U7a, Zeckenimpfung ? ja oder nein

    • (1) 16.01.11 - 22:02

      Hallo,#winke

      bei meinem Sohn ( dann 3 Jahre ) wird im Februar die U7a gemacht. Nun meinte die Arzthelferin ich solle mir mal Gedanken über die Zeckenimpfung machen. Man kann impfen muss aber nicht!! #gruebel

      Wie habt ihr euch entschieden ?

      Danke, Gruß hope

      • Hallo!

        Ich würde es von der Region abhängig machen, in der ich lebe bzw. in Urlaub fahre. Ist das Vorkommen von FSME hoch, würde ich impfen lassen. Gegen die Borreliose hilft die Impfung nicht.

        LG Silvia

        Hallo,

        also wir wohnen im sog. Risikogebiet und unser KiArzt meinte, man kann ab einem Jahr impfen, er empfielt es aber erst so ab vier bis fünf. Bis dahin wird ne FSME von den Kleinen in aller Regel sehr gut weg gesteckt, ganz im Gegensatz zu den Erwachsenen, die sich seiner Meinung nach in jedem Fall in solchen Gebieten impfen lassen sollten. Unsere Große ist noch vier und wir lassen sie nächstens impfen. Allein schon, weil der Kindergarten Waldtage und wöchentlich auch Wandertage anbietet, da ist mir das Risiko jetzt doch zu hoch. Ob die Kleine dann gleich mit geimpft wird, muss ich noch sehen. Sie ist natürlich viel mehr im Gestrüpp unterwegs als die Große in ihrem Altern...die Kleine stiefelt halt immer der großen Schwester nach #verliebt.

        LG

        Wir wohnen im Hochrisikogebiet und haben eine Katze, die täglich 4-5 Zecken mit ins Haus schleppt. Meine Tochter wurde mit 1 Jahr geimpft.

      • (5) 17.01.11 - 08:59

        Hallo,

        wir wohnen auch im Hochrisikogebiet. Habe meinen Sohn mit 3 (Eintritt Kindergarten inkl. Waldwochen) impfen lassen. Er hat es super vertragen und hatte auch schon ein paar Zecken in den letzten 1,5 Jahren. Meine Tochter wird dieses Jahr (mit knapp 3 Jahren) auch geimpft.

        Grüße Abo55

        Die ZEckenimpfung gehört zu den schlechtverträglichen Impfungen.
        In der regel suchst Du als Mutter im Sommer Dein Kind abends nach Zecken ab. Zecken geben die Borreliose (gg die man nicht impfen kann) erst nach 12-24 Stunden nach dem Biss ab. Der bes te Schutz ist also Dein Kind einmal tgl gut ab zu suchen.
        FSME wird dagegen sofort übertragen, ist aber eben dennoch sehr selten:
        Eine Gefahr geht von Zeckenbissen nur aus, wenn die Zecken durch die genannten Viren oder Bakterien verseucht sind. In Mitteleuropa sind v.a. Borrelien uns FSME - Viren häufig und daher gefährlich.
        FSME-Viren findet man v.a. in Zecken folgender Gebiete: Niederbayern, Bayerischer Wald, Schwarzwald, Österreich. Viele Infos über die weitere Verbreitung finden Sie auf unserer "Borrelien-Webseite". Selbst dort sind aber nur 0,1 - 1 % aller Zecken von den Viren befallen. Pro Jahr zählen wir Ärzte in Deutschland ca. 100 - 300 Fälle von Hirnhautentzündung durch Zecken.
        Mit Borrelien-Bakterien dagegen sind die Zecken überall verseucht. Etwa 20-30% aller mitteleuropäischen Zecken sind von Borrelien befallen, in manchen Gebieten sogar 50 %. Man schätzt, daß allein in Deutschland pro Jahr 30 000 - 100 000 Menschen an Borreliose erkranken.
        Demgegenüber stehen die Nebenwirkungen:
        In vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig.

        Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle kann es zu Fieber, Kopfschmerzen,allergischen Reaktionen und Gelenkschmerzen kommen. Gravierender sind Schwächungen des Immunsystems. Eine Meningitis tritt beim FSME Impfstoff sehr häufig bei einem von 1000 Impfdosen auf. Führt man die drei empfohlenen Impfungen durch, steigt das Risiko stark an.(Martin Hirte: Impfen : Pro& Contra S. 248).


        Für mich ein ganz klares Neín zur FSME-Impfung.
        Alles Gute
        Marlene

        • "FSME wird dagegen sofort übertragen, ist aber eben dennoch sehr selten"

          Ja, klar, total selten. #klatsch
          Unser KiA schickt routinemäßig jede Zecke zur Untersuchung ein (wegen einer internen FSME-Statistik). Von den 5 Zecken, die bei meiner Tochter festsaßen, hatte bereits eine FSME-Erreger in sich.

          • Ich hoffe, Deine Tochter ist nicht erkrankt!
            Es geht um eine Statistik, um die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen um eine Entscheidung zu treffen.
            DAss ihr das erlebt habt, tut mir leid, hilft der Mitter aber auch nicht weiter.
            Das ist Deine persönliche Erfahrung und bei einer Umfrage hier im Forum würden möglicherweise viele Mütter das Gegenteil berichten.
            Natürlich gibt es FSME und infizierte Zecken und Menschen die daran erkranken, das ist ja unbestritten.
            Alles Gute
            Marlene

        Danke für diese Antwort! Ich bin bei Zecken inzwischen auch nicht mehr so ängstlich. Natürlich suche ich meine Kinder abends ab. Vor allem am Kopf, aber da sie eh duschen, sehe ich ja gleich, ob sie sich eine Zecke eingefangen haben. Ich habe auch schon bei einer Radio-Diskussion gehört, daß es so gut wie kein Risiko gibt, wenn man die Zecke innerhalb der ersten 12 Stunden entfernt.... Bin aber auch bekennender Impfgegner und daher bei solchen Informationen immer sehr aufnahmebereit.

    hallo hope!!


    wir haben heute die dritte impfung für zecken. wir haben hier zecken und wenn wir bei meinen eltern sind gehn die mit meinem vater immer durch den wald und wiesen, da gibts häufig auch zecken. das war meine entscheidung meine kinder impfen zu lassen.

    lg angie

    (15) 17.01.11 - 13:09

    Hi!

    Wenn wir in einer "zecken-region" wohnen würden, würde ich meine jungs impfen lassen. wohnen wir aber nicht ;-)

    eine zecken-impfung wenn man in einem "risikogebiet" wohnt halte ich für sinnvoller als eine schweinegrippe-impfung pauschal zu machen nur weil im gerede ist dass eine neue welle davon kommt...

    LG Clude mit Kidz (4 und 1,5)

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