Flasche mit 3 Jahren!

Hallo!

Vielleicht ist ja jemand noch wach! Mich beschäftigt schon seit Tagen, wie ich meinem Sohn die Flasche abgewöhnen kann!
Er ist jetzt gerade 3 Jahre alt geworden und hat ein Geschwisterchen bekommen!

Bis seine Schwester da war, hat er tagsüber unterwegs aus einer normalen Flasche oder Becher getrunken und nur Abends und morgens noch eine Flasche bekommen mit 1/3 Saft und 2/3 Wasser und danach natürlich noch Zähne geputzt!

Jetzt sieht er immer wie seine Schwester gestillt wird und möchte nachdem sie fertig ist auf meinen Schoß und seine Flasche trinken! Er ist nicht eifersüchtig, möchte aber das gleiche und macht das ansonsten super mit seiner Schwester!

Das nächste Problem ist, dass er schon seit einem Jahr Probleme mit der Verdauung hat und permanent Verstopfung weil er es über Tage zurück hält. Aus dem Grund sollten wir ihm Saft geben gerade warmen Apfelsaft.
Naja, nun haben wir es ihm angewöhnt und da er lieber aus der Flasche getrunken hat, habe ich ihn gelassen um die Verstopfung nicht noch zu fördern.
Wir haben ihn komplett untersuchen lassen, er ist kerngesund und das zurückhalten ist "nur" eine Kopfsache! Jetzt wird seine Verdauung endlich besser und nun möchte ich natürlich, dass er Wasser trinkt und das aus einem Becher!

Was meint ihr, soll ich ihm die Flasche noch lassen, aber nur mit Wasser....oder soll ich ihn aus dem Becher trinken lassen, aber dafür noch Wasser mit Saft mischen?

Er tut mir gerade sowieso schon leid, es ist ja doch eine Umstellung ein Geschwisterchen zu haben und weiß jetzt nicht ob der Zeitpunkt so richtig ist!

Vielleicht kann mir jemand helfen!

Lg Felicia

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Sei mir nicht böse. Aber in dem Alter noch eine Flasche, das käme bei mir nicht in Frage.

Verstehe, dass Du Sorgen hattest wegen der Verstopfung aber das kann man anders regeln.

Mit 8 Jahren kann das auch mal wieder passieren, dass er krank wird und da dann wieder mit Flasche anfangen. Oder mit 12 etc. Versuch lieber andere Lösungen zu finden. Altersgerechte Lösungen.

Zudem es überhaupt nicht gut für die Zähne ist.

Bei meinem kleinen muß ich auch auf vieles achten, sollte z.B auch viel trinken. Hab aber meist Wasser gegeben und nicht mit Säften oder Flasche angefangen, nur, weil er viel trinken muß. Wenn mein Sohn Durst hat, wird er schon trinken und so war es. Im Becher oder unterwegs aus seiner Sigg Flasche.

Und er trinkt zum Glück sehr viel, auch, wenn es manchmal nicht so war aber es gibt solche und solche Phasen. Halb so wild. Nicht gleich in Panik geraten.





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WARMER Apfelsaft?
Noch nie gehört. Das halte ich für ein Ammenmärchen.

Lass seine Flasche kaputtgehen, meide erstmal Rossmann und DM, wo man die Dinger nachkaufen kann (ähnlich wie mit Schnullern).

Geschwister hin oder her: Wir haben auch mit Geschwister (sind grad mal 1,5 Jahre auseinander) Schnuller und Flasche abgewöhnt.
War nicht nett für uns Eltern, aber es waren im Prinzip nur wenige Kämpfe.

Warte noch etwas, bis er die Umstellung aufgenommen hat. Das sind bei Kindern in dem Alter nicht so viele Wochen (da die Zeit-Wahrnehmung anders ist).

Lg
SE

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Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung, aber: Warmer Apfelsaft hilft wirklich. Ist kein Ammenmärchen. Einerseits hilft der Saft an sich, warum das grade bei Apfelsaft so ist und nicht bei Kirsch- oder Orange, weiß ich nicht. Aber die Wärme verstärkt den gastrokolischen Reflex zusätzlich (also was oben reinkommt, wird unten rausgeschoben….)
Und die meisten Kinder lieben warmen Apfelsaft…

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Hallo,

wenn die Zähne in Ordnung sind und ihr super putzt. Er nicht nuckelt, sondern zügig trinkt. Lass ihm das noch ein bisschen.

Warum jetzt den Stress machen?
Er wird sich die Flasche mit Sicherheit abgewöhnen. Z.B. dann, wenn ER groß sein will und Dinge darf, die die Kleine nicht darf.

Es wird der Tag kommen, da wird auch deine Kleine neben dem Stillen aus dem Becher trinken oder versuchen wollen.

Ich selbst wollte unbedingt aus der Flasche trinken, als meine Cousine kam. Ja, es hat mir geholfen. Da war ich 3 Jahre alt. Zu Hause, EINMAL am Tag. Dann hat das aufgehört.

Muss er denn alle Veränderungen auf einmal durchmachen?

Ich meine. Kleine Schwester kommt, er will seine Flasche, weil sie auch hat.

Meine Geschwister sind über 13 Jahre älter. Als ich kam, wollten sie keine Flasche mehr. Aber das Babyspielzeug, das mal ihnen gehört hat, machten sie mir dann doch streitig :-p
Oder mal eine Gute-Nacht-Geschichte.

Nein, sie wollten es nicht täglich oder gar für EWIG. Das war als ich frisch war und dann schlich sich das wieder aus. Sie entdeckten die Vorzüge des groß seins. Je weniger man sie aufs groß sein reduzierte, desto mehr wussten sie es zu schätzen.

Bei mir auch, als meine Cousine kam. Anfangs war das neue Baby spannend und alles drehte sich um sie. Mit der Flasche bekam ich meine "ich darf auch noch klein sein" Auszeit. Rücksicht wurde so oder so erwartet.

Wenn Dein Bauchgefühl dir sagt: JETZT passt es, dann mach es.
Wenn du das Gefühl hast, er braucht noch ein bisschen, gib ihm noch ein bisschen.

Der Becher Wasser schließt sich dadurch ja nicht aus. :-)

Erst trinkt er einen Becher Saft und danach darf er seine Flasche haben.
Und nein, das muss NICHT EWIG so bleiben.

Vielleicht ändert die Kleine auch ihren Rhythmus? wer weiß. Dann schläft sie eine Runde, er, der Große darf noch aufbleiben zum mit dir Kuscheln, geht dann ins Bett und dann will Deine noch mal?
(meine hat in der Stillzeit immer mal wieder ihren Rhythmus verändert).

Klar, körperlich und zahntechnisch mag es ja ohne Flasche vielleicht besser sein.
Aber ein Kind besteht nicht nur aus Körper und Zähnen ;-)

Unsere Verantwortung ist, dass beides gut erhalten bleibt :-)

Wird er denn so große Schäden davon tragen, wenn er nicht jetzt sofort damit aufhört? Wir sprechen hier von einer saftflasche, nicht vom Rauchen oder ähnlichem.

Meine hat sich schon einiges von selbst abgewöhnt, wenn ich sie erst mal nicht damit genervt habe. Wobei ich eben immer abwäge zwischen dem, was jetzt sofort sein MUSS und was sein sollte, aber auch ohne Holzhammermethode jetzt sofort sein muss, nur weil ich mir das jetzt so in den Kopf gesetzt habe.

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hör auf DEIN Bauchgefühl!

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Hallo,

bei uns kam irgendwann in dem Alter die Fläschchen-Fee.

#schock Die hat sämtliche Fläschchen aus dem Schrank geklaut und dafür eine BabyBorn-"Autoschale" in den Schrank gepackt. #schein

Ich hatte eine Scheiß-Angst vor diesem Tag bzw. dem Abend. Aber es hat super funktioniert. Nicht eine Träne ist geflossen.

#winke

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Hallo,

das Verdauungsproblem solltet ihr gesondert vom Fläschchenproblem angehen. Warum hält er es zurück? Warum ist abführen so ein Problem für ihn, dass es nicht machen möchte? Da solltet ihr ansetzen. Alles andere ist ja nur Symptombekämpfung.

Es kommt darauf an, ob er nuckelt oder zügig trinkt. Unser Sohn wird Ende Dezember drei Jahre alt und er trinkt Milch aus der Flasche. Er braucht für 150ml Milch-Wasser-Gemisch ungefähr 20 Sekunden. Daher machen wir uns wegen der Zähne weniger Sorgen, aber ein bisschen schon.
Vorgestern habe ich mal das Thema Nuckelfee (Milchflaschenfee um genau zu sein) angesprochen. Also unser Sohn hat da sehr abwehrend reagiert, obwohl wir gesagt haben, dass seine Milchflasche gegen ein tolles Geschenk eingetauscht würde. Da wir gerade die Kiga Eingewöhnung machen, warten wir einfach noch mal etwas ab.
Bei Umbrüchen sollte man doch empathisch und behutsam vorgehen. Ich würde eurem Sohn noch ein bisschen Zeit lassen. Ginge es denn nicht, dass er nur Wasser aus der Flasche bekommt und Saft/Schorle aus dem Becher? Vielleicht kannst du ja ein Geschäft mit ihm abschließen, wobei er sich nicht als der Verlierer fühlt.

LG
Rufinchen

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Sehe ich auch so.

Wegen der Zähne: meine 4 Jahre bekommt jetzt immer öfter Lollis geschenkt.

Ich werde ich jetzt keine Flasche mehr angewöhnen. Aber von der Zahngesundheit halte ich die Lollis für schlimmer. Die bleiben nämlich doch recht lange im Mund, umspülen die Zähne...

30 Sekunden mal aus der Flasche trinken ist da im Vergleich nichts. Zumal ja nicht nur daraus getrunken wird - also wenn es tagsüber immer den Becher gibt, ist einmal am Abend die Flasche auch ok. Der Tag wird kommen, dass das Kind dazu bereit ist.

Beim Laufen haben wir ja auch nicht gesagt: so, jetzt bist du 12 Monate alt. Also steh auf und lauf. Es kam auch keine Lauflernfee ;-)

Nachhelfen/unterstützen wenn es notwendig ist (aus gesundheitlichen Gründen) finde ich ok. Aber dazu zwingen muss man meiner Meinung nach nicht. (gesundheitliche Maßnahmen wie schrecklich schmeckende Medikamente ausgenommen)

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Sorry aber in dem Alter noch eine Flasche finde ich mehr als merkwürdig...

Meine Tochter war auch eine begeisterte Flaschentrinkerin und mir wurde es (als sie ca 2 war) wirklich zu viel...

Zum Glück hat sie die Flasche selber "verschlampt" und somit war unser Flaschenproblem gelöst...

Hat er auch noch einen Schnuller???
Dann finde ich die Schnuller/Flaschen Fee eine super Idee...

Und das Stuhl-Problem würde ich noch mal ordentlich mit einem Kia besprechen.

Alles Gute

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Hallo!

Entschuldige, aber ich finde, egal was andere denken, eine Flasche für einen 3 Jährigen nicht mehr angebracht. Egal ob er ein Geschwisterchen bekommen hat oder nicht.

Gewisse Dinge, gibt es einfach ab einem best. Alter nicht mehr. Ich würde ihm das irgendwie versuchen schmackhaft zumachen, das er ja schon soviel tolles kann, was andere Kinder die Jünger sind noch nicht können.
Vielleicht hättet ihr schon ganz zu Anfang deiner SS, damit anfangen sollen, ihm das abzugewöhnen.#kratz Damit es jetzt nicht *alles* auf einmal kommt!!

Mein Sohn liebte seine *Nuki*auch überalles und trank auch gerne aus seiner Flasche und hätte auch bestimmt weiterhin daraus getrunken, aber diese *Option* gab es dann einfach nicht mehr bei uns, die Flasche war kaputt und es gab für sein Alter keine mehr. :-p
Er bekam mit 1,5 Jahren eine super schöne Trinklerntasse und dann später normale Sigg Flaschen o. eben Becher.
Die Schnullerfee kam bei uns kurz vor dem 2. Geburtstag.
1-2 Tage wurde nachgefragt, danach war die Sache erledigt. Ich denke, wenn die Kinder solche Optionen zur Verfügung stehen haben, nutzen sie diese auch aus. Auch wenn man krank ist oder eben sich nicht gut fühlt, kann man das auch ohne Flasche....

Vieles ist meiner Meinung nach, einfach Macht der Gewohnheit auch bei Kindern!!!

Ich würde ihm einfach sagen, die Flasche war kaputt, es gibt halt einfach keine Neue!!! Was will man da machen??;-) Oder eben mit der Fee versuchen!!!
Mit dem Stuhlgang Problem würde ich nochmal mit dem KiA sprechen, vielleicht kann der Darm einfach, gewisse Nahrungselemte die er zu sich nimmt, einfach nicht richtig verwerten.

LG
grinse#katze

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Hallo!


Ich sehe das anders, als Viele hier(wie so oft...;-)).

Dein Sohn ist noch ein kleiner Junge, in einem Alter, wo nuckeln noch völlig normal ist.
Zudem hat er ein Geschwisterchen bekommen, was eine Enttrohnung und niemal leicht ist.

ICH würde ihm seine Flasche wertungsfrei lassen.
Er ziegt ja ganz klar, dass er sich rückversichern muss gegenüber deinem geschwiterchen, dass er das auch bekommt, nicht weniger..
Ich würde lediglich drauf achten, das er nicht dauernuckelt.

Wo ist da problem?
Wenn der Junge normal trinkt, gut geputzt wird, schadet es seinen Zähnen nicht.
er braucht es noch, und damit würde ich es ihm lassen.

Was mir mehr Sorgen machen würde, wäre das Einhalten...und auch deswegebm, würde ich ihn jetzt psychisch kein Stück mehr belasten, als er es eh ist(baby, das generelle abführ-problem), wenn es jetzt gerade funzt, er sein baby mag, etc...

er ist erst 3 und halt viel zu verpacken..ich finde diesen "so groß, schnuöller/flasche geht GARNICHT-Aktionismus" völlig deplaziert, solange der Kunstsauger mit bedacht und in grenzen zum Einsatz kommt.

Saugen ist ein Grundbedürfnis - und zwar wenigsten die ersten 2-5 jahre.(im schnitt 3-4 jahre).
Grundbedürfnisse gehören erfüllt.

Mein knapp 4jähriger Sohn stillt übrigens abends noch kurz:-p..mein Ältester hat 3 jhre gestillt, meine Tochter bestand fast 5 jahre drauf und mein kleinster ist fast 2 und stillt noch sehr viel.
Das ist NATÜRLICH.

Und es schadet den Kinder kein Stück.
ok, flasche ist natürlich nicht ganz so unbedenklich, und daher in grenzen zu halten.

Fazit: überfordere deinen ohn nicht, lass sich die verdauung stabilsieren, das geschwisterchen zur Normlität werden udnd ann chau, ob er nicht mit sanftem schubsen von alleine loslassen kann.


lg

melanie und die 4 kurzen

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Sorry aber ich stelle mir gerade meinen fast 4 jährigen Sohn an meiner Brust vor#schock

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und?#kratz

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Ich finde für einen Dreijährigen eine Babyflasche nicht mehr angebracht.

Ich habe hier zu Hause keine Babyflaschen mehr gehabt, seit meine Tochter 1 Jahr alt war. Die Tagesmutter wollte "ihr das noch nicht nehmen", aber knapp zwei Monate später kam meine Tochter stattdessen in die Kita und dort habe ich gleich gesagt, dass sie nicht mehr aus Babyflaschen trinkt.

Aber jeder wie er meint.

Der Sohn meiner Freundin auch gejammert, dass er wieder aus der Flasche trinken und auf dem Arm rumgetragen werden wollte, als sein Brüderchen geboren wurde. Aber nicht mal einen Tag lang. Denn sie hat ihn dann auch wie ein Baby behandelt. Also er ging an dem Tag nicht in der Kindergarten mit seinen Freunden spielen; musste sich zum schlafen hinlegen, als das Baby auch schlief... Das wurde ihm ziemlich langweilig und er beschloss, dann doch lieber ein großer Junge zu sein.