Kindergarten in anderer Gemeinde - nicht mehr bezuschusst?

Hallo zusammen,

ich habe gehört, dass dank den neuen KiGa-Gesetzes, die Kinderdergartenplätze nur noch innerhalb der Gemeinde bezuschusst werden, ist das richtig?

Bis jetzt konnte ein KiGa immer 5% Kinder aufnehmen, die nicht aus der Gemeinde kommen.

weiß jemand etwas genaueres?

Danke und Grüße,
S

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Hallo,

das würde mich auch mal interessieren, weil ich auf keinen Fall meine Kids in unseren KiGa in der Gemeinde geben will.

lg Tina

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Hallo,

das ist bei uns schon lange so! Es ist hier nicht möglich, die Kinder in einer anderen Gemeinde in den Kiga oder in die Schule zu geben.

Würden die Kindergärten diese Vorgabe umgehen und Kids aus anderen Gemeinden annehmen, entfielen sämtliche Fördermittel (selbstverständlich auch die Bezuschussung für die Eltern).

Viele Grüsse,
Sabine

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hi S!

bei uns ist es nicht möglich, das kind in einer anderen gemeinde in den kiga zu geben - es SEIIIII denn, du hast einen wohnsitz (oder zweitwohnitz) in der gemeinde, in dessen kiga du dein kind geben möchtest.

es liegt daran, dass die gemeinde 50 % der platzkosten zahlt und sie natürlich nur für gemeindezugehörige kinder die kosten übernehmen.

lg

julia

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Hi,

ja anscheinend hat sich da jetzt wirklich was geändert. Unser Sohn soll auch in den Kindergarten im Nachbarort. Letztes Jahr hieß es noch es sei kein Thema. Nun renn ich seit Tagen hinterher und muss weiter abwarten.

LG
Alegra

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Hallo!

Ja, das ist wirklich so. Zumindest bei uns.

Wir haben 2 Kinder die aus dem Nachbarort zu uns in den Kiga (Waldkiga) gehen und dann kam das neue Kigagesetz. Da sie schon im Kiga waren, konnte man sie ja nicht mehr verweigern und so hat unsere Stadt sich mit der Nachbargemeine geeinigt, das die Nachbargemeinde für das Kind das letzte Kindergartenjahr bezahlt und nícht unsere Stadt ;-)

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Hallo

also bei uns in Bayern hat sich das mit dem neuen Kindergartengesetz geändert.

Da werden nur noch Kindergärten in den eigenen Gemeinden bezuschußt.

Es gibt zwar die Möglichkeit, daß die Gemeinde auch den Zuschuß an die andere Gemeinde überweist, aber das machen sie in der Regeln nur, wenn sie selbst keinen Platz zur Verfügung stellen können.

Bei uns in der Stadt ist das nicht so ein Problem, aber die Familien auf dem Land haben da schon ihre Schwierigkeiten.
z.B. es gibt nur einen kath. Kindergarten ... dann muß man den nehmen
aber auch umgekehrt
man will sein Kind unbedingt in einen kath. Kindergarten geben, am Ort gibt es aber nur einen von der Gemeinde, dann muß man den nehmen.


Schlimm ist es hier bei uns für die ganzen Betriebskindergärten, denn die Mitarbeiter wohnen ja nicht unbedingt in der Gemeinde, Stadt sondern kommen von außerhalb.
Die Gemeinden von Außerhalb sagen dann aber wir zahlen nicht, da wir selbst Plätze zur Verfügung stellen können.
Darum geht es aber nicht, denn es ist soviel erleichternd, daß Kind im eignen Betriebskindergarten zu haben, gerade wenn man viel arbeitet.


Wir hatten auch manchmal Anfragen von Eltern die in unserem Stadtteil gearbeitet haben, und von Außerhalb kamen. Denen hätte es mehr genützt unseren Kindergarten in Arbeitsnähe zu wählen.
Das war meist aber nicht möglich, da die Heimatgemeinde sich geweigert hat die Bezuschußung an unsere Stadt zu überweisen.


Schlimm ist es auch, wenn man z.b. Montessori oder Waldorf will. Die haben oft sogar einen Bus-Service mit dem die Kinder eingesammelt werden, nur leider sind nicht alle aus der Gemeinde in dem sich der Kindergarten befindet.


Und dann heißt es immer - freie Wahl des Kindergartens ......

Grüße Silly