Omas -Warum sich niemand um meine Tochter kümmern möchte???

Hallo ihr Lieben,

ich versuche mich kurz zu halten, muss mich aber echt mal auskotzen. Vielleicht hat jemand von euch ein ähnliches Problem.

Ich habe eine fast 5jährige Tochter und bin gerade mit Kind Nr. 2 schwanger.#verliebt
Meine Tochter ist ein sehr liebes und einfaches Kind und wirklich alles andere als anstrengend. Da im Oktober das Baby kommt, stellt sich für uns die Frage, wie wir die Unterbringung planen sollen.
Meine Mutter kommt einmal die Woche (oder wir fahren hin) um ein wenig mit meiner Tochter zu spielen. Meine Schwiegereltern tun leider noch weniger...#aerger
Nun habe ich meine Mutter gebeten, Johanna mal über nacht zu nehmen. So als Übung, falls das Baby sich nachts auf den Weg macht und ich sie evtl. zu ihr bringen muss.
Sie tut sich dermaßen schwer damit und drückt sich regelmäßig um das Thema, daß mir echt schlecht wird! Letztens fragte sie dann ob wir den Versuch in ihren Urlaub verlegen könnten, falls sie sich in der Nacht um meine Tochter kümmern müsste. Und sie auf deutsch gesagt um ihren heiligen Schlaf gebracht wird.#klatsch
Meine Mutter geht noch arbeiten und steht jeden morgen so gegen 5h auf. Dafür ist sie aber auch schon um 14h zu Hause. Ihr Schlaf ist ihr wirklich heilig.
Jetzt ist ihr Urlaub aber erst im September und sie fliegt dann auch noch weg. Und kurz danach kommt schon das Baby.
Als ich meinte, daß das etwas knapp werden würde meinte sie dann: "Naja, dann müssen wir das irgendwie vorher mal machen." Und hat sich seit dem nie mehr dazu geäußert.
Mir reicht es jetzt und wir besorgen uns einen Babysitter. Dem zahlen wir dann Geld und sind niemanden etwas schuldig.
Wenn ich darüber nachdenke könnte ich echt heulen. #heul Andere Kinder schlafen jedes Wochenende bei Oma....

Wie läuft das bei euch so? Bin ich zu empfindlich und sollte ich froh sein, daß ich überhaupt (wenn auch nur minimale) Hilfe habe?

Vielen Dank für eure Meinungen.

LG
Melli#winke

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Hallo Melli,

also einmal die Woche sehen und spielen finde ich jetzt schon nicht sooo schlecht. Kenne ganz viele Paare, da wohnen die Eltern zu weit weg oder sind zu alt, um sich regelmässig zu kümmern und jedes WE bei Oma und/oder schlafen kenn ich in unserem Umkreis gar nicht. Wir haben einmal die Woche Opa-Tag, da kommt der Opa und holt Sohni (2 1/2) aus der Kita ab und geht auf den Spielplatz, in den Zoo ect. für etwas 3-3, 5 Std. das ist für uns schon eine Riesenhilfe und ich bin echt dankbar für die Opatage. Bei den Großeltern schlafen klappt auch nur bei meinen Eltern und auch nur nach wochenlanger Vorabstimmung am WE (wenn sie mal nicht selbst unterwegs sind, arbeiten auch beide noch). Die Schwimu ist gesundheitlich leider zu angeschlagen und der alleinstehende Schwiegeropa traut sich das Unterfangen einfach (noch) nicht zu.

Nun gut, deine Tochter ist fast 5, da hätte sie schon mal bei Oma schlafen können. Ich glaube sogar, es würde ohne "Trainingsdurchlauf" klappen, denn immerhin kennt sie deine Mutter ja gut und ist ja auch in einem Alter, wo man ihr schon vieles erklären kann. Einerseits kann ich deine Enttäuschung vesrtehen, andereseits finde ich musst du auch akzeptieren, dass deine Mutter ihr eigenes Leben führt. Wenn du etwas von ihr willst, musst du dich eben nach ihr richten und nicht umgekehrt, denn immerhin tut sie euch ja damit einen Gefallen.

2

Deine Mutter hat ja bereits mindestens ein Kind gross gezogen. Dich. Falls vorhanden, noch Deine Geschwister.
Verständlich, dass sie das nun endlich hinter sich hat und froh ist, dass sie Nachts ohne Hintergedanken schlafen kann. Vielleicht weiss sie, dass sie schlecht schläft, wenn ein Kind - für das sie verantwortlich ist - bei ihr nächtigt?

Grosseltern werden oft mit kostenlosen Babysittern verwechselt. Da wird schon vor der Ankunft des Kindes über den Kopf hinweg entschieden: "Und wenn wir mal frei haben wollen, dann passen Oma und Opa auf!". Dabei vergisst man völlig, sie zu fragen und wundert sich dann, wenn die nicht wollen.

Mein Sohn ist bald 5, hat noch nie bei meiner Mutter genächtigt, wird das so schnell auch nicht tun und sie hat nur in äussersten Ausnahmefällen mal auf ihn aufgepasst, wenns gar nicht anders ging.

Ausserdem kenne ich kein einziges Kind, was jedes Wochenende bei Oma und Opa schläft. Wie viele kennst Du denn?

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Hallo,

"Wie läuft das bei euch so? Bin ich zu empfindlich und sollte ich froh sein, daß ich überhaupt (wenn auch nur minimale) Hilfe habe? "

du bist nicht nur zu empfindlich, sondern hast auch eine überzogene Anspruchshaltung. Omas sind nicht dafür da, damit sich deren Kinder die Babysitterkosten sparen.

J.

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Hm also diese Antwort finde ich persönlich frech!
sie möchte ja nicht das ihr Kind jedes Wochenende bei der oma schläft, sondern möchte ihr Kind in guten Händen wissen, wenn ihr Baby kommt. Daran finde ich jetzt nichts verwerfliches. Im Gegenteil, das ist doch ein Grund um als Oma zu sagen "ok, diese Nacht helfe ich dir gerne, damit du in Ruhe dein baby kriegen kannst"... und ist es nicht für das Kind auch schön, wenns mal bei der Oma übernachten darf???
Also ich finde hier reagierst DU eher empfindlich! Schließlich möchte sie die Oma nicht als Babysitter um Party machen zu gehen, sondern um ein Kind zu bekommen....

LG

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Ja und, wo wäre das Problem, wenn die Antwort frech ist?
Es wäre nur eine freche Antwort auf einen Thread mit anmaßenden und unverschämten Erwartungshaltungen. Allein die urbinis reichen wohl....

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"sollte ich froh sein, daß ich überhaupt (wenn auch nur minimale) Hilfe habe?"

irgendwie schon ;-)

Meine Mutter hat sie sehr auf ihr Enkelchen gefreut und war total begeistert. Sie hätte sie schon auch gerne nachts genommen, aber gleich gesagt, dass sie das nicht mehr schaffen würde.
Sie hatte eigene Kinder, ein Pflegekind, stand mir bei der Schwangerschaftsübelkeit bei (rund um die Uhr). Sagte aber ganz ehrlich, dass sie bitte nicht mit Baby alleine sein möchte, weil sie Angst hat, dass sie es fallen lässt (Sekundenschlaf/Kreislaufprobleme).

Während der Schwangerschaft ist sie gestorben.

Die Großeltern väterlicherseits kümmern sich sehr regelmäßig und einmal im Monat. Allerdings in meinem Beisein. Sie sind zwar noch recht jung mit 50. Aber sie sagen selbst, sie sind es nicht mehr gewont! Sie würden sehr gerne auch tagsüber mal ohne mich was mit ihr unternehmen. Aber mit Vollzeitarbeit und meiner wuseligen, sind sie selbst doch etwas unsicher. So im Umkreis machen sie schon auch ohne mich was mit mir, Spielplatz und so. Aber mehrere Stunden, finden sie derzeit zu anstrengend. Kann ich verstehen! Ich finde es auch anstrengend, aber ich bin es einfach tagtäglich gewohnt.

Nachts wohnen sie mit knapp zwei Stunden zu weit weg. Also wenn was wäre, ist der Weg einfach noch zu weit.

Meine Oma wohnte damals mit im Haus. Erstes Übernachten war mit 3 Jahren (kurzer Weg). Ich war oft dort. Aber es gab auch Tage, an denen sie mich zurückgebracht hat, weil es ihr einfach zu viel wurde. Weil sie einfach eine Pause brauchte. So sehr sie mich auch liebte, sie hatte ihre persönlichen Belastungsgrenzen.

Ich selbst war mit Vollzeitarbeit ohne Kind abends oft total geschafft und fertig. Mit Freunden weggehen? Nur am Wochenende, am besten nur im Urlaub. Mehr war nicht drin.

Mit Kind, Teilzeitarbeit und einigem mehr, was so war... ich bin fitter denn je. Vielleicht auch, weil ich mich an den Schlafmangel gewöhnt habe? Vielleicht auch weil ich "muss". Ich weiß es nicht.
Meine Belastungsgrenze momentan: wenn sich viele Kleinigkeiten anhäufen oder gleichzeitig kommen. Das war früher kein Problem.

Von daher: es kommt immer drauf an, was jeder leisten kann, leisten will und ob die Ressourchen dabei sind, sich aufzubrauchen.

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Hallo Melli,

ich kann dich sehr gut verstehen, wir haben das selbe Problem. Meine Mutter kommt einmal die Woche, um zwei Stunden mit meinen Kinder zu spielen, da sag ich ja nix.
Meine Schwiegermutter, hat ihre Enkel an Weihnachten gesehen, und seitdem nicht mehr. Und die wohnt zwei Ortschaften entfernt.
Sie ruft nie an, nicht einmal zum Geburtstag, nichts.

So und eigentlich könnte ich damit sogar zufrieden sein, denn meine Schwiegermutter macht eh nur ärger, aber!!!!!!!!!! wenn ich dann die stolzen Omis sehe, die für ihre Enkel alles machen, sie vergöttern, mal mit ihnen zum schwimmen gehen oder in den Zoo, dann könnte ich echt heulen.
Weil es mir für meine Kinder leid tut, weil sie das nicht haben, und meine Große schon immer fragt, warum ihre Oma sie nicht sehen möchte.
Und ich finde, das Omas auch durchaus wichtige Bezugspersonen sind, und das gut für Kinder ist, wenn sie eine Oma haben, die sie verwöhnt.

Mir geht es nicht um die Arbeit, ich habe meine Kinder gerne um mich herum, wie gesagt, es tut mir um meine Kinder leid.
Aber sie haben wenigsten noch einen Opa (meinen Papa) der alles für sie macht.

Liebe Grüße

tina

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Ja ,Du erwartest zu viel.
Ich kenne persönl. kein einziges Kind ,dass jedes WE bei der Oma
schläft.

Ich empfinde es als Luxus,dass Deine Mutter ihr Enkelkind 1x pro Wo
sieht ...
Meine Mutter wohnt 300 km weiter weg u. meine SE
leben leider nicht mehr.
Wir sehen uns viell. alle 12 Wochen mal.Dafür dann aber
auch für mehrere Tage am Stück.

Deine Mutter hat doch ein Privatleben.
Wenn sie ein Problem damit hat Eure Tochter über Nacht zu nehmen,dann
müsst Ihr es akzeptieren.

Und Deine Mutter fliegt AUCH NOCH WEG?
Das ist doch wirkl. ihre Sache.
Freue Dich für sie u. gönne ihr die Auszeit /Erholung.

Sorry ,ich kann's nicht wirkl. verstehen.

LG Kerstin,die ne tolle Babysitterin hat

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Also,
Deine Mutter steht recht früh auf und dann soll sie auch noch Dein Kind zum Übernachten haben - zum Üben?! Dafür soll sie bitte ihr Wochenende opfern - denn wenn ich solch eine Arbeitszeit habe, wäre es ein Opfer, wenn ich die Nacht nicht schlafen könnte.
Warum soll sie das bitte machen.
Sie arbeitet Vollzeit - hat sich auch ihre Ruhe verdient - und ihren Urlaub!!!! Egal, ob dann Dein Baby kommt oder nicht. Ist ja Deins und nicht ihres.

Sie ist doch nicht DEIN Babysitter, oder?!
Und wenn Dein Baby kommt, dann gebt ihr Euer Kind ab. Üben kann man das eh nicht, mal geht es gut und mal nicht, ist halt so.

Ich kann manche Mütter nicht verstehen. Erwachsen genug, um Kinder in die Welt setzen und dann Kind genug um nicht auf die Mama verzichten zu können. Dann noch Schmollen, wenn nichts alles so läuft wie sie wollen, oder die anderen nach ihrer Pfeife tanzen.

Sei froh, wenn sie Dir den kleinen Finger reicht, Dir Dein Kind auch 1x die Woche abnimmt, nachdem sie schon so früh aufgestanden ist. Andere haben keine Eltern oder Eltern die sich um gar nichts kümmern.
Sehe es nicht als Selbstverständlich an sondern bedanke Dich für jede Hilfe!!!!!

Überlege doch mal, wenn Deine Schwester/Schwägerin.....Dir ihr Kind am Nachmittag aufs Auge drückt, und Du so früh aufestehen musst und einen vollen Arbeitstag hast.

Grüße
Lisa

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Hi Melli,
"Andere Kinder schlafen jedes Wochenende bei Oma.... "
Meine Tochter hat noch nie bei Oma oder Opa alleine geschlafen.
Es hat sich einfach noch nie ergeben. Ich würde nie erwarten, daß sie es tut und finde es ganz richtig, für die anstehende Geburt einen Babysitter "einzuführen", damit ihr im Fall der Fälle jemanden habt.

Wenn Deine Mutter arbeitet, kann ich auch ihren Wunsch, eine ungestörte Nacht zu haben sehr gut verstehen. Ihr Kind / ihre Kinder ist / sind groß. Sie hat diese Phase hinter sich!

Bei uns kommt niemand im Wochenrythmus aus der Familie und spielt mit unserer Tochter und wir fahren auch nicht im Wochenrythmus zur Familie, um uns entlasten zu lassen. Du kannst Dich in meinen Augen glücklich schätzen, Hilfe zu bekommen (die ich nicht minimal finde..)

Alles Gute,

Athena

9

Hallo,

ich finde Deine Anspruchshaltung total überzogen. Sei doch froh, dass Deine Mutter sich 1x pro Woche kümmert. Das finde ich schon recht viel. Kenne niemanden, deren Kinder jedes Wochenende bei Oma verbringen.

Deine Mutter arbeitet noch und hat ein Recht auf ein eigenes Leben. Es sind schließlich nicht ihre Kinder.

Wir haben einen Babysitter. Finde es eh besser, jemanden entgeltlich für die Betreuung zu beschäftigen. So muss ich keine Kompromisse machen und alles geschieht nach unseren Vorstellungen.

Grüße,

Alexa