ich auch mit wenig Sex leben. Er zeigt mir anderweitig das er mich liebt und toll findet.

Mein Mann wollte "früher" auch nur so alle 2 Wochen Sex und ich hätte jeden Tag können.
Mir ging es da ähnlich wie dir.

Dann kamen die Kinder.......ich weiß nicht , an was es liegt, aber auf einmal möchte meine Mann am liebsten alle 2 Tage und mir wäre es recht, wenn es so ca einmal die Woche wäre ( oder alle 2 Wochen#rofl)

Ich kenne eigentlich kein Paar, welches dasselbe Sexbedürfnis hat

Eigentlich ein Grund den/die Partner/in nach dem Sex Bedürfnis aus zu suchen.
Das Problem ist, das sich diese Differenzen erst nach Jahren ergeben, und fast immer wenn Kinder da sind.
Mir geht's heute Abend ähnlich, nachdem sie 2 Tage weg war, habe ich mich auf einen schönen Abend gefreut. Jetzt ist es kurz vor 22 Uhr und Sie ist im Kinderzimmer neben meiner kleinen Tochter eingeschlafen.
Na Toll, ich hätte auch auf der Baustelle bleiben können...

Es gibt so viele heiße Single Frauen in meinem Alter, und wir haben 2 mal in Monat Sex wo sie auch richtig Lust hat, seit 4 Jahren, wo sich nachwuchs angekündigt hat.

Ich bin im Moment so am brodeln, das ich mir nicht mal mehr einen runter hole.

Ist es unmoralisch wenn man sich als Familienvater zu sextreffen verabredet ?

Na ja,2 mal im Monat, das ist ja jetzt grad nicht sooo weng;-)
Das wäre für mich noch keine Rechtfertigung nach einem anderen Abenteuer.
Ich kann verstehen, wenn ein Partner über Monate oder gar Jahre keinen Sex mehr bekommt, daß man sich da den Sex woanders holt.............was aber bei vielen über kurz oder lang zur Trennung führt.

Man muß bei diesem Thema immer am Ball bleiben, darüber sprechen, an was es liegt, was und wie man es ändern könnte, ist man evt an einer offenen Beziehung interessiert?
Gesteht sie dir sogar ein Abenteuer zu, damit sie nicht so oft "ran muß"?
Wenn man über alles gesprochen hat und der Partner weiß, daß es dem anderen wirklich zu wenig ist (aber das ist halt immer relativ) und er nix ändern kann/möchte, dann müssen beide mit den Konsequenzen leben. Der Partner damit, daß er möglicherweise betrogen wird und du, daß das evt das Aus der Ehe bedeuten könnte.

Für mich hat Sex nicht merh den Stellenwert, den er noch mit Anfang 20 hatte, deshalb wundert es mich, daß mein Mann mit Mitte 40 grad "dauerheiß" zu sein scheint.

Aber da wir ja so ca 1mal die Woche Sex haben, seh ich für ihn keinen Grund, fremdzugehen.

Die unterschiedlichen Bedürfnisse nach Sex waren bei den meisten Paaren in meinem Bekanntenkreis auch schon vor der Ehe und den Kindern da.