Wegen Krippe-Kindergarten U3,immer Diskussionen!!!! Im Forum

    • (1) 05.01.11 - 15:21

      Hallo

      Lese hier immer wieder in diesem Forum das,das thema hier stark Diskutiert wird.
      Da werden Mütter zu faulen Müttern,oder werd nicht arbeitet hat kein anspruch auf U3 u.s.w.

      Ich wollte es mal aus meiner Sicht schildern,ich bin ein DDR kind geboren 1978 im Februar,mit genau 8 wochen kam ich in die Krippe:-[,aber nicht weil meine Mutter oder Vater es so wollten sondern weil es so üblich war,nach der Geburt hatte man 8 wochen frei sozusagen,danach gings wieder zur arbeit.
      Allso ich das kleine Würmchen von morgens 8-16 Uhr in die Krippe,ich bekam dort alles,meine Windeln,meine Flasche u.s.w
      So ging es bis ich 6 Jahre alt war und ich muss sagen es war nicht schön als Kind für mich so früh in den Kindergarten-Krippe zu sein,es war schlimm.

      Man muss sich das so vorstellen,wenn Du als Kind den ganzen Tag in den Kindergarten bist,fand ich das jedesmal so blöd wenn mich meine Eltern abholten,weil da kam nicht mehr viel,ein wenig spielen,Abendbrot und dann ins Bett.

      Ich habe jetzt zwei Kinder lebe jetzt in NRW und ich für mich würde meine Kinder nicht unter 3 oder noch früher in die Krippe-Kindergarten geben.
      Meiner Meinung reicht das 3. lebensjahr für ein Kind aus,gerade die ersten Jahre ist für eine Familie das wichtigste mit Bindung u.s.w,alles was die kleinen bis dahin wissen müssen,können wir als Eltern genau so gut wie im Kindergarten.
      Ich habe mit meinen Kindern,Spielgruppen, Turnen und anderes besuch das der KOntakt zu anderen Kinder eben da war.

      Wenn ich jetzt von Bekannten hören die noch in der ehemaligen DDR wohnen und Ihre kleinen eben auch so früh reingeben,denke ich schon ja warum?? Gut wer arbeit hat keine Frage,aber ich als jetzt Erwachsende kann sagen wo ich Kind war habe ich micht dort nicht wohlgefühlt und ich weiss mich jetzt auch bestättigt weil ich selber Kinder habe und ich weiss wie wichtig es ist das ich mich und mein Mann um unsere Kinder kümmern in der ersten 3 Lebensjahre.

      Im übrigen ich geh auch teilzeit arbeiten trozdem ist es mir wichtig das Ole erst mit 3 in den Kindergarten kommt.
      Nele ist jetzt 5 Jahre und ich sehe nicht negatives an Ihr weil sie erst mit 3 in den Kindergarten gekommen ist.


      Ich wünsche allen einen schönen Tag und über erfahrugen würde ich mich freuen.

      LG Antje#winke

      • Hallo Antje,

        Ich verstehe genau was Du meinst. Ich bin auch in der ehemaligen DDR aufgeboren und aufgewachsen.

        Nach der Krippe gings zur Schule. Wir kamen teils 12 Uhr nach Hause, machten uns ein Brot, die Hausaufgaben und gingen spielen bis 15:30 oder gar noch später die Eltern kamen. Wir waren eigentlich immer irgendwie auf uns gestellt - wenn man keine Großeltern hatte.

        Ich selbst bleibe auch zu Hause bis meine Kleinere 3 ist.

        Wenn ich mich zurück erinnere weiß ich nicht, WANN meine Eltern mal intensiv Zeit hatten...

        Mein Paps ist nun wegen schwerer Krankheit Frührenter... 100% geschädigt. Er sagt heute: "Alles was ich bei Euch nicht machen KONNTE wollte ich mit meinen Enkeln nachholen. Jetzt bin ich ein Krüppel."


        Zwar wird Dein Post an den Ansichten nicht viel ändern, aber ich kanns nachvollziehen und möchte dass meine Kinder Erinnerungen an schöne Nachmittage haben.

        GlG

        Hallo!

        Ist zwar jetzt kein Beitrag zu dem Thema an sich, aber mir stellte sich beim Lesen Deines Postings eine Frage:

        wie haben das denn die stillenden Mütter in der DDR gemacht, wenn sie nach 8 Wochen alle wieder arbeiten mussten??? #kratz

        Würd mich einfach nur mal interessieren...

        VG,
        Anja. #winke

        • Auch in der Zone gabs Milchpumpen :-P

          Und meine Mutter sagte immer das Stillen in der DDR nicht so als "wertvoll" betrachtet wurde und die meisten Kinder die Milchnahrung aus der Packung bekamen. Milasan :-P

        • Meine Mutter hat mich eben nur 8 wochen gestillt,und dann abgepummte michl mitgegeben,so war eben das System dort,ich kann mich das auch schwer vorstellen,aber der Staat hat die Kinder als teil der DDR angesehen und wollte eben in der erziehung so früh wie möglich eingreifen.

          • Schon krass irgendwie... #augen

            Für uns schwer vorstellbar heute... #cool Schön dass es jetzt anders ist.

            Und ich würde meine Kinder übrigens auch nicht vor 3 Jahren in den Kiga geben (ausser, wenn ich tatsächlich arbeiten "müsste"). :-)

            #winke

        Hat nicht nur mit der DDR zu tun...ich musste bei beiden Kindern nach 8 Wochen wieder arbeiten, Erziehungsurlaub gabs nicht - da wurde abgestillt und Ruhe war. Das ging allen arbeitenden Müttern so. Es wäre in den 70er Jahren nicht möglich gewesen, zum Stillen von der Arbeit wegzugehen und zur Tagesmutter zu marschieren in aller Ruhe.
        LG Moni

        Hallo,

        hier war es wohl üblich, 6 Wochen zu stillen und die letzten beiden Wochen wurde abgestillt. So hat es mir meine Mutter immer erzählt.

        LG

        hallo,

        bereits meine oma (85) hat meine mutter über sechs monate gestillt. sie war lehrerin und ist in bestimmten pausen zur tagesmutter meiner mutter gefahren. auch das gab es in der ehemailigen ddr.
        ab 1979, dem jahr des kindes von der una, gab es auch ein jahr elternzeit.
        meine schwester ging mit acht wochen in die krippe, ich mit einem jahr.

        gruß

    Hi,

    auch ich wurde in der DDR geboren, 1976.

    Ich würde nicht sagen, dass es unbedingt üblich war, die Kinder mit 8 Wochen in die Krippe zu geben. Meine mutter blieb mit mir 1 1/4 Jahr und bei meinem Bruder 3 Jahre zu Hause.

    Mein Mann, geb. 1973, hat weder Krippe noch Kindergarten länger als eine Woche von innen gesehen. Er war die ganze Zeit zu Hause bei seinen Eltern.

    Was üblich war, ist also relativ zu sehen. Richtig ist allerdings, dass es die MÖGLICHKEIT, die Kids schon so zeitig in die Betreuung zu geben.

    Meine eigene Tochter hatte den Luxus 1 3/4 Jahre zu Hause zu bleiben, da wir früher keinen Krippenplatz hier im Schwabenländle bekommen haben. Im Osten wäre sie bereits mit einem Jahr in die Krippe gekommen. Für meine tochter war es auch höhcste Zeit, dass sie in die Kita kommt, denn ihr war allein mit Mama langweilig (obwohl wir sehr viel mit ihr spielten) und sie wollte und brauchte andere Kinder zum Spielen. Eltern können nunmal keine gleichaltrigen Kinder ersetzen und nur einmal pro Woche in einen Mutter/Vater - Kind - Treff gehen, ist meiner Meinung nach zu wenig, damit ein Kind lernt, mit anderen Kindern umzugehen etc.

    Vlg.

    Hallo,

    über die Situation in der ehemaligen Ostzone kann ich nichts sagen. Aber das ist jetzt 20-40 Jahre her - vielleicht kann man ienfach davon ausgehen, dass die pädagogischen Konzepte eines Stasistaates mit modernen Kinderkrippen im aufgeklärten Westen nicht viel gemein haben, oder?

    Zwischn Fremdbetreuung ab der 9. Lebenswoche von 8-16 Uhr und einem Kitaplatz nach dem 2. Geburtstag, damit ich als Frau auch wieder meinem Beruf zumindest in Teilzeit nachgehen kann sehe ich auch noch einen großen Unterschied.

    Es ist schön für Dich, dass Du arbeiten und zeitgleich Dein Kind 24Std/Tag betreuen kannst - ich kann das nicht. Aber ich habe eine lange AUsbildung hinter mir und keine Lust erst lange aus dem Beruf auszusteigen und später zu jammern nicht mehr "gebraucht" zu werden.

    Wer gerne Nur-Hausfrau und Mutter über 18 Jahre ist - bitte. Wer es sich leisten kann und selber keine beruflichen Ziele hat - bitte. Aber bitte kein gejammer, dass Kindern die Fremdbetreuung so sehr schadet. Dem ist nicht so.

    LG, Andrea

Ich denke, man sollte nicht pauschalisieren und Eltern das Recht zugestehen, für ihre Kinder eine Entscheidung zu treffen.

Unsere Entscheidung war, dass ich 3 Jahre lang zu Hause für meine Tochter sorge. Und damit das nicht so langweilig ist, haben wir einen großen Freundeskreis aufgebaut und waren fast täglich einen ganzen Nachtmittag mit anderen Kindern zusammen, entweder bei irgendwelchen Gruppen (erst PEKiP und Babyschwimmen, dann Mini-Treff, Musikgarten) oder zu Hause oder auch mal auf irgendwelchen Ausflügen. Ich würde behaupten, dass meine Tochter ein abwechslungsreiches Programm hatte und wir beide diese Zeit genossen haben, wo man eben morgens einfach noch etwas "gammeln" konnte. Seit sie 3 ist geht sie in den Kindergarten und im Nachhinein war das auch OK so.Früher wäre sie einfach noch nicht bereit dafür gewesen, weil sie ein sehr anhängliches und schmusebedürftiges Kind ist.

Hallo,


ich bin auch in der DDR großgeworden und bin mit 8 Wochen in die Krippe gekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals das Gefühl hatte abgeschoben zu werden bzw. es mir damit schlecht ging. Ich habe meine Kindheit in sehr glücklicher Erinnerung!

Meine Tochter geht übrigens von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr seit dem sie 18 Monate alt ist zur Tagesmutter bzw. in die Kita und es geht ihr gut dabei.

Jeder wie er mag. Ich habe z. b. nicht studiert um dann 3 Jahre lang zu Haus zu bleiben bzw. sollte man die finazielle Seite ebenfalls bedenken!

LG

Hallo,

ich komme auch aus der DDR und habe noch drei Geschwister, welche auch in dieser Zeit geboren sind. Meine Mutter ist mit uns jeweils ein Jahr zu Hause geblieben und meine Eltern waren alles Andere als Gut-verdiener.

Aktuell:
Ich habe eine Tochter von fünf Jahren.
Vor ihrer Geburt habe ich immer gesagt: "Ab in die Betreuung. Ich möchte wieder arbeiten. Krippe hat den Kindern im Osten auch nicht geschadet."
Nach ihrer Geburt war ich 18 Monate zu Hause und konnte mir nicht vorstellen mein Kind schon in die Betreuung zu geben.
MIt 18 Monaten kam sie für 9 Stunden / Woche zur Tagesmutter weil ich einen Job auf 400,00 €-Basis angenommen habe.
Ab 3 Jahre für 25 Stunden / Woche im Kiga. Mein Mann betreut die Kleine, da ich 30 Stunden / Woche + Fahrzeit tätig bin. Mein Mann arbeitet an den Wochenenden.
Ich bin glücklich mit unserer Aufteilung.

Ich habe jedoch den größten Respekt vor Eltern, welche ihre Kinder schon früh in den Kiga geben und dann noch ganztags, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Ich habe wenig Respekt vor Eltern, welche die Kinder in den Kiga schicken (auch wenn es nur für 25 Stunden ist) und arbeitslos sind, weil sie einzig und allein für ihre Kinder dasein wollen.

Diana

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