Kindergarten - unterbringung in anderen Räumlichkeiten

    • (1) 04.02.16 - 08:36

      Hallo ihr lieben!

      Ich bräuchte mal ein paar Meinungen zu folgendem Sachverhalt.

      Meine kleine Tocher (3) geht seit September in den Kindergarten. Ihr großer Bruder war dort auch schon und wir haben sie bewusst aus mehreren Gründen (relativ wenig Personalwechsel, gleich neben der Schule vom Großen, schöne Räume und toller Garten, es wird viel raus gegangen etc.) auch dort hin gegeben. Im September kam eine neue Leitung die einiges umgeworfen hat. Nun haben wir hintenherum gehört, dass eine Gruppe für die nächsten Jahre (!) in ein anderes Gebäude soll. Dieses liegt ca. 300m entfernt. Dort gibt es mehere größere Räume, ein Küche, (normale) Toiletten, keinen Garten nur einen kleinen Hof (der in keinster weise abgesichert ist, gleich neben einer viel befahrenen Straße). Es handelt sich NICHT um eine Übergangslösung wegen umbau o. ä.
      Die wirklichen Gründe dafür kenne ich nicht, es gab bisher KEINE Info vom Kindergarten. Die Gerüchte sagen, dass die bisherige Nachmittagsgruppe aufgelöst werden soll und die Leitung deshalb eben eine neue Vormittagsgruppe will.

      Was würdet ihr dazu sagen? Würdet ihr reagieren, versuchen etwas dagegen zu tun (bzw. eben eine andere Lösung zu finden)? Wäre es euch egal?

      Vielen lieben Dank schon mal fürs Lesen!
      Susanne

      • Sowas macht eine Leitung nicht, weil Sie gerade Lust dazu hat oder weil sie Euch ärgern will. Erstmal sind das ja auch nur Gerüchte. Vielleicht müssen Sie Flüchtlinge unterbringen, z.B mit Sprachkursen, bei denen ein Nebenraum erforderlich ist, vielleicht gibt es keine Betriebsgenemigung mehr für eine zusätzliche Gruppe oder sie hatten ne Brandschutzbegehung oder sowas. Oder die Vorschulkinder bekommen zusätzliches Programm und es fehlen Räumlichkeiten oder oder oder
        Und wie gesagt, alles nur Gerüchte.
        Machen kannst Du nix...

        Gruß, I.

        • Das ist mir auch klar, deshalb auch die Aussage dass ich noch nicht so genau weis was dahinter steckt. Ich bin selber Erzieherin und weis durchaus was dahinter stecken kann. Und doch es gäbe sicher andere Möglichkeiten, wir leben hier nicht auf einem Dorf wo es nur einen Kiga gibt, sonder in einer Stadt mit 17 Einrichtungen.

          Mir geht es nur darum wie andere darüber denken, wir Eltern aus der Gruppe haben natürlich schon darüber gesprochen.

          Hallo!
          Ich stimme dir zu, dass so etwas sicher nicht ohne Grund geschieht, aber die Geschichte mit den Flüchtlingen halte ich doch etwas weit hergeholt. Warum sollte eine Gemeinde Flüchtlinge in einer Kindertageseinrichtung unterbringen oder den Sprachunterricht hier stattfinden lassen, wenn 300m entfernt Räumlichkeiten vorhanden sind, die sicher auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen besser zugeschnitten sind (sollen die Flüchtlinge auf die niedrigen Kindertoiletten gehen? Vielleicht sollen sie sogar auf den Kinderliegen schlafen?

          LG

          • Nein, ich meinte, es könnte sein., dass Flüchtlinge im Kindergartenalter diese Einrichtung besuchen sollen. Also nicht zum Wohnen, sondern als KiGa-Kinder. Und da macht es wenig Sinn, diese Flüchtlingskinder-Gruppe separat in ein eigenes Gebäude zu legen. So wird das nix mit der Integration. Und darum muß vielleicht eine bestehende Gruppe Platz machen und umziehen. Könnte ja sein...

            • Es ist aber gar nicht so einfach, einen Kindergarten einfach mal so mir nichts dir nichts um eine Gruppe zu erweitern. Da müssen Bedarfspläne gemacht werden, es geht um Förderungen, auch das Personal muss entsprechend da sein...
              Unser Kindergarten hat vor 2 Jahren eine Natur-Gruppe aufgemacht, und obwohl ausreichend Personal vorhanden war und sogar noch eine Wald-KiGa-Erzieherin eingestellt wurde, musste dafür eine andere Gruppe geschlossen werden. Da sich das aufgrund von Widerstand von Seiten der Eltern nicht so schnell realisieren ließ, wurde die Natur-Gruppe zunächst auf Basis einer Tagesmutter-Gruppe eingerichtet, bis dann im Sommer tatsächlich eine Gruppe geschlossen wurde. Und eine Natur-Gruppe braucht noch nicht einmal Räumlichkeiten.

              LG

      Hallo,

      also momentan kanst du ja nur abwarten, ist zwar doof, aber geht ja nicht anders. Sollte es konkreter werden, würde ich solch einem "Umzug" nur zustimmen, wenn die neuen Räumlichkeiten entsprechend kindgerecht sind, also auch die Toiletten, Schlafmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten.

      Den Hof kann man sicher absichern, aber das wird dann auch erst geschehen, wenn dort wirklich Kinder einziehen. Sollte das ganze wie meine Vorschreiberin meint mit Flüchtlingen zu tun zu haben, würde ich mich ehrlich gesagt weigern. Kindern die Kita bzw. einzelne Räume wegzunehmen ist schon mehr als bedenklich und wenn das so kommt und ebenb alle oder mehrere Eltern dagegen sind, sollte man dies auch mit Nachdruck bei der Leitung / dem Träger vorbringen. Nichts gegen Flüchtlinge, aber dass Kinder dafür weichen sollen ginge gar nicht.

      Also erstmal abwarten und wenns konkret wird, aufklären lassen wie das ganze laufen soll.

      Lg

      • "Nichts gegen Flüchtlinge, aber dass Kinder dafür weichen sollen ginge gar nicht."

        Nichts gegen Eltern und/oder Kinder :) aber warum bitte wäre es Kindergartenkindern nicht zuzumuten, in eine andere Räumlichkeit umzuziehen, wenn Ihr aktuelles Gebäude dringend als Notunterbringung benötigt würde?
        Was wären denn dann akzeptable Gründe, diesem Umzug um 300 m zu akzeptieren?

        Grüße,

        W

        • Gegenfrage, warum kommen die Flüchtlinge (sofern es eben darum geht diese unterzubringen) nicht in diese anderen Räumlichkeiten? Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen, noch dazu wo eben alles kindgerecht eingerichtet ist, finde ich unmöglich.

          Akteptable Gründe wären eine Erweiterung der Kita oder z.B. wie bei uns wenn der Hort in ein eigenes Gebäude umziehen würde, um mehr Krippen/Kindergartenplätze zu schaffen. Flüchtlinge sind in dem Fall für mich kein akzeptabler Grund.

          • Da die Flüchtlinge ohnehin rein hypothetisch sind, kann DIr niemand diese Gegenfrage beantworten. Es wird aber niemand ohne triftigen Grund die armen armen Kinder in ein anderes Gebäude verbannen und für mich sind Menschen ohne Dach überm Kopf ein anderes Argument als irgendwelche Umstrukturierungen oder unsere Luxusproblemchen.

            Gruß,

            W

      Du kannst dich doch gar nicht weigern #kratz

      Du kannst dann dein Kind aus der Kita nehmen. Das war es aber auch schon.

      Und wie ich diese: "Nichts gegen... aber" Sätze liebe. Die Kinder bekommen ein anderes Gebäude, ob da nicht noch was gemacht wird, damit es da toll ist weiß doch keiner.

      Da steht ja nun nirgends, dass die Kinder nun im Bunker spielen müssen, weil die Flüchtlinge eine schöne KiTa bekommen.

Wie wäre es, wenn Du es mal direkt bei der Leitung ansprichst, was Dir zu Ohren gekommen ist? Oder da ja anscheinend schon viele Eltern drüber reden das ganze über den Elternbeirat geht.

Wenn dann Fakten auf dem Tisch liegen, würde ich schauen, was für mein Kind die beste Lösung ist.

lgj

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