wie beende ich die Einmischung der Erzieherin?

Hallo,

die Erzieherin im Kiga will bezgl. unserer Tochter einfach keine Ruhe geben. Bei X-Terminen habe ich mir jetzt schon angehört, dies und das und jenes sei nicht in Ordnung.

Die KiA ist da anderer Meinung und ich sowieso auch.

Nun steht am Mo das nächste Elterngespräch an und die Erzieherinnen haben sich diese Woche schon mal "warm gelaufen" :
" sie war heute sehr schlapp...es ist zur Zeit sehr schwierig mit ihr... sie ist sehr dominant und fürsorglich....

Oh ich krieg zuviel.... #kratz

Bereits Anfang des Jahres habe ich der Erzieherin deutlich gesagt, dass ich ihre Wortwahl mir gegenüber als übergriffig empfinde und ich es mittlerweile auch amüsant finde dass sie sich bei mir so festbeißt wo sie doch eigentlich meine Einstellung zu diesen Frühförderambitionen im Kiga kennt.

Ich finde sie hat mir gegenüber ihre Meinung gesagt, ich habe eine andere und damit hat sich das.

Wie kann ich dem ganzen ein Ende setzen? Damit meine ich, dass sie endlich aufhören soll mir zu sagen dass mein Kind "in die Diagnostik gehört".
Beim KiA ist immer alles ok.

Sie soll mich endlich in Ruhe lassen!

Muss ich ihr irgendwas schriftlich geben ähnlich wie im Krankenhaus wenn man auf eigenen Verantwortung nach hause geht?

Hier liegt keinesfalls eine Kindeswohlgefährdung vor. Sie meint meine Tochter hat behandlungsbedürftige Defizite und ich meine das nicht. Da ich die Mutter bin, habe ich wohl das letzte Wort in dieser Angelegenheit?!

Mein Sohn war übrigens auch bei ihr, ihn sollte ich auf ADS testen lassen usw. und er hat nichts und hat ohne Probleme die erste Klasse durchlaufen.

Sorry, aber meiner Meinung nach spinnen die schlicht.

Wie beende ich das?

Viele Grüße
Marienkaefer

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Hallo,

fragst du die Erzieherin denn täglich was los war? Jedes Mal wenn ich danach frage, höre ich auch immer, was unser Sohn alles noch nicht kann und falsch macht. Ich frag jetzt einfach nicht mehr. Ist mir zu blöd. Ich weiss, dass es in anderen Kitas anders ist, aber bei uns habe ich schon den Eindruck, dass insgesamt zu wenig Positives von den Kindern erzählt wird. Unser Kind ist nämlich ganz individuell und kann wie jeder Mensch manche Dinge gut und manche nicht gut oder gar schlecht. Aber keine Mutter möchte immer nur das Negative hören. Ist die Erzieherin nur dir gegenüber so oder bekommen alle Eltern solche Aussagen zu hören?
Also unsere Kinderärztin sieht unseren Sohn zu den Untersuchungen und sonst nur mal im Notfall. Ihr würde ich jetzt auch eine fundierte Meinung zu unserem Sohn zutrauen, sie kennt ihn einfach zu wenig. Wir sind aber auch erst bei ihr gelandet, als er schon zwei Jahre alt war. Warst du speziell wegen der "Probleme" beim Kinderarzt?

Ich glaube, Kinderärzte gehen mit kleinen Normabweichungen viel cooler um als Erzieherinnen. Mir fällt schon auf, dass Individualität in Kitas eher misstrauisch beäugt werden. Die Beobachtung der Kinder ist sehr bürokratisch geworden und kleine Abweichungen oder Verspätungen, charakterliche Eigenheiten werden sofort mit Argusaugen beobachtet, inspiziert und pathologisiert. Auf der anderen Seite sind aufmerksame Erzieherinnen notwendig und Gold wert.

Vielleicht solltest du angesprochene Punkte nicht sofort abtun. Anderen fallen vielleicht Dinge auf, die man selbst nicht erkennt. Ich denke nicht, dass sie euch etwas Böses will.

Sag beim Treffen doch einfach "Und jetzt sagen Sie mir mal etwas Positives zu meiner Tochter!". Das ist nämlich auch mein Plan für übernächste Woche, wenn es mir zu dumm wird. Ich würde eine differenzierte Beurteilung einfordern, es kann nicht sein, dass nur die "negativen" Dinge aufgezeigt werden. Wenn du ihr mitteilst, dass es dir zu einseitig ist und dir positives Feedback fehlt, hört sie mit der ewigen Meckerei sicher auf, wenn sie nicht ganz dickfellig ist.

LG
Rufinchen

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HAllo erst mal.
also es gehört auch zu den Aufgaben einer Erzieherin, das Kind zu beobachtenl und zu bewerten , zu schauen was kann es was kann es nicht.
Ob es tagtälich sein muss weiss ich nicht , das handhabt jede Erzieherin anderes.
Es gehört im normalen zu den Standsart das auch Entwicklunsgepräche durchgeführt werden..

iwr kennen hier immer nur die eine Seite und nicht die andere eben so kennen wir ja dein kind nicht,

es gibt Fälle wo die Erzieeherinnen sich mal irren , ja klar sind ja auch keine richtigen experten. aber lieber einmal mehr was beobachten und ab zu klärenm als zu wenig.
und das dein sohn dann das Problem nicht hatte ist doch super,

Ich denke du musst auch schauen, was du im Vertrag unterschrieben hast , was da zu den Gesprächen steht

ansonsten such die Gespßräche mit der Erzieherin und der Leitung

andrea

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Wechseln ganz klar

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Hallo Marienkaefer

Weiß die Leitung davon? Wenn nein dann bitte um einen Termin wo entsprechende Erzieherin anwesend ist und sag dabei, dass du das jetzt ein für alle Mal klären möchtest. Du trägst die Verantwortung für deine Tochter, sorgst dich ausreichend um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen und wünscht kein unnötiges Eingemische und Ferndiagnosen.

Ich glaube ich würde irgendwann auch recht grantig werden wenn mich die Erzieherin derart unnötig gängelt. Sorge ums Kind hin oder her, ob du bei eventuellen Defiziten etwas unternimmst liegt dennoch ganz bei dir allein.

Liebe Grüße

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Das würde mich auch aufregen: Wende Dich doch an die KiGa-Leitung, der das so eigentlich nicht recht sein kann: Gut gemeint ist nicht immer gut. Fürsorge durch die Erzieherinnen ist wichtig, aber wenn der KiA zu anderen Schlüssen kommt (und auch Dir nichts auffällt), muss das im KiGa auch akzeptiert werden!

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Es sollte eigentlich helfen, sich an den Vorgesetzten zu wenden.

Wenn es nur diese eine Erzieherin ist reicht es vielleicht auch mal eine der anderen Erzieherinnen anzusprechen. Manche schießen einfach übers Ziel hinaus und bemerken das leider nicht,

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Hallo
Ich würde mir von der Kinderärztin einen Wisch geben lassen auf dem steht, dass Deine Tochter sich in ihrer Behandlung befindet und die regelmäßigen U-Untersuchungen wahrnimmt. Vielleicht kann sie irgendeinen Satz wie: "Bei behnadlungsbedürftigen Defiziten stehen wir xy sowie ihrer Mutter selbstverstädlich mit den passenden Therapieempfehlungen und Behandlungsmöglichkeiten bei." drunterschreiben.

Dann würde ich das Ding nehmen und bei einer Beschsprechung mit Leitung und Erzieherin deutlich sagen, dass die Gesundheitsfürsorge die Du gewissenhaft ausführst von Frau Doktor so und so begleitet wird und Du Dir weitere Einmischungen und Übergriffe ein für alle Mal verbietest!

Sollte das nicht fruchten würde ich mal anklingen lassen, dass die nächste Stufe jetzt dann ist, dass Du Elternbeirat, Träger, Bürgermeister und ähnliches auf diese Übergriffe ansprichst.

Sollte das ebenfalls ohne Erfolg bleiben würde ich wechseln

LG

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Hallo,

"ass mein Kind "in die Diagnostik gehört"."

sag ihr, dass dein Kind "in der Diagnostik" war und nichts gefunden wurde und du das gerne auch schriftlich vom Kinderarzt bestätigen lässt.

Wenn die Erzieherin nicht aufhört:
Beschwerde bei der Leitung.

LG,
J.

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Erstmal vorweg, es ist die Aufgabe einer Erzieherin, alle Kinder zu beobachten, und den Entwicklungstand der Kinder herauszufinden. Auffälligkeiten, Entwicklungsunstimmigkeiten etc. müssen den Eltern mitgeteilt werden, mit dem Hinweis, diese Vermutungen bei Sonderdiensten genauer diagnostizieren und ggf behandeln zu lassen. Was die Eltern dann machen, darauf hat die Erzieherin keine Einwirkung mehr, sie kann nur empfehlen.

Wenn Du der Meinung bist, es ist alles ok, dann muss das die Erzieherin auch so akzeptieren, ausser es ist wirklich gravierend, dann kann dann auch schon mal das Jugendamt eingeschalten werden.

Ich handhabe es als Erzieherin so, dass ich mir die Empfehlungen schriftlich bestätigen lassen, dass die Eltern später nicht kommen und sagen, man hätte sie nicht auf Defizite hingewiesen.

Wenn Du keine Meinung von der Erzieherin haben möchtest, würde ich das schriftlich formulieren! Dann haben die auch "was in der Hand" und können das belegen.

Nur ein kleines Beispiel dafür, dass Eltern leider manchmal nicht alles sehen bzw wahrhaben wollen:
Ein Mädchen (6 Jahre, Vorschulkind) hat immer noch starke Probleme mit der Ausprache des Lautes "ge", spricht immer "de", z.B. demacht statt gemacht. Eltern wurden angesprochen, ihnen es nicht aufgefallen. Auch als sie geziehlt beobachtet haben, ist ihnen nichts aufgefallen. Der RAt zur Logo wurde abgeblockt, weil ja alles in Ordnung sei. Das Mädchen ist topfit, total intelligent, ein total tolles Vorschulkind, das nun leider die Chance verwehrt bekommt, in die Schule ohne Sprachfehler einzusteigen! :-(

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Kleiner Nachtrag:
Ich musste leider die Erfahrung machen, dass Kinderärzte leider auch oft nicht richtig diagnostizieren, und ganz schnell sagen, eine genau Diagnostik sei nicht nötig, das komme schon alles noch (auch bei Vorschulkindern)! Ich erlebe teilweise harte Kämpfe von Eltern, die ein begründetes Ergo oder Logorezept austellen lassen wollen!

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Der Kinderarzt sieht das Kind ja oft auch nur eine halbe Stunde, und das alleine, in einer ruhigen Umgebung. In einer Gruppe sieht es ja oft anders aus...

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Hallo!

also es ist schon sehr wichtig, dass Erzieherinnen Auffälligkeiten ansprechen. Sie haben die Ausbildung und Erfahrung mit Kindern in dem Alter.

Klar, die Diagnostik sollen Ärzte machen, aber das sagt eure Erzieherin doch auch. Das Problem ist einfach, dass Du immer nur mal eine halbe Stunde beim Kinderarzt bist, selbst die U-Untersuchungen werden ja oft so schnell abgehakt, die Erzieherin dagegen hat die Zeit ein Kind über Jahre hinweg jeden Tag zu erleben.

Sie will damit sicher kein Kind schlecht machen, sondern einfach nur sicher gehen, dass Untersucht wird was auffällt. Wen Du bei der Diagnostik warst und es ist nichts, dann passt das ja auch.

Nur sollten eben manche sachen vor der Schule noch in die Wege geleitet werden.