Er drangsaliert die Katze - Angst, dass mit Baby das selbe passiert

Hallo!

Unser Sohn (fast 5) ist total begeistert von unserem Kater und Katerchen ist inzwischen lammfromm, lässt sich alles gefallen und rennt auch immer wieder zu ihm hin.
Morgens springt er als erstes in sein Bett und schmust.

Das Problem ist 1. der Kater lässt sich wirklich alles gefallen. Es passiert ganz selten mal, dass er unseren Sohn zwickt, oder mal die Krallen ausfährt. Eigentlich nur, wenn er mal schlechte Laune hat.

2. Sohnemann behandelt den Kater wie ein Spielzeug. Er schleppt ihn ständig rum (Katertier wehrt sich nicht), er legt sich oft auf ihn drauf, er zieht ihn an Körperteilen und er findet es urkomisch den Kater zu erschrecken. Entweder schreit er ihn an, oder er nimmt ne Luftpumpe und pustet den Kater an. Neuerdings macht er auch "Luftschläge". Also er schlägt den Kater nicht, sondern holt aus und stoppt dann mit der Hand vor dem Gesicht.

Ich mag es nicht, wenn er den Kater so drangsaliert. Er kann auch durchaus nett sein. Die beiden liegen auch oft im Bett und kuscheln. Sohnemann spielt auch mit dem Kater. Und mein Sohn füttert den Kater morgens (abends mach ich, weil der Kleine immer zu viel in den Napf packt)
Besonders wenn unser Sohn Aufmerksamkeit haben will geht er dann auf den Kater los. Ich habe kaum den Rücken gedreht, da quietscht auch schon die Katze. #aerger
Da geht es um Situationen, wie telefonieren, mich mit meinem Mann unterhalten, wenn ich im Bad bin, wenn ich lernen muss und er allein spielen soll.
Ich kann es ja auch nciht ignorieren, wenn er den Kater drangsaliert. Schließlich tut er dem Tier ja weh und der Depp wehrt sich fast nie #augen

Meine Angst ist, dass Sohnemann das dann auch mit dem Baby machen wird, das im Januar/Februar kommen soll.

Was mach ich denn da? Wie bringe ich dieses Quälen von anderen Lebewesen aus ihm heraus?
Ich erkläre ihm oft die Körpersprache von unserem Kater. Das juckt ihn gar nicht. Wenn sich der Kater verängstigt in die Ecke drängt, geht er trotzdem noch auf ihn los.
Ich muss dann jedes Mal mit meinem Sohn schimpfen und ihn vom Kater wegzerren.
Das ist doch Mist!
Ich kann doch nciht ständig schimpfen! Das kommt ja gar nicht an. Dreh ich den Rücken, ist mein Sohn sofort wieder dabei.
Bestrafen geht auch nicht. Wie auch? Ich kann meinen Sohn nicht auch zerquetschen, oder ihn einen gleichwertigen Schrecken verpassen, wie er das mit dem Kater tut.
"Nachdenken" schicken tut auch nichts. Darf er nach seinen 3 Minuten wieder aufstehen, geht er sofort wieder an die Katze #klatsch Selbst wenn ich ihn vorher frage, was er denn angestellt hat und wie sich die Katze gefühlt hat.. #bla

Unser Kater hat auch die Möglichkeit sich in die Höhe zurückzuziehen, aber die nutzt er nicht.

Was mach ich denn in so einem Fall?
Heute habe ich den Kater weggesperrt und unserem Sohn für den Rest des Abends verboten ihn zu streicheln, da er ihn ja wieder gequält hat.
Ich hoffe das hilft. #kratz

Und was mache ich dann, wenn das Baby da ist, und Sohnemann den Wurm drangsaliert?

Ich hab schon die Horrorvorstellung, dass ich den ganzen Tag am rummeckern bin, das Baby ständig kreischt und Sohnemann mit Ohren in den Fingern "Lalala" singend umherrennt #schock #zitter
bitte nicht!

ELTERN -
Die beliebtesten Milchpumpen 2024

Hebammen-Tipp
Medela Handmilchpumpe Harmony, Produktkarton im Hintergrund
  • hoher Bedienkomfort
  • leicht und kompakt
  • flexible Brusthaube
zum Vergleich
1

Hallo,

auch wenn ich nun gesteinigt werde: Mein erster Gedanke war, dem gehört mal der Arsch gehauen... Ja ich weiß, dass geht natürlich nicht..

Aber mein Sohn dürfte nicht mehr zur Katze.. Er dürfte ihn weder streicheln, noch mit ihm spielen... Und das einige Tage.. Dann darf er zeigen, dass er nun lieb ist zu dem Tier.. Geht das wieder los, darf er noch länger nicht ans Tier.. Das ist zwar anstrengend, aber sollte wirken...

Geht er trotz verbot an die Katze, würde er von mir eine weiter Konsequenz bekommen: Kinderstunde gestrichen, etc....

LG Fusselchen + Joshua *21.10.05 + Steven *23.03.09

2

Hallo,

also vielleicht hab ich da ne falsche Meinung zu, aber es ist kein Plüschtier, sondern ein Lebewesen - vielleicht solltest du deinem Kind das mal vermitteln. Bis jetzt scheinen deine Ansätze ja nicht so sehr zu fruchten wenn er es immer und immer wieder macht.

Wenn er die Katze/ den Kater wieder ärgert Tacheles reden, das das nicht geht, ganz einfach.

Ich denke, das müsste ein fünf jähriges Kind verstehen, wenn man es auch immer wieder vermittelt.

Sowas würde es bei uns nicht geben. Wir haben einen Hund, lammfromm, die würde sich auch alles gefallen lassen - muss sie aber nicht, da wir unserer Tochter schon von klein auf beigebracht haben das der Hund nicht gezankt wird.

Natürlich ärgert sie ihn schonmal und wirft ein Leckerchen extra weg oder so, aber das ist für mich nicht so schlimm. Wenns zu bunt wird sagen wir was und fertig.

Meine Meinung, vielleicht haben andere Leute andere Ansätze dazu #gruebel

LG Jennifer

3


.............und der Depp wehrt sich fast nie .....der Depp seit Ihr Erwachsenen.

Wie kannst du zusehen, wie der die Katze quält und dann ningeln, du hättest Angst um das Baby.

Dein Sohn quält ein Lebewesen ohne Strafe , WAS soll er lernen ??? .....das die Katze dooof ist.

Ich würde in so einem Fall auch nicht die KATZE wegsperren, DIE hat nichts falsch gemacht. Bring dem Kind bei, wie man mit einer Katze umgeht und dass er sie nicht mehr haben kann , wenn er sie quält. Die Katze bleibt frei und das Leben deines Sohnes gehört eingeschränkt.

Simnik

4

Warum kannst du deinen Sohn nicht zequetschen?
Du musst ihn ja nicht richtig zerquetschen, aber dich mal auf ihn rauf legen so halb wegs, so das er merkt das es nicht schön ist...

und ich würde nicht den Kater wegsperren, sondern mein Kind wieder zum überlegen weg schicken, auch wenn das Spiel den ganzen Tag dauert...

Mein Sohn ist noch nicht mal 4 und weiß schon wie er mit tieren umzugehen hat.
Sicherlich, manchmal spielt er auch ein bisschen doll da bekommt er ein paar von der Katze auf die Finger und gut ist dann wieder.
Ich würde mit meinem Sohn ein ernstes Wort reden...

Und so ein verhalten absolut nicht dulden...
Vor allem wenn er es macht um Aufmerksamkeit zu bekommen, weil du grad beschäftigt bist...

Ändere schnellstens was daran, denn sonst ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass er es dann mit dem Baby genauso macht wie jetzt mit dem Katerchen...

LG

6

>>>>Warum kannst du deinen Sohn nicht zequetschen?
Du musst ihn ja nicht richtig zerquetschen, aber dich mal auf ihn rauf legen so halb wegs, so das er merkt das es nicht schön ist...<<<<

er und mein Mann spielen gern "kämpfen" Er findet Zerquetschen lustig. Außerdem ist er ein Tragetuchkind. In einer engen Umarmung fühlt der sich erst richtig wohl...

>>>Sicherlich, manchmal spielt er auch ein bisschen doll da bekommt er ein paar von der Katze auf die Finger und gut ist dann wieder.<<<<

eben, das findet bei uns nicht statt. Der Kater gibt nichts auf die Finger. Im Gegenteil, er rennt ja auch immer wieder zu unserem Sohn hin.
Deswegen musste ich ihn ja auch wegsperren (was übrigens heißt, dass die Wohnzimmertür zu gemacht wird und Sohnemann das Zimmer nicht betreten darf).

>>>Und so ein verhalten absolut nicht dulden...
Vor allem wenn er es macht um Aufmerksamkeit zu bekommen, weil du grad beschäftigt bist...

Ändere schnellstens was daran, denn sonst ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass er es dann mit dem Baby genauso macht wie jetzt mit dem Katerchen...<<<

das würde ich ja gern. Wie schon geschrieben, greife ich ja jedes Mal ein und ich weiß, denke ich auch, den Auslöser für das Verhalten - Aufmerksamkeitssuche/Eifersucht.
Bloß den Auslöser kann ich kaum bearbeiten. Ich finde, dass ich schon ab und zu mal telefonieren darf, ohne dass mein Sohn auf die Barrikaden geht und dass ich mich auch mal mit einem Buch hinsetzen kann, während er sich in seinem Zimmer beschäftigt.

Wenn ich jetzt anfange, ihn ständig auf seinen "Nachdenkhocker" zu schicken, dann bleibt er selbstverständlich nciht dort. Bestrafe ich ihn z.B. mit Sandmännchenentzug, dann wird er wütend und "zack" ist er bei der Katze. Und auf dem Hocker bleibt er sowieso nicht.
Das haben wir schon ausreichend durch. Das mutiert dann zu einem nervenaufreibenden Kampf und bringt niemandem was. Ich kann meinen Sohn ja nicht auf dem Hocker festgurten.

Ich habe ihm auch erklärt, dass man der Katze nicht weh tun darf. Dass man generell Tieren nicht weh tun darf. Das geht nicht in den kleinen Kopf rein #kratz
Er klopft jedes mal gegen die Scheibe von Aquarien, er liest jede Schnecke auf und jeden Käfer (die er dann oft auch aus versehen zerquetscht) Gut. Letzteres liegt wohl daran, dass er sehr schlecht sieht. Er will sich die Tiere ja ansehen können...
Aber da kann man sich den Mund fusselig reden. Er nimmt das nicht an. Ich achte auch darauf, dass er mir zuhört. Stelle Verständnisfragen usw. Er weiß das alles.

Aber irgendwie versteht er nicht, dass andere Lebewesen auch fühlen und eben kein Spielzeug sind. Das gilt übrigens auch für kleinere Kinder. Gestern im Kindergarten wollte er "nett" sein und hat einem 3jährigen gegen dessen Willen einen bonbon in den mund stopfen wollen.
Das passiert immer wieder. Ich hab meinen Sohn beiseite genommen und gefragt: "warum habe ich dich weggenommen?" "Wollte der Junge das?" "Wieso hast du das getan?"
Er hat mir alles beantwortet.
"weil ich dem Jungen weh getan habe" "nein" "weil er das bonbon essen soll"
Warum tut er das trotzdem?

Es kommt mir vor, wie automatische Handlungen, die nicht zu stoppen sind. er tut es einfach. Da ist kein böser wille dahinter. Er denkt da gar nicht drüber nach.
Und was mach ich da?

Er weiß ja jedes mal, was falsch war. 3 Minuten später macht er den selben Quatsch noch mal.
Wie unterbindet man das?

Bestrafen nutzt ja offensichtlich ncihts. wie fördere ich das Verständnis für die Situationen?

7

Ich würde das Thema wohl mal beim Kinderarzt ansprechen... Sorry wenn ich nun so direkt bin: Aber entweder stimmt bei der Erziehung was nicht oder aber dein Kind hat eine Störung, die behandelt werden sollte... Beides kann ich nicht beurteilen.. Wäre aber den Weg, den ich wohl gehen würde..

LG Fusselchen (die sich schonmal in Watte packt)...

weitere Kommentare laden
5

hallo,

du weißt selbst: allerhöchste zeit, dass du schritte unternimmst, deinen sohn im umgang mit der katze zu erziehen.

wie schon vorgeschlagen, würde ich dem kind für ein zwei tage den umgang mit dem tier komplett untersagen. im anschluß daran den kontakt so gering wie möglich halten. jeder verstoß sollte konsequenzenhaben (tv verbot, keine süßigkeiten, keine gute nacht-geschichte o.ä.), allerdings würde ich ihn körperlich mehr fordern. wenn er ausgepowert ist, darf er mit dem tier unter aufsicht kuscheln, sonst nicht.
die katze ist kein spielzeug, das muss er lernen.

wird für dich mühsam, das ist klar, aber angst um euer neugeborenes zu haben, wäre noch schlimmer.

lg

13

Hallo,

ich hoffe sehr, dass das ein Fake zu deinen berühmten Studienzwecken ist! #nanana

Wenn mein Sohn Lebewesen so quälen würde wie dein Sohn das tut, würde ich jedes legale Mittel nutzen, um ihm das auszutreiben.

Erst würde nach und nach alles gestrichen werden, was meinem Sohn wichtig ist (Süßigkeiten, gemeinsame Spiele, etc.).
Wenn das nichts helfen würde, würde ich mit meinem Sohn ähnliches machen, was er mit dem Kater macht:
Drauflegen (natürlich nur so, dass keine Verletzungen entstehen), bis es ihm unangenehm ist; an Armen oder Beinen ziehen; ihn sinnlos in der Gegend rumtragen etc.

Dass du darauf achtest, dass dein Sohn nicht in die Nähe der Katze kommt, um sie zu quälen, ist dabei selbstverständlich.

J.

15

>>>ich hoffe sehr, dass das ein Fake zu deinen berühmten Studienzwecken ist!<<<<
Sag mal: Was bringt dich dazu sowas zu schreiben?
Habe ich das jemals getan?
Habe ich jemals eine Fake-Geschichte erzählt um zu schauen was passiert?

Wenn ich sowas ÄHNLICHES gemacht habe, dann habe ich das immer deklariert.
Wann hast du denn zuletzt Beiträge von mir gelesen? Grab sie doch mal aus! Ich steh auf Urbianer, die 12 Monate alte Fehler aufwärmen nur um zu beweisen, wie unwertig eine Person ist! #augen
Ich habe inzwischen 2759 Beiträge verfasst, da wirst du sicherlich einen finden, der dein Konstrukt von mir unterstützt #pro
Aber selbst zu diesen Beiträgen stehe ich. Mein einziger Fehler daran war meine mangelnde didaktische Fähigkeit und mein Irrglaube die meisten Menschen würden intensiv und gründlich über ihre Mitmenschen und die Gesellschaft nachdenken.




Ich weigere mich, mich auf meinen Sohn zu legen. Es gibt da nen schönen Ausspruch zum Thema Todesstrafe: "Why do we kill people for killing people to show that killing is wrong?"

Ich bin 65kg schwer und 1,75m groß und mein Sohn 18kg schwer und 1,08m groß. Ich möchte, dass mein Kind mir vertraut und nicht demonstriert bekommt "wer stärker und größer ist als ich, darf mit mir machen was er will"
Da ist es mir auch wurst, ob es nur zu demonstrationszwecken da ist. Was soll ich denn da machen, wenn er ne Ameise zerquetscht?

Mir missfällt sehr, dass hier immer wieder von "austreiben" "verbieten" - eine Userin schlug sogar vor dem kleinen den Hintern zu versohlen - die Rede ist.
Wo sind wir denn???

Ich halte nichts davon meinen Sohn wie einen Hund zu dressieren.
Er ist mein Sohn, kein Gegner, gegen den ich zu gewinnen habe. Ich möchte ihm nicht demonstrieren, dass man sich für alles rächen muss, denn was anderes ist Strafe nicht.
Was hat denn die Wegnahme von Spielzeug mit dem Ärgern von der Katze zu tun?
Wisst ihr was passiert, wenn ich sowas mache?
Er ahmt das nach! Er nimmt mir was weg, wenn ich ihn bestraft habe. Selbstverständlich hat er kein Recht dazu, aber ich spüre ja dann auch sofort, wie sich das anfühlt. Man ist verwirrt.
Wieso sollte ich ihm mit der Wegnahme von Spielzeug/Süßigkeiten/Fernsehen bestrafen, wenn er sich an der Katze vergreift?

Wenn er am Tisch rumblödelt, dann ist das Essen weg. Das wirkt sofort.
Wenn er meint mit dem Rad herumblödeln zu müssen, warte ich darauf, bis er sich hinpackt - die Brennnesseln am Wegesrand werden seinen Sturz abmildern #schein
Befinden wir uns auf der Straße muss er das Rad schieben.
u.s.w.

Bei der Katze ist mir halt das Streichelverbot nicht eingefallen.
Na zumindest ist das ein kluger Ansatz. Den werde ich weiter verfolgen. Wird dann später auch mit dem Baby so. Wenn er es ärgert darf er nicht in dessen Nähe. Da ich es dann den ganzen Tag im Tragetuch haben werde, darf er dann logischerweise auch nciht zu mir.

Es gibt ein Erziehungskonzept. heißt irgendwie "gewaltfreie Erziehung" oder so. Dabei geht es eben auch darum auf Strafen zu verzichten. dummerweise habe ich das Buch nicht mehr und weiß auch den Titel nicht mehr so genau...
Ich dachte eigentlich, dass das Konzept einigen bekannt ist und sie verständnis dafür haben #kratz
Mir ist bewusst, dass ich es nicht korrekt anwende und daher diese wiederkehrenden Konflikte kommen.
Ich werd mich nach den Prüfungen mal auf die Suche machen...

18

Hallo,
du hast ja sicher mit deinen Überlegungen zu Strafen und Gewaltfreiheit Recht. Aber Tatsache ist doch, dass du kein funktionierendes Mittel hast, einen Fünfjährigen daran zu hindern, ein Tier zu quälen, weil er sich offenbar, egal, was du tust, nicht daran hindern lässt. Ich kenne weder dich noch deinen Sohn und kann hier kein "Heilmittel" anbringen.

Mein Sohn ist erst fast 3. Er mach auch Blödsinn. Ich erkläre ihm, wenn was nicht geht und hindere ihn daran, das weiter zu tun. In 80 Prozent der Fälle klappt das recht gut. In den letzen 20 Prozent der Fälle wird meine Stimme sehr scharf und etwas lauter. Und ich nehme ihn vielleicht auch an den Schultern. Dann weiß er, jetzt ist sofort Schluss. Wenn er dann jammert, müssen wir das beide aushalten. Danach wird gekuschelt und darüber noch mal kurz und ruhig gesprochen.

Hast du mal daran gedacht, eine Erziehungsberatung aufzusuchen?

Alles Gute, der Mops

weitere Kommentare laden
16

#schock also da hätte ich längst (von anfang an!) eingegriffen und nicht erst jetzt weil das baby kommt #augen aber naja, besser spät als nie #pro

ich habs so gemacht, als meine tochter damals anwandlungen hatte, die tiere zu quälen (war eher ein machtspiel mit mir, und rausfinden was die tiere machen wenn sie das tut ... #klatsch):
ich bin erst mal ruhig geblieben und hab so versucht wie du - also ihr sagen, dass das weh tut und sie das lassen soll, weil sie es ja auch nicht mag wenn man sie an den haaren zieht ... hat sie natürlich weitergemacht.
also hab ich ihr gesagt, dass die luna (vizeversa eben unsere katzen) das nicht verdient haben und auch nicht wollen das man ihnen weh tut. wenn sie das trotzdem macht und nicht auf mich hört, dann muss ich sie leider weggeben zu jemanden der ihnen nicht weh tut.

sie hat dann einige male noch versucht. bis ich dann eines tages hergegangen bin und alle hundesachen zusammengepackt hab ... da war dann ruhe.

notfallplan war unserem bekannten der gleich einige häuser weiter wohnt, den hund für ein bis zwei tage abholen zu lassen und ihr zu sagen, dass sie jetzt bei ihm bleibt, weil sie ihr immer weh tut, damit es der luna wieder gut geht. aber war gsd nicht nötig so hart durchzugreifen #schwitz

tja, und mit dem baby musst du eben auch konsequent sein. es gibt keine ausnahmen ...

lg
me

17

ps: beim baby nicht drohen es wegzugeben - könnte nach hinten losgehen #rofl#rofl#rofl;-)#schein

29

*gg*

Also ich frag mich auch, warum ich nicht früher auf die Idee gekommen bin, ihm als Konsequenz zu verbieten den Kater zu streicheln. #klatsch

Ich werd mir wohl ausdenken müssen, was er mit dem Baby machen könnte (bspw mit Baden oder so #kratz) irgendein Ritual, was gestrichen wird, wenn er dem Kleinen weh tut.
Da muss ich noch überlegen...

Aber wegen dem Rücksichtnehmen auf andere Lebwesen nehm ich dann doch mal professionelle Hilfe in Anspruch. Da hab ich keinen Schimmer, wie ich ihm erklären soll, dass das notwendig ist... #kratz
Momentan versuch ich das über Comics. Er soll mir erklären, was auf den Bildern passiert, wie sich die Figuren fühlen etc. Hab auch das Buch "vom großwerden und starksein" und red mit ihm über die geschichten... aber irgendwie mache ich da was falsch #kratz

21

Hallo,

da Dein Sohn Aufmerksamkeit will, wenn er die Katze drangsaliert, würde es von mir das Gegenteil geben.

Zuerst würde ich ihn mir schnappen, ihm in die Augen sehen und ihn streng fragen, ob er das gut findet, was er da mit der Katze macht und ob er es gut fände, wenn ihn jemand so behandelt. Er könnte dann die nächste Zeit (10 Minuten oder so. Er ist ja schon 5.) alleine in seinem Zimmer verbringen und eventuell geplante gemeinsame Aktivitäten wären für den Tag gestrichen.
Den Kater würde ich nicht wegsperren. Der hat ja nichts angestellt.

Die gleichen Maßnahmen gibt es dann, wenn das Baby da ist, und er es schlecht behandeln will.

LG
Heike

30

>>>Zuerst würde ich ihn mir schnappen, ihm in die Augen sehen und ihn streng fragen, ob er das gut findet, was er da mit der Katze macht und ob er es gut fände, wenn ihn jemand so behandelt<<<

exakt das tu ich. Und Sohnemann antwortet dann ganz korrekt. Manchmal habe ich das Gefühl, das ist schon so wie ne Art auswendig gelerntes Gedicht. "Wollte das der Kater, was du getan hast?" "Nein" "Darfst du das machen?" "Nein" #augen

Aber irgendwie bin ich noch nie (bis gestern) auf die Idee gekommen, ihm einfach den Kater weg zu nehmen. #klatsch
Ich frag mich grad wirklich wieso #kratz ist ja logisch, dass ich mich zusammen mit Katertier verziehe und Sohnemann in seinem Zimmer zu verschwinden hat... #aha
Bin da wohl einfach ein bisschen betriebsblind...

Das mit dem "wegsperren" vom Kater wurde falsch aufgefasst. Ich hab ihn ins Wohnzimmer gesetzt und die Tür zu gemacht. So dass mein Sohn nicht mehr an ihn ran konnte.
Katertier hat ja seinen Lieblingsplatz im Zentrum der Wohnung: Flur. Da musste ich ihn halt wegnehmen.

22

Huhu,

man (inkl. mir) neigt ja immer dazu, zu sagen, was das Kind NICHT machen soll. Besser hilft aber in der Theorie, zu sagen, wie es das Kind STATTDESSEN machen soll. Meinen Aha-Erlebnis hatte ich bei einem Fest mit Lagerfeuer. Mehrere Eltern (wieder inklusive mir ;-)) überboten sich darin, den 2-6-jährigen in regelmässigen Abständen zu sagen, dass sie nicht zu nah ans Feuer gehen sollten, keine Stöcke mit voller Kraft hineinwerfen,... Natürlich kamen die Kids immer auf neue/leicht abgewandelte Ideen, denn das Feuer war halt so interessant. Bis dann mal ein Vater das Elend nicht mehr mit ansehen konnte und den Kindern ganz einfach gezeigt hat, WIE man mit Feuer umgeht. Man kann nämlich schon was ins Feuer tun, aber den Stock fasst man dafür am äussersten Ende an und legt ihn vorsichtig ins Feuer. etc. Und schon hat es funktioniert. :-)

Sag ihm doch, was dem Kater gefällt, streichelt ihn, bis er schnurrt, baut ein Katzenspielzeug (Wollknaeuel o. ä.), ... Etwas unbeholfen herumschleppen finde ich jetzt nicht sooo schlimm, aber mit der Luftpumpe anpusten, anschreien und ähnliches geht gar nicht!

Unsere Katze ist eine Erbkatze und war richtig traumatisiert davon, wie sie von den Kindern der Vorbesitzer behandelt wurde. 10 Jahre lang konnte man sie nicht anfassen, wenn man ihr zu nahe kam, lief sie direkt davon. Mittlerweile ist sie 18 Jahre alt und wird auf ihre alten Tage zutraulich. Deshalb finde ich, dass die Tatsache, dass der Kater weiterhin freiwillig zu Deinem Sohn kommt, dafür spricht, dass es sich noch nicht um schmerzhafte Quälerei handelt. Sonst hätte er sich nämlich schon gewehrt bzw würde einfach weglaufen. Nichtsdestotrotz ist Katzen ärgern ein No-Go.

Beim Baby genauso: Immer zeigen, WAS und WIE er es machen kann.

LG

Hanna

25

> Etwas unbeholfen herumschleppen finde ich jetzt nicht sooo schlimm, aber mit der Luftpumpe anpusten, anschreien und ähnliches geht gar nicht! <

also ich finde rumschleppen schlimm. tiere werden nicht getragen und basta. meine nichte hat nen hasen erdrückt weil sie alles rumschleppen durfte was sie wollte. no go. meine streichelt tiere, tragen tun andere #cool

da schon eher mit der luftpumpe anpusten (tut ihm ja nicht weh) oder anschreien (so lange sich das in grenzen hält und das tier nicht in die enge getrieben wird dabei) ... aber naja, auch da würd ich einschreiten.

überall wos direkt zur sache geht (schwanz ziehen etc) bin knallhart. das geht und basta. konsequenz hab ich ja oben schon geschrieben #cool

und zu: wie macht man es besser ...
naja, meine tochter wusste das und hat das auch immer so gemacht. trotzdem hat sie es anders gemacht. in der situation liegt es an der mutter rauszufinden was angebracht ist. aber so wie sie das schreibt macht er das um sie zu provozieren - heißt: es geht nicht darum dass er es nicht besser wüsste, sondern darum aufmerksamkeit zu heischen - selbst wenn sie negativ ist.

und ja, dann wird das mit baby ein prob ...

eine option für die katze wenn sie nicht einschreiten möchte wär noch ein kratzbaum wo die katze sich auf 2 m höhe zurückziehen kann.

lg
me

28

Die Möglichkeit hat die Katze anscheinend, nutze sie aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht.

Ich habe meiner Tochter von klein auf beigebracht, wie sie mit der Katze umgehen muss. Klar waren wir da anfangs immer dahinter. Wobei meine Tochter nie auf solche Ideen gekommen wäre.
Auch heute noch, muss ich sie manchmal bremsen, wenn sie mit dem Hund meiner Schwiegereltern spielt. (wobei sich die beiden da im Grunde nichts schenken ;-))
Auch bei Besucherkindern bin ich dahinter. Sobald ich merke, der Katze gefällt es nicht mehr, schreite ich ein, und nehme die Katze aus der Situation raus. Entweder gebe ich ihr die Chance zum Rückzug oder gehe mit den Kindern einfach woanders hin.

Meiner Meinung nach ist da in den letzten 5 Jahren viel versäumt worden.
Da hilft nur konsequentes Durchgreifen und das über Wochen ohne jede Ausnahme! Wobei ich denke, dass das Tier in einer anderen Familie besser aufgehoben ist. Wer weiß, was passiert, wenn erst das Baby da ist, und dann auch noch Aufmerksamkeit für das Baby "verloren" geht.

lg
Silvia

weitere Kommentare laden